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Supertramp

 

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Biografie

"Slow Motion"

"Dreamer", "School", "The Logical Song", "Give A Little Bit", "Crime Of The Century", "Breakfast In America"... Wer kennt sie nicht, die Klassiker und Single-Bestseller von Supertramp. Zweifelsohne gehört die 1969 gegründete britische Band mit langjähriger Wahlheimat Los Angeles zu den ganz großen Namen der Rockmusik, zu den wenigen wirklichen "Superstars", deren Musik bis heute im kollektiven Gedächtnis von Generationen von Pop- und Rockfans fest verankert ist. In ihrer mehr als drei Dekaden umspannenden Karriere verkaufte die Gruppe über 50 Millionen Platten und absolvierte ... Lesen Sie mehr

"Slow Motion"

"Dreamer", "School", "The Logical Song", "Give A Little Bit", "Crime Of The Century", "Breakfast In America"... Wer kennt sie nicht, die Klassiker und Single-Bestseller von Supertramp. Zweifelsohne gehört die 1969 gegründete britische Band mit langjähriger Wahlheimat Los Angeles zu den ganz großen Namen der Rockmusik, zu den wenigen wirklichen "Superstars", deren Musik bis heute im kollektiven Gedächtnis von Generationen von Pop- und Rockfans fest verankert ist. In ihrer mehr als drei Dekaden umspannenden Karriere verkaufte die Gruppe über 50 Millionen Platten und absolvierte zahlreiche Welttourneen. Auftritte vor 40.000 und mehr Zuschauern pro Abend waren dabei ebenso die Regel wie Shows, die in Inhalt und Ablauf das Perfekteste präsentierten, was Rockmusik in den 70er und 80er Jahren zu bieten hatte.

Fünf Jahre nach dem letzten Album "Some Things Never Change" und dem ultimativen Live-Dokument "It Was The Best Of Times" melden sich Supertramp nun in alter Frische mit ihrem elften Studioalbum "Slow Motion" zurück. Für die Aufnahmen und die im April startende Tournee unter dem Motto "One More For The Road" mit allein 16 Terminen in Deutschland - so viel wie nie zuvor - hat sich Supertramp-Gründer Rick Davies erneut mit seinen langjährigen Mitstreitern John Helliwell (Saxophon) und dem aus Kalifornien stammenden Schlagzeuger Robert Siebenberg zusammengetan. Beide stehen seit "Crime Of The Century", jenem Album von 1974, das den Durchbruch der Band markierte, an der Seite des Sängers, Songschreibers und Keyboarders, der nach 23 Jahren in Los Angeles ("L.A. ist nicht der Ort, wo man alt werden möchte.") nach Long Island gezogen ist. John Helliwell hingegen ist 1992 in seine alte Heimat nach Yorkshire, England zurückgekehrt.

Wie bereits auf der mit einem Pollstar Award ("Performance Artist Comeback Of The Year") ausgezeichneten letzten Europa- und Nordamerika-Tournee von 1997 wird das Triumvirat auch diesmal von Cliff Hugo (Bass), Carl Verheyen (Gitarre), Mark Hart (Keyboards, Gitarre, Gesang) und Bobs Sohn Jesse Siebenberg (Percussion) begleitet. Für die markanten Trompeten- und Posaunen-Akzente zeichnet Lee R. Thornburg verantwortlich, bekannt aus der Band von Jay Lenos Late Night Show.

"Musikalisch gesehen ist das die beste Besetzung, die Supertramp je hatte", schwärmt der 57-jährige Davies. "Die Publikumsresonanz auf der letzten Tournee war trotz der langen Bühnenabstinenz absolut phantastisch. Das hat uns bestärkt, weiter Musik zu machen und auch wieder live zu spielen. Es ist nicht so, dass wir das jedes Jahr realisieren könnten. Wir alle wohnen weit auseinander und führen unser eigenes Leben außerhalb von Supertramp. Aber es macht immer noch großen Spaß, Songs und Arrangements zu schreiben, und es ist schön, unser Repertoire durch einige neue Songs zu ergänzen. Auch wenn es uns schon lange gibt, ist die Menge unserer Songs nicht besonders umfangreich."

Supertramp haben sich eben zwischen den Produktionen stets viel Zeit genommen. Nach "Famous Last Words" (1982) und dem Ausstieg von Gründungsmitglied Rodger Hodgson erschienen in den letzten 20 Jahren mit "Brother Where You Bound" (1985), "Free As A Bird" (1987) und "Some Things Never Change" (1997) gerade mal drei Studioalben. Aber wenn die Band in ein Studio geht, kommt dabei in der Regel ein ebenso außergewöhnliches wie unverwechselbares Album heraus. "Slow Motion" macht da keine Ausnahme. Angefangen beim typischen E-Piano-Sound des Titelsongs über die spritzige Melodieführung bei "Goldrush" bis zu Helliwells allgegenwärtigem Saxophonspiel und dem seit "School" vertrauten Mundharmonika-Klang ist hier alles vorhanden, was den authentischen Supertramp-Flair ausmacht. Natürlich fehlen auch nicht die komplex instrumentierten Arrangements, die bei dem neunminütigen Jazz-Exkurs "Tenth Avenue Breakdown" und den mit raffinierten Dynamikwechseln und brillanten Soli glänzenden "Bee In Your Bonnet" und "Dead Man's Blues" für anspruchsvolle Klangarchitektur sorgen.

Dennoch ist "Slow Motion" kein direkter Ableger früherer Alben wie Rick Davies betont, der als Hauptinspiration Blues und Jazz und dabei besonders Blue Note-Alben aus den 50er und 60er Jahren nennt. "Die Songs sind weniger kompliziert als früher." "Und bieten Raum für Improvisationen", fügt John Helliwell hinzu. "Natürlich immer im Rahmen der Song- und Harmonie-Strukturen, die bei Supertramp immer wichtig sind." Und tatsächlich: Während man früher immer den Eindruck hatte,

dass kein Ton auf einer Scheibe von Supertramp zufällig dorthin geraten war, wirken jetzt manche Passagen geradezu spontan, was auch ein etwas anderes Live-Erlebnis erwarten lässt. Darüber hinaus bewegte sich die Band selten zuvor so locker und leicht im Spannungsfeld zwischen Rhythm'n'Blues, Jazz und Rock. "Over You" und "Sting In The Tail" etwa sind lupenreiner Barroom-Blues, "Broken Hearted" ein fast klassisches Stück Rock'n'Roll und "Little By Little" poppiger R&B á la Billy Joel. Diese attraktive Mischung aus Pop-Appeal, Rock-Energie und dem jazzgetönten Sound der vollmundigen Bläsersätze macht "Slow Motion" ganz im Widerspruch zum Titel zu einem der temperamentvollsten Alben in der langen Supertramp-Historie.

Die begann bereits lange vor der offiziellen Gründung 1969. Rick Davies, am 22. Juli 1944 in Swindon, achtzig Meilen westlich von London, geboren, bekam im zarten Alter von acht Jahren von seinen Eltern eine gebrauchte Musiktruhe - Radio plus Plattenspieler - mit magischem Inhalt geschenkt. Rick erinnert sich: "Der frühere Besitzer hatte ein paar LPs hinterlassen, darunter Gene Krupas 'Drummin' Man'. Die Musik traf mich wie Blitz und Donner. Ich glaube, ich habe die Platte 2000 mal hintereinander gespielt. Das war der Auslöser."

Auf der Kunstschule gründete er dann Rick's Blues Band, bei der der spätere Sänger Gilbert O'Sullivan Schlagzeug spielte. Rick schrieb seine ersten Songs, sparte sich das Geld für eine Vox Continental Hammond-Orgel zusammen und beendete seine Lehrlingsjahre, als er den holländischen Millionär Stan August Miesegaes in München kennen lernte, der ihm das nicht abzulehnende Angebot unterbreitete, eine neue Band zusammenzustellen, die er finanzieren wollte. Über eine Annonce im Melody Maker fand Davies geeignete Musiker, darunter auch den Gitarristen Roger Hodgson, für seine Band, die sich nach dem Buch von W.H. Davies, "The Autobiography Of A Supertramp", benannte.

Das LP-Debüt "Supertramp" ging 1970 sang- und klanglos unter. Die Band formierte sich neu und nahm "Indelibly Stamped" auf, das jedoch 1971 auch nicht erfolgreicher war als der Vorgänger. Sponsor Miesegaes zog sich daraufhin zurück, blieb jedoch bis zu seinem Tod vor einigen Jahren Davies auch weiterhin freundschaftlich verbunden. Seine investierten 100.000 Dollar zahlte die Band nach dem Volltreffer mit dem 1974 veröffentlichten, dritten Album "Crime Of the Century" zurück. Seit diesem Jahrhundertalbum, das ihren ausgetüftelten, kunstvoll inszenierten, kosmopolitischen Rock bekannt machte, zählte das wiederum neugestaltete Quintett neben Pink Floyd, Genesis und Yes zur High Society der Rockszene der 70er Jahre. Die Nachfolger "Crisis? What Crisis?" (1975), "Even In The Quietest Moments" (1977) und "Breakfast In America" (1979), das sich allein 14 Millionen mal verkaufte, dominierten die Hitlisten rund um den Globus. Das nächste Album "Famous Last Words" markierte die letzte Zusammenarbeit mit Rodger Hodgson, der Supertramp nach einer triumphalen Abschiedstournee 1983 zugunsten einer Solokarriere verließ.

Fortan ließen Davies, Helliwell und Siebenberg verstärkt durch diverse Gastmusiker, darunter David Gilmour von Pink Floyd auf "Brother Where You Bound" (1985), zwischen den Plattenproduktionen und Welttourneen viel Zeit verstreichen. Indes, ihren Ruf als eine der wenigen echten Klassiker der Rockmusik konnten sich Supertramp bis heute erhalten. Auch das neue Album "Slow Motion" lässt keine Zweifel aufkommen: Supertramp sind weiterhin in der Lage, virtuose, handwerklich ausgefeilte Songs zu kreieren. Some more for the road and a couple for back home.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

"Slow Motion"

"Dreamer", "School", "The Logical Song", "Give A Little Bit", "Crime Of The Century", "Breakfast In America"... Wer kennt sie nicht, die Klassiker und Single-Bestseller von Supertramp. Zweifelsohne gehört die 1969 gegründete britische Band mit langjähriger Wahlheimat Los Angeles zu den ganz großen Namen der Rockmusik, zu den wenigen wirklichen "Superstars", deren Musik bis heute im kollektiven Gedächtnis von Generationen von Pop- und Rockfans fest verankert ist. In ihrer mehr als drei Dekaden umspannenden Karriere verkaufte die Gruppe über 50 Millionen Platten und absolvierte zahlreiche Welttourneen. Auftritte vor 40.000 und mehr Zuschauern pro Abend waren dabei ebenso die Regel wie Shows, die in Inhalt und Ablauf das Perfekteste präsentierten, was Rockmusik in den 70er und 80er Jahren zu bieten hatte.

Fünf Jahre nach dem letzten Album "Some Things Never Change" und dem ultimativen Live-Dokument "It Was The Best Of Times" melden sich Supertramp nun in alter Frische mit ihrem elften Studioalbum "Slow Motion" zurück. Für die Aufnahmen und die im April startende Tournee unter dem Motto "One More For The Road" mit allein 16 Terminen in Deutschland - so viel wie nie zuvor - hat sich Supertramp-Gründer Rick Davies erneut mit seinen langjährigen Mitstreitern John Helliwell (Saxophon) und dem aus Kalifornien stammenden Schlagzeuger Robert Siebenberg zusammengetan. Beide stehen seit "Crime Of The Century", jenem Album von 1974, das den Durchbruch der Band markierte, an der Seite des Sängers, Songschreibers und Keyboarders, der nach 23 Jahren in Los Angeles ("L.A. ist nicht der Ort, wo man alt werden möchte.") nach Long Island gezogen ist. John Helliwell hingegen ist 1992 in seine alte Heimat nach Yorkshire, England zurückgekehrt.

Wie bereits auf der mit einem Pollstar Award ("Performance Artist Comeback Of The Year") ausgezeichneten letzten Europa- und Nordamerika-Tournee von 1997 wird das Triumvirat auch diesmal von Cliff Hugo (Bass), Carl Verheyen (Gitarre), Mark Hart (Keyboards, Gitarre, Gesang) und Bobs Sohn Jesse Siebenberg (Percussion) begleitet. Für die markanten Trompeten- und Posaunen-Akzente zeichnet Lee R. Thornburg verantwortlich, bekannt aus der Band von Jay Lenos Late Night Show.

"Musikalisch gesehen ist das die beste Besetzung, die Supertramp je hatte", schwärmt der 57-jährige Davies. "Die Publikumsresonanz auf der letzten Tournee war trotz der langen Bühnenabstinenz absolut phantastisch. Das hat uns bestärkt, weiter Musik zu machen und auch wieder live zu spielen. Es ist nicht so, dass wir das jedes Jahr realisieren könnten. Wir alle wohnen weit auseinander und führen unser eigenes Leben außerhalb von Supertramp. Aber es macht immer noch großen Spaß, Songs und Arrangements zu schreiben, und es ist schön, unser Repertoire durch einige neue Songs zu ergänzen. Auch wenn es uns schon lange gibt, ist die Menge unserer Songs nicht besonders umfangreich."

Supertramp haben sich eben zwischen den Produktionen stets viel Zeit genommen. Nach "Famous Last Words" (1982) und dem Ausstieg von Gründungsmitglied Rodger Hodgson erschienen in den letzten 20 Jahren mit "Brother Where You Bound" (1985), "Free As A Bird" (1987) und "Some Things Never Change" (1997) gerade mal drei Studioalben. Aber wenn die Band in ein Studio geht, kommt dabei in der Regel ein ebenso außergewöhnliches wie unverwechselbares Album heraus. "Slow Motion" macht da keine Ausnahme. Angefangen beim typischen E-Piano-Sound des Titelsongs über die spritzige Melodieführung bei "Goldrush" bis zu Helliwells allgegenwärtigem Saxophonspiel und dem seit "School" vertrauten Mundharmonika-Klang ist hier alles vorhanden, was den authentischen Supertramp-Flair ausmacht. Natürlich fehlen auch nicht die komplex instrumentierten Arrangements, die bei dem neunminütigen Jazz-Exkurs "Tenth Avenue Breakdown" und den mit raffinierten Dynamikwechseln und brillanten Soli glänzenden "Bee In Your Bonnet" und "Dead Man's Blues" für anspruchsvolle Klangarchitektur sorgen.

Dennoch ist "Slow Motion" kein direkter Ableger früherer Alben wie Rick Davies betont, der als Hauptinspiration Blues und Jazz und dabei besonders Blue Note-Alben aus den 50er und 60er Jahren nennt. "Die Songs sind weniger kompliziert als früher." "Und bieten Raum für Improvisationen", fügt John Helliwell hinzu. "Natürlich immer im Rahmen der Song- und Harmonie-Strukturen, die bei Supertramp immer wichtig sind." Und tatsächlich: Während man früher immer den Eindruck hatte,

dass kein Ton auf einer Scheibe von Supertramp zufällig dorthin geraten war, wirken jetzt manche Passagen geradezu spontan, was auch ein etwas anderes Live-Erlebnis erwarten lässt. Darüber hinaus bewegte sich die Band selten zuvor so locker und leicht im Spannungsfeld zwischen Rhythm'n'Blues, Jazz und Rock. "Over You" und "Sting In The Tail" etwa sind lupenreiner Barroom-Blues, "Broken Hearted" ein fast klassisches Stück Rock'n'Roll und "Little By Little" poppiger R&B á la Billy Joel. Diese attraktive Mischung aus Pop-Appeal, Rock-Energie und dem jazzgetönten Sound der vollmundigen Bläsersätze macht "Slow Motion" ganz im Widerspruch zum Titel zu einem der temperamentvollsten Alben in der langen Supertramp-Historie.

Die begann bereits lange vor der offiziellen Gründung 1969. Rick Davies, am 22. Juli 1944 in Swindon, achtzig Meilen westlich von London, geboren, bekam im zarten Alter von acht Jahren von seinen Eltern eine gebrauchte Musiktruhe - Radio plus Plattenspieler - mit magischem Inhalt geschenkt. Rick erinnert sich: "Der frühere Besitzer hatte ein paar LPs hinterlassen, darunter Gene Krupas 'Drummin' Man'. Die Musik traf mich wie Blitz und Donner. Ich glaube, ich habe die Platte 2000 mal hintereinander gespielt. Das war der Auslöser."

Auf der Kunstschule gründete er dann Rick's Blues Band, bei der der spätere Sänger Gilbert O'Sullivan Schlagzeug spielte. Rick schrieb seine ersten Songs, sparte sich das Geld für eine Vox Continental Hammond-Orgel zusammen und beendete seine Lehrlingsjahre, als er den holländischen Millionär Stan August Miesegaes in München kennen lernte, der ihm das nicht abzulehnende Angebot unterbreitete, eine neue Band zusammenzustellen, die er finanzieren wollte. Über eine Annonce im Melody Maker fand Davies geeignete Musiker, darunter auch den Gitarristen Roger Hodgson, für seine Band, die sich nach dem Buch von W.H. Davies, "The Autobiography Of A Supertramp", benannte.

Das LP-Debüt "Supertramp" ging 1970 sang- und klanglos unter. Die Band formierte sich neu und nahm "Indelibly Stamped" auf, das jedoch 1971 auch nicht erfolgreicher war als der Vorgänger. Sponsor Miesegaes zog sich daraufhin zurück, blieb jedoch bis zu seinem Tod vor einigen Jahren Davies auch weiterhin freundschaftlich verbunden. Seine investierten 100.000 Dollar zahlte die Band nach dem Volltreffer mit dem 1974 veröffentlichten, dritten Album "Crime Of the Century" zurück. Seit diesem Jahrhundertalbum, das ihren ausgetüftelten, kunstvoll inszenierten, kosmopolitischen Rock bekannt machte, zählte das wiederum neugestaltete Quintett neben Pink Floyd, Genesis und Yes zur High Society der Rockszene der 70er Jahre. Die Nachfolger "Crisis? What Crisis?" (1975), "Even In The Quietest Moments" (1977) und "Breakfast In America" (1979), das sich allein 14 Millionen mal verkaufte, dominierten die Hitlisten rund um den Globus. Das nächste Album "Famous Last Words" markierte die letzte Zusammenarbeit mit Rodger Hodgson, der Supertramp nach einer triumphalen Abschiedstournee 1983 zugunsten einer Solokarriere verließ.

Fortan ließen Davies, Helliwell und Siebenberg verstärkt durch diverse Gastmusiker, darunter David Gilmour von Pink Floyd auf "Brother Where You Bound" (1985), zwischen den Plattenproduktionen und Welttourneen viel Zeit verstreichen. Indes, ihren Ruf als eine der wenigen echten Klassiker der Rockmusik konnten sich Supertramp bis heute erhalten. Auch das neue Album "Slow Motion" lässt keine Zweifel aufkommen: Supertramp sind weiterhin in der Lage, virtuose, handwerklich ausgefeilte Songs zu kreieren. Some more for the road and a couple for back home.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

"Slow Motion"

"Dreamer", "School", "The Logical Song", "Give A Little Bit", "Crime Of The Century", "Breakfast In America"... Wer kennt sie nicht, die Klassiker und Single-Bestseller von Supertramp. Zweifelsohne gehört die 1969 gegründete britische Band mit langjähriger Wahlheimat Los Angeles zu den ganz großen Namen der Rockmusik, zu den wenigen wirklichen "Superstars", deren Musik bis heute im kollektiven Gedächtnis von Generationen von Pop- und Rockfans fest verankert ist. In ihrer mehr als drei Dekaden umspannenden Karriere verkaufte die Gruppe über 50 Millionen Platten und absolvierte zahlreiche Welttourneen. Auftritte vor 40.000 und mehr Zuschauern pro Abend waren dabei ebenso die Regel wie Shows, die in Inhalt und Ablauf das Perfekteste präsentierten, was Rockmusik in den 70er und 80er Jahren zu bieten hatte.

Fünf Jahre nach dem letzten Album "Some Things Never Change" und dem ultimativen Live-Dokument "It Was The Best Of Times" melden sich Supertramp nun in alter Frische mit ihrem elften Studioalbum "Slow Motion" zurück. Für die Aufnahmen und die im April startende Tournee unter dem Motto "One More For The Road" mit allein 16 Terminen in Deutschland - so viel wie nie zuvor - hat sich Supertramp-Gründer Rick Davies erneut mit seinen langjährigen Mitstreitern John Helliwell (Saxophon) und dem aus Kalifornien stammenden Schlagzeuger Robert Siebenberg zusammengetan. Beide stehen seit "Crime Of The Century", jenem Album von 1974, das den Durchbruch der Band markierte, an der Seite des Sängers, Songschreibers und Keyboarders, der nach 23 Jahren in Los Angeles ("L.A. ist nicht der Ort, wo man alt werden möchte.") nach Long Island gezogen ist. John Helliwell hingegen ist 1992 in seine alte Heimat nach Yorkshire, England zurückgekehrt.

Wie bereits auf der mit einem Pollstar Award ("Performance Artist Comeback Of The Year") ausgezeichneten letzten Europa- und Nordamerika-Tournee von 1997 wird das Triumvirat auch diesmal von Cliff Hugo (Bass), Carl Verheyen (Gitarre), Mark Hart (Keyboards, Gitarre, Gesang) und Bobs Sohn Jesse Siebenberg (Percussion) begleitet. Für die markanten Trompeten- und Posaunen-Akzente zeichnet Lee R. Thornburg verantwortlich, bekannt aus der Band von Jay Lenos Late Night Show.

"Musikalisch gesehen ist das die beste Besetzung, die Supertramp je hatte", schwärmt der 57-jährige Davies. "Die Publikumsresonanz auf der letzten Tournee war trotz der langen Bühnenabstinenz absolut phantastisch. Das hat uns bestärkt, weiter Musik zu machen und auch wieder live zu spielen. Es ist nicht so, dass wir das jedes Jahr realisieren könnten. Wir alle wohnen weit auseinander und führen unser eigenes Leben außerhalb von Supertramp. Aber es macht immer noch großen Spaß, Songs und Arrangements zu schreiben, und es ist schön, unser Repertoire durch einige neue Songs zu ergänzen. Auch wenn es uns schon lange gibt, ist die Menge unserer Songs nicht besonders umfangreich."

Supertramp haben sich eben zwischen den Produktionen stets viel Zeit genommen. Nach "Famous Last Words" (1982) und dem Ausstieg von Gründungsmitglied Rodger Hodgson erschienen in den letzten 20 Jahren mit "Brother Where You Bound" (1985), "Free As A Bird" (1987) und "Some Things Never Change" (1997) gerade mal drei Studioalben. Aber wenn die Band in ein Studio geht, kommt dabei in der Regel ein ebenso außergewöhnliches wie unverwechselbares Album heraus. "Slow Motion" macht da keine Ausnahme. Angefangen beim typischen E-Piano-Sound des Titelsongs über die spritzige Melodieführung bei "Goldrush" bis zu Helliwells allgegenwärtigem Saxophonspiel und dem seit "School" vertrauten Mundharmonika-Klang ist hier alles vorhanden, was den authentischen Supertramp-Flair ausmacht. Natürlich fehlen auch nicht die komplex instrumentierten Arrangements, die bei dem neunminütigen Jazz-Exkurs "Tenth Avenue Breakdown" und den mit raffinierten Dynamikwechseln und brillanten Soli glänzenden "Bee In Your Bonnet" und "Dead Man's Blues" für anspruchsvolle Klangarchitektur sorgen.

Dennoch ist "Slow Motion" kein direkter Ableger früherer Alben wie Rick Davies betont, der als Hauptinspiration Blues und Jazz und dabei besonders Blue Note-Alben aus den 50er und 60er Jahren nennt. "Die Songs sind weniger kompliziert als früher." "Und bieten Raum für Improvisationen", fügt John Helliwell hinzu. "Natürlich immer im Rahmen der Song- und Harmonie-Strukturen, die bei Supertramp immer wichtig sind." Und tatsächlich: Während man früher immer den Eindruck hatte,

dass kein Ton auf einer Scheibe von Supertramp zufällig dorthin geraten war, wirken jetzt manche Passagen geradezu spontan, was auch ein etwas anderes Live-Erlebnis erwarten lässt. Darüber hinaus bewegte sich die Band selten zuvor so locker und leicht im Spannungsfeld zwischen Rhythm'n'Blues, Jazz und Rock. "Over You" und "Sting In The Tail" etwa sind lupenreiner Barroom-Blues, "Broken Hearted" ein fast klassisches Stück Rock'n'Roll und "Little By Little" poppiger R&B á la Billy Joel. Diese attraktive Mischung aus Pop-Appeal, Rock-Energie und dem jazzgetönten Sound der vollmundigen Bläsersätze macht "Slow Motion" ganz im Widerspruch zum Titel zu einem der temperamentvollsten Alben in der langen Supertramp-Historie.

Die begann bereits lange vor der offiziellen Gründung 1969. Rick Davies, am 22. Juli 1944 in Swindon, achtzig Meilen westlich von London, geboren, bekam im zarten Alter von acht Jahren von seinen Eltern eine gebrauchte Musiktruhe - Radio plus Plattenspieler - mit magischem Inhalt geschenkt. Rick erinnert sich: "Der frühere Besitzer hatte ein paar LPs hinterlassen, darunter Gene Krupas 'Drummin' Man'. Die Musik traf mich wie Blitz und Donner. Ich glaube, ich habe die Platte 2000 mal hintereinander gespielt. Das war der Auslöser."

Auf der Kunstschule gründete er dann Rick's Blues Band, bei der der spätere Sänger Gilbert O'Sullivan Schlagzeug spielte. Rick schrieb seine ersten Songs, sparte sich das Geld für eine Vox Continental Hammond-Orgel zusammen und beendete seine Lehrlingsjahre, als er den holländischen Millionär Stan August Miesegaes in München kennen lernte, der ihm das nicht abzulehnende Angebot unterbreitete, eine neue Band zusammenzustellen, die er finanzieren wollte. Über eine Annonce im Melody Maker fand Davies geeignete Musiker, darunter auch den Gitarristen Roger Hodgson, für seine Band, die sich nach dem Buch von W.H. Davies, "The Autobiography Of A Supertramp", benannte.

Das LP-Debüt "Supertramp" ging 1970 sang- und klanglos unter. Die Band formierte sich neu und nahm "Indelibly Stamped" auf, das jedoch 1971 auch nicht erfolgreicher war als der Vorgänger. Sponsor Miesegaes zog sich daraufhin zurück, blieb jedoch bis zu seinem Tod vor einigen Jahren Davies auch weiterhin freundschaftlich verbunden. Seine investierten 100.000 Dollar zahlte die Band nach dem Volltreffer mit dem 1974 veröffentlichten, dritten Album "Crime Of the Century" zurück. Seit diesem Jahrhundertalbum, das ihren ausgetüftelten, kunstvoll inszenierten, kosmopolitischen Rock bekannt machte, zählte das wiederum neugestaltete Quintett neben Pink Floyd, Genesis und Yes zur High Society der Rockszene der 70er Jahre. Die Nachfolger "Crisis? What Crisis?" (1975), "Even In The Quietest Moments" (1977) und "Breakfast In America" (1979), das sich allein 14 Millionen mal verkaufte, dominierten die Hitlisten rund um den Globus. Das nächste Album "Famous Last Words" markierte die letzte Zusammenarbeit mit Rodger Hodgson, der Supertramp nach einer triumphalen Abschiedstournee 1983 zugunsten einer Solokarriere verließ.

Fortan ließen Davies, Helliwell und Siebenberg verstärkt durch diverse Gastmusiker, darunter David Gilmour von Pink Floyd auf "Brother Where You Bound" (1985), zwischen den Plattenproduktionen und Welttourneen viel Zeit verstreichen. Indes, ihren Ruf als eine der wenigen echten Klassiker der Rockmusik konnten sich Supertramp bis heute erhalten. Auch das neue Album "Slow Motion" lässt keine Zweifel aufkommen: Supertramp sind weiterhin in der Lage, virtuose, handwerklich ausgefeilte Songs zu kreieren. Some more for the road and a couple for back home.

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