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Swimming Pool - Der Tod feiert mit [VHS]
 
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Swimming Pool - Der Tod feiert mit [VHS]

Kristen Miller , Thorsten Grasshoff , Boris von Sychowski    Freigegeben ab 18 Jahren   Videokassette
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Kristen Miller, Thorsten Grasshoff, Elena Uhlig
  • Regisseur(e): Boris von Sychowski
  • Format: PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Universal/4 Front Video
  • Erscheinungstermin: 22. August 2002
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000647Y5
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.145 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Keiner von Ozons Filmen gleicht dem anderen, und doch verbindet sie alle eine stilistische Brillanz, die durch ihren Variantenreichtum noch viel stärker strahlt. Aber bei aller Virtuosität hat sich Ozon doch auch einen Sinn für das Spielerische, das Leichthändige und Trügerische bewahrt. Er spielt mit allem und jedem, mit den Genres und den Geschichten, der Kamera und den Schauspielern, aber am meisten spielt er mit dem Zuschauer. Und selbst wenn man sich dessen ganz und gar bewusst ist -- wie bei seinem psychologischen Thriller Swimming Pool -- wird man doch immer wieder von ihm überrascht.

Wie schon in früheren Filmen Ozons ist die Ausgangssituation auch hier äußerst simpel. Zwei Frauen, wie sie kaum verschiedener sein könnten, treffen in dem französischen Landhaus des Verlegers John Bosload (Charles Dance) aufeinander. Die eine ist seine Starautorin Sarah Morton (Charlotte Rampling), die sich in einer tiefen Krise befindet und in der Abgeschiedenheit des Hauses wieder zu sich und zu ihrem Schreiben finden will. Die andere ist Bosloads 20-jährige Tochter Julie (Ludivine Sagnier), deren Leben sich auf eine endlose Reihe von Affären und One-Night-Stands zu reduzieren scheint. Natürlich geraten die beiden ständig aneinander, und jedes Mal offenbart sich eine neue Fassette ihrer Beziehung, die längst nicht so einfach und so klar definiert ist, wie man zunächst glaubt.

Swimming Pool ist nach Unter dem Sand der zweite Film, den Ozon ganz auf Charlotte Rampling zugeschnitten hat. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt aller Szenen. Selbst wenn die Kamera Ludivine Sagniers Körper und Sex Appeal in Szene setzt, sind sie kaum mehr als eine Folie, vor der Charlotte Rampling ihre Rolle in all ihren Nuancen entfalten kann. In der ersten Hälfte des Films gleicht ihr Spiel einer Studie in Neurosen. Wie sie all ihre Triebe und Impulse zu kontrollieren sucht, wie sie ihren Hunger nach Leben sublimiert, ist zugleich komisch und tragisch. Sie zeichnet das Porträt einer Frau, die schlichtweg verlernt hat zu leben. Erst durch die Begegnungen mit der so überaus körperlichen Ludivine Sagnier, die sie mit jeder Bewegung, jedem Blick herauszufordern scheint, beginnt sie lockerer zu werden. Von Szene zu Szene scheint Charlotte Rampling mehr aufzublühen. Die Art, in der sie erst zaghaft und dann immer selbstsicherer ihren Körper wieder entdeckt, hat etwas Magisches.

In dem boulevardesken Musical 8 Frauen hat Ozon ein ironisches Spiel mit den Konventionen des "Whodunits" getrieben. Die Situation in dem eingeschneiten Haus hätte direkt aus einem Roman von Agatha Christie stammen können, doch letztlich hat Ozon schon damals gar nicht nach dem Mörder gefragt, seine Aufmerksamkeit galt vielmehr den komplexen psychologischen Beziehungen zwischen den Frauen. Mit Swimming Pool geht er nun gleich mehrere Schritte weiter in dieser Richtung. Wie in den Romanen von Patricia Highsmith und Ruth Rendell steht hier nicht mehr das Verbrechen im Zentrum sondern dessen Psychologie. Der Täter steht eindeutig fest, seine Beweggründe sind das eigentliche Rätsel, dem man im Endeffekt nie ganz auf den Grund gehen wird. Wie Ozon letztlich alles in der Schwebe hält, gleicht einem kleinen erzählerischen Wunder, das auch wiederholtem Sehen standhält. --Sascha Westphal

Kurzbeschreibung

"Sarah Modwell, eine erfolgreiche englische Kriminalautorin steckt in einer schweren Schaffenskrise. Um sich von ihrer Depression abzulenken und zu neuer Inspiration zu finden, verbringt sie den Sommer in dem französischen Landhaus ihres Verlegers. Da taucht dessen Tochter auf und wird für Sarah eine neue Quelle der Inspiration."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ein ruhiger Film in unruhigen Zeit ist beinahe schon ein Klischee. Ein ruhiger Film, der Unruhe spiegelt, klingt da schon interessanter. Und dann auch noch ein Film, der den Prozeß des Schreibens zum Thema hat und dabei die Psyche einer Schriftstellerin bloßlegt, was will man mehr?
Dazu braucht man eine Schauspielerin, die Verbitterung und Einsamkeit dar-stellen kann, ohne künstlich zu wirken, man braucht eine idyllisches Szenario, das der Inspiration dient, und einen Regisseur, der sich nicht davor fürchtet, daß ihm die Zeit davonrennt.
Auf dieses Experiment hat sich Francois Ozon eingelassen. Nach 8 Frauen kommt ein Film, der in seiner Unscheinbarkeit beinahe schon bedrohlich wirkt. Keine Ballereien, keine schreienden Menschen, Stille. Der Zuschauer entspannt sich und atmet ruhiger. Er genießt die Gesten und Verstrickungen der Schau-spieler und bemerkt erst viel zu spät, daß die Bilder in dem kurzen Zeitraum von eineinhalb Stunden an ihn herangerückt sind - als wäre die Leinwand nä-hergekommen, als hätte die Geschichte einen Schritt in unsere Realität hinein-gemacht.
Mit einem düsteren Grundton - der einem schon bei Dominik Molls Harry meint es gut mit dir den Mund trocken werden ließ und zum Ende hin an die beklem-mende Atmosphäre aus David Lynchs Mullholland Drive erinnert - präsentiert Ozon die spröde Charlotte Rampling als erfolgreiche und verbitterte Schrift-stellerin, die sich in ihrem eigenen Leben verlaufen hat. Sie will in Ruhe an ei-nem neuen Werk arbeiten, zieht sich in ein französisches Landhaus zurück und gerät an eine junge Frau, die ihr wie ein Gegenpol erscheint und in die sie sich beinahe schon minuziös verwandelt. Der Regisseur läßt Rampling viel Raum dafür. Ihr Charakter befindet sich in einem Kokon, aus dem ihn nur das Schrei-ben befreien kann. Je länger man den zwei Frauen bei ihren Annäherungen zu-sieht, um so mehr umschließt einen die Geschichte, bis man sich selbst in die-sem Kokon befindet. Alles, was du siehst, ist Material könnte der Untertitel dieses Filmes sein.
Swimming Pool braucht keine übertriebene Dramatik. Er hat die Sicherheit von Filmen, die Klassiker sind, lange bevor man sie als Klassiker eingeordnet hat. Die Schauspieler setzen jeden Schritt natürlich, sie sind ungeschickt und dür-fen es sein, sie sind lasziv und kindlich, ohne daß man es ihnen übel nimmt. Regisseur und Kameramann lassen die Bilder auf sich zukommen und überlas-sen es dem Betrachter, das Rätsel zu lösen, ohne ihn an die Hand zu nehmen.
Der Film beginnt mit einer Verleumdung und endet mit einem Eingeständnis. Es ist ein perfekter Kreis, der den Zuschauer etwas ratlos dastehen läßt. Aber auch diese Ratlosigkeit löst sich, wenn man sich als zweiten Untertitel denkt: Alles, was du erzählst, wird Wirklichkeit.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kein Krimi, aber gut 30. Dezember 2005
Von J. Hoss
Format:DVD
Swimming pool als Krimi zu bezeichnen, ist meines Erachtens schlicht und einfach irreführend. Eine der Hauptpersonen ist zwar Kriminalbuchautorin, und es geschieht irgendwann ein Mord. Damit sind dann auch schon alle Gemeinsamkeiten mit einem Krimi erschöpft. Ozon geht es in seinem Film eher darum, die Beziehung von zwei Frauen darzustellen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Kurz zusammengefasst: eine bereits in die Jahre gekommene, etwas kauzige, britische Schriftstellerin mit puritanischem Arbeitsethos (Charlotte Rampling) zieht sich eine Zeit lang in das Landhaus ihres Verlegers in die südfranzösische Provence zurück, um dort in Ruhe an ihrem neuen Roman arbeiten zu können. Dort trifft sie völlig unvorbereitet auf eine junge, hübsche Französin (Ludivine Saignier), die die Freuden des Lebens sehr freizügig genießt. Die Begegnung führt unweigerlich zu Spannungen zwischen den Frauen und stellt zudem das Verhältnis der Autorin zu ihrem Verleger auf eine Belastungsprobe. Wie sich die Beziehung der Frauen dann weiterentwickelt, das ist das zentrale Thema des Films und wird sehr schön und auch immer mit einer Prise Humor dargestellt. Sehr schön ist im Film zudem die sommerliche Atmosphäre der Provence eingefangen. Gut gefiel mir auch die ruhig dahinfließende, etwas geheimnisvoll wirkende Filmmusik. Wer französische Filme wie z.B. von Claude Chabrol mag, dem wird der Film sicherlich gefallen. Leuten, die Wert auf einen aktionsgeladenen Krimi legen, sei von diesem Film abgeraten.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Also, ich finde den Film einfach top! Er ist ein grundsolider Splatter, in guter Scream-Tradition mit netten Einfällen.

OK, natürlich voller Klischees, vieles hat man so oder so ähnlich schon oft gesehen, und manch ein Dialog is nicht gerade Intelligent. Aber mal ehrlich, wer erwartet denn in so einem Film philosophisches?

Ich hab in meinem Leben scho einige Filme gesehen, waren auch genug schlechte dabei, bei denen einfach keine rechte Stimmung aufkommen wollte. Bei Swimming Pool war die Stimmung echt gut.Daher ist "Swimmingpool" einer meiner Lieblingsfilme.
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