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Suck & Swallow
 
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Suck & Swallow

Hard-Ons Audio CD

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Produktbeschreibungen

Ox-Fanzine, April 2009

Offiziell datiert die Gründung der HARD-ONS auf 1982, das erste richtige Konzert fand aber erst 1984 statt, insofern stimmt die Angabe von „25 years“ ja irgendwie. Dass ich einen Narren an den Australiern gefressen habe, dürfte eventuell dem einen oder anderen treuen Leser aufgefallen sein – zu charmant ist aber auch deren schizophrene Mischung aus zuckersüßem Pop-Punk und brachialem (Psychedelic-)Rock, als dass man sie nicht lieben könnte. Oder fällt dir gerade eine weitere Band ein, die als Untermalung einer wunderbar kitschigen „Trying to get her“- Szene in einer Higschool-Kömodie sowie eines Gewaltausbruchs in einem sleazigem Thriller funktionieren könnte? Eben. Zwar gab es vor ein paar Jahren auf Radio Blast bereits eine ultimative, ebenso betitelte, Best-Of -Zusammenstellung der HARD-ONS, aber da sich das Trio danach in leicht veränderter Besetzung wieder zusammenfand und seitdem auch ein paar Alben veröffentlicht hat, gibt’s mit „Suck And Swallow“ die aktualisierte Fassung – und einen neuen Song obendrauf. HARD-ONS: meine Definition von Pop-Punk von Leuten, die sich mit ihren Instrumenten auseinander gesetzt haben. (10/10) André Bohnensack

Independent-kicks.de, April 2009

Oh, was habe ich diese Band früher geliebt und tue es heute eigentlich auch immer noch. Vor allem, wenn sie so eine grandiose Best-Of Zusammenstellung veröffentlichen. Die Pop-Punk-Legende Hard-Ons bringt nun mit "Suck And Swallow" nach 25 jähriger relevanter Bandgeschichte eine Werkschau heraus, die sich hören lassen kann. Darauf befinden sich so gut wie keine Metal/Noise-Songs, für die die Hard-Ons ja auch immer ein Faible hatten und haben, obwohl ich schon Songs wie "Figaro" oder "Fuck Society" schmerzlich vermisse, sondern nur ihre erstklassigen Pop-, Bubblegum- und Surf-Punk Songs. 25 Songs vom ersten Album "Smell My Finger" an bis hin zu den aktuellen Scheiben. Dabei sind solche Klassiker wie "Surfin' On My Face", "Suck'n'Swallow", "You're A Tease" (der absolute Überhit), "Where Did She Come From", "Wait Around", "Sit Beside You", "I Do I Do I Do" oder "Race Track" mit an Bord. Eigentlich bräuchte man nur die 25 Songs auflisten und jeder der auch nur im Entferntesten etwas mit Punk, Hardcore oder Noise zu tun hat, sollte wissen, dass das hier ein Stück Musikgeschichte ist. Für Einsteiger in den Hard-Ons Kosmos stellt "Suck And Swallow: 25 Years 25 Songs" eine ideale Scheibe dar. Für die ganzen alten Fans ist es toll, mal einen Haufen eingängiger Hard-Ons Hits auf einem einzigen Album zu besitzen und nicht immer die alten Platten aus dem Schrank rauskramen zu müssen - man wird ja mit den Jahren auch immer fauler. Spitzen Album!

Whiskey-soda.de, April 2009

Eine gute Promostrategie hatte sich diese Band überlegt, damals, 1981, als sie sich in Sydney gründete. Mit ihrem Namen Hard-Ons war sie schnell in aller Munde - ja, auch diese Bemerkung bekommt sogleich wieder einen schlüpfrigen Beigeschmack - und erstmal drei Jahre lang mit einem landesweiten Auftrittsverbot belegt. Das konnte die vier Herren natürlich nicht schocken. Im Gegenteil, fröhlich gaben sie dem Mythos um ihre Kombo mit Albentiteln wie 'Surfin' On My Face', 'Smell My Finger' oder 'Dickcheese' weiter Feuer. Und siehe da, das Konzept ging auf: Inzwischen werden sie als die kommerziell erfolgreichste Independent-Band des 5. Kontinents gefeiert und können 17 Nummer-Eins-Hits verbuchen. Inzwischen nicht mehr in Originalbesetzung, bestanden die Hard-Ons lange Zeit aus dem Jugoslawen Blackie, dem Koreaner Ray und Keish, der aus Sri Lanka stammt. So Multi-Kulti die Band damit war/ist, so abwechslungsreich gestaltet sich ihre Musik. Was aber rein gar nichts mit Folklore zu tun hat, versteht sich. Das Best Of-Album 'Suck And Swallow' macht deutlich, in welcher musikalischen Bandbreite sich die Hard-Ons seit 25 Jahren bewegen, und der brandneue Song 'Everyone Seems To Be Out To Get You' lässt vermuten, dass sie noch lange nicht daran denken, sich zur Ruhe zu setzen. Die 24 anderen Stücke decken alle wichtigen Veröffentlichungen und Stationen der Band ab, angefangen von den oben genannten frühen Werke über 'Yummy!' und 'Too Far Gone' aus den Neunzigern bis hin zu den Platten, die nach Trennung und Reunion in diesem Jahrtausend auf den Markt kamen, wie zuletzt die zusammen aufgenommenen, aber dann getrennt veröffentlichten 'Most People Are A Waste Of Time' und 'Most People Are Nicer Than Us'. An wem die Band bisher vorbeigegangen ist, kann sich hiermit in ihr Werk reinhören und wird feststellen, dass es da nicht nur reine Punkrock-Stücke wie 'Bottom Feeders' oder das Ramones-artige 'Girl In The Sweater' gibt. Nein, die Hard-Ons können auch gut Krach machen, wie der aggressive Titeltrack oder das sehr rockige 'Made To Love You', das mit Metal-Gekreische und schnellem Geprügel aufwartet, beweisen. Bei Liedern wie 'Fallen Star' wird es auch mal psychadelisch, und auch der neue Song klingt, als wäre er in den Neunzigern geschrieben worden. Ein guter Einstieg also, oder auch einfach eine Zwischenbilanz, bei der eingefleischte Fans sich auf die nächsten 25 Jahre freuen.

Gästeliste.de, April 2009

Diese Hard-Ons. 25 Jahre sind sie dabei - und noch immer nicht müde. Im Frühahr sind sie wieder mal bei uns auf Tour und natürlich haben sie auch eine neue Scheibe im Gepäck. Okay, dabei handelt es sich zwar "nur" um eine Best Of-Compilation, aber die macht wieder deutlich mehr Spaß, als ihre letzte Veröffentlichung. Ganz einfach darum, Weil die Australier bei der Zusammenstellung ihren nervigen Metal / Chaos / Lärm weitesgehend ignoriert haben und sich lieber für ihre Pop-Punk-Perlen entschieden haben. Und die sind auch nach all den Jahren noch immer richtig großartig. Nummern wie "All Set I Go", "You're A Tease", "I Do I Do I Do" oder "What Would Stiv Bators Do?" befinden sich irgendwo zwischen den Ramones, NOFX, Snuff und den Beach Boys und begeistern (ja! Begeistern!) mit wundervollen Melodien und dreckigen Stimmen. Als Bonus gibt es mit "Everyone Seems Out To Get You" einen komplett neuen Song und weil auch der fern von Lärm ist, macht diese Veröffentlichung Lust auf die anstehenden Konzerte und Hoffnung auf eine mit hoffentlich wenig Metal-Ons bestückte Setlist...

Flying Revolverblatt, März 2009

Über 25 Jahre sind inzwischen seit dem Zeitpunkt vergangen, als drei australische Rotznasen auf die Idee kamen eine Band zu gründen. Inspiriert durch Pubertät, Ramones, Hard-Rock, Girls und dem fehlenden Vorhandensein dieser, entstanden die ersten Songs mit Zoten über Fürze und Liebe. Das waren holprige schnelle Punksongs mit bubblegumhaften, großartigen Melodien – „Deathpop“ nannten sie das wohl. Und genau dieses sollte das markante Markenzeichen der Hard-Ons bleiben, eingängige Pop-Melodien kombiniert mit fettem Metalsound. Über die Jahre entstanden so einige Platten, bis sie Ende der Achtziger, Anfang der Neunziger richtig groß wurden, und damit verbunden die bis heute erfolgreichste Punk Band Australiens. Mitte der 90er war mal für eine Weile Pause bei den Hard-Ons, aber seit geraumer Zeit sind sie wieder sehr agil, besonders in den letzten Jahren. Es scheint also Zeit für eine kleine Retrospektive zu sein, und genau das hält diese CD ein. „25 Years – 25 Songs“ ist sie untertitelt und versammelt allerlei Songs aus allen Schaffenszeiten. Man hätte die CD auch einfach „Best Off“ betiteln können, denn schließlich finden sich hier allerlei lieb gewonnene Hits, aber eine solche Compilation gab es bereits. Vor zehn Jahren erschien über Citadel Records und dem heimischen Radio Blast Label eine solche sehr löbliche Zusammenstellung. Ich möchte behaupten, wenn man dieses Album besitzt, braucht man „Suck and Swallow“ nicht, auch wenn die Zeit natürlich nicht stehen geblieben und sich hier auch etwas neueres Material, samt eines unveröffentlichten Songs, findet. Dennoch ist dies eine sehr schöne Werkschau der Recken aus Down Under, inklusive des typischen Hard-Ons Coverartworks und sowieso ideal als Einstieg in die bunte Welt von Blackie, Ray, Keish bzw. Pete . Ein neues Album ist übrigens noch für dieses Jahr angekündigt.
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