... ist die Geschichte, die Marian Keyes uns in "Sushi für Anfänger" präsentiert. Keine großartigen Überraschungen, keine Handlung, die man noch nie gelesen hätte - und doch, dieses Buch hat irgendwie was.
Da wäre zum Einen Ashling, die ewige Zweite, die immer im Schatten ihrer besten Freundin steht. Als sie einen Job bei einer Frauenzeitschrift bekommt, hat sie laufend Angst zu versagen. Wie auch sonst im Leben... Ashling traut sich nicht an die wirklich tollen Männer heran, weil sie denkt, sowieso keinen davon verdient zu haben.
Dann gibt es noch Lisa, Ashlings Chefin und das stereotype machtgeile Karriereweib. Oder doch nicht? Denn Lisas Scheidung von ihrem Mann Oliver macht ihr mehr zu schaffen, als sie zugeben will. Und als sie - gezwungenermaßen - Kontakt zu Menschen bekommt, die nicht der Oberschicht angehören, aber trotzdem glücklich sind, verändern sich viele ihrer Sichtweisen.
Clodagh, Ashlings beste Freundin wiederum, scheint alles zu haben: das perfete Aussehen, den perfekten Ehemann, das perfekte Zuhause, das perfekte Familienglück. Doch hinter dieser Fassade sieht es ganz anders aus!
Neben Ashlings und Lisas Problem, dass sie eine Frauenzeitschrift in Irland zum Laufen kriegen sollen, gibt es natürlich noch jede Menge Beziehungsprobleme, Eifersucht, Schokoattacken und Flirts. Nicht zuletzt mit Jack Devine, dem Chef von Lisa und Ashling, der atemberaubend gut aussieht und hinter seiner harten Schale einen sehr sympathischen Kern verbirgt.
Klar, wer ihn am Ende bekommt, aber trotzdem ist es nett zu lesen. Die Charaktere des Romans haben alle ihre netten Macken und Eigenwilligkeiten, so dass "Sushi für Anfänger" wirklich nett zu lesen ist und die Erwartungshaltung, die man beim Kauf eines solchen Romans hat, nicht enttäuschen wird!