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Supramanie: Vom Pflichtmenschen zum Score-Man [Gebundene Ausgabe]

Gunter Dueck
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Gunter Dueck
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Produktbeschreibungen

Spektrum der Wissenschaft

Die herkömmliche Auffassung des menschlichen Arbeitslebens "erfährt in diesen Jahren eine Revolution". Die Arbeitswissenschaftler haben erkannt, dass der Mensch die klassische Forderung nach Disziplin und Pflichttreue zwar erfüllen kann, aber nur durch Unterdrückung seines eigenen Willens und seiner Begierden. Einen wesentlichen Teil seiner Energie setzt er also nicht für die Arbeit ein. Kann man diese Energien mobilisieren? "Lässt sich Gier oder Siegeswille in Arbeit verwandeln?"
Ja - und zwar im Prinzip ganz einfach. Man stelle dem Menschen sein Gehalt nicht dafür in Aussicht, dass er tut, was ihm gesagt wird, sondern dafür, dass er auf irgendeiner Leistungsskala möglichst viele Punkte erreicht. Das klingt einleuchtend. Nicht Vernunft noch Intuition, sondern weit gehend unbewusste Triebe und Ängste bestimmen vorrangig das Verhalten des Menschen - Gunter Dueck, Mathematiker und Manager bei IBM, hat das in seinem letzten Buch "Omnisophie" (Spektrum der Wissenschaft 11/2003, S. 88) ausgeführt, indem er nicht drei Seelen in der Brust des Menschen, sondern drei sehr verschiedene Computer in seinem Hirn postulierte. Also appelliere man nicht an seine Vernunft oder sein Pflichtbewusstsein, sondern spreche durch gezielte Anreize die mächtigsten Triebfedern in seinem Innersten an: seine Geldgier und seine Angst vor Minderwertigkeit.
Für Verkäufer, die von Provisionen leben, ist das nichts Neues; neu ist, dass dieses Prinzip auf viele andere Berufe übertragen wird, auch solche, in denen die Leistung nicht an der Zahl gefertigter Werkstücke oder verkaufter Versicherungsverträge ablesbar ist. Wo ein solcher quantitativer Maßstab fehlt, wird flugs einer definiert. Und damit beginnt das eigentliche Übel.
Dueck beschreibt die Folgen aus profunder Insiderkenntnis. Bei allem, was der Mitarbeiter tut, denkt er an seine Punkte und handelt danach. Für Zusammenarbeit und Hilfe unter Kollegen ist da wenig Platz, denn das System der Punktezumessung ist so ausgelegt, dass alle Leistungen einzelnen Mitarbeitern zugerechnet werden ("accountability"). In der Regel misst ein solches Punktesystem nur einen Teil dessen, auf das es wirklich ankommt, und lädt damit zu widersinnigem Verhalten ein: Ein Verleger, dessen Leistung nur an der Anzahl publizierter Bücher gemessen wird, kann mächtig Punkte machen (und seinen Geschäftsführer positiv beeindrucken), indem er jede Menge Bücher auf den Markt bringt, die mangels Qualität besser ungedruckt geblieben wären.
Selbst wenn der Leistungsmaßstab an sich nicht zu beanstanden ist, kann die ausschließliche Orientierung an Kennzahlen zu absurden Ergebnissen führen. Beispiel "Mitarbeiterzufriedenheit": Die Anzahl der Kündigungen ist ein guter Indikator. Was macht der Chef, der auf der Skala "Mitarbeiterzufriedenheit" hohe Punktzahlen erzielen will? Er gewährt seinen Leuten reich dotierte Aktienoptionen, die man nur nutzen kann, wenn man in fünf Jahren noch bei der Firma ist. Daraufhin sinkt die Kündigungsrate - die Leute haben jetzt ja mehr zu verlieren -, aber die Zufriedenheit ist nicht angestiegen!
Alle Jahre aufs Neue schaut sich die oberste Geschäftsleitung der Firma die zahlreichen Kennzahlen an, mit denen der Zustand der Firma gemessen wird, findet eine, die im Argen liegt (Umsatz, Gewinn, Kundenzufriedenheit …), und gibt die Anweisung aus, diese und nur diese Kennzahl zu verbessern. Da schaudert es jeden Optimierer, und den Autor, der sich durch neue Optimierungsverfahren einen Namen gemacht hat, erst recht. Denn gerade wenn die Firma in einem optimalen Zustand ist, wird jedes Drehen an einer der zahlreichen Stellschrauben diesen Zustand zunächst verschlechtern.
Wenn im jährlichen Wechsel der Geschäftsziele die berüchtigte Konzentration auf die Kernkompetenzen angesagt ist, wird das schlechteste Drittel der Mitarbeiter entlassen. Durch die allgegenwärtigen Punktzahlen glaubt man genau zu wissen, wer das ist. Natürlich gibt sich jeder die größte Mühe, nicht zum schlechtesten Drittel zu gehören, und findet die abenteuerlichsten Wege, seine Punktzahl hochzutreiben, wenn ihm das durch ehrliche Arbeit nicht gelingt. Die Sammlung drastischer Beispiele zu diesem Thema - allenfalls leicht übertrieben, beteuert der Autor - war für mich der eindrucksvollste Teil des Buchs. Ich hätte nie gedacht, dass einige Geschichten aus den Hochburgen des Kapitalismus ausgerechnet Honeckerwitzen zum Verwechseln ähnlich sind. Dueck geht so weit, die jüngsten Bilanzskandale dem allgegenwärtigen Zwang zum Punktebetrug zuzuschreiben und die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit der Tatsache, dass moderne Firmen für das unterdurchschnittliche Drittel ihrer Mitarbeiter keine Verwendung mehr zu haben glauben.
In seiner Darstellung ist die "Supramanie", die Sucht, immer der Erste zu sein, eine Krankheit der Gesellschaft. Die Leidenden sind sowohl die "Leistungsträger", die für viel Geld den höchsten Einsatz bringen, dafür alles andere im Leben hintanstellen und vom vorzeitigen "burn-out" bedroht sind, als auch die Unterdurchschnittlichen, die mit dem Makel der persönlichen Minderwertigkeit leben müssen. Dinge, die das Leben lebenswert machen: Selbstachtung, Vertrauen, Identifizieren mit der Arbeit, Begeisterung, gehen unter in der ewigen Jagd nach den Punkten. Aber die Gesellschaft empfindet sich, zumindest in diesem Punkt, nicht als krank: Es florieren ja gerade die Firmen, die Supramanie praktizieren.
Was ist die Krankheitsursache? Ist es die "Omnimetrie" selbst, der Versuch, den ganzen Menschen durch Kennzahlen zu erfassen, oder nur die ungeschickte Anwendung der Omnimetrie, wie Dueck noch in seinem Buch "Wild Duck" annahm (Spektrum der Wissenschaft 11/2000, S. 101)? Diesmal spricht er nicht mehr davon, dass eine noch intensivere Verwendung von Kennzahlen dem Unfug mit den Kennzahlen ein Ende machen könne.
Was ist die Therapie der Krankheit? Ein "Zurück zu den alten Zeiten" ist illusorisch. Natürlich gibt es eine theoretische Lösung: "Wie wäre dies? Wir verzichteten auf zwanzig Prozent unseres Gehaltes und drehten das Übermaß der geforderten Arbeits- und Leistungsdichte wieder zurück? Wir bekämen wieder Anerkennung und Dank statt immer nur Geld? Wir würden hochleben statt höherwertig?" Aber Dueck beherrscht das Geschäft der Optimierung viel zu gut, um nicht zu wissen, dass die Gesellschaft als Ganzes sich nicht in diese Richtung bewegen wird.
Am Ende entlässt er den Leser ohne Trost. "Der Weise ist so ganz zerrissen. Kann der Welt denn überhaupt geholfen werden? Er weiß es nicht. Will sie sich helfen lassen? Definitiv nicht. Ist ihr klar, dass sie Hilfe braucht? Nicht wirklich. Dies ist Teil des Problems." So muss er sich diesmal mit dem Versuch begnügen, der Welt - oder wenigstens dem Leser - das klar zu machen. Denn für den in die Zukunft gerichteten dritten Teil seiner Trilogie aus "Omnisophie", "Supramanie" und "Topothesie" ringt der Autor noch mit Worten. --Christoph Pöppe -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung, 30. April 2004, Nr. 100, S. 30 [...] Das Ergebnis ist ein satirisch-sanftes Buch, das persönliche Beobachtungen mit Psychologie und Soziologie zusammen rührt, um uns Arbeitsbienen unseren Wahnsinn zu erläutern. [...]

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von isy3 TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
In diesem faszinierenden Buch von Gunter Dueck wird das neue allgemein aufgekommene Wirtschaftssystem entlarvend beschreiben. Dueck nennt es Supramanie und erklärt das System tiefgreifend und mit dichterischer Kraft. Auf welchen menschlichen Eigenschaften und Trieben basiert Supramanie, wie wird sie durch Erziehung und Kontrolle aufgebaut? Was für verheerende Folgen hat Supramanie für die Menschen, die damit zurechtkommen müssen?

In unnachahmlicher facettenreicher Weise nähert sich Dueck dem Thema. Er faßt den Leser sachte bei der Hand, um ihn langsam und unerbittlich auf die Erkenntnis unserer schrecklichen neuen Arbeitswelt hinzuführen: Supramanie entsteht durch das ständige Bewerten und Antreiben der Menschen mittels Punkte-Belohnungssystem in Verbindung mit der Einteilung in 3 KLassen, wobei stets das schwächste letzte Drittel abgemahnt, bedroht und schließlich ausgesondert wird. Eine verhängnisvolle, zerstörerische Tretmühle kommt in Gang. Menschen werden zur Sisyphusarbeit angetrieben und scheitern schließlich.

Das Buch ist die Fortsetzung von Duecks letztem Werk "Omnisophie", das man aber zum Verständnis von Supramanie nicht unbedingt gelesen haben muß. Die Grundstimmung ist hier im Gegensatz zu "Omnisophie" erschreckend und düster; denn Supramanie führt zwangsläufig zur Ausbeutung von Ressourcen und zum Verschleiß von Menschen. Durch sich widersprechende Anforderungen und frühzeitiges Abstrafen wird der Mensch dressiert und im Arbeitsleben zur ständigen Selbstausbeutung angetrieben. Es zählt nur noch das Punktesystem. Wenn Leistung jedoch allein auf das Erzielen guter Punktzahlen abzielt, bleiben die weichen menschlichen Qualitäten wie Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Liebe und Freude an der Arbeit auf der Strecke. Die Arbeitswelt verkommt zum Kriegsschauplatz, und im Krieg ist jedes Mittel erlaubt. Es beginnt ein tödliches Rennen um Punkte und den ersten Platz. Jeder muß sich selbst unentwegt bis über seine Grenzen verausgaben. Wer das nicht schafft, wird zum Schummeln und Taktieren genötigt, wobei die einzelnen Menschentypen jeweils zu unterschiedlichen Mitteln greifen.

Das alles beleuchtet Dueck und belegt es mit zunächst amüsanten, später mehr und mehr ergreifenden Geschichten aus dem Alltag. Hier liegt für mein Gefühl die allergrößte Stärke dieses Buches. Trotz akribischer Beschreibung der erschreckenden Tatsachen im gnadenlosen supramanischen Geschäftsleben bewahrt sich Gunter Dueck Menschlichkeit und Mitgefühl; denn er nimmt Anteil und ist selbst ein Betroffener. In der Dunkelheit des Systems wird dadurch dem Leser die Fackel der Selbsterkenntnis aufgesteckt.

Das Buch ist ein Leckerbissen für alle Dueck-Fans und hat wieder das Zeug zum Kultbuch. Die geistig Hungrigen werden es trotz des bitteren Inhaltes freudig verschlingen (ich riß sogleich das Bücherpaket auf und las das Vorwort noch im Auto auf dem Parkplatz des Postamtes), und ich freue mich schon auf den angekündigten dritten Folgeband zum Thema: "Topothesie".

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dueck hat es wieder getan - ein weiteres geniales Buch über das Leben, das Universum und den Rest. Ein Buch das einem zum Nachdenken, Nachfühlen, Überlegen anregt. Wieder stundenlanges prüfen und ausprobieren auch an Mitmenschen (sorry an alle die ich mit meinen Experimenten genervt habe! :) ).

In Omnisophie werden wahre, natürliche, richtige Menschen sehr ausführlich erklärt und die Basis für dieses Buch geschaffen; meiner Meinung lassen sich die Bücher auch in anderer Reihenfolge lesen, um dieses Buch zu verstehen, genügt die Zusammenfassung am Anfang.

Während der erste Teil dieses Buches kristallklar erklärt, was die wahren, richtigen und natürlichen Menschen brauchen und wollen und sogar erklärt wie das zu machen ist (der Sinn des Lebens mal so nebenbei entdeckt), zeigt der Autor im zweiten Teil wie die Welt zur Zeit funktioniert, wie das System, in dem wir leben uns schiebt und drückt und was in uns passiert, wenn wir dem nicht gewachsen sind (und/oder nie so wachsen wollten). Der Autor muss erst einmal passende Werkzeuge erfinden ("Supramanie", "Topimierung" (siehe auch "Wild Duck" - doch hier wesentlich erweitert)), um dann mit diesen schonungslos unsere Systeme mit scharfen Klingen zu sezieren. Er lässt den Leser (und sich selbst) betroffen zurück, denn was wir wollen und was wir haben passt heutzutage auf eine ganz tiefgreifende Art nicht zusammen.

Und um im Sinne der Supramanie zu sagen: Dieses Buch müsste 6 von 5 Sterne bekommen.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dies soll nur ein Versuch einer Skizze sein, was „Supramanie" beim Lesen für Eindrücke hinterlies. Der „Sinns des Lebens made by Dueck" ist jedoch ein langsam wachsendes Pflänzchen, so dass ich nicht sagen kann, wie dieses morgen oder gar in 10 Jahren aussehen wird. Was ich nur schon ganz sicher weiß ist, es lohnt sich diese Pflanze in sich wachsen zu lassen!

Nun mehr vom Samenkorn:
Kennen Sie „das Pendel" von E.A. Poe? Ich habe es vor ungefähr 18 Jahren gelesen. Dennoch war mir beim Lesen von „Supramanie" dieses Bild im Kopf.
Bei Poe's Erzählung wird ein Mensch auf eine Art Tisch gefesselt, soweit ich mich richtig erinnere. Über ihm ein riesiges, rasiermesserscharfes Pendel, das quälend langsam sich herabsenkt mit jeder Pendelbewegung tiefer, bis es das gefesselte Opfer töten wird. Ganz langsam.
In den heutigen Systemen ist es ähnlich. Über uns das todbringende Pendel in Form des impliziten Vorwurfs: „Du bist unwert", das messerscharf über unseren Herzen hin und her schwingt. Gefesselt durch das, in der Kindheit implantierte Minderwertigkeitsgefühl.

Es geht in „Supramanie" wohl hauptsächlich darum, wie die Furcht vor diesem Pendel systematisch!! eingesetzt wird um Höchstleistung zu erzwingen.
Auf Kosten unserer Lebenswerte auf der Dueck-Pyramide! Unserer Lebensenergie.
Erreicht wird dadurch aber meist nur das Vorgeben von Leistung! Punktekrieg!
Oder hat ein Folterkeller der „heiligen Inquisition" jemals einen Christen hervorgebracht??

Gunter Dueck beginnt künstlerisch Ausdrucksstark mit der Beleuchtung der Mechanik der Suprasysteme. Wunderschön und scharfsinnig wird das Innerste dargestellt. Des Pudels Kern wird aber immer mehr zum eigenen, da wir ja die Suprawerte implantiert bekamen. Und im Laufe des Beschreibens der Topimierungsformen (wie schon in „Wild Duck" doch diesmal noch punktgenauer) wird der Finger so gnadenlos in unsere empfindlichsten Wunden gelegt, dass ich mich schutzlos und Selbstbild-zerzaust wiederfand.
Es geht ja dabei um nichts geringeres, als unsere Lebenslügen mit denen wir versuchen Punkte zu ergaunern von unseren Chefs, unseren Familien, von Gott?! Um von dem Pendel noch ein paar Minuten verschont zu bleiben. Da werden Sie vielleicht sogar ein wenig böse, weil es so weh tut.
Das liegt in der Sache.
Doch wenn Sie dennoch weiter lesen (was Sie unbedingt tun sollten), dann wird der reißende Fluss wieder ruhiger. Und Sie können sich gemeinsam mit dem Autor die Frage stellen, ob Sie dort bleiben wollen, so gefesselt unter dem Diktat des Höherwertigkeitswahns. Auch ein paar Gedanken über einen Ausweg werden angestellt. Eine Lösung ist noch nicht wirklich in Sicht. Aber wir könnten uns auf den Weg machen...

Und so klingt Supramanie aus.

Ein Buch, das mich geschmedig wie ein Monolog des Mephisto in „Faust" fesselte und mich hineinzog in das hoffnungslose Dunkel, das Erinnerungen an meinen Besuch des Kinofilms „Herr der Ringe2" wach rief. Mich schließlich entlassen hat, irgendwie angerührt, als hätte ich die Callas die Violetta in „La Traviata" singen gehört.

Nun genieße ich das Wachsen des Pflänzchens in mir, das meine Seele formt und bereichert.

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so geht das nicht, springer verlag (kindle edition)
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