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am 8. Mai 2015
"Swing time" von Wayne Hancock ist ein Livealbum. Und was für eines. Der Musiker und seine vier Begleiter feiern auf der Scheibe das ab, was Hancock selbst als Juke Joint Swing bezeichnet. Am besten könnte man diesen Countrymusic-Stil als Mix aus Western Swing und konventionellen Country-Sounds, Hillbilly Boogie und Honky Tonk sowie Blues und Rockabilly-Anklängen beschreiben. Auf jeden Fall ist es eine Mischung, die ungeheuer in die Beine fährt. Was da im März 2003 im Continental Club im texanischen Austin auf Tonträger dokumentiert wurde, ist geradezu ein Musterbeispiel für mitreißende Spielfreude. Wayne Hancock (l-voc; g), Paul Skelton (l-g), Dave Biller (l-g), Eddie Rivers (steel-g) und Rick Ramirez (bass) verwandeln den Club in ein swingendes Tollhaus. Ja, richtig gelesen. Die Jungs kommen ohne einen Schlagzeuger aus. Und man vermisst ihn kein bißchen. Die Truppe, vor allem Bass-Mann Ramirez, veranstalten auch ohne Drummer ein rhythmisches Feuerwerk sondergleichen. Tolle Solos sind zu hören und über allem die unnachahmliche Stimme von Hancock. Das Tanzbein schwingen, zumindest Fingerschnippen ist angesagt bei diesem Gute Laune-Gig. Höhepunkte in der Setlist gibt es zuhauf. Allein schon die Hillbilly-Boogies ("Louisiana blues"; "Big city good time gal"; "Juke joint jumpin'"; "Hoy hoy hoy"; "Flatland boogie") versetzen das Publikum im Continental Club in Euphorie. An Western Swingern wie "Lose your mind" , "Tag along" oder "Walkin' the dog" hätte sicherlich auch Bob Wills, der King of Western Swing, seine Freude gehabt. Erst recht an sentimentalen Heulern wie "Thunderstorms & neon signs" oder "We three". Bei letzerem greift Bob "Texaco" Stafford mit butterweichen Posaunen-Sounds ins Geschehen ein. "Highway 54" ist ein Country-Heuler sondergleichen. Und mit "Johnny Law" wird fetziger Rockabilly - Chuck Berry-Riffs inklusive - geboten. Schließlich gibt es noch einen Hidden Track. Bei dem jazzigen "Summertime" von Gershwin trumpft Wayne Hancock im Gesangsduett mit Rebecca Snow nochmals groß auf. Unschwer zu erkennen, dass ich von Hancocks Performance nachhaltig beeindruckt bin. "Swing time": der Titel der Scheibe verspricht wahrlich nicht zuviel.
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am 17. Februar 2014
1957 sind Sie im offenen Mustang auf Amerikas Highways in eher ländlichen Gegenden des mittleren Westens zwischen Weizenfeldern, Schweineställen und Crossroads unterwegs, haben Kerouac's On The Road, das soeben erschienen ist, im Gepäck und kreuzen die Sendegbiete zwischen KFAN, KNON, KHYL, KGSR/1071 in Austin und WWHP (The Whip), Chicago, halten abends in kleinen Städten - die wie die Kopie endlos melancholischer Hopper-Bilder ausschauen - mit kleinen Clubs, in denen lokale Bands, mit erstaunlich guten Halbresonanz-Gitarristen, den Blues von Route 66 in der 57er modernisierten Sun-Fasung live spielen, honkitonken, swingen, rockabillen - dann sind sie in einem dieser Clubs garantiert.....nein, nicht Hank Williams begegnet, der verstarb vier Jahre zuvor, aber einem seiner Epigonen im Bowlinghemd vielleicht, der allemal - seit Chuck Berry und Back Tom The Future sind Zeitsprünge im Rock'n'Roll möglich! - Wayne Hancock gehießen haben könnte: sehr autentisch - und mit allem zeitlichen sowie mehreren tausend Kilometern Abstand durch die europäische Cliché-Brille betrachtet - sehr cool.
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