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A Suitable Enemy: Racism, Migration and Islamophobia in Europe
 
 
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A Suitable Enemy: Racism, Migration and Islamophobia in Europe [Englisch] [Taschenbuch]

Liz Fekete , A. Sivanandan
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Pluto Press (20. März 2009)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0745327923
  • ISBN-13: 978-0745327921
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 352.690 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)
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Liz Fekete
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Liz Fekete is one of the best analysts of the complexities of racism in Europe today. In showing how racism has been profoundly impacted by Islamophobia, the War on Terror, and by a 'xeno-racism' directed at undocumented migrants and asylum seekers, A Suitable Enemy is the major work we've been waiting for. An enormously accomplished and important book -- Professor Avery Gordon, Department of Sociology, University of California, Santa Barbara A Suitable Enemy shows how the extreme right captured the political initiative by portraying immigrants and asylum seekers as a threat to European security, identity and prosperity ... Liz Fekete presents an important analysis that should be used by anyone concerned about the real threats to human rights and democracy today. -- Professor Stephen Castles International Migration Institute, University of Oxford Liz Fekete's work is an important and timely book. The author is addressing crucial issues helping the readers to understand how new kinds of racism, exclusion and power struggles are at work. Liz Fekete shows us how the far right discourses and policies are being more and more normalised ... She reveals the many dangers facing the European societies. -- Professor Tariq Ramadan Senior Research Fellow, Oxford St Antony's College This book deserves a slow and careful reading. Liz Fekete reaches into the unique archives of knowledge ... and provides a clear, detailed and insightful road map for those who want to navigate and understand where, how and why current executive actions are reproducing ... This work of extraordinary thoroughness and clear, passionate moral insight provides a primer of unparalleled utility. -- Gareth Peirce, civil rights lawyer

Kurzbeschreibung

Liz Fekete is a leading authority on issues of racism, Islamophobia and national security legislation. A Suitable Enemy draws on sixteen years of research to present a comprehensive overview of EU immigration, asylum, race and security policies. Fekete argues that at the same time as the EU introduces selective migration policies, it closes its borders against asylum seekers who were the first victims of the growth of the security state which now embraces Muslims. She explores the way in which anti-terrorist legislation has been used to evict undesirable migrants, how deportation policies commodify and de-humanise the most vulnerable and how these go hand in hand with evolving forms of racism, particularly Islamophobia. At the heart of the book is an examination of xeno-racism -- a non-colour coded form of institutionalised racism -- where migrants who do not assimilate, or who are believed to be incapable of assimilation, are excluded.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Details... 8. Januar 2011
Von FS
Format:Taschenbuch
Da habe ich das Buch frisch gekauft vor mir liegen und lese die ersten Seiten, da stolpere ich über die Bezeichnung des Spiegels als "right-wing popular magazine". Ein peinlicher Fehler, der mich mit einem skeptischem und ziemlich mulmigen Gefühl in die nächsten 240 Seiten entlässt...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Arne Hoffmann TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Liz Fekete, Leiterin des Institute of Race Relations und Herausgeberin des European Race Bulletins widmet sich in ihrem aktuellen Buch "A Suitable Enemy. Racism, Migration and Islamophobia in Europe" der auf unserem Kontinent momentan virulentesten Form von Fremdenfeindlichkeit: der Diskriminierung von Muslimen. Sie bezeichnet diese Erscheinungsform als "Xeno-Rassismus" - einen Rassismus, der nicht aufgrund der Hautfarbe entspringt, sondern in diesem Fall des religiösen Hintergrundes und einer Weigerung, seine eigene Identität aufzugeben, um sich von der herrschenden Gesellschaft assimilieren zu lassen.

Häufig liege diesem Rassismus eine irrationale Angst zugrunde: "Muslime machen etwa 3,5 Prozent der Bevölkerung Europas aus und sind so unterschiedlich (Türken, Kurden, Marokkaner, Pakistanis, Bangladeshis, Somalis, Afghanen, Iraker, Iraner), so aufgesplittert in ihrem ethnischen, nationalen, linguistischen und konfessionellen Hintergrund und wirtschaftlich so unbedeutend, dass sie sich jedem Versuch einer Einheit entziehen, geschweige denn einen Machtfaktor herstellen." Insofern erscheint "Islamophobie" als Begriff für diese Form von Fremdenfeindlichkeit durchaus passend.

Schwerpunkt des Buches bildet die Analyse, wie immer mehr Mainstream-Politiker und -Medien Gedanken aufgreifen, die zuvor nur vom rechten Rand vertreten wurden. Dabei kommt Fekete zugute, dass sie über die Entwicklungen in verschiedenen europäischen Ländern bestens informiert ist. Was Deutschland betrifft, diskutiert sie etwa den ausländerfeindlichen Wahlkampf Roland Kochs und dessen Unterstützung durch die BILD-Zeitung, und sie weist darauf hin, dass unser Land in einem OECD-Ranking über die schulische Unterstützung von Migrantenkindern unter 17 Industrienationen den letzten Platz einnahm. Auch dass in unserem Land die Zugehörigkeit zu einer islamischen Gruppe, die zwar gewaltfrei, aber der herrschenden Ideologie gegenüber kritisch eingestellt ist, ausreicht, um die Bürgerrechte verweigert zu bekommen oder vom Verfassungsschutz beobachtet zu werden, sieht Fekete kritisch. Ausführlich weist sie auf die verschiedenen staatlichen Diskriminierungen hin, denen Muslime in verschiedenen Ländern inzwischen unterworfen sind, weshalb sie die Bekämpfung der Islamophobie für eine Aufgabe nicht nur für Antirassisten, sondern gerade auch für Bürgerrechtler und Liberale sieht.

Ähnlich wie Autoren in der von Matti Bunzl herausgegebenen Anthologie "Anti-Semitism and Islamophobia: Hatreds Old and New in Europe" erkennt auch Fekete in der Islamophobie insofern eine Nachfolgerin des Antisemitismus, als der Judenhass in der Ideologie der Nationalsozialisten der Reinheit des Volkes und der Nation dienen sollte, während die Islamophobie Muslime als Störfaktoren der "europäischen Kultur" ausmacht. Bezeichnend dabei sei, dass jene privilegierten Muslime, die sich von ihrer eigenen kulturellen Herkunft oft sehr lautstark distanzieren, zu Medienlieblingen werden, während die Sprecher jener Muslime, die benachteiligt werden oder auf ihrer kulturellen Identität bestehen, aus den Diskursen ausgegrenzt oder lächerlich gemacht werden.

Ausführlich widmet sich Fekete auch dem feministischen Lager um Alice Schwarzer, das Musliminnen die Fähigkeiten abspricht, selbst frei darüber zu entscheiden, ob sie ein Kopftuch tragen möchten oder nicht, woraufhin sie eine Bevormundung durch einen patriarchalischen Ehemann oder Vater ("du trägst gefälligst ein Kopftuch!") lediglich mit der Bevormundung durch den Staat ("du trägst gefälligst kein Kopftuch!") ersetzen. Fekete setzt hier ihre Hoffnung in einen neuen Feminismus wie den des Akademikerinnen-Netzwerkes Nextgenderation, der den Mechanismen entgegenwirke, die Muslimas isolierten oder zu Feindbildern erhöben: "Wir werden diesen selbsternannten Wächterinnen der Frauenrechte nicht erlauben", heiße es etwa in einer Stellungnahme von Nextgenderation, "die Emanzipation der Frau für fremdenfeindliche, islamophobische und ethnozentrische Politik zu benutzen. Wir sagen ihnen: NICHT IN UNSEREM NAMEN."

Solche neuen Gruppierungen, die sich den bedenklichen Entwicklungen in Europa entgegenstemmen, erlauben Fekete schließlich doch einen positiven Ausblick. Namentlich stellt sie hier "Together Against Racism" und "Stop the Witch Hunt" heraus (letzeres eine Initiative, die sich nach einem Hochschnellen rassistischer Gewalt nach der Ermordung Theo van Goghs bildete).

"A Suitable Enemy" ist zwar ein merklich von linker Weltsicht getragenes Buch, gibt aber der nüchternen Analyse und dem Zusammenstellen von Fakten anstelle einer spannenden, melodramatischen Erzählweise, wie wir sie gerade von den islamophoben Publizisten kennen, erkennbar den Vorrang. Insofern dürfte es gerade für diejenigen Leser von Interesse sein, die sich ernsthaft und sachgemäß mit dieser neuen Form von Fremdenfeindlichkeit in Europa beschäftigen möchten.
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