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Superpox: Tödliche Viren aus den Geheimlabors - Ein Tatsachen-Thriller
 
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Superpox: Tödliche Viren aus den Geheimlabors - Ein Tatsachen-Thriller [Taschenbuch]

Richard Preston
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 367 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (1. Juli 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548366740
  • ISBN-13: 978-3548366746
  • Originaltitel: The Demon in the Freezer: A True Story.
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 454.026 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Richard Preston
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Richard Prestons "Tatsachen-Thriller" über mögliche Gefahren durch Todesviren aus den Labors finsterer Geheimdienste und Terrorzellen kommt zur rechten Zeit. Während die USA gegen den Irak in den Krieg ziehen, weil sie ihn im Besitz von chemischen und biologischen Massenvernichtungswaffen wähnen, fürchten andere, ein Krieg erhöhe die weltweite Gefahr von Terroranschlägen, die über kurz oder lang zweifellos auch mit biologischen Waffen geführt würden. Preston lebt in New York, der Stadt also, in der es nach dem 11. September 2001 mehrere Anschläge mit Briefen gegeben hat, die Milzbrand-Bakterien enthielten. Es ist verständlich, dass in dem Wissenschaftsjournalisten, der sich seit Jahren mit der von Viren ausgehenden Epidemie-Gefahr beschäftigt, in dieser Situation wahre Horrorszenarien aufgestiegen sind. Und das vorliegende Buch ist das Ergebnis.

In der Tat ist die Vorstellung mehr als erschreckend, dass Terroristen sich in den Besitz desjenigen Virus gebracht haben könnten, das die offiziell als ausgerottet geltende Pockenkrankheit auslöst. Denn es ist nicht übertrieben, wenn man sagt, dass dieses Virus, zumal wenn es mithilfe gentechnischer Manipulation gezielt "weiterentwickelt" worden sein sollte -- was Preston befürchtet --, eine biologische Superwaffe aller erste Güte abgäbe. Darüber aber, wie real eine solche Gefahr gegenwärtig tatsächlich ist, gibt der Autor nicht wirklich Auskunft. Fiktion und Realität sind in dem "Tatsachen-Thriller" nicht immer ohne Weiteres voneinander zu trennen. Trotzdem: Lesenswert ist das Buch allemal, auch wenn es, wie man von einem "Thriller"-Autoren nicht anders erwarten darf, immer vom schlimmsten aller möglichen Fälle ausgeht. --Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Literaturtest.de

Ostküste der USA, 2001: Kurz nach dem 11. September versendet ein Unbekannter Briefe mit hochinfektiösen Milzbrandsporen. Mehrere Menschen sterben, die Terrorhysterie steigt ins Unermessliche. Meschede, Deutschland, 1970: Der vorerst letzte Ausbruch der Pocken hierzulande wird zwar eingedämmt, aber vier der erkrankten Menschen sterben, andere bleiben lebenslang entstellt. Der Bestsellerautor Richard Preston schildert die Folgen eines Biowaffeneinsatzes äußerst detailreich und plastisch. Er beschreibt in atemberaubendem Tempo das Grauen einer Epidemie, die unsere Zivilisation unvorbereitet treffen könnte.

Auch der härteste Zyniker gruselt sich spätestens im Kapitel mit dem Titel "Superpox". Hier erfährt der Leser, wie leicht sich Pockenviren mittels Gentechnik zu Horrorkampfstoffen abwandeln lassen. Die entsprechenden "Virenbaukästen" sind allgemein verfügbar, und man erwartet beinahe den Hinweis, sie ließen sich demnächst im Internet bestellen. Schnell wird klar: Formal handelt es sich zwar um einen Episodenroman, die zugrunde liegenden Fakten sind aber keineswegs der Fantasie des Autors entsprungen. Die Schauplätze des Buches sind über den ganzen Globus verteilt: staatliche Institute zur Seuchenbekämpfung, Elendsviertel, Isolierstationen von Krankenhäusern oder Labors der US Army. Zwar nennt Preston die Urheber bekannter Biowaffen selten beim Namen, die Annahme einer Beteiligung des USAMRIID (US Army Medical Research Institute of Infectious Diseases) an der Offensivforschung lässt sich aber durchaus zwischen den Zeilen lesen.

"Die letzte Überlebensstrategie des Virus bestand darin, seinen Wirt zu behexen und sich ihm als Machtmittel an die Hand zu geben", schreibt Richard Preston am Schluss seines Werkes. Dass es sich hier weniger um Hexerei als um die Gewissenlosigkeit von Militärs und Wissenschaftlern handelt, dürfte kritischen Lesern geläufig sein. Dieses Buch sensibilisiert für die Gefahren, die mit der bloßen Existenz von B-Waffen und der Forschung an ihnen bestehen. Wer Superpox gelesen hat, dem ist klar, dass ein "Ernstfall" um jeden Preis vermieden werden muss. -- Philipp-R. Schulz

-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Charles Preston, der von seinen Thrillern Cobra und Hot Zone bekannt ist, legt hier einen umfassenden Tatsachenbericht über die Pocken, die schwarzen Blattern und ihre (Fast)Ausrottung vor sowie über die letzten Reste dieser Viren, die wahrscheinlich noch in einigen geheimen Kühlräumen lagern und jederzeit wieder das Grauen über die Welt bringen können.

Preston beschreibt die jüngsten Ausbrüche der Pocken, nicht irgendwelche mittelalterlichen Geschichten, sondern er nimmt den Leser mit an das Krankenbett dieser unheilvollen Krankheit und schildert, wie in der milderen Form die verkrusteten Pusteln zusammenwachsen und den ganzen Körper bedecken oder in der schweren Form der schwarzen Blattern die Haut und das Weiße der Augen schwarz färbt. Er beschreibt das Leiden der Kranken anhand der konkreten letzten Fälle dieser Seuche und er nimmt den Leser mit in die sumpfigen Niederungen Bangladeshs, wo durch Eindämmungsringe und Massenimpfungen auch der nachweislich letzte Fall bekämpft wird.

Preston stellt dar, wie Pocken eine gräßliche B-Waffe sein können und er beschreibt die Anstrengungen der weltweiten Organisationen, diese Waffe endgültig zu zerstören indem dieses Virus weltweit ausgerottet wird. Und tatsächlich - die letzten Laboratorien in den USA und der UdSSR haben sich bereit erklärt, die letzten Röhrchen mit diesen Viren zu autoklavieren.

Allerdings läßt er auch offen, ob denn nur wirklich diese Seuche von der Welt getilgt ist. Vielmehr können durchaus noch Stämme in geheimen Kühlräumen lagern. Die Waffe ist noch scharf. Eine grauenhafte Vorstellung!

Das Buch ist ein Tatsachenbericht, der aber so spannend wie ein Krimi geschrieben ist. Wirklich lesenswert!

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Lalle
Format:Gebundene Ausgabe
Die Wortwahl "Thriller" halte ich für etwas hoch gegriffen und irritierend. Wie auch "Hot Zone" schildert er hier "nur" relativ chronologisch die Geschichte der Pocken, greift dabei noch die Anthrax Briefe nach dem 11.September auf und endet mit den rekombinanten Mäusepocken aus Australien. Durchaus gut zu lesen, wie auch "Hot Zone", aber eben kein Roman, erst recht kein Thriller. Dennoch zeigt er sehr deutlich, welches Potential von Biowaffen ausgeht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch kann Angst machen und ist ein wertvoller Beitrag zur aktuellen Diskussion. Es ist hochaktuell und Richard Preston versteht es auf sehr gute Weise Fachwissen zu vermitteln und es anschaulich darzustellen. Dies gelingt so gut, dass man sehr gefesselt ist aber auch sehr nachdenklich. Die Tatsache was genmanipulierte Pocken anrichten könnten und das es keinerlei Gegenmittel gibt hinterläßt den Leser mit sehr viel Angst und ratlos. Auch stellt sich sofort die Frage nach dem Sinn der derzeitige deutschen Initiativen einen 'Pocken-Impfschutz' für alle Bürger voranzutreiben...
Mich hat ein wenig der durchschimmerende Patriotismus gestört und das das Buch manchmal ein wenig zerstückelt wirkt und nicht als 'stimmiges ganzes Werk' daherkommt. Spannend ist es allemal, obwohl ich persönlich unter Thriller etwas anderes verstehe.
Aus der Triologie (Hot-Zone, Cobra und Superpox) ist Hot Zone für mich das Beste Buch, Superpox aber mit Abstand das erschreckendste. Man sollte es auf jeden Fall gelesen haben.
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