Aus der Amazon.de-Redaktion
Absolutes Highlight dürfte dabei die nunmehr integrierte Möglichkeit zum PDF-Export sein. Dies funktioniert aus allen StarOffice-Modulen heraus und zwar in überzeugender Weise. Grafische Qualität und Kompressionsgrad können sich auch im Vergleich zu wesentlich teureren Lösungen durchaus sehen lassen. Mit Impress erstellte Präsentationen können zudem als Flash-Film exportiert werden. Unabhängig von teurer Fremd-Software lassen sich somit eigene Arbeiten problemlos und schnell im Internet veröffentlichen.
Nicht weniger wichtig als variable Export-Möglichkeiten sind ausgefeilte Import-Funktionen. Traditionell schon eine Stärke von StarOffice, wurden die entsprechenden Filter nochmals optimiert. MS Office-Dokumente etwa verlieren kaum Informationen beim Einlesen in Suns Office-Suite. Zu kleineren Abweichungen kommt es fast ausschließlich beim Lay-out der importierten Dateien. VB-Makros können zwar nach der Übernahme von Fremd-Dokumenten nicht ausgeführt werden, gehen dafür aber beim Speichern auch nicht verloren. Zur Automatisierung häufig wiederkehrender Arbeitsabläufe verfügt StarOffice 7 zudem über einen eigenen Makrorekorder. Besitzer von Pocket-PCs und Palm-PDAs können ihre mobil erstellten Office-Dokumente nun dank entsprechender Import-Filter am heimischen Rechner weiter bearbeiten.
Grundsätzliches hat sich bei Suns Office-Lösung ansonsten kaum geändert. Das Paket aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentations- und Grafik-Software läuft äußerst stabil und startet bei Wahl der Quickstart-Option wesentlich schneller als in früheren Zeiten. Rechtschreibkorrektur und Thesaurus brauchen den Vergleich mit der Konkurrenz ebenfalls nicht zu scheuen. Das fehlende Pendant zur Datenbank-Anwendung MS Access gleicht Sun durch eine dem Paket beiliegende, leicht eingeschränkte Version von Adabas D sowie die Integration von Abfragemöglichkeiten für MySQL und ODBC-Datenbanken aus.
StarOffice 7 kann man als Alternative zum allgegenwärtigen MS Office mittlerweile bedenkenlos empfehlen. In Bedienung und Funktionalität braucht man kaum Abstriche zu machen -- im Gegenteil: Features wie PDF- und Flash-Export, standardkonforme XML-Unterstützung, plattformübergreifende Kompatibilität (dank mitgelieferter Windows-, Linux- und Solaris-Versionen) sowie ein vergleichsweise günstiger Preis lassen den Marktführer in mancher Hinsicht recht alt aussehen. --Holger Otto
Pro:
- PDF- und Flash-Unterstützung
- Hohe Stabilität
- Plattformübergreifende Kompatibilität
- Gedruckte Handbücher
- Kein integrierter E-Mail-Client und Terminplaner
Produktbeschreibung des Herstellers
Ab Oktober in der deutschen Version für Windows, Linux und Solaris: Suns neues StarOffice 7.
StarOffice 7 erstellt PDFs und Flash-Präsentationen!
Zu den wichtigsten neuen Funktionen gehören ein Makrorecorder, das Bearbeiten von Palm- und Pocket-PC-Dokumenten, der direkte PDF-Export und das Abspeichern von Präsentationen in Macromedias Flash-Format und optimierte Konverter für Microsoft-Dateiformate. Neu ist außerdem ein druckerunabhängiges Layout der Dokumente, sodass die Seitenformatierungen auch nach einem Drucker- oder Rechnerwechsel erhalten bleiben. Darüber hinaus wurde die Benutzeroberfläche überarbeitet, die Arbeit von Adminstratoren erleichtert ein neuer »Configuration Manager« für Installationen über das Netz.
Im Unterschied zu OpenOffice enthält StarOffice 7 außerdem eine ausgewachsene Rechtschreibprüfung und einen Thesaurus.
Bestandteil von StarOffice 7 sind nun auch Tools, die Sehbehinderten oder Blinden die Nutzung der Software vereinfachen: Ein Screen Reader liest etwa Dokumente vor, eine Bildschirm-Lupe vergrößert die Ansicht, und ein virtuelles Keyboard erleichtert die Eingabe. Weitere Werkzeuge lassen sich über eine neue Java-Schnittstelle einbinden.
Auf der CD-ROM befinden sich neben der Office-Anwendung und weiterer Dokumentation auch das Software Development Kit (SDK) für StarOffice 7.
StarOffice 7 bietet einige neue Funktionen - so etwa einen Makrorecorder, direkten PDF-Export, Bearbeiten von Palm- und Pocket-PC-Dokumenten und das Abspeichern von Präsentationen in Macromedias Flash-Format. Auch ein druckerunabhängiges Layout von Dokumenten - Seitenformatierungen bleiben auch nach einem Drucker- oder Rechnerwechsel erhalten - wurde integriert.
Voraussetzungen
Linux: Pentium, CD-ROM-Laufwerk, Linux Kernel 2.2.13, glibc2 2.2.0, Gnome 2.0 für die Unterstützung von AT-Tools, 128 MB RAM, X Server mit 800 x 600 Auflösung, Festplattenbedarf: ca. 300 MB
Solaris: Pentium, CD-ROM-Laufwerk, Solaris 8, Gnome 2.0 für die Unterstützung von AT-Tools, 128 MB RAM, X Server mit 800 x 600 Auflösung, Festplattenbedarf: ca. 300 MB
chip.de
Expertenkommentar
Gegenüber dem Vorgänger wartet StarOffice 7 mit einigen neuen Features für die Speicherung von Dokumenten auf. So können Texte, Tabellen und Präsentationen als PDF exportiert werden. Weiterhin ist es möglich, Präsentationen als Flash-Film zu speichern und so leichter auf einer Webseite zur Verfügung zu stellen. Zusätzliche Formate erlauben außerdem die optimierte Speicherung für portable Geräte wie PDAs. Eine Recovery-Funktion stellt Inhalte nach Absturz der Anwendung oder des Betriebssystems wieder her. Die neue Version ermöglicht außerdem eine direkte Anbindung einer MySQL-Datenbank, aus der Beispielsweise Adressdaten für die Erstellung von Serienbriefen ausgelesen werden können.
In der Windows-Version können Dokumente jetzt auch direkt im Internet Explorer bearbeitet werden. Wie auch Microsofts Office wird das Sun-Produkt dafür über ActiveX in den Browser eingebunden. Entwicklern stellt Sun außerdem ein Software Development Kit zur Verfügung, dass Zugriffstools und Dokumentationen für die APIs des Paketes bietet. Gegenüber dem Vorgänger wurden Fehler behoben und verschiedene Funktionen optimiert.
StarOffice basiert auf dem frei verfügbaren OpenOffice.org und wird von Sun um einige Bestandteile von Drittherstellern wie einer Rechtschreibprüfung ergänzt. Die Software steht für Linux, Windows und Solaris zur Verfügung.