Rüdiger Nehberg schildet in diesem Buch, das aus 93 lose zusammenhängenden Kapiteln besteht, die Grundsätze des Überlebenstrainings. Neben den schon gewohnten kleinen Überlebenstricks, die man auch in seinen Reiseberichten findet, schildert Nehberg besonders krasse Ausnahmesituationen in Ländern der dritten Welt und wie man versuchen sollte, heil aus ihnen herauszukommen. So erfährt man u.a., wie man sich in ausländischen Gefängnissen verhält, wie man von dort flieht, wie man sich bei bewaffneten Überfällen und Diebstahl verhält. Ebenso werden Grenzsituationen wie das Überleben nach einem Flugzeugabsturz in den Anden geschildert. Eine Mitautorin beschreibt u.a das Thema "alleinreisende Frauen im Ausland", insbesondere in Südamerika und arabischen Ländern. Das Buch läßt die unglaubliche Lebenserfahrung des Autors erahnen und macht einem zuweilen die Gefährlichkeit der Reisen von Nehberg bewußt. Der Autor legt aber gleichwohl großen Wert darauf, den Leser nicht zu verschrecken, sondern ermuntert ihn, andere Länder und Kulturen zu besuchen - dabei aber immer die Lebensgewohnheiten und Sitten der Einheimischen zu berücksichtigen (und vorher zu studieren).