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Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone [Taschenbuch]

Mark Haddon , Sabine Hübner
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (133 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 14. November 2005 --  

Kurzbeschreibung

14. November 2005
Christopher Boone ist fünfzehn Jahre, drei Monate und zwei Tage alt. Er kennt alle Länder und deren Hauptstädte sowie sämtliche Primzahlen bis 7507. Er liebt die Farbe Rot, hasst hingegen Gelb und Braun. Unordnung, Überraschungen und fremde Menschen versetzen ihn in Panik, denn Christopher leidet an einer leichten Form von Autismus. Als aber der Pudel in Nachbars Garten mit einer Mistgabel umgebracht wird, beginnt Christopher, aus seiner fest gefügten, kleinen Welt auszubrechen: Mutig stellt er den schändlichen Verbrecher und erfährt außerdem, was es heißt, in der Welt der Erwachsenen zu leben …





Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Goldmann; Auflage: 5. Auflage (14. November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 344246093X
  • ISBN-13: 978-3442460939
  • Originaltitel: The Curious Incident of the Dog in the Night-Time
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (133 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.307 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Große Namen erweisen diesem Buch die Ehre. Ian McEwan, der sich erst vor kurzem mit seiner tiefenpsychologischen Fallstudie Abbitte als Fachmann für die Feinmechanik menschlicher Befindlichkeiten erwiesen hat, schwärmt vom "großartigen Porträt einer kindlichen Seele". Oliver Sacks, der berühmte Romancier und Neurologe, attestiert Mark Haddon "tiefe Einblicke in die autistische Seele, sehr bewegend, sehr glaubwürdig -- und sehr witzig." Dabei ist Christopher Boone, "15 Jahre, 3 Monate und 2 Tage", dem Helden dieser Geschichte, alles Witzige mehr als fremd.

Am liebsten wäre Christopher in einer Weltraumkapsel allein auf endloser Fahrt. Die Menschen, ihre Launen und Stimmungswechsel sind dem autistischen Jungen ein ewiges, kaum lösbares Rätsel. Seine Welt stellt sich als streng logisches Fakten- und Zahlenwerk dar. Er schätzt es nicht, angefasst zu werden, nimmt Speisen nur an, wenn sie einander auf dem Teller nicht berühren und nennt die Welt der Primzahlen sein Zuhause. Und Sherlock Holmes natürlich, der in seiner glasklaren Logik für den Jungen ein natürliches Vorbild darstellt. Folgerichtig schlüpft Christopher, als er Wellington, den Hund der Nachbarin Mrs. Shears, mit einer Mistgabel erstochen auffindet, in die Rolle des viktorianischen Superhirns.

Die Story, versehen mit zahlreichen Schautafeln, Zeichnungen und Tabellen aus Christophers überreicher Innenwelt, entwickelt gehörige Spannung und staubtrockenen Humor. Ganz gegen den Willen seines Vaters beginnt Christopher seine "Ermittlungen", wird mit einem mehr als unvermuteten Hundekiller konfrontiert, enttarnt ungeahnte amouröse Verflechtungen und löst so nebenbei das Geheimnis um seine "verstorbene" Mutter.

Wichtiger und spannender jedoch: Der Leser erhält ein seltenes und kostbares Seelenporträt eines Autisten. Wie lebt ein Junge, der das Mienenspiel seiner Mitmenschen nicht deuten kann? Der ihre metaphernreiche Sprache (Wörter wie "futtern" oder "Augapfel" sind für Christopher beständige Fallstricke) nicht versteht? Der immer die Wahrheit sagt? Dem ein strikter Tagesablauf alles bedeutet, neue Eindrücke hingegen zum gefährlichen Kollaps führen können? Durch den Spiegel von Christophers Auge erleben wir uns Menschen gleichsam als unlogische Geisteszwerge und emotionale Irrläufer, dauerbehindert durch Gefühle, Ressentiments, aber eben auch durch Zweifel und Skrupel. Mark Haddon hat uns mehr als einen Krimi geschenkt -- einen wundervollen Einblick in eine fremde Seelenwelt. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

„Dieses Buch ist aus dem Stoff, aus dem Lieblingsbücher sind: warm, witzig und sehr, sehr klug.“ (Brigitte )

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60 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Der Buch-Vorleser TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Christopher Boone ist 15 Jahre alt und fühlt sich am besten, wenn alles streng nach Plan abläuft, Bekanntes um ihn herum ist, keine Menschenansammlungen auf ihn einstürmen, sein Essen getrennt auf dem Teller liegt und er komplizierte mathematische und physikalische Probleme in seinem Kopf wälzen kann. Christopher Boone ist ein autistischer Jugendlicher, der bei seinem Vater lebt, auf die Sonderschule geht und für das Mathe-Abitur lernt, seine Lehrerin Siobhan ob ihrer Ratschläge und Ideen mag, vor kurzem seine Mutter verloren hat und für Sherlock Holmes schwärmt. Als in der Nachbarschaft ein Hund ermordet wird, begibt sich Christopher auf die Suche nach dem Täter und tritt dabei unbewusst und zunächst unbemerkt eine Lawine los, die sein Leben spürbar verändern wird.
Mark Haddon, der früher Kinderbücher und Drehbücher verfasste, hat mit seinem ersten Roman „Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone" (Karl Blessing Verlag)eine zutiefst berührende, glaubhafte Geschichte über einen behinderten Jungen geschrieben, der in seiner eigenen Welt lebt und es den Erwachsenen schwer macht, ihn zu verstehen. Liebe und Zärtlichkeit, Nähe und Geborgenheit finden bei Christopher krankheitsbedingt keine Gegenreaktion und führen somit ungewollt zu manch heikler Situation, die es im alltäglichen Leben zu meistern gilt. Dem Leser öffnet sich mit diesem wunderbaren Roman eine für ihn unbekannte Welt und er lernt Christopher zu verstehen, der einerseits ein mathematisches Genie ist und sich andererseits in der Öffentlichkeit manchmal wie ein Dreijähriger benimmt. Mark Haddon dringt tief in das Innere von Christopher ein, ohne diesen zu demontieren oder gar seine Seele zu sezieren; ihm gelingt vielmehr das komplizierte Spagat zwischen Aufklärung und Anteilnahme, zwischen Liebe und Leid. Ein betroffen machendes Buch, das fesselt, Verständnis auch für die Angehörigen vermittelt und letztlich glücklich stimmt, wenngleich es ein Happy End im klassischen Sinne nicht geben kann.
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sonderbare Welten 4. August 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Supergute Tage - das sind die tagebuchartigen Aufzeichnungen eines als "leicht autistisch" eingestuften Heranwachsenden über den brutal ermordeten Hund der Nachbarin, über schwarze Löcher im Universum, über die Rätsel der Liebe, über Primzahlen und ihre Anwendbarkeit,über das Ockhamsche Rasiermesser und über manch anderes.

Mit viel Einfühlungsvermögen erschließt uns der Erzähler, Mark Haddon, diese "sonderbare Welt des Christopher Boone", seines Romanhelden. Und vor Sonderbarkeiten strotzt diese Welt in der Tat: Christopher kann nichts mehr essen, wenn sich die Speisen auf seinem Teller berührt haben. Er bekommt Tobsuchtsanfälle, wenn zu viele Menschen um ihn herum sind. Er strukturiert sein Leben wesentlich nach den Farben rot (gut) und braun/gelb (schlecht), was mitunter zu erheblichen Kollisionen mit der "normalen" Welt führt. Sonderbar ist aber auch die mathematische Begabung von Christopher, seine Liebe für Primzahlen und sein Geschick im Beweisen von mathematischen Lehrsätzen.

Haddons Buch hat eine gewisse Nähe zu den Fallgeschichten von Oliver Sacks über psychotische Störungen. Während Sacks aber "reale Fälle" literarisch aufarbeitet, geht Haddons hier umgekehrt vor: Er schreibt eine literarische Geschichte, die er mit seinem Wissen über die Arbeit mit geistig und körperlich behinderten Menschen anreichert. Haddon schreibt aus der Ich-Perspektive und man muss ihm zur Wahl dieser Darstellungsform gratulieren. Über den ganzen Roman hindurch hatte ich tatsächlich das Gefühl, die Aufzeichnungen des Christopher Boone zu lesen und nicht einen Roman von Mark Haddon über christopher Boone. Die Gratwanderung, aus der Perspektive - und damit mit der Sprache - eines 15-Jährigen zu schreiben und gleichzeitig einen gut und flüssig zu lesenden Roman zu liefern, ist Haddon meisterhaft geglückt.

An keiner Stelle wirkt seine Erzählung konstruiert, überzogen oder unglaubahft. Dass sich Chrisopher für so ziemlich alle Fragestellungen der populären Mathematik (Primzahlen, Chaosheorie, Wahrscheinlichkeits-theorie) bis hin zur höheren Mathematik (und ihren Strategien der Beweisbarkeit von Stätzen) interessiert, muss in einer per se sonderbaren Welt nicht weiter auffällig sein. Besonders gut gefallen hat mir die Entscheidung des Autors/Herausgebers, im Anhang eine von "Christophers Abiturfragen aus Mathematik" wiederzugeben. Ich habe mindestens so lange über diese Frage gegrübelt, wie ich
zum Lesen des Buches gebraucht habe. Haddons Buch gehört zu den raren Exemplaren, wo sich hinter einer leicht und flüssig geschriebenen Geschichte (Kriminalgeschichte!) unzählige Abgründe/Fragen auftun. Die "superguten Tage" sind ein superguter Roman!

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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Heike G HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Christopher Boone ist 15 Jahre alt und ein hochintelligenter Bursche. Er kennt alle Primzahlen bis 7507, und wenn er sich entspannen will, rechnet er im Kopf mit Quadratzahlen und Wurzeln. Er stellt kluge Betrachtungen über das Weltall an und bewältigt schwierige mathematische und logische Probleme im Handumdrehen. Außerdem kennt er die Namen aller Länder und ihrer Hauptstädte.

Was Christopher mag: Primzahlen, geordnete Verhältnisse, Astronauten, Hunde.

Was Christopher nicht mag: Lügen, Körperkontakt, die Farben Gelb und Braun.

Seine Sonderschullehrerin Siobhan, die viel Verständnis für ihn hat, hat ihm geraten, mal ein Buch zu schreiben, das er selber gern lesen würde.

Man mag sich wundern über die Sonderschule, aber das hat schon seine Richtigkeit.

Christopher Boone ist 15, lebt mit seinem Vater in der englischen Kleinstadt Swindon und leidet an einer leichten Form von Autismus, dem Asperger-Syndrom. Er kann zwar mit Fakten hervorragend umgehen, aber nicht mit Menschen.

Aber was heißt, er leidet? Es geht ihm gut. Er hat "nur" ein Problem mit Gefühlen, und Witze versteht er nicht. Deswegen würden in seinem Buch auch keine Witze vorkommen:

"Dies wird kein lustiges Buch. Ich kann keine Witze erzählen, weil ich sie nicht verstehe", sagt Christopher einmal.

Aber es ist doch ein lustiges Buch geworden, ebenso aber auch ein trauriges. Der Roman sprüht nur so von ironischem, anrührendem Humor, welcher derart trocken ist, dass es einem die Sprache verschlägt.

Selten sind Humor und einfühlsame Schilderungen so gut miteinander kombiniert worden.

In der "sonderbaren Welt des Christopher Boone" erblicken wir unsere eigene Welt in einer seltsamen Art von Zerrspiegel und erhalten Gelegenheit, sie als gar nicht mehr so selbstverständlich hinzunehmen, sondern sie mit neuen Augen zu sehen.

Fazit:

Es geht um einen jungen Helden, der unter widrigen Umständen lernt, in der Welt der Erwachsenen ein Ziel zu erreichen.

Durchsetzt mit Schautafeln, mathematischen Formeln und Skizzen bringt Mark Haddon dem Leser die Welt eines autistischen Jungen nahe, der andere Prioritäten setzt als seine Mitmenschen und deswegen oftmals ebenso missverstanden wird, wie er selbst missversteht.

Es ist ein Familiendrama und ein Kriminalfall.

Es ist ein schönes Abend-Buch.
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4.0 von 5 Sternen Autismus zum Kennenlernen als Einstieg
Meine Tochter - ein leider zu spät erkannter Asperger- spiegelt sich für mich in kleinen Teilen des Buches wieder. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von fenjacat2006 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen vielen dank
war sehr zufrieden, artikel kam, wie beschrieben und es blieb keine beanstandung
ich wuerde gerne immer wieder mit dem Verkaeufer ein geschaeft machen, danke
Vor 8 Tagen von w. sorgen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Alles in Ordnung
Buch wurde ordnungsgemäß verschickt. Versand kam pünktlich. Keine Beanstandung von meiner Seite. Buch war in einem guten Zustand. Alles O.K.
Vor 18 Tagen von Ann Marz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Autismus verstehen - leicht gemacht
Naja verstehen ist übertrieben. Aber man bekommt durch das Buch nen sehr guten Einblick in die Thematik und man hat nicht das Gefühl von schwer verdaulicher... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Sabse veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Supergute Tage
Inhalt:
Der 15-jährige Christopher leider am Asperger Syndrom (was im Buch zwar nie eindeutig erwähnt wird, aber durch die Schilderungen doch darauf schließen... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Sarlascht veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klasse
Bin von dem Buch schon von den ersten Seiten an begeistert!
Mal anders geschrieben, zum schmunzeln aber auch nachdenken. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Eva veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Authentisch
Es gibt kein Buch, das nicht von einem Autisten oder Asperger stammt, dass so authentisch ist wie das vorliegende. Damit ist alles gesagt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Apendix3000 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nicht für jedermann
Habe das Buch mit meiner Klasse gelesen. Wer sich darauf einlassen kann, dass die Texte manchmal nicht ganz einsehbar geschrieben sind, hat sicher Spaß damit. Nette Handlung.
Vor 5 Monaten von Sascha veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Supergutes Buch, nicht nur für Autisten (Kinderrezension)
Erstmal an alle Autisten: Das ist kein Buch, das euch neue Kenntnisse vermitteln oder in irgendeiner Weise weiterhelfen wird. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Annanymus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hilft zu verstehen, bringt einen zum Lachen und berührt oft...
Meine Tochter ist ebenfalls Betroffene, aber nicht so ausgeprägt, dennoch entspannt es betroffene Eltern sicher ungemein, macht vieles verständlich, sensibilisiert auf... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von A. Reinhold veröffentlicht
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