- Plattform: Windows 98 / Me / 2000 / XP, Sun Solaris, Linux
- Medium: CD-ROM
Produktinformation
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Absolutes Highlight dürfte dabei die nunmehr integrierte Möglichkeit zum PDF-Export sein. Dies funktioniert aus allen StarOffice-Modulen heraus und zwar in überzeugender Weise. Grafische Qualität und Kompressionsgrad können sich auch im Vergleich zu wesentlich teureren Lösungen durchaus sehen lassen. Mit Impress erstellte Präsentationen können zudem als Flash-Film exportiert werden. Unabhängig von teurer Fremd-Software lassen sich somit eigene Arbeiten problemlos und schnell im Internet veröffentlichen.
Nicht weniger wichtig als variable Export-Möglichkeiten sind ausgefeilte Import-Funktionen. Traditionell schon eine Stärke von StarOffice, wurden die entsprechenden Filter nochmals optimiert. MS Office-Dokumente etwa verlieren kaum Informationen beim Einlesen in Suns Office-Suite. Zu kleineren Abweichungen kommt es fast ausschließlich beim Lay-out der importierten Dateien. VB-Makros können zwar nach der Übernahme von Fremd-Dokumenten nicht ausgeführt werden, gehen dafür aber beim Speichern auch nicht verloren. Zur Automatisierung häufig wiederkehrender Arbeitsabläufe verfügt StarOffice 7 zudem über einen eigenen Makrorekorder. Besitzer von Pocket-PCs und Palm-PDAs können ihre mobil erstellten Office-Dokumente nun dank entsprechender Import-Filter am heimischen Rechner weiter bearbeiten.
Grundsätzliches hat sich bei Suns Office-Lösung ansonsten kaum geändert. Das Paket aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentations- und Grafik-Software läuft äußerst stabil und startet bei Wahl der Quickstart-Option wesentlich schneller als in früheren Zeiten. Rechtschreibkorrektur und Thesaurus brauchen den Vergleich mit der Konkurrenz ebenfalls nicht zu scheuen. Das fehlende Pendant zur Datenbank-Anwendung MS Access gleicht Sun durch eine dem Paket beiliegende, leicht eingeschränkte Version von Adabas D sowie die Integration von Abfragemöglichkeiten für MySQL und ODBC-Datenbanken aus.
StarOffice 7 kann man als Alternative zum allgegenwärtigen MS Office mittlerweile bedenkenlos empfehlen. In Bedienung und Funktionalität braucht man kaum Abstriche zu machen -- im Gegenteil: Features wie PDF- und Flash-Export, standardkonforme XML-Unterstützung, plattformübergreifende Kompatibilität (dank mitgelieferter Windows-, Linux- und Solaris-Versionen) sowie ein vergleichsweise günstiger Preis lassen den Marktführer in mancher Hinsicht recht alt aussehen. --Holger Otto
Pro:
Ab Oktober in der deutschen Version für Windows, Linux und Solaris: Suns neues StarOffice 7.
StarOffice 7 erstellt PDFs und Flash-Präsentationen!
Zu den wichtigsten neuen Funktionen gehören ein Makrorecorder, das Bearbeiten von Palm- und Pocket-PC-Dokumenten, der direkte PDF-Export und das Abspeichern von Präsentationen in Macromedias Flash-Format und optimierte Konverter für Microsoft-Dateiformate. Neu ist außerdem ein druckerunabhängiges Layout der Dokumente, sodass die Seitenformatierungen auch nach einem Drucker- oder Rechnerwechsel erhalten bleiben. Darüber hinaus wurde die Benutzeroberfläche überarbeitet, die Arbeit von Adminstratoren erleichtert ein neuer »Configuration Manager« für Installationen über das Netz.
Im Unterschied zu OpenOffice enthält StarOffice 7 außerdem eine ausgewachsene Rechtschreibprüfung und einen Thesaurus.
Bestandteil von StarOffice 7 sind nun auch Tools, die Sehbehinderten oder Blinden die Nutzung der Software vereinfachen: Ein Screen Reader liest etwa Dokumente vor, eine Bildschirm-Lupe vergrößert die Ansicht, und ein virtuelles Keyboard erleichtert die Eingabe. Weitere Werkzeuge lassen sich über eine neue Java-Schnittstelle einbinden.
Auf der CD-ROM befinden sich neben der Office-Anwendung und weiterer Dokumentation auch das Software Development Kit (SDK) für StarOffice 7.
StarOffice 7 bietet einige neue Funktionen - so etwa einen Makrorecorder, direkten PDF-Export, Bearbeiten von Palm- und Pocket-PC-Dokumenten und das Abspeichern von Präsentationen in Macromedias Flash-Format. Auch ein druckerunabhängiges Layout von Dokumenten - Seitenformatierungen bleiben auch nach einem Drucker- oder Rechnerwechsel erhalten - wurde integriert.
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Als weiteres grosses Plus ist hervorzuheben, dass die einzelnen Komponenten hervorragend zusammen arbeiten und man in jeder Einzelanwendung auf die Funktionen der anderen Anwendungen zugreifen kann.
Und auch diejenigen unter Ihnen, die mehrere Betriebssysteme ausser Windows auf Ihrem Computer haben, werden sich freuen. Auf dem Silberling findet sich neben der Windows Version, auch eine Linux und Solaris Variante.
Und wer doch kein Geld für dieses Packet ausgeben will, der kann sich ja das kostenlose OpenOffice aus dem Internet herunterladen. Er muss dann allerdings auf ein gutes Handbuch, Datenbankunterstützung, Dokumentvorlagen und eine Rechtschreibrüfung verzichten.
Zum Programm :
Man braucht zwar immer noch eine Menge freien Arbeitsspeicher, wird aber mit einem übersichtlichen und sauber arbeitenden Programm belohnt, das preislich extrem attraktiv ist im Vergleich zum Primus MS Office. Außerdem sind in StarOffice gleich alle wichtigen Dinge enthalten, die man braucht ohne auf das Paket an sich zu achten. Während Microsoft unterschiedlich ausgestattete Pakete anbietet, macht Sun es dem Kunden beim Kauf einfacher : Schreibprogramm, Tabellenkalkulation, Bildbearbeitung (auch Zeichnen), HTML-Editor, Präsentationsprogramm sind enthalten.
Star Office 6 ist kompatibel zu MS Office - das ist selbstverständlich, denn wer am Thron rüttelt, muss des Königs Sprache verstehen und sprechen. Einige kleinere Dialekte bleiben aber bei wenigen besonderen Funktionen aber auch dem Herausforderer verwehrt. Die gängige alltäglichen Dinge werden aber tadellos erledigt.
Dass einige Funktionen entfernt wurden (Internetbrowser, E-Mail und Newsclient), stört nicht weiter, zumal es auch der ohnehin hohen Stabilität des Programms zugute kommt und für etwas weniger Verwirrung sorgt.
Für mich ist eine teure fehlerhafte Software uninteressant - besonders wenn es etwas besseres für deutlich weniger Geld gibt. StarOffice ist jeden Cent wert - Punkt an Sun !
Sun zeigt, dass man gute Software zu einem erschwinglichen Preis anbieten kann - die Konkurrenz muss sich warm anziehen.
Was ist nun in SO 7 enthalten?
1. Eine Textverarbeitung, die einem durch eine Art "word prediction" (ähnlich einem T9-System beim Mobiltelefon) eine Menge Tipparbeit erspart, indem es einmal eingetippte Wörter behält und bereits nach den ersten zwei oder drei Buchstaben desselben (oder ähnlichen) Wortes die Ergänzung vorschlägt, die dann nur noch mit Druck auf ENTER bestätigt werden muß. Daneben überzeugen der Stylist beim Anwenden von Formatvorlagen und der Navigator, der auch das Arbeiten in langen Dokumenten einfach macht.
2. Eine Tabellenkalkulation, die Excel nicht nachsteht.
3. Ein Präsentationsprogramm, das Powerpoint ebenbürtig ist.
4. Dazu kommen noch eine einfache Datenbank - gibt's von MS erst in der sehr teuren Pro-Version (dafür dann aber richtig).
5. Ein vektororientiertes Grafikprogramm - das sucht man bei MS vergeblich.
6. Ebenso vergeblich sucht man bei Microsoft die Möglichkeit, sämtliche Dokumente auch im weitverbreiteten PDF-Format auszugeben oder Präsentationen für die Wiedergabe mit dem FlashPlayer vorzubereiten.
Neben der Stabilität wirkt auch die Integration der einzelnen Module - im Gegensatz zu MS Office, bei dem man immer noch den Eindruck disparater Programme hat - wie aus einem Guß: Wenn man z. B. in der Textverarbeitung eine Tabelle einfügt, stehen einem in der Tabelle sofort alle Möglichkeiten der Tabellenkalkulation zur Verfügung. Wer schon mal angenommen hat, daß einem in Word alle Excel-Funktionen zur Verfügung stehen, wenn man eine Word-Tabelle einfügt, wird diesen Vorteil zu schätzen wissen.
Zwar fehlt auch SO 7 ein Bitmap-Editor (in der Version 5.2 gab's den noch), aber dafür gibt's im Internet das kostenlose GIMP. Auch das Fehlen eines Mail- und Newsreader-Programmes macht sich nicht schmerzlich bemerkbar, dazu ist die freie Auswahl unter den kostenlosen Programmen im Internet einfach zu groß.
Die Nachteile des SO 7 gegenüber dem teuren Mitbewerber sollen hier nicht verschwiegen werden:
1. Der Support von Sun ist nicht wirklich überzeugend. Allerdings kann man im Internet bzw. Usenet auf eine Vielzahl von Resourcen zurückgreifen.
2. Die Filter für die MS Office-Formate sind an einigen Stellen noch nicht so gut, daß Dokumente gänzlich ohne Nachbearbeitung zwischen den beiden Paketen ausgetauscht werden können. Je komplexer Aufbau, Formatierungen und Layout werden, desto mehr hakt es noch.
3. Es fehlt ein PIM (= Personal Information Manager) wie Outlook, mit dem sich schnell und einfach Kontaktdaten, Termine, Aufgaben u. ä. verwalten und mit einem Mobiltelefon oder PDA abgleichen lassen.
4. Es gibt keine Grammatikprüfung in der Textverarbeitung. Man mag über den Sinn einer solchen Prüfung geteilter Meinung sein, aber niemand kann leugnen, daß solch ein Tool beim Verfassen fremdsprachlicher Texte sehr hilfreich sein kann.
4. Mit OpenOffice.org kann man sich zudem eine kostenlose Version des Paketes aus dem Internet laden. muß dann aber auf einige Features (Datenbank, Rechtschreibprüfung und Thesaurus sowie etliche Vorlagen) verzichten. Allerdings lassen sich einige dieser Features mit freien Software-Lösungen nachrüsten, doch erscheinen diese OOo-Erweiterungen gegenüber der SO 7-Lösung etwas "schwach auf der Brust" zu sein.
FAZIT: Wenn Sun bei der nächsten Version (diese soll in der ersten Jahreshälfte 2005 erscheinen) noch etwas nachbessert (PIM, Dateifilter für weiter verbesserte MS Office-Kompatibilität, evtl. auch Integration von OpenType o. ä. Unicode-Font-Technologien), könnten sie damit auch in vielen Firmen MS Office endgültig vom Thron stoßen.
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