Im Fortsetzungsband zur Superhenne Hanna wird das 99 jährige Superhuhn erneut in die Machenschaften des Bauunternehmers Klotzinger verwickelt. Er läßt sie entführen und in eine Institution bringen, wo man sich für das Gen, das für die Langlebigkeit der Henne verantwortlich ist, interessiert.
Was Hanna in diesem Tiergefängnis erlebt, übersteigt die Zustände in Klotzingers Hühnerfabrik bei weitem. Den leitenden Wissenschaftler, der sich als Schöpfer fühlt, nennen die Tiere nicht umsonst Gott Wumm. Wie Hanna dem Klotzinger und Gott Wumm erneut entkommt und noch einmal die Tiere rettet, davon handelt das Buch.
Mitterer bezieht wie schon im ersten Buch deutlich Stellung, was von Tierversuchen zu halten ist. Aus der Perspektive der Tiere gibt es zwar ein gewisses Verständnis für die Forschung gegen AIDS und Krebs, der industrialisierten Landwirtschaft, die Kühe mit Supereutern, Nackthühner und Ziegen mit medikamentenangereicherter Milch anstrebt, wird jedoch das Leid der Tiere entgegengehalten, die diesen "Fortschritt" ermöglichen.
Meine Kinder hat das zweite Abenteuer von Hanna und ihren Freunden noch mehr mitgenommen als das erste. Mit ihrem Witz, Optimismus und Lebensmut stellt sie jedoch eine starke Identifikationsfigur dar. Das Buch hat Ihnen sehr gut gefallen. Das selbe gilt auch für mich.