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Suizid. Das Trauma der Hinterbliebenen
 
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Suizid. Das Trauma der Hinterbliebenen [Broschiert]

Manfred Otzelberger
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 9,90  
Broschiert, 1999 --  


Produktinformation

  • Broschiert: 256 Seiten
  • Verlag: Links (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386153178X
  • ISBN-13: 978-3861531784
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 349.212 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Manfred Otzelberger
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Jedes Jahr bringen sich in Deutschland mehr Menschen um als es Verkehrsopfer gibt. Ihr Tod hinterläßt Freunde und Angehörige in einem Chaos von Gefühlen. Oft verschweigen sie aus Scham die wahre Todesursache.

Manfred Otzelberger hat mit zahlreichen Betroffenen gesprochen, anhand dieser Beispiele zeigt er auf, mit welchen Problemen Hinterbliebene konfrontiert sind und wie sich diese bewältigen lassen. Aus der Sicht der Angehörigen beschreibt er den Freitod in seiner vielfältigen Gestalt: der Freitod des Kindes, der Eltern, eines Geschwisters, des Partners. Der praktische Teil bietet konkrete Hilfe: Ratschläge zur Trauerarbeit, Hinweise zum Umgang mit Behörden, Versicherungen und Medien sowie aktuelle Adressen von Beratungs- und Informationsstellen, von Selbsthilfegruppen und Therapiemöglichkeiten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Der Verlag über das Buch

Dieses Buch nimmt sich »in vorbildlicher Weise der Problematik« an. Nürnberger Zeitung

Ein »sorgfältig recherchiertes Buch« Märkische Allgemeine Zeitung

»Ein hilfreiches und empfehlenswertes Buch« Einkaufszentrale der Bibliotheken

»Eine bemerkenswerte Studie« Braunschweiger Zeitung

»...mit großem Einfühlungsvermögen verfaßt« Apotheken-Revue – Spezial

»Dieses Buch ist ein absolutes Muß für alle, die sich mit Suizid beschäftigen« Umbrüche – Münchner Zeitschrift für Selbsthilfe und Eigeninitiative

»Otzelbergers Buch ist wichtig« Psychiatrische Praxis -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
46 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tod meines Ex-Freundes 14. März 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Vor einem halben Jahr war ich Auslöser für den Tod meines Ex-Freundes. Mich quälen seit her schlimme Selbstverwürfe. Mit Hilfe dieses Buches kann ich besser mit meinen Emotionen und den unterschiedlichen Emotionen der Angehörigen und Freunde umgeben. Das Buch zeigt viele Sichtweisen und auch Lösungsansätze auf. Ein Buch, was auch für Menschen hilfreich ist, die einer Person, die einen Angehörigen durch Suizid verloren hat, beistehen möchte.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Tod ist nicht das Ende! 10. Februar 2005
Von Stephan Seither TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Manfred Otzelberger nimmt sich mit diesem Buch einem großen Tabu unserer Gesellschaft an - dem Tabuthema "Freitod" - denn alleine die Auseinandersetzung mit dem Wort selbst zeigt, dass es hierbei nicht um die Heimtücke geht, oder der Niederträchtigkeit entsprungener Planung ist, wenn Menschen durch eigene Hand aus dem Leben scheiden.

In diesem Buch erhält man sehr viel Hintergrundwissen zu einem Randthema unserer Gesellschaft - einem verdrängten Themenbereich, obwohl alle 40 Minuten ein Mensch in diesem Land stirbt weil ER es selbst so wollte...

Der Teil "Statistik" kommt nicht zu kurz - ist nicht aufdringlich oder effekthaschend eingebracht, vielmehr unterstreicht er, was "unglaublich" ist, wie häufig der Suizid unter uns weilt, wie oft er verdrängt wird.

Die Folgen des Freitodes für Angehörige und Opfer haben sich im Laufe der Zeit verändert - nach offizieller Lesart hat sich die Situation im Umgang mit den Verstorbenen, wie auch Hinterbliebenen, entspannt - dass dies nicht immer so funktioniert, wie es wünschenswert wäre, zeigen die Erfahrungsberichte dieses Buches.

Dem Freitod haftet einen Makel an, den Schatten des lebensmüden Angehörigen wird man scheinbbar nie wieder los? Nur wenn man sich der Gesellschaft und dem allgemein vorherrschenden Bild vom "Selbstmord" und dessen Gründe ergibt - nicht wenn man sich den Weg heraus aus der Isolation bahnt, sich den Erlebnissen stellt, Gefühle zulässt - nicht nur im stillen Kämmerchen, sondern auch in Gesprächsrunden mit anderen Hinterbliebenen aktiv wird.

Welche Gründe Menschen aus dem Leben führen, wie Angehörige damit umgehen, wo man Hilfe und Rat findet, wie man Trauer bewältigen kann - all diese Punkte werden in diesem Buch angesprochen!

Wie unterschiedlich der Verlust von Teilen einer scheinbar intakten Familie wirkt, zeigt sich an der strikten Falltrennung im Buch - hier sind die Beispiele geordnet nach: "Der Suizid eines Kindes", "Der Suizid eines Partners", "Der Suizid des Vaters", "Der Suizid der Mutter", "Der Suizid eines Bruders oder einer Schwester", "Der Mehrfach-Suizid in der Familie", "Der Mitnahme-Suizid" und der "Suizid im Krankheitsfall und Alter".

Das Buch soll auf keinen Fall als "Rezeptbuch" für Wege aus dem Leben verstanden werden! Es soll meiner Meinung nach Betroffenen Hilfestellung sein Wege aus der Isolation zu suchen.

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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Thematik gut erfasst 13. August 2004
Format:Taschenbuch
Die ganze Thematik wird anhand von unzähligen Fallbeispielen beschrieben
und sprechen so den Leser persönlich an. Das Buch liefert keine
theoretischen Abhandlungen über den Suizid sondern berührende Schicksale sowie deren Hintergründe.
Das Buch zeigt auch auf, dass SuizidkandidantInnen--entgegen der landläufigen Meinung---nicht schwer psychisch krank zu sein brauchen.
Auch ganz "normale", sozial integrierte und erfolgreiche Menschen
wählen diesen--meiner Meinung nach legitimen Weg der Selbstauslöschung.
Die (öffentliche) Wertung des Suizids hängt stets von den jeweils geltenden Gesellschaftsnormen und des kulturellen Umfeldes ab.
Die Auseinandersetzung mit dem (eigenen) Tod überfordert die meisten Menschen--allen voran die Aerzte und Psychiater--denn
die Erkenntnis, dass man selbst nicht unsterblich ist und nicht zuletzt
die Konfrontation mit der eigenen Suizidalität, behagt nicht.
Die kollektive Ausblendung des Todes in unserer Gesellschaft
-natürlich oder unnatürlich-- ist eine Tatsache und ist zu akzeptieren.
Das Buch liefert hierzu Ansätze
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Die neuesten Kundenrezensionen
gute Umsetzung
An erster Stelle möchte ich anmerken, dass mich dieses Buch stark gefesselt hat.
Ich besitze keinerlei Bezug zum Thema, wurde durch eine Hausarbeit für die Uni eher... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von käuferin2012 veröffentlicht
Sehr gut erarbeitet
Dieses Buch ist sehr verständlich geschrieben.Und für Leute eine gute Informations-
quelle die nicht wissen wie sie damit klar kommen können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. März 2010 von Hausgespenst
Das "JA" zum Leben stärken
Ich finde dieses Buch ausserordentlich empfehlenswert.Wir haben es bei einer grossen, öffentlichen Suicid-Präventionstagung in Graz/ Österreich eingesetzt,breit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2009 von G. Fischer
Sehr gut recherchiert
Manfred Otzelberger ermöglicht mit seinem vorliegenden Buch einen behutsamen Einstieg in dieses so schwierige Thema. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2009 von C. Mahr
Boulevardpresse
Leider kann ich die positive Kritik der anderen nicht unterstützen. Es werden sehr viele Fallbeispiele angeführt, aber alle werden nur kurz umrissen und in die Tiefe geht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Mai 2008 von T. Peters
Einfühlung!
Otzelsberger hat sich auf journalistischem Wege einem Thema genähert, über das nicht gerne gesprochen wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2007 von Ingeborg Voelkel
Sehr hilfreiches Buch für Angehörige von Suizidopfern
Ich kann Herrn Otzelberger nur von Herzen für dieses Buch danken. Meiner Mutter und mir hat dieses Buch nach dem Suizid meines Bruders wirklich sehr geholfen. Lesen Sie weiter...
Am 2. März 2004 veröffentlicht
sehr gut
also, meine mutter hat mir dieses buch gekauft als sich mein bester freund das leben genommen hat! meiner meinung nach ist es ein sehr gutes buch. es hilft! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Februar 2004 von !!!!
Hilfreich!
Dieses Buch ist mit Sicherheit sehr hilfreich für Angehörige, aber auch für Themeninteressierte gut zu lesen und interessant. Nur zu empfehlen!
Am 18. Januar 2003 veröffentlicht
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