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Produktinformation
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From the very opening of the book Palahniuk lets us know that his narrator, Tender Branson, the last surviving member of a religious death cult, is on a path to self-destruction. The tension in this book lies not in the outcome, because like Tender's soothsaying friend Fertility, we can see it coming 289 pages away, instead it lies in the intricate plot that takes Tender from farm boy to media celebrity and ruin.
This is a novel that examines what happens when religion meets the overindulgences of our consumerist society. In the world that the author envisages, which is all too real in the light of tragedies such as Waco and the Heaven's Gate suicides, the only acceptable religions are those that can be successfully marketed and controlled at a corporate level; the small separatist models of religion are superfluous, and self-destruct. This is also a look at religion itself, at how it can enslave as many people as it appears to liberate. A comic novel that deals with the most serious issues of society, Survivor places Palahniuk among the most daring and technically able writers of his generation.
Adam said the first step most cultures take to making you a slave is to castrate you ... the cultures that don't castrate you to make you a slave, they castrate your mind.--Iain Robinson
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Tender Branson, ein zuerst etwas undurchschaubarer Charakter, der sich nach und nach dem Leser erschließt und mit dem man am Ende (oder am Anfang - je nachdem) mitfühlen kann.
Der Creedish Death Cult war für mich auch ein sehr interessantes Thema, ebenso wie der Massenselbstmord, den dessen Mitglieder verübt haben.
Chuck Palahniuks (sprich: Paul-ah-nick) Stil ist so, wie wir ihn schon aus Fight Club kennen. Viele Wiederholungen, die aber so eingesetzt werden, dass sie einem nie auf die Nerven gehen, sondern, dass sie einem sogar die Augen öffnen. Die Konsumgesellschaft, Manipulation der Menschen durch Medien, Marketing und der allgemeine Glaube unserer Zeit, Geld und Schönheit sei alles, werden auch diesmal wieder vom Autor zunichte gemacht.
Ein Erlebnis, eine verrückte Reise, auf der man noch viel verrücktere Leute trifft und kurze Zeit den Weg mit ihnen gemeinsam gehen darf. Ich bin nur froh, dass Chuck Palahniuk Teil seines Weges mit uns Lesern teilt.
Der Roman beginnt mit Kapitel 47 auf Seite 287 und endet auf Seite 1 mit dem Tod des Protagonisten. So viel weiß der Leser nach Lektüre der ersten Sätze. Dazwischen erzählt uns Tender Brenson, ein absoluter Verlierer, seine Lebensgeschichte. Aufgewachsene als Mitglied einer Sekte religiöser Fanatiker, verbringt er sein Leben in der wirklichen Welt damit den Rasen reicher Leute zu mähen und Leuten am Telefon den Rat zu geben sich gefälligst umzubringen. Als sich herausstellt, dass er der letzte Überlebende seiner Sekte ist, promotet ihn ein Fernsehsender zum Erlöser der Welt. Mit Hilfe einer hellseherisch veranlagten Freundin, übrigens die Schwester eines seiner Selbstmordkandidaten, sagt er regelmäßig Unglücke voraus und wird damit erst recht zum Star. Außer Kontrolle gerät das Ganze spätestens, als er in der Halbzeit des Super Bowls das Endergebnis verrät.
Alles verstanden? Nicht? Gut, denn sonst hätte ich irgendetwas falsch gemacht. "Survivor" seziert die heuchlerische, selbstgerechte, gierige und ach so tiefreligiöse Natur der amerikanischen und anderer Gesellschaften. Provozierende Statements a la Fight Club animieren jeden Leser, das Buch sinken zu lassen und einfach mal nachzudenken. Beispiel:
"If Jesus had died in prison, with no one watching and with no one there to mourn or torture him, would we be saved?"
"The biggest factor that makes you a saint is the amount of press coverage you get."
"The key to salvation is how much attention you get. How high a profile you get. Your audience share. Your exposure. Your name recognition. Your press following."
Blasphemie? Wahrheit? Schund? Gute Literatur? Wahrscheinlich ein bisschen von allem, aber zumindestens eins. Ein geiles Lesevergnügen!! Zurecht wird Palahniuk mit Auster, DeLillo, Ellis und Vonnegut verglichen. Aber er ist ehrlicher, direkter, zynischer, perverser und brutaler. Sprich, er ist genau das, was wir brauchen, um nicht völlig vom Unterschichtenfernsehen eingelullt zu werden.
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