Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Zum Teil richtig, aber..., 17. Februar 2008
Bevor ich das Buch rezensiere, möchte ich zwei Dinge klarstellen:
1. Ich habe die beiden Bücher "Das Lehrerhasserbuch" und "Elternsprechtag" der Autorin mit größten Vergnügen gelesen und kann ihr in vielem nur recht geben.
2. Seit ich vor fast 16 Jahren Mutter wurde und so von der Seite der Erzieherin zur Seite der Mutter wechselte, sage ich immer wieder: Der schlimmste Feind der Mutter ist die nächste Mutter!
Ein kleines Beispiel gefällig:
Sieben Mütter und ihre ca. einjährigen Kinder halten sich in Karlchens Kinderzimmer auf. Während die Besucherkinder lustig krabbeln, versuchen zu laufen und alles interessiert ausprobieren, sitzt der pummelige Karlchen dazwischen und beobachtet alles und weiß nicht, was er davon halten soll. Eine Besucherin beugt sich zu Karlchens Mutter hinüber und sagt mit Blick auf den still dasitzenden Jungen (und jetzt kommt ein Zitat!): "Keine Angst, wenn etwas nicht in Ordnung wäre, würde dir der Kinderarzt das schon sagen!" (Zur Auflösung der Geschichte: Karlchen ist heute ein erfolgreicher Schüler, das Kind der anderen Mutter ist schon im ersten Schuljahr abgeschmiert und nein, es handelt sich bei Karlchen NICHT um mein Kind).
So und jetzt zu dem Buch "Suppermuttis":
Bei einer Abrechnung mit überengagierten Müttern (so der Untertitel) habe ich eine Fülle solcher Karlchengeschichten erwartet, im Stil des "Lehrerhasserbuches".
Leider versucht Frau Kühn stattdessen mithilfe vieler verschiedener Textzitate zu beweisen, daß in Deutschland Mütter von ihresgleichen, der Gesellschaft und Politik unterdrückt und klein gehalten werden.
Auch scheint nur die berufstätige Mutter in den Augen der Autorin Gnade zu finden, da sich ja alle anderen wohl reiche Männer geangelt haben. Mein Mann ist kein reicher Manager oder Anwalt, sondern ein normaler Arbeiter, trotzdem kommen wir mit einem Gehalt aus, weil wir einfach etwas bescheidener leben, da wir in unserer Familie beschlossen haben, daß es uns mit einer nicht berufstätigen Mutter besser geht. (Ich hab das andere auch ausprobiert und finde einfach, daß es für mich nicht die richtige Art ist, meine Familie zu führen!). Und ich möchte so akzeptiert werden, ich tue dies auch bei anderen.
Statt eine Lanze dafür zu brechen für alle Mütter und ihre verschiedenen Lebensaufffassungen, verliert sich Frau Kühn in Theorien, die sie mit möglichst vielen Fremdwörtern schmückt, um es wissenschaftlicher rüberkommen zu lassen.
Dies ist für mich nicht eine Abrechnung mit Müttern, sondern eine Werbeschrift des Familienministeriums!
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Hass-Buch auf Mütter die zu hause bleiben., 3. April 2008
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich gehofft hatte, das eben mit Supermuttis abgerechnet wird.
Mit Müttern die nichts anderes im Kopf haben, als vor anderen Müttern perfekt da zustehen und an denen nix auszusetzen ist.
Aber eigentlich wird in diesem Buch abgerechnet mit Frauen, die zu hause bleiben mit ihren Kindern, sich also dazu entschließen nicht arbeiten zu gehen. Zwar kommen ab und an auch wikrlich sinnvolle Aussagen, die einen lockerer werden lassen in Bezug auf die Erziehung, weil Sie klar macht, dass fast alle Experten sich widersprechen. Trotzdem kommt wiederholt sie immer wieder, das Frauen die Kinder haben und arbeiten gehen toll sind und Vollzeitmütter sich unterdrücken lassen.
Auch finde ich den Schreibstil sehr gewöhungsbedürftig. Ich bin eine Vielleserin, aber diese Schachtelsätze sind meistens erst nach 2maligem Lesen zu entschlüsseln. Auch gibt es Sätze die zu 80% aus Fremdwörtern bestehen. Wahrscheinlich ist dieses Buch auch nur was für Mütter die Psychologie oder Deutsch studiert haben, da wohl nur diese alle Fremdwörter zu 100% kennen.
Lustig ist es leider auch nicht grade...
Die 2 Sterne gibt es also, weil auch ein kleiner Teil Wahrheit drinsteckt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Verpackungsschwindel, 11. Februar 2009
Ich finde es äußerst faszinierend, wie Frau Kühn ein Kapitel mit dem Verriss von Erziehungsratgebern beginnen kann und kaum eineinhalb Seiten später wieder bei Ihrem Lieblingsthema "Vollzeitmütter vs. berufstätige Mütter" angelangt. Nur zu empfehlen für berufstätige Mütter, die gebauchpinselt werden wollen!
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