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Suiten für Cello Solo ( Single Voice Polyphony I ) Hybrid SACD, Box-Set

12 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Komponist: Johann Sebastian Bach
  • Audio CD (22. November 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 3
  • Format: Hybrid SACD, Box-Set
  • Label: Berlin Cla (edel) - Lipkind Productions
  • ASIN: B000ICM2Q0
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 197.630 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. 1. Prélude
2. 2. Allemande
3. 3. Courante
4. 4. Sarabande
5. 5. Menuet 1 - Menuet 2
6. 7. Gigue
Alle 12 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. 1. Prélude
2. 2. Allemande
3. 3. Courante
4. 4. Sarabande
5. 5. Bourrée 1 - Bourrée 2
6. 6. Gigue
Alle 12 Titel anzeigen.
Disk: 3
1. 1. Prélude
2. 2. Allemande
3. 3. Courante
4. 4. Sarabande
5. 5. Gavotte 1 - Gavotte 2
6. 6. Gigue
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank Di Marco am 14. August 2007
Format: Audio CD
Die Aufnahme von Bachs Cello Suiten von Lipkind ist genial, es scheint, als transzendiere Lipkind diese Stücke auf eine neue Ebene. Das heißt nicht, dass andere Einspielungen (Yo-Yo Ma, Mischa Maisky oder Robert Cohen) nicht ebenfalls großartig wären. Doch Lipkind riskiert etwas Neues, abseits ausgetretener Pfade und das sollte gewürdigt werden. Auch wenn es schief liefe. Tut es aber nicht. Musikalisch ist diese Einspielung ein Edelstein. Woher rührt nun der Zwiespalt, in dem ich mich befinde? Selbst wenn Lipkind einen neuen Weg einschlägt, er tut so, als habe er das Rad neu erfunden. Wer sich die Mühe macht, seinen Text im Booklet zu lesen kommt nicht umhin, eine gewisse Arroganz zu verspüren. Sein Ansatz ist gerechtfertigt, er stellt ihn aber als die letzte Erkenntnis, als den Stein der Weisen dar. Das macht Lipkind unsympathisch. Etwas mehr Demut - durchaus im Sinne Bachs - hätten Lipkind gut zu Gesicht gestanden. Die Aufmachung der Ausgabe ist grandios und seine Landkarte zu den Suiten löst einen Aha Effekt aus, weil der graphische Aufbau den Zusammenhang der verschiedenen Suiten hervorragend darstellt. Alles in allem überwiegt der positive Eindruck, wenn man das Booklet einmal liest und dann im Schuber lässt.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Cordts am 6. Dezember 2006
Format: Audio CD
Was für eine Aufnahme! Was Gavriel Lipkind hier zeigt, ist eine Offenbarung!

Noch nie habe ich diese 6 Diamanten so sensibel und tiefsinnig, so dramatisch und dynamisch, so geistvoll und lustvoll erlebt. Im Vergleich zu dieser herausragenden Einspielung wirkt manche der etablierten "Referenz"-Aufnahmen erschreckend hölzern.

Der Celloton ist von einer sonoren Pracht, die keine Wünsche offen lässt.

Die exzellente Aufnahmequalität lebt von einer gelungenen Mischung aus natürlichem Kirchenhall und glasklarer Durchhörbarkeit.

Als I-Tüpfelchen erscheint das alles in einer äußerst liebevoll und aufwändig gestalteten Edition.

Mit einem Wort: große Klasse!
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26 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von alexart26 am 13. Mai 2008
Format: Audio CD
Gavriel Lipkind liefert mit seiner Einspielung der Bach-Cellosuiten weniger einen interessanten Beitrag zur Exegese des Bachschen musikalischen Kosmos als einen Versuch, Bachs Musik auf sehr betuliche Weise in die Esoterik-Szene einzugemeinden.

Auf die "wertvolle" von einer namentlich erwähnten Designerin gestaltete CD-Box und die in klösterlicher Einkehr gewonnenen, in einem aufwändigen, vielfach gefalteten Booklet niedergelegten Ansichten des Interpreten möchte ich hier nicht eingehen. Denn sie tragen nichts zur Erhellung des MUSIKALISCHEN Geschehens bei. Mir erscheinen sie in erster Linie als schrille Marketing-Gags.

Die musikalische Substanz dieser Einspielung, und darauf kommt es meiner Meinung nach an, ist hingegen äußerst dürftig. Vergleicht man Lipkinds Lesart etwa mit den Referenzen eines Pierre Fournier (1960, bei DG-Archiv) oder (in jüngster Zeit) Jean-Guihen Queyras (bei Harmonia Mundi), so fallen mehrere Dinge sofort ins Ohr (auch Sie können das überprüfen, indem Sie Probetracks etwa bei amazon oder jpc mit Lipkinds Herangehensweise vergleichen!!!!):

Eine etwas dröge, äußerst selbstverliebt wirkende Tongebung; eher langsame, patzige Tempi, die den musikalischen Fluss ständig unterbrechen oder zum Stillstand bringen; einerseits bombastisches Überbetonen, andererseits säuselndes Vernebeln von musikalischen Details - und das ohne erkennbares musikalisches Konzept; kaum nachvollziehbare Freiheiten im Umgang mit der Partitur, Freiheiten, die - wie der Vergleich mit Fournier oder Queyras meines Erachtens eindeutig belegt - Bachs Werk weniger erschließen, als sie an ihm vorbeigehen.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Claudia Schellenberger am 12. Mai 2007
Format: Audio CD
Die von Gavriel Lipkind neu eingespielten Bach-Suiten für Violoncello solo bestechen durch ein Höchstmaß an Klangschönheit und intellektueller Gestaltung. Die Themenverläufe werden in ihrer Weiterentwicklung so charakterisiert, daß der Hörer einen plastischen Eindruck der Struktur erhält,- man meint streckenweise mehrer Celli zu hören, eine "latente Polyphonie" - auf einem Instrument. Die expressiven Momente werden ebenso ausgekostet und mit atemberaubender Virtuosität interpretiert wie die zartesten "überirdisch-schönen" pianissimo-Passagen.

Im Beitext werden von G.Lipkind seine eigenen Wege zu den Bach-Suiten in der Analyse (u.a.Tonartenverwandtschaften) neu beleuchtet, eine individuell sehr durchdachte und in Bezug auf seine Interpretation inspirierende Relation zwischen Künstler und Musikwissenschaft.

Die Aufnahme fasziniert folgerichtig in mehrerlei Hinsicht: das Wissen um das Gesamtwerk spiegelt sich bis ins kleinste Detail in jedem Satz einer Suite wieder, - nicht "kühl-analytisches" Spielen, aber auch keine überflüssigen Romantizismen, sondern ein höchst durchdacht-inspirierendes

Bach-Spiel.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Cyprian Grove am 11. November 2008
Format: Audio CD
Die Hülle. Angefangen beim Äußeren. Sind Äußerlichkeiten von Belang? Wer denkt, sie seien bestenfalls zweitrangig, dem entgeht (zu)viel. Das Cover des Schubers zeigt die ästhetisch anspruchsvolle, hoch professionelle fotografische Inszenierung eines geheimnisvoll wirkenden Künstlers. Ganz so ungewöhnlich ist das ja nun nicht (hier hinterlässt es jedoch eine wohlige Gänsehaut), aber das Quasi-Negativ der Cover-Fotografie nochmals in der innen liegenden, aufgeklappten Ummantelung der CDs eingestanzt abzubilden, ist überaus einfallsreich. Obenauf bei dieser angemessenen `Bekleidung' der Scheiben sind Hinweise in Brailleschrift gedruckt und es finden sich noch an anderer Stelle nicht nur den Tastsinn eindrucksvoll reizende, sondern auch taktil lesbare Anhaltspunkte. Insgesamt eine außerordentliche CD-Hülle. Innovation pur und nur welche der besten Sorte. Bravo an edel. Solches Beispiel sollte Schule machen, bitte!

Das Beiheft. Hier finden sich sehr persönliche Erfahrungen zum interpretativen Zugang der Stücke. Man mag diesen als der bisherigen Forschungstradition gefällig ansehen oder nicht. Es bleibt allenfalls die Fragen zu beantworten, ob er der Interpretation einen besonderen qualitativen Wert verleiht. Und hier ist meine Antwort ein eindeutiges Ja! Der kleine Faltplan ist ein hübscher Bonus. Er zeigt nochmals die gedanklichen Grundlagen der Interpretation auf und bildet ein größeres Foto des Interpreten ab.

Die CDs. Sie sind einzeln in feine Papierhüllen gepackt und erinnern so an edle Schallplattenausgaben alter Tage.
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