Elch Edgar mit seinem hautengen blauen Trikot, dem roten Umhang und der schwarzen Binde um die Augen steht seinen Helden-Vorbildern
Superman und
Zorro als Retter der Benachteiligten dieser Welt an Wagemut in nichts nach. Als im Wildtal eines Tages vom Polarbären Albert die Sonne gestohlen wird, begibt Edgar sich sogleich auf Verfolgungsjagd, um seinen Freunden die wärmende Sonne zurückzuholen. Dabei stellen sich Super-Edgar allerlei Hindernisse in den Weg. Nicht nur dass Albert schlau ist und sich alle möglichen Fortbewegungsmittel zu eigen macht um seinem Verfolger zu entfliehen, das Wetter spielt auch noch ganz schön verrückt. Es regnet, blitzt, schneit und windet was das Zeug hält, da muss Edgar sich einiges einfallen lassen, um den weißen Polarbären nicht aus den Augen zu verlieren.
In dem großformatigen Pappbilderbuch kann man nicht nur Super-Edgars rasante Jagd durch Wind und Wetter mitverfolgen, was alleine auch schon ein großer Spass wäre, die Kinder werden zusätzlich mit vielen Mitmachaufgaben aufgefordert ihren Helden tatkräftig zu unterstützen. Obendrein bieten die verschiedenen Wetterszenarien Allerlei zum Staunen und Lernen. In seiner inhaltlichen Vielseitigkeit bleibt das Buch lange spannend und eignet sich gut zur Alleinbeschäftigung.
Besonders angetan hat es mir die Schlussszene, worin dem ohne Sonne nun wieder frierenden Polarbären hilfreiche Freunde ein warmes Nest bauen und mollige Pullis stricken, so braucht er sich nie mehr die Sonne zum Aufwärmen zu stehlen.
Meine Altersempfehlung: 2,5 bis 3 Jahre