das selbstbetitelte album der 7 jungen musiker in für die meisten zuhörer ungewöhnlichen konstellation schafft es auf anhieb zu gefallen und mit jedem hören stetig zu wachsen. die gründe dafür sind simpel ausgedrückt umfassend. musikalisch sind die 3 ramadani-schwestern sowie ihre mitstreiter an den instrumenten schwerlich mit anderen bands zu vergleichen; da werden zum beispiel die cardigans genannt, von denen sie noch nie ein album (ganz) gehört haben, doch erinnert die stimme von lead-sängerin ibadet zuweilen an madame feist, wenn sie zum beispiel das süßlich melancholische "i love the rain" in des hörers gehörgang säuselt, dann wird man wieder angetrieben von songs wie "guys'n'girls" oder "selfcontrol", um sich zu ende der platte wieder ausruhen und besinnen zu können, ab und zu doch mal wieder aufgerüttelt zu werden. das erste album nach der schon beeindruckenden e.p. "when hare and fox had fun" der auf der bühne bezaubernden, überraschend guten und mitreissenden kapelle ist vielschichtig, schwingt zwischen jazz und rock mit elektronischen bis leicht funkigen elementen, bietet songs für jede gemütslage und lädt zum wiederhören ein. vielleicht spielen sie bald auf größeren bühnen vor mehr menschen, die viel geld zu bezahlen bereit sind - verdient haben sie es auf jeden fall, sofern sie bleiben, wie sie sind - doch ich sehe sie lieber in einem kleinen stickigen club, der von einer tollen band erhellt wird.