Pressestimmen
Serie Gründergeist 56: Survival-Guide für Selbständige - Svenja Hoferts Tipps fürs Überleben […]Eines prägt dieses Buch: Offenheit. Hofert fasst sich kurz, nimmt kein Blatt vor den Mund und bleibt extrem praxisorientiert. Der eigentliche USP ist dabei der extrem leichte Zugriff, der das Buch zum Nachschlagewerk macht. Was sich im Inhaltsverzeichnis zeigt, das zugleich eine Art Themenindex beinhaltet: Unter dem Motto »Survival nach Fallstricken« finden sich alternative Seitenhinweise zu allen Themen, und zwar anhand der häufigsten Sätze, die man aus dem Mund verzagter Selbständiger so oft hört: »Ich traue mich nicht, teurer zu sein« etwa. Oder: »Ich krieg mich einfach nicht gemanagt.« Aber auch: »Ich bin pleite (und habe Schulden)« oder: »Ich bin schwanger, kann ich selbständig bleiben?« Schon mal sich selbst so etwas sagen hören? Dann ran an das Buch, nachgeschlagen und einen Lösungsvorschlag gefunden ... (Jost Burger, changeX , 23.02.2012)
Egal, ob Rechtsanwalt, Beraterin oder kreativer Freelancer alle eint die Tatsache, dass sie mit sich und ihrem Wissen Geld verdienen. Diese Situation bringt besondere Probleme. Genau hier setzt das Buch der Hamburger Karriereberaterin Svenja Hofert an, das sich an »fortgeschrittene Selbstständige, die schon mehr oder weniger unternehmerische Erfahrung haben«, wendet. In dem für sie charakteristischen lockeren Ton führt Hofert den Leser durch einen Parcours aus 73 typischen Fallstricken selbstständiger Existenzen. Fast alle ranken sich um die beiden Hauptthemen Geld und Zeit. Zum Beispiel korrespondiert ein geringer Verdienst allzu oft mit zu wenig Zeit: Die Betroffenen rackern sich im Hamsterrad schlecht bezahlter Aufträge ab und kommen nicht von der Stelle. Doch anstatt ihr Geschäftskonzept zu überarbeiten oder weitere Standbeine aufzubauen, erhöhen sie nur das Tempo. Manchmal bis zur Erschöpfung. Anhand von Fallbeispielen und Best Practices zeigt Hofert, wie man aus dieser »Hamsterrad-Falle« herausfinden kann, aber auch, wie man etwa der »Low-Budget-Auftragsfalle«, der »Schuld-sind-die-anderen-Falle«, oder der »Veränderungs-Falle« entkommen und die überall ausgelegte Stricke souverän überspringen kann. Bei ihrer Ausführung nimmt die Autorin kein Blatt vor den Mund. Unerbittlich benennt sie Schwachstellen und die Notwendigkeit, diese zu beheben. Beispielsweise die Gefahren der »Akquise-ach-nö-Falle«: Akquise ist für viele Selbstständige ein rotes Tuch. Doch ohne Akquise keine Aufträge. Hofert liefert aber auch Anregungen zur Abhilfe: Kooperation aufbauen, ein Empfehlungsmanagement installieren, das Angebot neu positionieren oder die Website aktualisieren all dies ist Akquise. Zu den typischen Klippen der »Mieses-Selbstmanagement-Falle« gehört die Sehnsucht nach einer Person, die sagt, was getan werden soll. Interessant ist der Vorschlag die Position der Chefin selbst einzunehmen: So lässt sich Struktur in das eigene kleine Unternehmen bringen, indem man sich selbst Vorgaben schafft (z.B. Arbeitszeiten, Erreichbarkeit, Einhaltung von Fristen) ohne die es Menschen schwerfällt, zu arbeiten. Hofert offeriert keine abstrakten Tipps, sondern will ihre Leser selbst auf hilfreiche Ideen bringen. Durch ihre konkreten Fragen, die keine Ausflüchte erlauben, gelingt ihr dies bestens. TA-Fazit: Hilfe zur Selbsthilfe im Freiberufler-Dschungel. (Martina Cyriax, Trainingaktuell, April 2012)
Über den Autor
Svenja Hofert ist eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen zu beruflichen Themen. Ihr »Praxisbuch Existenzgründung« gilt seit vielen Jahren als Standardwerk in diesem Segment. Sie führt das Beratungsbüro »Karriere & Entwicklung das Büro für den nächsten Schritt«.