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SuperFreakonomics - Nichts ist so wie es scheint: Über Erd-Abkühlung, patriotische Prostituierte und warum Selbstmord-Attentäter eine Lebensversicherung abschließen sollten
 
 
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SuperFreakonomics - Nichts ist so wie es scheint: Über Erd-Abkühlung, patriotische Prostituierte und warum Selbstmord-Attentäter eine Lebensversicherung abschließen sollten [Gebundene Ausgabe]

Steven D. Levitt , Stephen J. Dubner , Gisela Kretzschmar
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Riemann Verlag (6. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570501221
  • ISBN-13: 978-3570501221
  • Originaltitel: SuperFreakonomics
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 226.195 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Dieses Buch ist ganz ähnlich wie 'Freakonomics', nur noch besser." (Tim Harford in der Financial Times )

Kurzbeschreibung

Sammelsurium witziger und Augen öffnender ökonomischer Untersuchungen. Querdenkerkultbuchstatus!

„Freakonomics“, der Erstling des Autorenduos Levitt und Dubner, war mit über vier Millionen verkaufter Exemplare ein weltweiter Sensationserfolg. Jetzt tauchen die beiden mit Wortwitz, Selbstironie und brillanter Beobachtungsgabe erneut in das bodenlose Fass menschlicher Irrtümer und Fehlleistungen. Sie stellen skurrile Fragen: Brauchen Selbstmordattentäter eine Lebensversicherung? Ist es gefährlicher, betrunken Auto zu fahren oder betrunken zu Fuß zu gehen? Warum ist der Preis für oralen Sex in den letzten Jahren so drastisch gesunken? Kann es zur Rettung unseres Planeten beitragen, Kängurus zu essen? Was haben Wirbelstürme, Herzattacken und Autobahnunfälle gemeinsam? Die Antworten von Levitt/Dubner sind so verblüffend wie einleuchtend. Menschen, so ihre Hauptthese, werden nicht ausschließlich von Gewinnstreben und Selbstsucht motiviert. Es existiert ein weit komplexeres Geflecht von Motiven. Doch im erweiterten Sinn dreht sich alles um wirtschaftliches Denken und Handeln. Die genussreiche Pointe der jeweiligen Untersuchungen ist immer gleich: Ihre Ergebnisse sind logisch und gleichzeitig völlig überraschend.



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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ähnlich wie bei ihrem Vorgänger Freakonomics erzählen die beiden Autoren mit viel Witz und Ironie von merkwürdigen Ereignissen, Milieus, interessanten Personen und unerwarteten Zusammenhängen. In Superfreakonomics wird aber, vor allem in den letzten beiden Kapiteln, noch mehr auf "freakige" Lösungen hingewiesen.

In den ersten Kapiteln werden z.B. die Marktbedingungen von Prostituierten oder mögliche Auswirkungen des Geburtstages untersucht. Wie sich ein typischer Terrorist verhält, wie (wenig) hilfsbereit die Menschen sind und was die Ursachen für den Anstieg der Kriminalität in den 60ern waren.
Das vierte Kapitel liefert eine Reihe von Beispielen für relativ einfache Lösungen großer Probleme, von Semmelweis bis zu den Sicherheitsgurten in Autos, und leitet so über ins letzte Kapitel. Dort werden einige hyperintelligente Mitarbeiter eines Erfinderunternehmens und ihre Lösungsvorschläge gegen die globale Erwärmung vorgestellt.

Ebenso wie in Freakonomics haben die Themen meist wenig mit "richtiger" Ökonomie und Geld, Preisen und Kosten zu tun. In der Einleitung wird auf einen "ökonomischen Ansatz" hingewiesen; wobei es sich anscheinend um Statistik handelt. Und tatsächlich bieten die Kapitel eins bis vier einige Beispiele für die Wichtigkeit von zuverlässigen Daten und welche überraschenden Erkenntnisse man mit einer geschickten Auswertung gewinnen kann. (Keine Angst, die Leser müssen sich nicht selbst mit Formeln und Kalkulationen herumschlagen.) Angesichts der oft überraschenden Ergebnisse ihrer statistischen Auswertungen ist es um so merkwürdiger, daß die Autoren am Ende etwa ein Kapitel lang die Geo-engineering-Ideen eines Unternehmens vorstellen, ohne die Wirksamkeit und Machbarkeit zu hinterfragen.

Superfreakonomics ist witzig und unterhaltsam, fällt aber im Vergleich zum Vorgänger etwas ab, und bietet im Grunde nicht viel mehr als eine Sammlung unnützen Wissens.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Glaube, dass ihr erstes Buch ein Erfolg werden, sei nicht eben groß gewesen, schreiben die Autoren im Vorwort. Und ebenso offenherzig geben sie zu, dass sich ein zweiter Band schon aus ökonomischen Gründen aufdrängte. Zudem sorgt ihr Bekanntheitsgrad nun dafür, dass ihnen neue Geschichten unaufgefordert zugesandt werden. Mir soll es recht sein. Denn ich verwende schon viele Beispiele aus "Freakonomics", um in meinen Vorträgen zu belegen, dass sich komplexe Systeme nicht steuern lassen. Und ein solches System ist eben auch menschliches Verhalten. Für überzeugte Anhänger des freien Willens und traditionelle Motivationscoaches wird daher auch der Folgeband eine Enttäuschung sein.

Wenn der Leser versteht, welche Anreize dazu führen, dass Lehrer oder Sumo-Ringer pfuschen, dann wird er auch begreifen, wie es zur Hypothekenblase und damit zur Finanzkrise kam. So lautet die Grundthese in der unterhaltsamen Einleitung. Und da die meisten Geschichten dieses Buches von eher exotischen Themen handeln, bleibt der Unterhaltungsfaktor bis zur letzten Seite groß. Einteilen könnte man die wissenschaftlich betrachteten Anekdoten und Storys in zwei Kategorien: "Dinge, die wir immer zu wissen glaubten, aber doch nicht wussten, und solche, die wir nie zu wissen glaubten, aber trotzdem wussten." Und bei der Auswahl achteten die beiden Autoren offenbar auch darauf, Behauptungen aufzustellen, über die sich trefflich streiten lässt.

Da "Anreize" im Zentrum der Betrachtungen sind, beginnt die neue Sammlung mit der Frage "Inwiefern gleicht eine Straßenprostituierte einem Warenhaus-Nikolaus?". Lesern, die das erste Buch von Levitt und Dubner nicht kennen, wird schnell klar, dass Titel und erste Sätze meist nur der Einstieg in verwickelte Fragestellungen sind. Wie kommen die großen Einkommensdifferenzen bei Frauen und Männern zustande? Warum richtet die Polizei ihr Augenmerk vorzugsweise auf die Prostituierten statt auf die Kunden? Warum werden Dealer dämonisiert? Wie kommt man beim Markt für Prostitution zu realen Daten? Was lässt sich durch Fragebögen ermitteln und was nicht? Warum ist die Nacht mit den meisten Kunden nicht zugleich die profitabelste? Welche Formen von Preisdiskriminierungen gibt es im ältesten Gewerbe der Welt? Wie lassen sich Rabatte aushandeln? Sind Zuhälter ihr Geld wert? Bis das Kapitel über die verschiedenen Kosten eines Daseins als Frau auf Seite 91 endet, werden noch zahlreiche andere Fragen gestellt, auf die der Leser mögliche Antworten erhält. Ähnliches erwartet den Leser auch in den Kapitel "Warum sollten Selbstmordattentäter eine Lebensversicherung abschließen?", "Unglaubliche Geschichten über Apathie und Altruismus", "Problemlösungen - einfach und preiswert" und "Was haben Al Gore und der Pinatubo gemeinsam?" Im Epilog "Affen sind auch nur Menschen", fassen die beiden Autoren nochmals zusammen, was die Makro- von den Mikroökonomen unterscheidet, warum unsinnige Fragen wichtig sind und mit welchen Eigenarten des Menschen wir rechnen müssen.

Mein Fazit: Dank dem überraschenden Erfolg von "Freakokonomics" kommen wir nun in den Genuss eines Fortsetzungsbandes. Wer an der ersten Sammlung solcher Geschichten Freude hatte, wird im Register nach Schlagworten Ausschau halten, über die er mehr wissen möchte. Vor allem wenn er Spaß an überraschenden Zusammenhänge hat.
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Von Bloron TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Im Regelfall gehen wir alle ganz selbstverständlich davon aus, dass eigene Entscheidungen grundsätzlich rational und bewusst getroffen werden. Dabei wird durch immer mehr Experimente aufgezeigt, wie unglaublich oft wir uns doch von ganz anderen Dingen beeinflussen lassen, insbesondere von offenen oder versteckten Anreizen die mit einem persönlichen Vorteil verbunden sind oder eben nicht.

Insgesamt merkt man eindeutig, dass es sich um ein Fortsetzungsbuch eines vor einigen Jahren von den Autoren zum gleichen Thema veröffentlichen Buches handelt. Wie auch bei Filmen ist es dann sehr schwer das Niveau zu halten.

Dabei schreiben die Autoren durchaus verständlich und unterhaltsam und einige der aufgeführten Beispiele sind auch durchaus gelungen. So sind die Ausführungen über die Affen, denen man beigebracht hat Geld zu benutzen oder die Auswirkungen einer Geldprämie auf die Spendenbereitschaft von Nieren wirklich lesenswert. Den meisten Lesern dürfte allerdings vieles bereits bekannt sein (z.B. wie und warum wurde das Kinderbettfieber besiegt). Außerdem gehen manche Dinge, auch wenn sie durchaus interessant sind, am eigentlichen Buchthema vorbei (z.B. zur Klimaerwärmung).

Des Weiteren werden die einzelnen Themen teilweise sehr in der Länge gezogen, den Buchinhalt hätte man auch problemlos auf der Hälfte der Seiten vermitteln können.

Zusammengefasst ist dies eines dieser Bücher, welches zwar nicht so schlecht ist, dass man davon abrät, aber auch nicht so gut, dass man es weiterempfiehlt. Daher meim Fazit: Wenn man sich für das Buchthema interessiert, kann man es durchaus lesen, man sollte aber nicht zu viel erwarten.
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Kurzweilige Fortsetzung
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Amüsante Fortsetzung von Freakonomics
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Vor 21 Monaten von Jens König veröffentlicht
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