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Superkapitalismus: Wie die Wirtschaft unsere Demokratie untergräbt
 
 

Superkapitalismus: Wie die Wirtschaft unsere Demokratie untergräbt (Gebundene Ausgabe)

von Robert Reich (Autor), Jürgen Neubauer (Übersetzer)
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

27.01.2008 / Welt am Sonntag: An Stellenstreichungen sind wir selber schuld "Reich ist etwas Besonderes gelungen: Er kritisiert den Kapitalismus, ohne das Unternehmertum zu verdammen. Er analysiert treffend die Schizophrenie zwischen Verbraucher und Arbeitnehmer."

28.01.2008 / Frankfurter Allgemeine Zeitung: Das Tier im Konsumenten "Flott, unterhaltsam und pointiert."

18.02.2008 / Tages-Anzeiger: Vom Sieg der Konsumenten und Anleger über die Beschäftigten "Eine erfrischend unideologische Argumentationslinie."

14.03.2008 / Freitag: Zwischen Wall-Street und Wal-Mart "'Superkapitalismus' ist kein angenehmes Buch, vor allem deshalb, weil es uns selbst als Bürger in die Pflicht nimmt ... Wichtig ist, dass es demokratische Fantasien und politische Initiativen auslöst, damit der Bürger gegenüber dem Konsumenten in uns wieder gestärkt wird."

10.04.2008 / Die Zeit: Kapitalismus "Mit imponierender Klarheit rekonstruiert der Wirtschaftswissenschaftler den Weg ... zum Superkapitalismus."

Kurzbeschreibung

Früher gab es einfach nur Kapitalismus. Heute gibt es den Superkapitalismus. Unter dem Druck der globalen Konkurrenz und der Finanzmärkte haben die einzelnen Unternehmen an Macht verloren, hat die Wirtschaft insgesamt an Dynamik und Stärke gewonnen. Sie expandiert und nutzt alle Mittel, bemächtigt sich der Politik und gefährdet so die Demokratie. Dieser Konflikt steckt in jedem von uns.Wir sind Anleger und Verbraucher und als solche werden wir von der Wirtschaft gut bedient. Zugleich sind wir Bürger und spüren die Schwäche der von der Wirtschaft dominierten Politik. Robert Reich ruft dazu auf, unsere bürgerlichen Interessen wieder klar zu erkennen und den Superkapitalismus aus der Politik zu verbannen.

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für Politiker!, 19. April 2008
Robert Reich beweist eindrucksvoll, wohin uns die "Geiz ist Geil"-Mentalität führt, in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft von wenigen Reichen und vielen Armen. Unsere Einstellung hat sich gewandelt vom Bürger und Arbeitnehmer hin zu Anlegern und Verbrauchern. Das Streben nach hohen Kapitaleinkünften und möglichst preiswerten Schnäppchen zwingt Unternehmen zu massiven Kostensenkungen - auf Kosten von Arbeitsplätzen, Umwelt und Moral. Sein Fazit: Lobbyismus stoppen und mittels Gesetzen, die für alle Unternehmen gelten, Grenzen setzen. 4 Sterne nur deshalb, weil er sich fast ausschließlich auf amerikanische Verhältnisse bezieht (keine Kritik; er ist halt nun mal Amerikaner und als ehemaliger Minister unter Clinton bestens vertraut mit den "amerikanischen Machenschaften"). Ich bin überzeugt: alles was er in diesem Buch schreibt gilt auch für Europa. Eine Pflichtlektüre für Politiker und Bürger!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kritk am System und eigenem Verhalten, 5. August 2008
Ich habe mir, ganz ehrlich gesagt, ein klein wenig mehr erhofft von diesem Buch, ohne das jetzt näher erläutern zu können. Aber Reichs messerscharfe Darstellung über Vergangenheit und Gegenwart des Wirtschaft-Gesellschaft-Politik - Zusammenspiels ist es dennoch allemal wert gelesen zu werden.
Dass sich Reich dabei fast ausschließlich auf die Vereinigten Staaten bezieht ist nachvollziehbar und auch passend. Davon abgesehen, dass er in den 1990er Jahren als Arbeitsminister unter Clinton tätig war und somit aus seinem Metier schreibt, sind es die USA selbst, die man als Geburtsstätte und ausgereifteste Form des Kapitalsmus bezeichnen kann. Man könnte sich auch daran mokieren, dass GM und WalMart stets als Beispiele herangezogen werden, aber auch hier wurde die bestmögliche unter vielen Entscheidungen getroffen, um einfach den Rahmen des Buches nicht zu sprengen.

Abgesehen von der Darstellung gut recherchierter Ereignisse aus Vergangenheit und Gegenwart sind gerade die Ausführungen der dahinterliegenden Strukturen das Herzstück dieses Buches. "Wie die Wirtschaft unsere Demokratie untergräbt" lautet der Untertitel und deutet damit schon auf den hier auch kritisierten Lobbyismus hin. Weitaus spannender fand ich jedoch die Ausführungen über das paradoxe Verhalten der Menschen selbst, die mit dem steten Wunsch nach immer mehr zu einem großen Teil selbst für die negativen Entwicklungen verantwortlich sind.

Wer dieses Buch gelesen hat wird in Zukunft eher erst einmal nachdenken, bevor er voreilige Schuldzuweisungen äussert. Und damit wird Reich wohl sein Ziel erreicht haben, nämlich die Menschen zu verstärktem Nachdenken und bewussterem Konsum hin zu bewegen.
Das Buch fällt unter die Rubrik "populärwissenschatliche
Wirtschaftsliteratur" und befriedigt nicht jedermanns Erwartungen, aber es ist gut geschrieben und leicht zu verstehen, es richtet sich an die Masse und will etwas bewegen innerhalb der, von vielen als erdrückend wahrgenommenen, Umstände - und somit ist es in meinen Augen längst überfällig gewesen! Herr Reich verdient dafür große Anerkennung...

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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Managerismus oder Bürgerparadoxum, 11. März 2008
Herr Reich hat hier eine ausgezeichnete Analyse erstellt. Er macht aber auch Vorschläge zur Eindämmung des Kapitalismus. Die Umsetzung wird nicht leicht sein. Da unsere Politiker schwach sind und die Bürger sich egoistisch und paradox verhalten. Quer- "Gedachtes" ist in unserem Land immer schwer zu verdauen. Ein ausgewogenes Buch, das nicht nur den Managerismus anklagtmit seinen immer unglaubwürdigeren Manageristen, sondern auch seine Treiber. Der nicht der Planwirtschaft,dem Oligopolismus amerikanischer Art der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts oder gar einem neuen Sozialismus Tür und Tor öffnet sondern ausschließlich die Demokratie stärker will zur Eindämmung des Superkapitalismus der sie auffressen will.Unbedingt lesen.
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3.0 von 5 Sternen Wir könnten, aber...
Robert Reich versucht in seinem Buch die derzeitigen Situation auf dem Weltmarkt als auch in der Politik u. a. anhand von Statistiken zu verdeutlichen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Peter Panter veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen desillusionierend
Das Buch sollte Pflichtlektüre in der Schule werden. Robert Reich stellt glasklar die verzwickte heutige Situation des "Superkapitalismus" dar. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von martin0169 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Demokratie im Würgegriff des Kapitalismus
Heerscharen von Wirtschaftslobbyisten korrumpieren die Politik, CEOs scheffeln Milliarden und Arbeitnehmer verlieren die Privilegien, die sie sich einst mühsam erkämpft haben ... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Rolf Dobelli veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Falsche Reflexion des Problems
In dem Buch wird unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass der Superkapitalismus die Demokratie untergräbt. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Alexander Meyer veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Originelle Analyse des Heuschrecken-Kapitalismus
Wie der Autor eingangs festhält, muss man die Geschichte verstehen, um einen Blick in die Zukunft werfen zu können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2008 von Petra Mertesheimer

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