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am 30. September 2013
Nachtschwimmen also. Romantisches, wildes, schönes Nachtschwimmen. Nach sommerlichen Feten am See, im Meer. Nackt und frei. Klar, man denkt an REMs "Nightswimming" und es wäre doch der falsche Gedanke. "Swimming in the Dark", so heißt das neue Album von Ron Spielman und auf dem Cover sieht der in Berlin lebende Gitarrist und Sänger so aus als sei er gerade aufgetaucht aus finsteren Wassern, bereit, sich wieder in die düster-blaue Dunkelheit abzustoßen. Man kann seine Augen kaum sehen, dafür aber die nackten Schultern, Rinnsale auf der Haut, dicke Tropfen im Jesus-Bart... Achtung, Ironie!
Ist Michael Stipes' Song die melancholisch-euphorische Erinnerung einer schönen, vergangenen Nacht, sinniert Spielman im Titelsong des Albums über die Sintflut, genauer, wie es das Panda-Pärchen verdammt nochmal in Noahs Arche geschafft hat und wie das gehen soll, als Panda an einem blöden Stück Bambus zu nagen, während man im Dunklen durch die Gegend schwimmt.
Im tieftönenden Beat gibt die E-Gitarre den tiefgestimmten Ton an, Spielmans Stimme kommt hinzu, die Drums, der Bass und just in dem Moment, in dem sich das alles zu einem dräuenden Düsterklang aufbaut, bricht der Song, der Chorus beginnt, die Gitarre juchzt und schenkt uns ein Augenzwinkern.
Spielmans zwölftes Album ist deutlich düsterer geraten als seine Vorgänger. Es ist freier in der Song-Struktur als das Album "Electric Tales", das er zusammen mit dem Drummer Benny Greb und dem Bassisten Edward Maclean einspielte, und rockiger als „Hilltop Garden“.
Im Eröffnungsstück „Bronze Age“ begleitet Spielmans Gitarre die Geschichte eines Steinzeitmenschen und seiner Braut – und wo wir gerade bei längst vergessenen Zeiten sind. Die düstersten und wahrscheinlich gelungensten Stücke des Albums, „Africa’s Napoleon“ und vor allem „Hickok's Darkest Secret“, könnten auch von „Queens oft he Stone Age“ stammen. Da klingt die tiefer-gestimmte Gitarre nach Wüste und Staub, trocken und ledrig, mitunter brachial.
Wobei es hier nicht um stoner rock geht. Das wäre zu wenig und zu unterkomplex, um das Album zu beschreiben. Spielman bedient sich vielmehr der Varianten, die das Genre in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht - wie er es mag und wie sie zu den kleinen Geschichten passen, die er erzählt. „Begging Bowl“ zum Beispiel klingt ein bisschen so wie Donald Fagen, aber nur ein bisschen, denn zwischendurch taucht auch ein bisschen Al Jarreau auf. Andere bewusste oder unbewusste Referenzen könnten die Talking Heads sein und Police und Nick Cave und und und….
Eines der schönsten Stücke heißt „Ocean“ und es kommt gänzlich ohne Text aus. Spielmans Gitarre singt dafür um so eindringlicher. Das Stück schwingt in der Seele nach – so wie das Treiben in einem nächtlichen warmen Meer, rücklings und mit Blick auf die Sterne.
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am 24. September 2013
Ron Spielman geht baden. Ron Spielman steht das Wasser nicht nur bis zum Hals, sondern er ist gar komplett untergegangen. Für so eine Schlagzeile wäre zumindest Deutschlands renommierte Tageszeitung vom Springer-Verlag sehr empfänglich. Um meine Einleitung gleich mal zu entschärfen: Diese bezieht sich nur auf das Cover und Booklet seiner neusten Tonkonserve "Swimming In The Dark", denn diese spiegeln einen triefend nassen Spielman wider.
Wer bereit ist, sich ernsthaft mit "Swimming In The Dark" auseinanderzusetzen, der sollte sich in völliger Entspannung in eine Waagerechte fallen lassen, sich anschließend in eine meditative Phase bringen, um sich auf Rons melodische Reise zu begeben. Dass er dabei mit "Elfriede" an die Dresdner Malerin Elfriede Lohse Wächtler (1899-1940) und mit "Kate Moss" an Norwegens Topmodell denkt, finde ich erwähnenswert.
Während sich seine Stimmbänder im Laufe der Zeit fest in meinem Hirn eingebrannt haben, sich bei mir mittlerweile einen hohen Wiedererkennungswert ersungen haben, fällt es mir anhand zahlreicher Instrumental-Anekdoten der CD schwer, diese in ein bestimmtes Genre zu schieben. Da er John C. Barry mit den Textentwürfen beauftragt hat, konnte er sich voll und ganz auf die Noten im Elektro-Kleid konzentrieren. Dabei beweist er, dass er einen unendlichen Horizont von musikalischen Ideen und seine Platte mit Blues, Jazz, Fusion, Pop und vor allem mit sehr viel GEFÜHL eingespielt hat. Also, den Musikfreund erwartet jede Menge Crossover. Auf den Punkt: Wo Ron Spielman drauf steht, ist auch Ron Spielman drin, und zwar ausschließlich. Sehr extrovertiert geht es beim längsten Teil des Albums "Elfriede" (7:18 Min.) zu. Das Stück kann man nur extrem gut finden oder ausgesprochen schlecht, einen Mittelwert lässt es kaum zu. Mir gefällt's, weil Spielman sein außergewöhnlich gut ausgeprägtes Musikverständnis in hervorragender Form präsentiert und dabei dem Konsumenten viel Aufmerksamkeit abverlangt.
Letztlich habe ich von der Qualität, ob von der Songarchitektur, vom Abmischen des Sounds oder der Vielfalt an Stilrichtungen der CD nichts, aber auch rein gar nichts zu bemängeln. Einen Anspieltipp habe ich extra nicht erwähnt, da das Gesamtpaket einfach zu stimmig ist. Nur ein Hinweis sei erlaubt und sollte vom Leser unbedingt beachtet werden: Die Platte ist nicht für Hardrocker, Punks, Schwermetaller oder Old School-Freunde geeignet, sondern ist eher was für Fans der experimentellen Notenmischung, die nichts mit radikalen Kopfschüttel-Tanzeinlagen am Hut haben, sondern einfach nur anspruchsvolle Musik genießen wollen. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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am 13. Oktober 2013
So hier haben wir nun Ron's neues Album mit neuer Band.
Wieder präsentiert er uns mit seinen Songs kleine Leckerbissen die wie bereits auf dem Vorgänger Electric Tales in kein Schema zu pressen sind. Während Bronze Age & Just Another Autumn noch ähnlich wie der Vorgänger klingen schlägt er mit Songs wie Elfriede völlig andere Töne an.
Man muss das Album schon ein paar mal hören um sich so richtig in die Musik einzufuehlen. Meines Erachtens legt Ron zunehmend mehr Wert auf's Songwriting und etwas weniger auf's Gitarrespielen was ich persönlich etwas vermisse.(muss aber dazusagen das ich selbst Gitarrist bin) Sehr gut sind die Lyrics die wieder mit Hilfe von Mr. Barry entstanden. Es macht einfach Spass diese kleinen Geschichten mit zu erleben.
Wunderschoen auch Ocean ein Instrumental das Ron einem Freund gewidmet hat der leider vor kurzem von uns gegangen ist.
Fazit : Wieder präsentieren uns Ron und Band ein Album mit Tiefgang. Ich kann es allen empfehlen die Musik lieben und offen für neues sind. Nicht zu vergessen die wie schon beim Vorgänger hervorragende Arbeit von Sven Peks der auch hier wieder für den Mix zuständig war.
Weiter so Jungs - freue mich schon auf das nächste œvre

Frank Heller
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am 12. Oktober 2013
Ron Spielman gehört zu den wenigen Musikern, die ihre Fans sowohl mit einer einzigartigen Stimme als auch mit außergewöhnlichen Fähigkeiten an der Gitarre begeistern können. In seinem neuen Album „Swimming In The Dark“ beweist er, dass Gitarrenmusik mehr sein kann als endloses Rauf und Runter auf sechs Saiten. Gleich die ersten drei Tracks überzeugen vor allem auf Grund ihrer starken, geradezu hitverdächtigen Refrains. Doch von Formatradio ist Ron Spielman weit entfernt. Viel zu eigensinnig gestaltet er seine Songs. Er lässt seine Gitarre kreischen, stöhnen, lachen und hier und dort eine Hommage an Jimi Hendrix spielen („Ballad of Richard and Mildred Loving“). Auch die Experimente mit elektronischen Elementen gelingen ihm, so z.B. in der Disco-Rock-Nummer „Begging Bowl“. Wunderbar sphärisch wird es vor allem bei „Elfriede“, das er zusammen mit seiner Frau Eva singt.
Ron Spielman atmet die erdige Luft des Bluesrock und taucht ein in die Tiefen des Progressive Rock. „Swimming In The Dark“ – ein Album für all jene, die ihre Ohren gern selbst entscheiden lassen.
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am 26. September 2013
........kommt da auf den Markt noch vor dem Winter reingeschneit.........

Wie immer ein tolles Album, schöne eingängliche erdige und doch moderne Sounds......
Ein toller Mix aus schönen kommerziellen Touch und experimentellen Details.
Ein Album, auf dem einfach alle Songs phänomenal gut sind, das man einfach
von vorn Anfang bis Ende so richtig genießen kann........
was sich ja heutzutage bei dem vielen Sternchen Hit Produktionen immer seltener lohnt

Ich freu michon jetzt aufs nächste ;-)
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am 2. Oktober 2013
Obwohl ich so ziemlich alles an CD Veröffentlichungen von Ron Spielman besitze, viele seiner Konzerte der letzten 10 oder mehr Jahre besucht habe, diese CD fesselt! Hier jagt uns der Meister sowohl stilistisch als auch emotional durch sein musikalisches Universum. Satisfaction guaranteed! Aber leicht ist das nicht zu haben. Das funktioniert nicht so nebenbei. Hinsetzen, Telefon aus, Klappe halten und einfach nur zuhören! Danke, Ron Spielman! Please, more of them!
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am 9. Oktober 2013
Der Arbeitstag wird deutlich besser, wenn er morgens mit "Begging Bowl" im Auto beginnt. Wobei alle Titel der neuen Spielman-CD grandios sind. Hier stimmt einfach alles: Songwriting, Stimme, Gitarre, Produktion, Arrangements.
Eigentlich dachte ich, nach "Electric Tales" kann es kaum noch eine bessere RS-CD geben. Falsch! Wer intelligente und in die Tiefe gehende Musik mag, wird "Swimming in the Dark" lieben. Vielen Dank, Ron.
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am 7. Dezember 2013
Huch...noch gar nicht gekannt diesen Berliner. Überraschend schöne und geschmackvoll arrangierte Songs und Aufnahmen. Toller Gitarrenton und -spiel. Gute Musiker waren da am Werk. Manches meint man schon mal in anderen amerikanischen Produktionen gehört zu haben. Aber das mindert keinenfalls die Hörfreude dieser schönen ausdrucksstarken Musik. Jederzeit wieder.
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am 25. September 2013
Woher Ron Spielmann auch immer seine Inspiration nimmt: Auch dieses Album ist eine Ohrenweide mit extrem unterschiedlichen In - und Outputs. Sehr feinfühliger Soul mit einer ausgelassenen zeitweilig freakigen Fusionleidenschaft. Eine mit **** gelungene Ron Spielmann Scheibe.
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am 22. Oktober 2013
Truly magical! Ron creates so much Space for Music to happen. Such a great sound and a great group on Swimming in the Dark. The playing and singing is superb…Clarity, Control, Soul, Effortlessness, Humility, Presence...Enough said!
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