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So zärtlich war Suleyken. Masurische Geschichten. ( Erzähler- Bibliothek).
 
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So zärtlich war Suleyken. Masurische Geschichten. ( Erzähler- Bibliothek). [Broschiert]

Siegfried Lenz
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Produktinformation

  • Broschiert: 184 Seiten
  • Verlag: Fischer-TB.-Vlg.,Ffm (Juli 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596117399
  • ISBN-13: 978-3596117390
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.081.457 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

So zärtlich war Suleyken
OA 1955 Form Erzählungen Epoche Moderne
In So zärtlich war Suleyken versammelt Siegfried Lenz bemerkenswerte Begebenheiten aus einem Dorf, »irgendwo und nirgendwo in Masuren«. Und formuliert damit eine charmante Liebeserklärung an seine Heimat.
Inhalt: Mit seinen 20 Geschichten und Skizzen setzt Lenz der Landschaft und ihren Menschen nicht nur ein literarisches Denkmal, es sind bei aller Leichtigkeit tiefsinnige »Erkundungen der masurischen Seele«. Der miterlebende Erzähler, dessen Sprachstil geschickt Naivität vortäuscht, trifft damit den Ton seiner Helden, jener Charaktere, die in erfrischend unintellektueller Nachdenklichkeit über die elementaren Dinge des Lebens sinnieren.
Man könne sich nicht mit großen Namen brüsten und da der Landstrich, resümiert der Autor, »im Rücken der Geschichte lag«, schöpfen die Erzählungen ihren Charme aus der Originalität und jener »unterschwelligen Intelligenz« des masurischen Menschenschlags, mit einer »Seele, zu deren Eigenarten blitzhafte Schläue gehörte und schwerfällige Tücke, tapsige Zärtlichkeit und eine rührende Geduld«.
So stellt Lenz Figuren vom Schlag eines Hamilkar Schaß dar, dem Großvater des Ich-Erzählers. Schaß, erst seit kurzem des Lesens kundig, kann nichts von der Lektüre abhalten, weder Krieg noch akute Lebensgefahr. Stanislaw Griegull, ein von plötzlichem Reichtum geschlagener Mann, liefert sich ein höchst absurdes Duell in puncto Geduld. Eine weiteres Unikum ist der schöne Alec, der angesichts einer drängenden Schuldnerschar dem angekündigten Ableben seines Erbonkels Manoah entgegenfiebert.
Lenz schildert Menschen, die einem Ereignis wie die Jungfernfahrt der Kleinbahn Popp misstrauisch gegenüberstehen. Die Dorfbewohner von Suleyken sind der Überzeugung, technischen Fortschritt nicht zu benötigen.
Wirkung: Lenz lässt »ganz im Sinne der Wahrheitsfindung« und der Suche nach den verlorenen Wurzeln seinen Ich-Erzähler nach Herzenslust fabulieren. Schließlich werden in einer zugegeben verklärenden Erinnerung eine Zeit und eine Welt reanimiert, die so seit langem nicht mehr existieren. So stießen die Erzählungen auch in Kreisen der nach 1945 aus Masuren Vertriebenen auf zustimmendes Interesse. R. M. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

Mit seinen 20 Geschichten und Skizzen setzt Lenz der Landschaft und ihren Menschen nicht nur ein literarisches Denkmal, es sind bei aller Leichtigkeit tiefsinnige >>Erkundungen der masurischen Seele<<. Der miterlebende Erzähler, dessen Sprachstil geschickt Naivität vortäuscht, trifft damit den Ton seiner Helden, jener Charaktere, die in erfrischend unintellektueller Nachdenklichkeit über die elementaren Dinge des Lebens sinnieren. Man könne sich nicht mit grossen Namen brüsten und da der Landstrich, resümiert der Autor, >>im Rücken der Geschichte lag<<, schöpfen die Erzählungen ihren Charme aus der Originalität und jener >>unterschwelligen Intelligenz<< des masurischen Menschenschlags, mit einer >>Seele, zu deren Eigenarten blitzhafte Schläue gehörte und schwerfällige Tücke, tapsige Zärtlichkeit und eine rührende Geduld<<. So stellt Lenz Figuren vom Schlag eines Hamilkar Schass dar, dem Grossvater des Ich-Erzählers. Schass, erst seit kurzem des Lesens kundig, kann nichts von der Lektüre abhalten, weder Krieg noch akute Lebensgefahr. Stanislaw Griegull, ein von plötzlichem Reichtum geschlagener Mann, liefert sich ein höchst absurdes Duell in puncto Geduld. Eine weiteres Unikum ist der schöne Alec, der angesichts einer drängenden Schuldnerschar dem angekündigten Ableben seines Erbonkels Manoah entgegenfiebert. Lenz schildert Menschen, die einem Ereignis wie die Jungfernfahrt der Kleinbahn Popp misstrauisch gegenüberstehen. Die Dorfbewohner von Suleyken sind der Überzeugung, technischen Fortschritt nicht zu benötigen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Sondereinband
Danke, Siegfried Lenz!
Es gibt wenige Bücher, die mich wirklich zum Lachen gebracht haben, dieser Band von Kurzgeschichten ist ein solches. Da fährt eine Kutsche mit einer toten Frau spazieren, während es sich die Kutscher im Wirtshaus wohlergehen lassen, da möchte eine Reisende im Wirtshaus ein Bad nehmen, wobei der die Zinkwanne besetzende debile Opa des Wirtes lediglich ein Stück zur Seite rutschen will (die Dame empfindet das als unakzeptabel), da wird ein Mann im Garten seines Hauses beigesetzt und der auf seinem Grabe sprossende Apfelbaum schlägt wütend gegen die Scheiben, wenn seine Witwe einen Liebhaber zu Gast hat und allen voran steht die fabelhafte Erzählung des Leseteufels Hamilkar Schaß, der sich nicht einmal durch herannahende Banditen von seiner Lektüre ablenken lässt. Herrlich! All diese naiv- einfachen Erzählungen sind geschrieben in einer klobigen gleichsam heiteren Sprache mit augenzwinkerndem Unterton von tiefer Lebensbejahung. Die Geschichten sind so kurz, daß man sie in wenigen Minuten bewältigen kann, andererseits laden sie zu wiederholter Lektüre ein. Ein Buch für Leute mit Humor und Sinn für Individualismus, Fans von Stefan Raab, sei an dieser Stelle gewarnt, werden diesen kleinen Schatz jedoch in die Ecke pfeffern. Wer allerdings Sehnsucht verspürt zumindest nach Schilderungen einer Welt, in der das Leben einfach ist, liegt mit diesem Band absolut richtig. Wie schön muß Masuren gewesen sein.....
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Liebenswerte Schrulligkeiten 6. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Büchern von Siegfried Lenz haftet etwas schwer Verdauliches an. Meist denkt man dann an "Deutschstunde" und greift - insbesondere als jüngerer Leser - vorsichtshalber zu Büchern anderer Autoren. Doch besteht dann die Gefahr eines der unterhaltsamsten und vergnüglichsten Bücher zu versäumen, das je von einem deutschen Schriftsteller veröffentlicht wurde: "So zärtlich war Suleyken". Die masurischen Geschichten - das sind nicht nur Erzählungen, die einem die schrullige Art und verqueren Denkweisen der Bewohner dieses landschaftlich so schönen polnischen Landstrichs näherbringen, sondern die vielmehr durch den einmaligen, mit nichts zu vergleichenden Stil Siegfried Lenz' bestechen. Wenn Lenz wörtliche Rede schreibt, dann meint man, die beschriebenen Personen wirklich sprechen zu hören; man kann die Liebe des Autors zu seiner Heimat und zu den Menschen spüren. Und das gelingt auf so liebenswerte, spielerische und unterhaltsame Weise nur wenigen wie Siegfried Lenz. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Noch immer ein Lesegenuss 27. Januar 2005
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Kinder, wie die Zeit vergeht!" möchte man ausrufen, wenn man sich das Jahr der Erstauflage dieses Buches von Siegfried Lenz anschaut: 1955! Und noch immer ist es ein Genuss, dieses Buch, das eine Liebeserklärung an die masurische Heimat des Dichters ist, zu lesen - auch wenn es Suleyken und die darin lebenden Menschen so nie gegeben hat.
Man lacht über Hamilkar Schaß, den Großvater des Ich-Erzählers, der durch seine Ausdauer die Poggenwiese für Suleyken rettet; über den edlen Kneck von Knecken, dem man 2 Männer, die in einer Kuhhaut mit Geweih stecken, als 28-Ender vorführt; über all diese Typen, die da Ludwig Karnickel, Adolf Abromeit, Alec Puch und wie auch immer heißen.
Es ist gut, dass es diese Geschichten wieder - im Rahmen der BILD-Bestseller-Bibliothek - in einer wohlfeilen Ausgabe gibt. Also: kaufen, lesen, lachen - nach dieser Lektüre ist man sicher gesünder als vorher!
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Die neuesten Kundenrezensionen
einfach köstlich und vollkommen zeitlos!
Dieses Buch ist eines der absolut wunderbarsten, die ich je gelesen habe. Es ist vollkommen alters- und zeitlos. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Tiziana Sandoro veröffentlicht
Liebeserklärung an Masuren
In kurzen, aber amüsanten Geschichten beschreibt Lenz die Menschen und Landschaft seiner masurischen Heimat. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Andi1978 veröffentlicht
So zärtlich war Suleyken
Wie könnte ich es wagen, als Laie und Nur-Leser eine Rezension des unnachahmlichen Erzählers Siegfried Lenz abgeben zu wollen! Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von G. Krutschinna veröffentlicht
Vor über 50 Jahren...
...habe ich dieses wunderbare Buch zum ersten Mal als Fischer-Taschenbuch nicht nur in der Hand gehabt, sondern auch gelesen. Und seitdem läßt es mich nicht mehr los. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von zwiebelfisch veröffentlicht
Heitere Erkundungen der masurischen Seele
Was sich - ausgehend vom Titel - zunächst nach einer Liebesgeschichte anhört, entpuppt sich schnell als Hommage an die Heimat des Autors. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Dominique M. veröffentlicht
Es darf gelacht werden!
Siegfried Lenz zeigt sich hier nicht von seiner nachdenklich- moralischen, sondern von seiner ganz humorvollen Seite: er beschreibt den trägen, naiv- dümmlichen... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Ingmar veröffentlicht
Masurische Geschichten
Suleyken könnte ein Ort in Masuren,der Heimat des Autors Siegfried Lenz sein, es könnte aber auch durchaus sein ,dass er nur in seiner Phantasie existiert. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Sugaya veröffentlicht
Nette Vorlese-Schmunzelgeschichten
sind diese zwanzig kleinen Anekdoten über das Leben und die Menschen in dem fiktiven masurischen Dorf Suleyken. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Tom Kadi veröffentlicht
Suleyken
Ich weiß nicht, was mich veranlasst hat, ein Buch von S. Lenz zu kaufen. Jetzt weiß ich es - einfach herlich, wenn man dann auch noch den ostpreußischen Dialekt... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Roland Marx veröffentlicht
Totale Zeitverschwendung
Normalerweise lese ich Bücher immer zu Ende und schreibe dann ggf. eine schlechte Rezension. Ich bin der Meinung, jeder Autor macht sich die Mühe, eine gute Arbeit, ein... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Antje Burkert veröffentlicht
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