Ich bin begeistert, denn das neue Propagandhi-Album hält, was der Bandname immer versprach. Den Weg, den Propagandhi mit der Todays Empires eingeschlagen haben und den die Potemkin City Limits weiter geht, verfolgt die Band hier noch konsequenter. Das Album ist schneller und härter, aber gleichzeitig auch melodischer. Selbst die, die es nicht so hart mögen, werden begeistert sein, denn diess ist bei weitem kein Hardcore-Einerlei.
Die Texte sind wie gewohnt politisch, provokativ, moralisierend und komplex. Die Themen reichen diesmal von einer Sport/Gewalt-Analogie über den ironischen Konsum von Menschenfleisch anstelle von anderen Tieren und den Nachruf auf einen geliebten Menschen bis zu einem Tribut auf die Band Sacrifice.
Wer die Potemkin City Limits und vorallem die Todays Empires, die zuerst den Weg zeigte, den Propagandhi nach dem Abschied von John K. Samson (wieder) eingeschlagen hatte, gemocht hat, der wird die Supporting Caste lieben. Für mich ist sie schon jetzt eines der Alben des Jahres. Auch das Artwork hat den wunderbar pathetischen Stil, den man von der Band kennt und das Booklet macht wie immer Lust, zu lesen und weiterzulesen...
Alle die, denen die Todays Empires gefallen hat und die von Potemkin City Limits begeistert waren, werden die Supporting Caste lieben...