Das Universum ca. fünfhundert Jahre in der Zukunft. Eine Sonne explodiert und reißt eine ganze Zivilisation mit sich in den Tod. Nur ein paar wenige Bewohner einer Raumstation, weit entfernt vom verlöschten Stern an den Grenzen dieser Zivilisation, kann gerettet werden. Ein paar Jahre später macht sich eine Geheimdienstagentin von der Erde auf um die Tode einiger Diplomaten zu untersuchen und den Mörder zu fassen. Im Laufe ihrer Untersuchungen stellt sie fest, daß der Tod des Sterns und der Tod der Diplomaten zusammenhängen. Aber wer steckt dahinter?
Dieses Buch ist eigentlich ein zugegebenermaßen spannender Thriller, in etwas fernerer Zukunft. Beeindruckend fand ich die Schilderung der Supernova und der Schiffe. Die Charaktere sind glaubwürdig, die Geschichte halbwegs plausibel aufgebaut. Geschickt werden die einzelnen Schicksale zu einem unentwirrbaren Knäuel zusammengeflochten, welches sich dann nur noch mit der Axt entwirren lässt. Mir fehlte jedoch im Laufe der Geschichte ein wenig Fiction. Stellenweise hätte das Geschehen zu irgendeiner postindustriellen Zeit in irgendeinem Ort spielen können. Ein weiterer Minuspunkt an diesem Roman ist, dass mir schon relativ
schnell klar war, wer die Bösen sind und was sie vorhaben. Das entzog dem Ende dann doch einen Großteil der Spannung. Apropos Ende, es gibt ein Ende, dies hört dann aber so aprupt auf, dass ich mich auf der letzten Seite fragte, wozu diese ganze Jagt nun nützlich war.