Ein kleines Büchlein, das den Blick für die Besonderheit von Organisationen schärft. Für alle interessant, die Organisationen oder Personen in Organisationen beraten. Besonders lesenswert für alle, die noch von der Gruppendynamik früherer Jahre geprägt sind. Buchinger definiert die organisatzionelle Selbstreflexion als DAS Tabu in Organisationen und setzt sich ausführlich damit auseinander. Ein weiteres Thema ist der Einsatz des Nichtwissens als Methode der Supervision. Das Kapitel „Zur politischen Brisanz von Supervision…“ hätte sich der Autor sparen können, es überzeugt nicht. Das schmälert aber nicht den generellen Wert des Buches.