Fashion Sale Hier klicken reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Inspiration Shop Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
7
4,7 von 5 Sternen
5 Sterne
6
4 Sterne
0
3 Sterne
1
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Vinyl|Ändern
Preis:37,66 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 27. Mai 2002
Fast das ganze Jahrzehnt hat es gedauert, bis es kam, das schönste, unglaublichste und ohrwurmigste Pop-Album der 90er.
Wilco - mit A.M. und BEING THERE vom Alt.Country herkommend, und ihn mit der Zeit immer mehr abschüttelnd - sind mit SUMMERTEETH in der Klasse der ganz großen Popbands angekommen. Hier regieren nicht mehr die Fiddles oder Steel Guitars, auch die folkigen Elemente der beiden MERMAID AVENUE-Platten mit Billy Bragg fehlen hier weitgehend. Dafür aber gibt es wunderbare, unwiderstehliche Melodien satt. Doch die Texte sind nicht die CANDYFLOSS (Zuckerwatte), wie der hidden track weismachen will. Nein, sie erzählen düstere Geschichten, schwelgen in Einsamkeit, in Wut, in Melancholie. Und das Verrückte ist: Texte und Musik passen trotzdem so perfekt zusammen, das man bei jedem Hören drei, vier neue Alltime-Lieblingslieder hat, die man immer wieder hören will.
Pop rettet Leben, zumindest der von Wilco! Deswegen nenne ich die folgenden Songs nicht Anspieltips, sondern unverzichtbare Wegbegleiter für das restliche Leben:
- VIA CHICAGO: Der schönste Song von Wilco! Schön schrecklich, aber schön. Die Hymne für die verwirrte Menschheit, die auf dem schmalen Grat zwischen Wahnsinn und Vernunft immer gerade noch so die richtige Seite wählt. Unglaublich!
- HOW TO FIGHT LONELINESS: Ein bitterböses Stück (weil die Wahrheit eben vor allem weh tut), das sich am Ende in ein hypnotisierendes Wohlgefallen aufzulösen scheint.
Diese beiden Songs stehen stellvertretend für die ausnahmslos genialischen Lieder dieses Albums. Wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte, würde ich den mir wichtigsten Menschen aufsuchen, und ihm diese eine Platte schenken. Und auf der Beerdigung bitte Lied 8 und 9 immer und immer wieder spielen :o)
Und: Schaut mal oben auf den Preis - ich kenne keine Entschuldigung, warum man diese Platte nicht kaufen sollte...
0Kommentar| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. August 2008
Adult-Pop und Alternativ-Country-Rock. In diese Kategorie wird "Summerteeth" eingeordnet. Und was auch immer das sein soll, es klingt fantastisch.
Laut Tweedy s eigenen Angaben, erlebte er während der Entstehung dieser Platte, seine schrecklichsten Jahre. Geplagt von Schlafstörungen, Depressionen und starker Migräne sah man das ehemalige Uncle Tupelo" Mitglied, oft schlecht gelaunt und abweisend, auf Konzerten und in Interviews. Diese sehr persönlichen Texte spiegeln da eine Menge Dinge, die unter der rauen Oberfläche, verborgen blieben. Die tiefschwarzen Geschichten, die der Wilco-Frontmann besingt, wirken wie kleine Dramen, die gut überlegt aneinander gereiht wurden. Die Suche nach einer Heimat, die Gleichheit von Selbstmord und Liebe, der Kampf gegen die Einsamkeit und die belastenden Fragen des Alltags. Das sind nur einige der vielen traurigen Themen, die mit einem satten Schuss Ironie gewürzt werden.
Zur Instrumentierung lässt sich sagen, dass das damalige Dream-Team "Jeff und Jay" Musik für die Ewigkeit geschaffen haben. So dunkel die Texte auch sind, so überraschend gegensätzlich ist die Vertonung. Teilweise schrill, durch das Läuten eines Weckers, mal wirr durch die Synthesizer und das ausgelassene Verzerren der Klänge und zwischendurch surrende Radiogeräusche. Auf der anderen Seite versöhnliche Gitarren- und Piano -Melodien, unterstützt von süßlichen Harmonika- und Bläser -Einsätzen.
Ich vergleiche dieses Album mit einer dieser befreienden Regenschauer, die man sehnlichst, nach tagelanger Hitze, erhofft. Es plätschert, es gießt, es spült vieles weg und an dir vorbei. Und dann wird alles ganz still. Und irgendwie ist man zufrieden...
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Januar 2011
Natürlich ist es immer ein bisschen albern, nach den besten Alben zu fragen! Ist "Pepper" besser als "Revolver" etc. Aber wenn man sich die neun Wilco-Alben zigmal angehört hat, kommt man doch immer wieder auf "Summerteeth" zurück. Viele, auch neue Sachen von Tweedy sind beeindruckend und bleibend, aber diese sticht heraus. Das liegt daran, dass nicht nur er es ist, sondern es sind zwei gleichberechtigt große Künstler beteiligt: Tweedy und Jay Benett! Kraft, Intensität und Musikalität sind, auch wenn man das überarrangiert nennen will, nie mehr bei Wilco so zusammengetroffen. Heute ist Nels Kline sicher virtuoser, die Band unausrechenbarer als in dieser Phase, aber was Benett den düsteren und rätselhaften Texten Tweedys an Klangfarben untermischt, ist zu schön, um es jemals wieder zu vergessen, ganz abgesehen von der Phantasie der Soli, die er auf "She's a jar oder "Future age" spielt. Bittersüßeres als "When you wake up feelin' old" oder "How to fight lonelyness" hat Tweedy danach nicht mehr geschrieben, auch wenn er seitdem radikalere Ausbrüche wagt. Heute klingen sie eher wie eine großartige Rockband, die alle Genres bedient. Während aber den den letzten drei Studienalben, so erfolgreich und routiniert sie sein mögen, bei den letzten Stücken nichts mehr einfällt, wird "Summerteeth" gegen Ende immer eindrücklicher, vor allem bei der zweiten Fassung von "Shot in the arm". Es ist der Unterschied zwischen den "Yankee Hotel Foxtrott Demos" und der tatsächlich veröffentlichten, von den Beiträgen Bennetts weitgehend gesäuberten Version, den ich meine. Ausdruck und Virtuosität, die auch besser live wiederzugeben sind,was die Band für authentischer hält, haben all die "künstlichen" Arrangements" verdrängt, die "Summerteeth" für mich zu dem Gegengift gemacht haben, nach dem gegriffen wird,wenn nichts anderes mehr hilft!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Dezember 2002
Ich gehe in der Regel sehr sparsam mit Superlativen um.Bei dieser Platte muss ich jedoch eine Ausnahme machen.Sie ist wunderbar,unglaublich und nicht von dieser Erde.Songs wie "How to fight lonelyness","She's a jar" und "Via Chicago" sind bereits jetzt Lieder,die Menschen überall auf der Welt noch in Jahren vor sich her summen werden.Eine Schande, dass diese Platte in Deutschland so sträflich vernachlässigt wurde.Mein Aufruf an alle,die dieses Meisterwerk noch nicht besitzen:JETZT SOFORT BESORGEN!"Summerteeth" kann Leben retten.
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. März 2008
Mein erster Gedanke beim Hören: So ungefähr würde John Lennon heute klingen, wäre er noch am Leben. Man kann sich die Zeit damit vertreiben, die Byrds und die Beatles herauszuhören, einen kräftigen Schuss Eels, eine Prise Lovin' Spoonful. Aber was ist daran schlimm? Auch wenn hier nichts neu ist, handelt es sich eindeutig um "fabulous indie rock'n'roll" (Brandon Flowers), deshalb glatte fünf Sterne für diese schöne CD.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. März 2013
Leuke plaat om af en toe te draaien. Maar net als de rest van Wilco een beetje wisselend van kwaliteit. Voor af en toe tussendoor niet slecht.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Dezember 2011
Ich bin sehr zufrieden mit dem Einkauf. Die CDs wurden blitzschnell, zu angemessenen Portokosten, versendet. Somit hat alles bestens geklappt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

7,99 €