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Sweet November
 
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Sweet November

Keanu Reeves , Charlize Theron , Patrick O'Connor    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die 1968er Version von Sweet November war ein seichtes Märchen, das in erster Linie wegen des reizend unkonventionellen Zusammenspiels der Hauptdarsteller Sandy Dennis und Anthony Newly funktionierte. In diesem Jahrtausendwende-Remake bemühen sich Keanu Reeves und Charlize Theron, die Geschichte realistischer anzulegen, das ist aber genau das, was Sweet November nicht braucht. Die Grundhandlung ist schon mal ziemlich absurd; der Film benötigt also etwas Fantasie, um die abgrundtiefen Lücken in der Logik zu überbrücken. Zudem sollte er sich behutsam in das hineinmanövrieren, was eigentlich eine auf die Tränendrüsen drückende Version von Love Story sein sollte. Es ist gewiss nicht auszuschließen, dass man von der zuckersüßen Romanze des Films angetan ist, man muss sich aber schon anstrengen, seine Ungläubigkeit zu überwinden.

Theron spielt die Rolle der Sara, die auf pathologische Weise Männer für genau einen Monat zu einer Liebesbeziehung verführt, um dann -- nachdem sie ihnen "geholfen" hat -- zum Opfer für den nächsten Monat überzugehen. Sie vermeidet längere Beziehungen, weil sie todkrank ist -- eine Tatsache, die durch hunderte von Medikamentenfläschchen offenbart wird, die sie in ihrem Arzneischrank versteckt. Reeves ist Nelson, der dynamische Werbemanager, der widerstrebend zu Saras "November-Mann" wird. Er ist beleidigend und herzlos, bis er die Wahrheit erfährt. An dieser Stelle macht Regisseur Pat O'Connor eine 180-Grad-Wendung, die unmöglich funktionieren kann. Theron macht das Beste aus ihrer Filmkrankheits-Routine, doch Reeves verliert endgültig den Boden unter den Füßen. Vergießen Sie eine Träne, wenn es unbedingt sein muss -- aber lassen Sie sich dabei nicht erwischen. --Jeff Shannon

Video Jakob Kurzinhalt

Neo-Hippie Sara nimmt den Yuppie Nelson bei sich auf und erklärt ihn zu ihrem

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Das "Gut" hat die Disc nur dem ausgezeichneten Ton zu verdanken, die Bildwerte sind nicht ganz so souverän. Der sanfte Liebesfilm um eine von Anfang an zu schmerzlicher Kürze verdammten Beziehung wartet mit tränenschwangerer Rührseligkeit ebenso auf wie mit erfrischend unerwarteten Momenten. Herr Reeves gibt merklich sein Bestes an darstellerischer Intensität und merkte man ihm diese Bemühungen nicht immer so sehr an, gewänne der Film erheblich an Leichtigkeit. Nette, sentimentale Unterhaltung.

Bild: Stehende Rauschfelder (Mattscheibeneffekt) mindern den Sehgenuß leider nicht unerheblich. Auch leichte Ruckler bei Kamerafahrten (00.05.10) lassen sich nicht übersehen. Allerdings versöhnen die sehr guten Kontrastwerte und wenn es nicht gerade unter Artefakten leidet, weist das Bild auch eine erfreuliche Schärfe auf. So bleibt das Werk optisch durchaus noch genießbar.

Ton: Die Tonmischung tut das Übrige, um der Disc noch eine gute Gesamtperformance in technischer Hinsicht zu verschaffen. Die Mischung ist perfekt und von einer erfrischenden Vitalität geprägt. Jedes Geräusch ist ortbar und auch kleinste Sounds (Wellen des Modellbootes, 00.53.17) werden authentisch abgebildet und der Musik-Score enthält sinnvolle Rechts-Links-Effekte (00.52.09). --movieman.de

VideoMarkt

Sara Deever ist die prototypische "moderne" Frau. In San Francisco lebt die unangepasste, flippig gekleidete Veganerin mit monatlich wechselnden Liebhabern ihren unstillbaren Lebenshunger aus. Nach einer Begegnung auf dem Verkehrsamt findet sich der aalglatte Yuppie Nelson Moss völlig unverhofft in der Rolle des Einmonatsliebhabers wieder. Trotz anfänglicher Abneigung lernt der plötzlich arbeitslose Workaholic, das Leben zu genießen. Als das "Novemberprojekt" Sara um ihre Hand bittet, lehnt sie ab, denn sie ist unheilbar krank...

Video.de

In Pat O'Connors bittersüßem Melodram "Sweet November" agieren Charlize Theron und "Matrix"-Star Keanu Reeves nach "Im Auftrag des Teufels" erneut gemeinsam vor der Kamera. Dank der hinreißenden Vorstellung von Hollywoods neuer Leading lady und einiger witziger Nebenfiguren - wie dem schwulen Nachbarspärchen - driftet die moderne Variante von "Love Story" nicht allzu sehr ins Pathos ab. Dennoch sollte man sich auf Dialoge voller Melancholie und Herzschmerz gefasst machen. Ein Muss fürs vornehmlich weibliche Publikum.

Blickpunkt: Film

Um in dem Remake des Melodrams 'Adieu, geliebter November' mit Sandy Dennis von 1968 an der Seite von Keanu Reeves spielen zu können, entschied sich Charlize Theron ('Die Legende von Bagger Vance') gegen die weibliche Hauptrolle im designierten Blockbuster 'Pearl Harbor'. Statt einer wiederholten Leinwandromanze mit Ben Affleck (wie in 'Wild Christmas') sinkt sie also erneut in die Arme von Reeves ('Matrix'), der bereits in 'Im Auftrag des Teufels' ihren Ehemann mimte.

Sara Deever ist eine Alternative des neuen Jahrtausends. Sie lebt in der ehemaligen Hippiehochburg San Francisco, trägt kunterbunt zusammengewürfelte Klamotten, ist militante Veganerin und emanzipiert genug, sich jeden Monat einen neuen Liebhaber ins Haus zu nehmen. Nelson Moss hingegen ist das genaue Gegenteil von ihr. Der Yuppie geht völlig in seiner Karriere als skrupelloser Werbefachmann (à la Mel Gibson in 'Was Frauen wollen') auf und behandelt seine Freundin wie ein Möbelstück. Die Wege von Sara und Nelson kreuzen sich beim Verkehrsamt, und eine höchst unkonventionelle Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf.
Zunächst ist Nelson von Sara genervt, doch als er seinen Job und seine Freundin an ein und demselben Tag verliert, erklärt er sich widerwillig bereit, ihr 'Projekt' für den Monat November zu werden. Sie will ihm helfen, aus seiner seelischen Erstarrung auszubrechen und beibringen im Moment zu leben. Zuerst beraubt sie ihn seiner Statussymbole - teurer Anzug und Handy adé. Anschließend grasen sie unbeschwert und verspielt eine malerische Ecke von San Francisco nach der anderen ab. Natürlich wird auch fleißig der Liebe gefrönt, wenn vor der Kamera einer akzeptablen Altersfreigabe zuliebe zumeist auch nur angedeutet. Zur Monatshälfte erkennt Nelson beim Treffen mit einem unangenehmen Werbeboss (Frank Langella), wie sehr er sich bereits verändert hat und bittet Sara, ihn zu heiraten. Da sie unter einen schweren Krankheit leidet, lehnt sie ab. Nelson versucht verzweifelt, sie umzustimmen.
Die beiden Protagonisten haben die nötige Chemie, um diese Variante von 'Love Story' auf der Ebene funktionieren zu lassen, auf die es ankommt: Emotional entfaltet das Melo aufgrund der glaubwürdigeren Starpaarung allemal eine größere Wirkung als der vergleichbare 'Es begann im September' mit Richard Gere und Winona Ryder und reiht sich sympathisch neben 'Bounce - Eine Chance für die Liebe' ein. Unterstützt werden Reeves und Theron bei ihren Anstrengungen von einigen kompetenten Nebendarstellern, darunter 'Patriot'-Bösewicht Jason Isaacs als homosexueller Nachbar und der eine Zeit lang als 'Harry Potter' gehandelte Liam Aiken als gehänselter Nachbarsjunge, der in Nelson einen Vaterersatz zu finden hofft. Dass der mit gewohntem Einfühlungsvermögen unaufdringlich und ganz nah an den Figuren inszenierende Regisseur Pat O'Connor ('Tanz in die Freiheit') in der Schlussgeraden heftig auf die Tränendrüse drückt, liegt in der Natur des Subgenres: Nicht von ungefähr sind junge Frauen das Zielpublikum für diesen Midbudgetfilm, der keinem wehtut. ara.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Remake des Melos "Adieu, geliebter November" aus dem Jahr 1968 über eine zum Scheitern verdammte Liebe.

Kurzbeschreibung

Neo-Hippie Sara nimmt den Yuppie Nelson bei sich auf und erklärt ihn zu ihrem "November"-Projekt. Sie will ihn zu einem besseren Menschen erziehen und wendet radikale Mittel an. Diese schlagen an und Nelson verliebt sich in Sara. Als er ihr jedoch einen Heiratsantrag macht, lehnt sie ab.

Produktbeschreibungen

Er ist ein Yuppie, erfolgreich und emotionslos. Sie ist eine Lebenskünstlerin, immer auf der Suche nach dem Guten im Menschen. Nelson und Sara könnten unterschiedlicher kaum sein. Doch als Nelson vor die Tür gesetzt wird, sieht er keinen anderen Ausweg als bei Neo-Hippie Sara einzuziehen. Diese erklärt den arroganten Yuppie kurzerhand zu ihrem "Projekt" für den Monat November: Sie will Nelson in nur vier Wochen zu einem besseren, freien Menschen erziehen und wendet radikale Mittel an... Sweet November ist ein Film über große Gefühle und wahre Werte. Romantisch, dramatisch und trotzdem nicht
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