Aufgrund der sehr guten Bewerbungen habe auch ich mir dieses Buch zugelegt, um mir ein paar Tipps für das anstehende Referendiat zu besorgen.
Geschmäcker sind ja bekannterweise unterschiedlich, aber anscheinend auch das Pensum an Stressverträglichkeit, denn mir hat dieses Werk keine Ängste oder Befürchtungen genommen, sondern diese nur bestätigt und verstärkt:
Die Hälfte der Autoren ist durch das erste Referendiat durchgefallen und die andere Hälfte hat grausame und erschütternd schreckliche Erinnerungen daran... Der Vorbereitungsidenst wird als quälende Foltermühle beschrieben, die man, wenn man Glück hat, mit den Tipps der Autoren übeleben kann. Das soll mir Mut machen?
Ich weiß ja nicht... es hat nicht geholfen. Für Personen, denen es aber schon so geht wie den Autoren ist das Buch aber vielleicht ein guter Griff, da es aufzeigt, wie diese damit umgegangen sind und wie man schwierige Situationen meistern kann.
Ich hatte Glück mit meinem Referendiat und es ist überhaupt nicht schrecklich und ich habe sehr nette Prüfer.
Das kann natürlich ein Ausnahmefall sein, aber mit diesem Buch macht man sich VOR dem Referendiat viel mehr Sorgen als nötig und geht vielleicht mit Hemmungen in die Arbeit. Ich hätte mir eine ausgewogenere und positivere Darstellungs des Refs gewünscht.