Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Propagandhi - Supporting Caste, 11. März 2009
Wer bei einer Umfrage des Magazins der "National History Society" von Kanada auf Platz 2 der "schlimmsten Kanadier" aller Zeiten gewählt wurde, ist in seinem Heimatland sicherlich nicht besonders beliebt. Chris Hannah - seines Zeichens Gitarrist und Sänger der kanadischen Punkband PROPAGANDHI - ist dieses Kunststück gelungen und das nicht ohne Grund: Textlich greifen die Politpunker bereits seit 1986 Themen wie die Gleichstellung der Menschen und die Tierrechte auf und sprechen sich gegen den Kapitalismus, Rassismus und Sexismus aus. Das scheint in ihrem Heimatland nicht gerade auf die große Gegenliebe zu stoßen.
Auf die große Gegenliebe stoßen PROPAGANDHI aber bei ihren Fans mindestens genauso, wie sie auf der anderen Seite für Missfallen sorgen - kaum eine Band besitzt soviel Glaubwürdigkeit, wie die mittlerweile zum Quartett angewachsene Band aus Winnipeg.
Musikalisch lassen sich PROPAGANDHI zwar grob in die Ecke Punkrock einordnen, aber damit wird man ihnen nichtmal ansatzweise gerecht. Zu komplex und ausgefeilt sind ihre Songstrukturen - vom Drei-Akkorde-Punkschema fehlt hier jede Spur. Stattdessen wird man auf "Supporting Caste" immer wieder von Breaks, Tempowechseln und Stakkato-Riffs überascht. Strebt man einen Vergleich zwischen den Frühwerken wie "Less Talk More Rock" oder "How To Clean Everything" an, muss man zugeben, dass dazwischen Welten liegen. Die unglaubliche Power, die die Band damals ausmachte, musste einer nicht weniger kraftvollen aber sehr viel abwechslungsreicheren Ausrichtung weichen. Wie kaum eine andere Band aus dem Punkbereich verstehen es PROPAGANDHI, ihre Songs bis ins I-Tüpfelchen auszufeilen und, ohne allzu sehr auf Studiotechnik zurückzugreifen, interessant zu gestalten.
Sicherlich ist das nicht jedermanns Geschmack, denn auch das neueste Release der Kanadier verlangt viel Aufmerksamkeit und Eingewöhnungszeit. Wer sich aber mit diesem Phänomen auseinander setzt, wird nach einiger Zeit feststellen können, dass man hier ein großes Album zu hören bekommt. Drei Akkorde waren gestern - PROPAGANDHI's "Supporting Caste" legt die Messlatte ein ganzes Stück höher!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Was für ein Album, 12. Mai 2009
Wer hätte gedacht, dass Propagandhi nach mittlerweile 23 Jahren Bandbestehen auf ihrem 7. Album noch mal so einen Tritt in die Fresse veröffentlichen...
Technisch auf höchstem Niveau wird hier ein Feuerwerk an genialen Songs abgebrannt, welches ich persönlich von den Herren nicht mehr erwartet hätte.
Tolle Melodien, eine ordentliche Portion Härte und intelligent-bissig-kritische Texte, genau dafür habe ich Propagandhi immer geschätzt und gemocht und genau das bietet Supporting Caste in jedem einzelnen Song.
Bisher mein persönliches musikalisches Highlight 2009.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hochwertig wie erwartet :), 9. März 2009
Ich bin begeistert, denn das neue Propagandhi-Album hält, was der Bandname immer versprach. Den Weg, den Propagandhi mit der Todays Empires eingeschlagen haben und den die Potemkin City Limits weiter geht, verfolgt die Band hier noch konsequenter. Das Album ist schneller und härter, aber gleichzeitig auch melodischer. Selbst die, die es nicht so hart mögen, werden begeistert sein, denn diess ist bei weitem kein Hardcore-Einerlei.
Die Texte sind wie gewohnt politisch, provokativ, moralisierend und komplex. Die Themen reichen diesmal von einer Sport/Gewalt-Analogie über den ironischen Konsum von Menschenfleisch anstelle von anderen Tieren und den Nachruf auf einen geliebten Menschen bis zu einem Tribut auf die Band Sacrifice.
Wer die Potemkin City Limits und vorallem die Todays Empires, die zuerst den Weg zeigte, den Propagandhi nach dem Abschied von John K. Samson (wieder) eingeschlagen hatte, gemocht hat, der wird die Supporting Caste lieben. Für mich ist sie schon jetzt eines der Alben des Jahres. Auch das Artwork hat den wunderbar pathetischen Stil, den man von der Band kennt und das Booklet macht wie immer Lust, zu lesen und weiterzulesen...
Alle die, denen die Todays Empires gefallen hat und die von Potemkin City Limits begeistert waren, werden die Supporting Caste lieben...
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