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Svolochi (DVD NTSC)
 
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Svolochi (DVD NTSC)

Andrej Panin , Andrej Krasko , Aleksandr Atanesyan    Unbekannt   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Darsteller: Andrej Panin, Andrej Krasko, Sergey Rychenkov
  • Regisseur(e): Aleksandr Atanesyan
  • Sprache: Russisch
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Anzahl Disks: 1
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0014SMXL6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 87.091 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Alma Ata, 1943. Colonel Vishnevetskiy obtains the government task: to prepare the mining saboteur party of soldier- condemned men, which must block the actions of the selected German connections of " Edelveys". The desperate boys of 14-15 years must enter into this group, but they must be the orphans, whom no one will search for. Selected in detpriemnikakh, prisons and colonies of adolescents they send into the camp in the mountains, where they pass special preparation. By it is intended to destroy Fascist military base in the mountains and to perish, since " the carriers of the especially secret of info" they must not remain in the living.

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Herausragendes Kriegsdrama 9. November 2008
Von Mike
"Svolochi" ist ein Geheimtipp, ein Film, der meiner Meinung nach die Bewertung "herausragend" wirklich verdient hat. Das auf wahren Begebenheiten basierende Kriegsdrama, das 2007 den "MTV Russia Movie Award" gewann, wurde in Russland sehr kontrovers diskutiert. Der Film greift ein Thema auf, das der deutsche Regisseur Bernhard Wicki bereits 1959 in der Verfilmung des autobiographischen Romans "Die Brücke" von Gregor Dorfmeister verarbeitet hat: der rücksichtslose Einsatz von Jugendlichen als Kanonenfutter während des Zweiten Weltkriegs.

Im Jahr 1943 beginnt die Sowjetunion, Jugendliche aus Gefängnissen und Strafanstalten für den Kriegseinsatz zu rekrutieren. Darunter sind auch die beiden Freunde Cot und Tiapa, denen eine harte Ausbildung in einem abgelegenen Lager in den Bergen von Kasachstan bevorsteht, die weder auf körperliche Unversehrtheit, noch auf Menschenleben Rücksicht nimmt. Noch bevor die Ausbildung annähernd abgeschlossen ist, werden die Jungen für eine Todesaktion gegen deutsche Stellungen abkommandiert. Die Reaktionen von sowjetischen und deutschen Soldaten auf die neue "Elitetruppe" sind identisch: "Das sind ja noch Kinder!"

Um "Svolochi" entspannten sich in Russland einige Diskussionen und Eklats. Hauptstreitpunkt war, dass zum ohnehin schon mehr als negativen Bild der sowjetischen Kriegsmachenschaften noch ein weiteres, bislang kaum bekanntes schwarzes Kapitel hinzukommt. Kriegsveteranen und russischer Geheimdienst sahen das Andenken der "Roten Armee" beschmutzt. Die Tageszeitung "Komsomolskaya Pravda" ging sogar so weit, die historische Wahrheit des Films offen in Frage zu stellen. Und bei der Verleihung des MTV Movie Award weigerte sich der berühmte russische Regisseur und Schauspieler Vladimir Menshov schlichtweg den Siegerpreis zu überreichen. All das lässt vermuten, dass Russland in Sachen Vergangenheitsbewältigung noch einen weiten Weg vor sich haben dürfte.

Dem Erfolg des Films tat das alles keinen Abbruch, denn "Svolochi" versteht es, von Anfang an zu fesseln. Die Melancholie in der russischen Mentalität sorgt zusätzlich dafür, dass einem beim Zuschauen ein kalter Schauer über den Rücken läuft. Hart und kompromisslos ist Svolochi" ein Kriegsdrama, das unter die Haut geht. Einmal gesehen, lässt einen dieser Film nicht so schnell wieder los! Vermarktet mit einem Song des Moskauer Kultrappers "Ligalize" entwickelte sich das Drama in Russland auch zu einem regelrechten Kassenschlager. Und dass der MTV-Zuschauerpreis gerade an diesen Film ging, hängt sicherlich nicht zuletzt auch mit Hauptdarsteller Aleksandr Golovin zusammen. Bekannt aus der russischen TV-Serie "Kadetstvo" ist er ein gefeierter Teenager-Star.

Die DVD (PAL, Ländercode 5) ist komplett in kyrillisch, was die Navigation durch die Menüs nicht wirklich einfach macht. Aber über die Subtitle-Funktion kommt man tatsächlich auf englische Untertitel. Wenn man den Film zum ersten Mal sieht, muss man aber wegen der zum Teil etwas schnellen Abfolge der Untertitel in Kauf nehmen, dass man nicht alle Dialoge mitbekommt. Erwähnenswert ist auch das umfangreiche Bonusmaterial auf der DVD, das Making-of vermittelt einem auch ohne Sprachkenntnisse ein ganz gutes Bild der Produktionsarbeiten. Alles in allem also durchaus zu empfehlen.
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Beautiful Film 12. März 2010
Ich würde sagen, es ist ein sehr schöner Film. Sie können das auch an anderer Stelle lesen. Was ich genauso wichtig finde Ihnen zu sagen ist, dass das Format der DVD PAL und NTSC nicht, wie auf der Website. Für mich war es sehr gut.
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Von Dimitri Banick VINE™-PRODUKTTESTER
1943. Die Sowjet-Regierung holt straffällige Minderjährige aus den Gefängnissen und bildet sie in Lagern zu Kämpfern und Fallschirmspringern aus, um sie in strategisch wichtigen Brennpunkten "abzuwerfen".

Erzählt wird die Geschichte einer der ersten dieser Gruppen. [Svolochi (russ.) = Pack, "Bastarde"]

Der Film ist packend - von der 1. Minute an. Die anfängliche Antipathie schlägt in verhaltenes Interesse und schließlich Mitgefühl um. Die mildernden Umstände erweisen sich als das kleinere von zwei Übeln, ohne dass Licht am Ende des Tunnels sichtbar ist. Die Charaktere sind authentisch, die Stimmung zwischen den Halbstarken und ihren Ausbildern wird gut eingefangen. Der Jargon wirkt nicht aufgesetzt. Defätismus und Ausweglosigkeit hier, Bedenken und Gewissenskämpfe bei den Ausbildern.

Zu Kriegshandlungen kommt es erst am Ende des Films (kein Action-Film also im üblichen Sinne). Im Großen geht es um die Stimmung während der Ausbildung.

Kann meinem Vorrezensenten nur zustimmen. Dieser Film fesselt, bleibt im Gedächtnis.
Unklar ist mir allerdings, ob es sich um einen authentischen Fall handelt. Als der Film in die Kinos kam, wurde er als solcher beworben. Nach zahlreichen Untersuchungen seitens des Väterchens Staat (Demokratie existiert in Russland größtenteils nur auf dem Papier) & etwaiger Forschungsarbeiten der Medienbeauftragten soll es sich - so die offizielle Stellungnahme - um fiktive Darstellung handeln. Denn: in den entsprechenden kasachischen Archiven sind angeblich keine Aufzeichnungen gefunden worden.

Drehort war Armenien.

FAZIT
Verhaltene Action rückt die emotionalen Aspekte in den Vordergrund, während man als Zuschauer das mulmige Gefühl antizipiert, dass der bildliche Fallschirm sich nicht öffnen wird. Und wenn die letzte Szene vom Abspann abgelöst wird, schmerzt das blutende Herz vor Empathie und verschollenen Sehnsüchten.
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