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Surf
 
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Surf [Gebundene Ausgabe]

Daniel Duane , Harald Riemann
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 290 Seiten
  • Verlag: Mareverlag; Auflage: 1., Aufl. (1. März 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936384770
  • ISBN-13: 978-3936384772
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 767.309 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bereits 1996 löste Daniel Duane mit seinem Buch Surf eine Welle der Begeisterung aus -- und zwar mit der Originalausgabe in seiner Heimat USA. Nun ist diese Hommage an jene Bretter, die die Welt bedeuten endlich auch in deutscher Sprache erschienen. Dass die Boardergemeinde in Verzückung gerät, gilt als sicher. Aber auch Leser, die weder mit Wellenreiten noch mit einem intensiven Leben am und im Meer etwas anfangen können, werden in Duanes Welt des Bodysurfens wahrscheinlich schneller eintauchen als sie selbst vermuten.

Diese optimistische Prognose beruht im Wesentlichen auf einem fesselnden und ebenso liebevoll wie poetischen Schreibstil, der sich angenehm unterscheidet zu der oft einfach gestrickten Erzählweise anderer Surf-Romane. Nicht umsonst schreibt der leidenschaftliche Surfer auch für renommierte Blätter wie die Los Angeles Times, die New York Times und für viele große Surf-Magazine. Seine Klasse beweist er letztendlich damit, dass selbst ohne ein einziges spektakuläres Bild der ganz besondere Reiz des Surfens rüberkommt -- sowohl in als auch zwischen den Zeilen.

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Inhaltlich beschäftigt sich Duane wie viele andere auch hauptsächlich mit meterhohen Brechern und dem ständigen Beobachten des Meeres. Vereinfacht gesagt geht es um die Suche nach der perfekten Welle, selbst wenn dabei oft nicht viel zum Ertrinken fehlt. Doch er bettet seine Brettgeschichten gekonnt ein in persönliche Anekdoten und anregende Beschreibungen von Land und Leuten, und so ließe sich Surf genauso gut als Szeneführer der südkalifornischen Küste betrachten. Oder als gut gemachte Imagebroschüre für diesen sich deutlich im Aufwind befindlichen Sport, dem längst nicht mehr nur Waschbrettbauch-Männer mit langen blondem Haar frönen -- auch wenn das Titelfoto genau so einen Typ zeigt. --Jan König

Kurzbeschreibung

Eines Morgens um elf kündigt Daniel Duane seinem Chef, verlässt den kleinen Laden, in dem er hinter der Kasse stand, lädt das Surfbrett auf seinen Pick-up und fährt ans Meer. Er weiß, dass das wahre Glück irgendwo da draußen - und nur dort - auf ihn wartet. Als er sich mit dem Surfbrett in die Brandung wagt, reißt ihn gleich die erste Welle um. Doch es dauert nicht lang, und eine stürmische Liebesaffäre mit der Küste, ihren Bewohnern und den Wellen beginnt. In einer winzigen Werkstatt formt ihm ein Underground-Tischler sein erstes eigenes Brett. Alte Bekannte werden zu neuen Verbündeten: In Bibliotheken spürt Daniel Duane Kapitän Cook, Mark Twain und Jack London nach, die alle von der perfekten Welle träumten. Er lernt den narbenübersäten Erik Larson kennen, der bei einem Haiangriff fast ums Leben kam und trotzdem zuverlässig jeden Tag auf seinem Brett in der Bucht zu finden ist. Ein Otter, der in der Brandung seelenruhig auf dem Rücken seine Bahnen zieht, wird Daniel Duanes Gefährte. Und immer wieder besuchen ihn bodysurfende Seelöwen, die einen guten Spot niemals vergessen. «Surf» erzählt mit Witz und Wärme von der Entdeckung einer Leidenschaft, die das Leben und die Sicht auf die Welt verändert - Nick Hornby lässt grüßen. Bei Daniel Duane spüren wir, «wie das Brett von allein zu gleiten beginnt; wir springen auf, rasen die Vorderseite der Welle hinab, setzen einen Turn in die Wand, lachen laut über diese Wasser-Rampe und stecken einen Finger ins Wasser, um sicher zu sein: Das alles geschieht wirklich.»

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich liebe das Meer, aber mit Surfen habe ich rein gar nichts am Hut, so dass ich ziemlich mißtrauisch mit dem Buch begonnen habe. Übrigens, mit "Surfen" ist in diesem Buch "Wellenreiten" gemeint und nicht das deutsche Windsurfen!!! Erwartet hatte ich plumpe Surfer-Romantik und lauter braungebrannte Typen, mit Tattoos überzogen, ein Kasten Bier am Lagerfeuer unten am Strand. Zum Glück wurde ich positiv enttäuscht! Daniel Duane erzählt von seinem Jahr an der südkalifornischen Küste liebevoll und poetisch. So ist ein kenntnisreiches Portait der Küste und seiner Bewohner entstanden. Duane spürt den ersten Surf-Liebhabern nach - erstaunliche Namen wie Captain Cook, Mark Twain, Jack London tauchen in diesem Zusammenhang auf. Der Autor schildert äußerst kenntnisreich und witzig Landschaft, Wasser und den tierischen Bewohnern. Besonderes Augenmerk legt er auf einen Otter, der seelenruhig auf dem Rücken schwimmt und ihn bei der Suche nach der Welle begleitet. Einerseits ist "Surf" eine wunderbare Abhandlung über eine Leidenschaft, die zum Lebensinhalt wird, und so durchaus vergleichbar mit Nick Hornbys Fußball-Bibel Feverpitch. Aber wenn Duane zum Geschichtenerzähler wird, erinnern mich die skurillen Episoden über Kalifornien an eine Strand-Variante von Amistad Maupins Stadtgeschichten. Eine tolle Geschichte, für Surf-Fans ohnehin, aber auch alle anderen, die ein faszinierendes, poetisches, witziges und schlaues Buch genießen wollen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Timbo25
Ich habe dieses Buch von einem Freund geschenkt bekommen. Ich als surfer habe mich bei diesem Titel sehr auf das Buch gefreut.
Aber ... ich habe viele Anläufe gebraucht um mich endlich dazu "aufzuraffen" dieses Buch zu lesen.
Vielleicht habe ich mir zuviel versprochen von diesem Buch, aber es handelt in seitenlangen Kapiteln gescichtliche Fakten über Indianer und Einwanderer (nur ein Beispiel) und die kalifornische Geschichte ab. Diese haben so wenig mit surfen zu tun, wie Schnee mit Sonne.
Mir persönlich ist dieses Buch zu langweilig und hat nicht richtig viel mit surfen zu tun, auch wenn der Protargonist auf der stätigen Suche nach Wellen ist.
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