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Superman: Red Son
 
 
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Superman: Red Son [Englisch] [Taschenbuch]

Mark Millar , Dave Johnson , Kilian Plunkett
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: DC Comics (1. Februar 2004)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 1401201911
  • ISBN-13: 978-1401201913
  • Größe und/oder Gewicht: 17 x 0,7 x 25,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 47.598 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Eine spitzen Alternate Reality Geschichte. Super-Baby landet in der Ukraine und wird von Bauern im Glauben an die kommunistischen Werte aufgezogen. Amerika schlottern die Knie, und Amerikas Top Wissenschaftler Lex Luthor (verheiratet mit Lois Lane) entwirft Anti-Supermann-Waffen, darunter zahllreiche Superschurken wie Bizarro, den Parasiten und schließlich sogar Doomsday.

Supermann ergreift indessen nach Stalins Tod die Macht, und erschafft ein sozialistisches Utopia, dem sich nach und nach die ganze Welt (bis natürlich auf das wirtschaftlich zerrüttete Amerika) anschließt.

Seltsamerweise sind nicht alle Genossen mit der neuen Ordnung einverstanden (darunter der russische Batman), aber die Unruhestifter werden durch kreative Gehirnchirurgie ruhiggestellt.

Einfach ein toller Streifzug durch das DC-Universum. Immer wieder tauchen bekannte Charaktere in völlig neuen Rollen auf(z.B. der C.I.A.-Agent Jimmy Olsen), was wirklich Spaß macht.

Am Ende geben die Autoren nochmals alles, und konstruieren eine knallbunte zukunftsversion, in der schließlich sogar das Geheimnis um Supermanns Herkunft gelüftet wird. So haben wir das wirklich noch nie gesehen.

Das Comic setzt glücklicherweise nicht auf ewig wiederkehrende Super-Schlägereien, sondern erzählt eine spannende was-wäre-wenn Geschichte, in der die Action auch nicht zu kurz kommt.

Der deutsche Titel ist übrigens "Genosse Supermann", und ist für 17 ¤ zu haben, was ich ziemlich heftig finde.

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von junior-soprano TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Seit 1938 gibt es Superman-Comics. Herzlichen Glückwunsch zum 70. Geburtstag! Es ist schon was dran, entweder man bevorzugt Marvel- oder DC-Comics. Ich gehöre zur Marvel-Fraktion, im wesentlichen weil Superman einfach zu überzogen, zu perfekt und es zu unglaubwürdig ist, dass ihn niemand als Superman erkennt, nur weil er als Clark Kent eine Brille aufhat und als Journalist arbeitet. Aber Superman ist dennoch in vielerlei Hinsicht faszinierend und mit dieser Interpretation der Story von Mark Millar konnte ich mehr anfangen als mit dem optisch sehr beeindruckenden Film Superman returns.
In Superman: Red Son (dt. Ausgabe: Genosse Superman) kämpft Superman für die Sowjetunion. Wonder Woman, Green Lantern, Bat Man, Lois Lane und Lex Luthor treten ebenso wie Dwight D. Eisenhower und Joseph Stalin auf.
Die Zeichnungen von Dave Johnson und Kilian Plunkett sind überaus gelungen.
Besonders amüsant ist es zu sehen welche Auswirkungen es hat als der Kommunismus weltweit realisiert wurde: "Jeder Erwachsene hatte Arbeit. Jedes Kind hatte ein Hobby. Und die gesamte Menschheit kam in den Genuss der für den Körper notwendigen acht Stunden Schlaf pro Tag. Es gab keine Verbrechen. Unfälle geschahen nicht.". Eine interessante Idee. Unkritisch ist Red Son allerdings nicht, die Gräuel des Stalinismus werden durchaus angedeutet und letztlich kommen auch die USA gut weg.

Kurzweilige Unterhaltung mit tollen, bunten Bildern und ungewohnten Sichtweisen auf die Welt von Superman.
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Von Kub
Format:Taschenbuch
Es ist eine originelle Idee, den Ost-West-Konflikt nach Ende des Zweiten Weltkrieges mit dem Personal des DC-Multiversums zu erzählen: Wie wäre die Geschichte verlaufen, wenn die Sowjets Superman auf ihrer Seite gehabt hätten ? Eine solche Story kann gelingen, wenn genügend historische Realität in die fantastische Comicwelt einfließt. Je enger beides verzahnt ist, desto reizvoller kann die Geschichte geraten; je weniger das geschieht, desto beliebiger und belangloser wird sie. Im Vorwort wird die Messlatte hoch gelegt, wenn dem Leser "a sharp social commentary on capitalism vs. communism" ohne plumpe Schwarz-Weiß- Malerei versprochen wird. Ist Autor Mark Millar im Stande, diesen Anspruch einzulösen ?
Der erste Teil "Red Son Rising" zeigt Supermans Weg bis an die Spitze der Sowjetunion. Zentrale Eigenschaften aus der bekannten DC-Welt treiben auch hier sein Handeln an: Der ausgeprägte Gerechtigkeitssinn und der unbedingte Wille, Gutes zu tun. So verbringt Superman seine Zeit damit, überall auf der Welt -auch in den USA- im Zeichen von Hammer und Sichel Katastrophen zu verhindern. Zur Belohnung darf sich dieser "Held der Sowjetunion" auf dem Roten Platz in Moskau von der versammelten Menge bejubeln lassen - im Beisein Josef Stalins. "Red Son" Superman erkennt die Autorität seines "Väterchens Stalin" fraglos an. Dieser begegnet uns als grantiger Greis, der gerne mit Amazonen flirtet. Doch darf das schon alles sein, was man über Stalin erfährt ? Weiß Superman wirklich nicht, wem er da dient ? Oder weiß Mark Millar es nicht ? Vielleicht sind Stalins reale Verbrechen so ungeheuerlich, dass sie selbst die Fantasie eines DC-Autoren überfordern, in dessen Multiversum es von Superschurken nur so wimmelt. Wenn Mark Millar Superman sagen lässt, er interessiere sich nicht für Politik (Seite 50), ist das eine schwache Entschuldigung für das Ausblenden des "Archipel Gulag", aus dem die Klagen vieler Millionen Gefangener eigentlich auch an das Supergehör unseres Helden hätten dringen müssen. Das Verschweigen der schwerwiegenden Terrordimension des Stalinismus lässt sich nicht mit dem Verzicht auf Schwarz-Weiß-Malerei rechtfertigen und macht "Red Son" sehr oberflächlich.
Auch handelt der Held nicht immer stimmig: Warum z.B. bleibt unser Kämpfer für das Gute völlig gleichgültig, als ihm KGB-Chef Roslov von seinem eigenhändigen Mord an einem Dissidentenpaar erzählt (dessen überlebender Sohn später zum russischen Batman wird) ?
Mit ihrem Fortschreiten entfernt sich die Handlung immer weiter von den historischen Grundlagen. Dass Superman als Sowjetführer im folgenden Teil "Red Son Ascendant" die ganze Welt mit Ausnahme der USA zum Guten bekehren kann, sei ihm gegönnt. Da er sich dabei in Methoden und Zielen deutlich von denen seines Vorgängers unterscheidet, hätte man jedoch gerne erfahren, wie seine "Entstalinisierung" vonstattengegangen war. Hier wird wiederum eine Gelegenheit verpasst, der Geschichte Tiefe zu geben.
Immerhin gibt es auch hier und da amüsante Einfälle, z.B. wenn an der Seite Präsident Kennedys nicht Jackie, sondern Marilyn steht.
Im letzten Teil "Red Son Setting" geht der Reiz der Spannung zwischen historischer Realität und Fantastik vollends verloren. Das letztere gewinnt die Oberhand. Die Handlung überschlägt sich mehrfach und wird so verrückt, wie es den Gesetzen des DC-Multiversums entspricht.
Insgesamt ist "Superman - Red Son" zwar eine schwungvoll erzählte und mit flüssigen Dialogen geschmierte Superheldengeschichte. Allerdings ist sie auch nicht mehr als das. Die Begegnung zwischen DC-Welt und der Geschichte des Kalten Krieges führt nur zu einer oberflächlichen Auseinandersetzung und kann den selbst formulierten Anspruch nicht erfüllen. Die Chance wurde verspielt.
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