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4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Wiedergabe   2. Sun 5:44 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Kaili 4:42 EUR 0,99
Wiedergabe   4. Found Out 3:18 EUR 0,99
Wiedergabe   5. Bowls 6:21 EUR 0,99
Wiedergabe   6. Leave House 5:12 EUR 0,99
Wiedergabe   7. Hannibal 6:15 EUR 0,99
Wiedergabe   8. Lalibela 2:25 EUR 0,99
Wiedergabe   9. Jamelia 3:58 EUR 0,99
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas Schmitz VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Das hier ist ja eigentlich gar nicht meine Musik. Und dennoch finde ich keinen Track wirklich schlecht. Im Gegenteil: "Odessa", das mich am Anfang immer fleißig nervte, ist ein echter Hit. Tanzbar, macht Spaß, genial. Kurz: Einer der besten Songs des Jahres 2010. "Leave House" mit seiner düsternen Anziehungskraft und diesem Gegensatz von schwer getragenen Bass-Sounds im Hintergrund und diesen aufgeregt pluckernden Klängen im Vordergrund, gepaart mit dem Flötenriff sind faszinierend. Und auch das sich langsam aus der Stille hervorhebende Instrumental "Lalibela" gefällt ausgesprochen gut.
Natürlich ist mir vieles hier einfach zu elektronisch, aber irgendwie nervts nicht. Das gilt weder für das Electro-Jazzige "Kaili", noch für das etwas eintönige (aber nicht schlechte!) "Hannibal", das housige "Sun". Und wenn ich's mir noch öfter anhöre, dann könnte mir auch "Jamelia" noch richtig gut gefallen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Perfekter Krautpop... 13. Oktober 2010
Format:Audio CD
Es liegt vielleicht am kreisrunden Album-Artwork, dass mich «Swim» so sehr an Hot Chip erinnert. Vielleicht liegt es auch an Dan Snaiths nasal-nonchalantem Gesang, den der Kanadier so relaxt über seine kleinen hypnotischen, schichtweise anwachsenden Popsongs legt. Und tatsächlich ist «Swim» leider das Hot-Chip-Album, das ich mir in diesem Jahr gewünscht hätte, womit ich wahrscheinlich Hot Chip ebenso wie Snaith Unrecht tue, aber sei's drum. Wo «One Life Stand» eher ein Rückschritt für Alexis Taylor und Co war, ist Caribou ein grandioses Post-Pop-Pop-Album gelungen, das tänzerisch über die Genregrenzen elektronischer Musik springt, Electronica-Nerdsounds in absolut tanzbare Nummern einbaut, diese Tracks erbarmungslos zusammenbrechen lässt, großartig simple Sequencerlines und wunderbare Melodien anschleppt und dabei ' anders als Hot Chip ' scheinbar nie wirklich ins reine Zitat abrutscht, sondern immer eine ganz eigene Stimme behält. Snaith erreicht dabei diese seltsame unnahbare Qualität von wunderbar zeitgemäßer, glatter Produktion und schiefen Tönen, eingestreuten Samples, seltsamen Störfeuern, zu großen Hallräumen usw', die sein Album davor bewahren, den Zuhörer zu langweilen. So legt Snaith hier ' mehr noch als bei «Andorra« ' ein atemberaubendes Album hin, das Synthiepop-Konzepte emphatisch umarmt und zugleich hinterrücks ersticht. Die Aufnahmen sind einerseits recht «slick», teilweise fast an der Grenze zur echten Glattheit, andererseits haben fast alle zugleich ein surrealistisches, kippeliges Element, eine Verlorenheit oder Einsamkeit. Auch wenn mal einzelne Songs wie «Leave House» sehr klar auf die Tanzfläche schielen, ist Caribou hier eine sehr bemerkenswerte Balance gelungen, die Hot Chip einmal für sich gebucht und irgendwie inzwischen verloren haben. Wie Swaith auf «Jamilia» die Balance zwischen großem Gefühl und großer Leere hält, ist einzigartig.

Seltsamerweise entpuppt sich «Swim» so als eine Art Soundtrack oder Konzeptalbum, das trotz der einzelnen kurzen Tracks, die für sich genommen auch allein bestehen, doch klangliche Brücken, Sounds, Melodien, Sequencer-Motive zwischen den Stücken austauscht und als Ganzes deutlich mehr beeindruckt als in den Einzelteilen. Caribou gelingt eine Art Krautpop, komplex, verpeilt, gefühlig, detuned-melancholisch, funkyjazzygroovy, irgendwo zwischen Memphis, London und Berlin zuhause und doch unverortbar, eine neue Weltmusik, komplett aus der Retorte. Dabei mesmerisiert die Platte genauso wie der zu lange Blick auf das Covermotiv, begeistert mit völlig unerwarteten Synthklängen, stampft und pumpt mit Beats wie aus einer nächtlichen Fabrikhalle, und erzeugt auf ganz eigene Art eine musikalische Poesie, die man nur noch selten findet im Grenzbereich des Pop.
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Noch ne Dimension... 6. November 2011
Von B. Pohl
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Bin zufällig über das halbwegs bekannte "alternative" Videoportal Video zu "Sun" auf Caribou gestoßen.
Eigentlich eher Fan von langsameren elektronischen Sachen BOC klang das nun doch ZU interessant um dran vorbei zu gehen.
Also Album gekauft und durch die Bank begeistert.
Hier aber noch ein Tipp: Falls vorhanden, Surround DTS NEO:6, basierend auf Stereosignal anschalten und die Surroundanlage endlich mal bis ins ungekannte Maximum ausnutzen. Selbst gutes Dolby DTS discrete multichannel) Material sieht hier unglaublich alt aus.
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