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Suspicious Package (mp3-DownloadCode/180gr./Gatefold) [Vinyl LP]

Earl Greyhound Vinyl
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Vinyl (20. August 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: The Organisation (Soulfood)
  • ASIN: B003UIGZL2
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 114.184 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. The eyes of Cassandra / Part I
2. The eyes of Cassandra / Part II
3. Oye vaya
4. Ghost and the witness
5. Shotgun
6. Holy immortality
Disk: 2
1. Sea of Japan
2. Black sea vacation
3. Bill Evans
4. Out of air
5. Misty morning

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

„Wir sind heiß! Heiß auf Earl Greyhound aus New York, einem fantastischen Trio mit Sinn für Soul, Groove und breitbeinigem Rock. Die New Yorker besitzen so viel von allem, dass ihr zweites Album "Suspicious Package" zu einem wahrhaftigen Happening wird.“ Jan Schwarzkamp, Visions

Nomen est Omen. Im Falle von Earl Greyhound könnte man aber auch genauso gut ein anderes Sprichwort adaptieren: ein Band-Name wie Schall und Rau(s)ch. Auch wenn das New Yorker Trio zuweilen gern mit heißem Retro-Rock-Wasser kocht, dampft der Traditions-Kessel hier nicht nur im üblichen Led Zeppelin-Dunst-Kreis.

Angefangen haben Matt Whyte (Gesang, Gitarre) und Kamara Thomas (Bass, Keyboards, Gesang) dabei ursprünglich als Duo. Mit dem 2005er Debüt „Soft Targets“ kam Schlagzeuger Chris Bear an Bord, nur um direkt nach den Aufnahmen auch schon wieder seinen Schemel zu räumen. Frei nach dem Motto des berühmten Walter Matthau-Baseball-Streifens „Die Bären sind los!“ fand Chris Bear nämlich bei einer anderen Brooklyn-Band namens Grizzly Bear seine neue musikalische Familie. Tja, Nomen est Omen.

Doch hier kommt Ricc Sheridan, der neue Mann an den Drums ins Spiel. Von The Roots-Gitarrist Kirk Douglass auf die Qualitäten des verbleibenden Earl Greyhound Kerns aufmerksam gemacht, dauerte es nicht lange, bis Ricc als vollwertiges Bandmitglied die neue Runde auf der Bühne und im Studio vervollständigen sollte.

Auf „Suspicious Package“, der zweiten Scheibe aus dem Hause Earl Greyhound, feiert aber nicht nur Ricc seinen Album-Einstand. Auch die musikalische Garage wurde zusätzlich entstaubt und hat im Vorzeige-Vinyl-Bereich ein paar alte, neue Referenz-Schätze zum vorteilhaften Vorschein gebracht.

„Wir lieben es, ständig in Bewegung zu bleiben. So war unser Ziel für dieses Album auch neue musikalische Wege zu finden, unsere eigenen Grenzen zu erweitern und Neuland zu betreten“, so Kamara Thomas. „All die Erfahrungen auf Tour haben unsere Stimmen stärker werden lassen und Matt und ich haben in diesem Zusammenhang auch neue Formen des gesanglichen Ausdrucks gefunden. Das haben wir, neben einem eindringlicheren, zum Teil vielleicht auch etwas düsterem Vibe, ebenso versucht, in das neue Album zu legen.“

Und fürwahr, Earl Greyhound machen sich mit „Suspicious Package“ vollständig ihren eigenen Namen im klassischem Rock-Kosmos. Zwischen Prog-Psychedelia und Latino-Orgel, wie im zweiteiligen Opener ‘The Eyes Of Cassandra’ oder im Soul, Rhythm und Blues sowie zuweilen gar flockigen Jazz-Gefilden wildernd - Earl Grehound haben ihre Wurzeln auf diesem fürstlichen Roots-Blaupausen-Blend bis hin zu überraschenden Grunge-Elementen schön lange ziehen lassen.

Allein das noch weiter ausgearbeitete charakteristisch Gesangsharmonische Zusammenspiel von Matt und Kamara setzt genug klangliches Afro-Disiakum frei, um John Lennon, Syd Barrett, die gesamten Black Crowes und ‘The Great Gig In The Sky’-Sängerin Clare Torry sofort in ein gemeinsames Bett zu bewegen. Oder wie es das renommierte New Yorker Szene-Instanz-Blatt Village Voice treffend formulierte: Matts und Kamaras-Vokal-Liaison „beschwört zuweilen den Geist von Gram Parsons und Emmylou Harris herauf.“

Abgerundet von der exzellenten Produktion von David Schiffman, der sich bereits als Mixmeister und Aufnahmeleiter für Bands wie The Bronx, Mars Volta, System of A Down oder Thrice einen Namen gemacht hat, zeigt „Suspicious Package“ keine Spur eines lauwarmem Aufgusses, sondern kommt mit extra frischer musikalischer Minz-Note daher.

Nach geschmackssicheren US-Touren im Vorprogramm von Gov’t Mule, Chris Cornell, Saul Williams oder aktuell Coheed And Cambira werden Earl Greyhound in kürze auch die hiesigen Bühnen rocken.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mario Karl TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Retrorockbands sind ja gerade wieder in. Aber weit nicht alle sind so gut wie Wolfmother oder The Parlor Mob, die nicht nur alte Zutaten 1:1 aufkochen, sondern auch ihren eigenen Ausdruck gefunden haben. Mit Earl Greyhound hat es nun eine Band über den großen Teich geschwemmt, für die letzteres ganz besonders gilt. Optisch gibt sich das gemischtgeschlechtliche Trio wie die reinste Second Hand-Sammlung oder ein Haufen von Hippies, der in einer Zeitschleife festhängt. Dabei ist ihr dritter Streich Suspicious package nach der selbst betitelten Debüt EP (2004) und dem Lonplayer Soft targets (2006) ein ziemlich heißes Eisen, welches die Ohrmuscheln der alten 68er gehörig zum Glühen bringen würde.

Das Album vereint die Wucht von Led Zeppelin und die Magie von Cream, sowie die Lässigkeit der Black Crowes mit einem starken Hauch von Soul und progressiver Psychedelik, stellenweise gespielt mit der Grobkörnigkeit der frühen Queens of the Stone Age. Dabei treibt besonders der schwarze Neu-Drummer Ricc Sheridan die Band mit einem Wumms voran, der einen an den seligen John Bonham denken lässt. Aber auch das stimmliche Zusammenspiel von Bassistin Kamara Thomas und dem Gitarrero Matt Whyte sorgt immer wieder für Gänsehaut - gerade bei der balladesken Soulnummer "Out of air". Aber auch in dem einen oder anderen Gitarrensolo steckt dermaßen viel Gefühl, dass es schon fast schmerzt.

Suspicious package beginnt mit "The eyes of Cassandra (Part I)" anfangs noch recht ruhig, bis dieses Intro mit Latin-Perkussionen aus sich rausgeht. Diesen Santana-Touch findet man auch noch einmal in dem ziemlich coolen Rocker "Oye vaya". Ebenso lässig, aber ein stückweit ruhiger ist das leicht schwebende "Ghost and the witness", was einem schmerzlich bewusst macht, was man an den späten 60ern und frühen 70ern so schätzt. Und zwar die unbändige Leidenschaft, die Earl Greyhound zweifelsohne auch besitzen. Ein weiteres Highlight folgt mit "Shotgun" auf dem Fuße. Ein melodisch sehr angenehm gleitendes Stück Rock mit samtigem Frauengesang. In der zweiten Hälfte wird das Album ein wenig ruhiger, wenn man mal vom polterndem "Sea of Japan" absieht. Aber selbst da geben Earl Greyhound eine ziemlich gute Figur ab und klingen bei "Bill Evans" fast so wie Lenny Kravitz, als dieser noch relevant war.

Als wäre das Album nicht alleine schon gut genug, hat man für europäische Fans noch drei Highlightsongs des bei uns nicht erhältlichen Vorgängers Soft targets angehängt. Besonders das aufpeitschende "SOS" und der stilvolle Riffrocker "I'm the one" sind wahre Adrenalinschübe. Spätestens das sollten jetzt Gründe genug sein, diese bemerkenswerte von Produzent David Schiffmann (The Mars Volta, System of a Down, Thrice) veredelte Platte zu verhaften. Ob Hipster oder Altrocker, hiermit dürften alle glücklich werden. Ein wahrhaftiger Geheimtipp!
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Volltreffer!!! 3. August 2010
Format:Audio CD
Na das nenne ich mal ein gelungenes Album! Erst kürzlich in die Hände gefallen und jetzt schon nicht mehr weg zu denken. Diese Platte ist endlich mal wieder ein Album, das man von vorne bis hinten durchlaufen lassen kann. Ich habe lange keine Band mehr gehört, die es schafft den alten 70's Spirit mit modernen Einflüssen so gekonnt zu mischen und etwas völlig Neues zu kreieren. Je öfter man dieses Album hört, desto tiefer gelangt man in die Welt von Earl Greyhound. Ich sag nur Suchtgefahr!
Jeder der auch nur im entferntesten etwas von Rockmusik hält, sollte hier zuschlagen!
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Tja, was soll ich sagen : Hammer !!! Zugegeben : Es fiel mir schwer mich in die CD `reinzuhören, einige Harmonien ( gerade "The Eyes of Cassandra" sind echt gewönungsbedürftig; aber als ich mich dann einfach `mal auf die Musik eingelassen habe kann ich nur sagen : Klar Anleihen bei den Beatles, Led Zep, Hendrix, Pink Floyd ... aber so gekonnt und dann sowas Eigenes daraus gemacht ... ist jetzt schon einer meiner Lieblings-CDs !
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