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Sunday at Devil Dirt
 
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Sunday at Devil Dirt

Isobel Campbell, Mark Lanegan, Isobel Campbell and Mark Lanegan Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (23. Mai 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cooperativ (Universal)
  • ASIN: B0013XVBQU
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.737 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Seafaring Song
2. The Raven
3. Salvation
4. Who Built The Road
5. Come On Over (Turn Me On)
6. Back Burner
7. The Flame That Burns
8. Shotgun Blues
9. Keep Me In Mind, Sweetheart
10. Something To Believe
11. Trouble
12. Sally, Don't You Cry

Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Inzwischen weiß es jeder: Mark Lanegan ist der neue Johnny Cash. Mit jedem Album sackt seine Raspelstimme weiter in den Keller und ist bald so zerfurcht und zerrissen von Schwermut wie die des Meisters in seinen letzten Jahren - man höre nur "The Raven". Verständlich also, dass Ex-Belle-&-Sebastian-Chanteuse Campbell sich ihre düsteren Folksongs wieder von Lanegan veredeln lassen wollte. Doch im Gegensatz zum ersten Duettalbum "Ballad of the broken Seas", das Erinnerungen an Hazlewood/Sinatra entfachte, muss man hier schon sehr genau hinhören, um Campbells elfenhafte Stimme im Hintergrund zu erahnen. Natürlich war der Erfolg des Albums hauptsächlich Mark Lanegens raumgreifender Präsenz geschuldet. Und natürlich war es verlockend, noch mehr an dieser Schraube zu drehen. Doch angesichts der großartigen düsteren Folksongs auf "Sunday ...", hätte sie das nicht nötig gehabt - selbst wenn sich Campbell damit nur vor einer designierten Legende verneigen wollte. (kw)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Bereits in der ersten Zusammenarbeit "Ballad of the Broken Seas" aus dem Jahre 2006 harmonisierte die Reibeisenstimme Mark Lanegan's und die Elvenstimme Isobel Campbell's hervorragend.
Auf dem neuen Album hört man bis auf wenige Ausnahmen nur Mark Lanegan mit seiner von Zigaretten, Drogen und Alkohol (ist natürlich eine schamlose Unterstellung ;-) gestählten tiefen und knarzigen Stimme. Die Stücke sind melodisch und eröffnen sich (mir zumindest) erst beim mehrmaligen Hören. Isobel Campbell bleibt meist im Hintergrund, gibt den Songs aber die entsprechende Note.

Die Platte besteht zwar fast nur aus Highlights, aber insbesondere "Salvation", "Come on over me" (sensationelles Duett) und "Shot gun blues" (die einzige Solo-Nummer Isobal Campbell's) ragen etwas heraus. Wie dem auch sei - ein würdiger und mindestens gleichwertiger Nachfolger.

Nun freue ich mich wie ein kleines Kind auf das Konzert am 03.06.2008 der Beiden in Frankfurt.
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Mal was anderes! 18. September 2011
Format:Audio CD
Mark Lanegan ist einfach ein wahnsinns Sänger mit einer wahnsinns Stimme! Das Album ist zwar echt ruhig, aber trotzdem interessant, man entdeckt bei jedem Hören neue KLeinigkeiten, die vorher nicht aufgefallen sind.
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Von Kiwi
Format:Audio CD
Sparsam instrumentiert mit akustischer Gitarre und ab und an E-Gitarre, ein wenig Schlagzeug und auch mal zarten melancholischen Streichmusikklängen im Hintergrund. Darüber gelegt zwei sehr unterschiedliche Stimmen; die von Mark Lanegan dunkel mit zuweilen rauhem Unterton, die von Isobel Campbell hell und zart. In den meisten Stücken erinnert die Stimme von Mark Lanegan stark an Leonard Cohen (z.B. in Who Built the Road). Man höre sich z.B. mal im Vergleich das vorzügliche A Thousand Kisses Deep von Leonard Cohen in Begleitung von Sharon Robinson an und hat eine Art Deja Vu.

Manchmal erinnert die Stimme von Mark Lanegan auch an Tom Ovans (z.B. in dem düsteren Stück The Raven, das auch im ganzen Aufbau stark an Tom Ovans erinnert) oder den noch nicht ganz so späten Tom Waits. Von der meist melancholischen Grundstimmung der Stücke ist eine gewisse Ähnlichkeit mit Tindersticks oder Willard Grant Conspiracy gegeben, wobei nach meinem Geschmack erfreulich ist, dass die Stimme von Mark Lanegan dunkler und männlicher ist als die von Stuart Staples von den Tindersticks, die ja manchmal auch etwas exaltiert klingt. Die Ähnlichkeit mit den beiden genannten Bands beschränkt sich daher auch eher auf die ruhige Instrumentierung (Akustikgitarre und Streicherarrangements im Hintergrund), die sparsame und einfache Melodieführung und die melancholische Grundstimmung. Oder anders formuliert: Wenn Leonard Cohen mit Sharon Robinson als Gastsinger bei Tindersticks auftreten würden, käme das dem Ganzen schon recht nahe...

Beim ersten Hören hätte ich dieser Platte nur drei Sterne gegeben aber je öfter ich es höre, desto mehr mag ich es und die Melodien öffnen sich nach und nach. Dabei ist es eine Platte, die nicht so schnell langweilig wird, weil der reizvolle Kontrast der beiden sehr gegensätzlichen Stimmen auf die Dauer weniger ermüdend wirkt als z.B. der zum Vergleich herangezogene Tom Ovans, von dem ich immer nur wenige Stücke nacheinander geniessen kann. Sunday at Devil Dirt
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