Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Fußball Fan-Artikel calendarGirl Prime Photos Sony Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen72
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 1. September 2009
Die Sucht nach Leben von der der Autor schreibt, ist in jedem seiner Geschichten spürbar. Der Autor setzt sich sehr kritisch mit den Gegebenheiten in den besuchten Ländern auseinander. Er verwendet eine eher einfache Sprache, die sich dem manchmal sehr traurigen und vulgären Inhalt seiner Erlebnisse im Untergrund anpasst. Mit diesen teilweise äußerst harten und unzweideutigen Beschreibungen sozialer Abgründe und deren Praktiken, gibt das Buch die Chance auf eine völlig andere Sicht auf die Welt. Neben dem, seiner Meinung nach, engstirnigen und kurzsichtigen Denken der meisten Menschen, ist die persönliche Einstellung des Autors zu Religionen und zum Glauben im Allgemeinen immer wieder Thema des Buches. Man kann viel über das Anderssein lernen.
0Kommentar|31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Februar 2014
ich hatte mich auf ein Buch voller Inspirationen und Fernweh auslösend gefreut.
Leider erhielt ich eine völlig konfus aneinandergereihte Abfolge von selbstgefälligen und belehrenden Eindrücken.
Der Autor urteilt über fernsehschauende oder träge in der Eckkneipe hockende Menschen, während er "das wahre" Leben bei Fußmärschen oder einem indischen Masseur findet.
Auch vermeindlich weniger talentierte Schreiber werden mit gnadenlosen Sarkasmus bedacht.
Bei einem so weitgereisten Mann hätte ich wirklich mehr Toleranz und Weitblick erwartet.
Zweifellos werden einige interessante Begegnungen beschrieben, aber eben ohne erkennbaren Zusammenhang und oftmals viel zu kurz, so dass der Eindruck entsteht, Herr Altmann wollte vor Allem damit angeben, wo er schon überall gewesen ist....
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juni 2016
steht auf der Rückseite des Buches. Eigentlich gibt es dem nichts mehr hinzuzufügen. Vielleicht noch eins: Die Kurzgeschichten machen süchtig. Nach Leben, nach Wissen, nach Menschen, nach Reisen und neuen Erfahrungen. Andreas Altmann spornt an, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und sich auf Begegnungen einzulassen, anstelle sie zu verhindern. Er begegnet den "crazy people" mit einem liebevollen Blick und den Langweilern und Stubenhockern dieser Welt mit einem verbalen Arschtritt, um sie aus ihrem Phlegma herauszuschütteln. AA blättert ein ganzes Kaleidoskop an unterschiedlichen Reportagen auf. Manche Geschichten mag man gar nicht loslassen, zu kurz erscheinen sie. Aber genau das macht ja auch ihren Reiz aus. Bedenkenswert "Multikulti", oder "Von der Unerträglichkeit der Stille". "Zwei einsame Frauen" diese Gesichte berichtet über den Irrsinn der Säureattacken auf Frauen in Bangladesh. Bisweilen mit der spitzen Feder geschrieben, oder voller Herzblut und Sehnsucht "Ah, Kazuki" dahinschmelzend. Nach "Das Crackhouse" ist man froh, dass der Autor überlebt hat. Dieses Buch ist so unglaublich abwechslungsreich, spannend und bereichernd. Bravo! Kaufempfehlung!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. September 2011
Das Buch besteht aus einer Sammlung kurzer Texte (im Schnitt jeweils 2-3 Seiten lang) zu allen möglichen Themen. Darunter sind einzelne Erlebnisse von seinen Reisen, aber auch allgemeine Gedanken zum Leben. Ein bisschen wirkte das Buch auf mich wie eine Resteverwertung, in der einfach viele kleine Gedanken-Schnipsel und Fundstücke zu einem Buch zusammengestellt wurden. Eine besondere Struktur konnte ich im Buch nicht erkennen.
Einige dieser kurzen Texte fand ich wirklich gut und interessant, einiges regte zum Nachdenken an. Manche Texte wirken dagegen einfach nur arrogant gegenüber allen, die ein "bürgerliches" Leben führen, was auch Sicht des Autors offensichtlich reine Zeitverschwendung ist.
0Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. März 2009
Der Autor plaudert in seinem neuen Werk aus seinem vollen "Lebensfass". Seine überschäumenden Gedanken entzünden in unserem Lesehirn ein regelrechtes Feuerwerk und der Wort-Akrobat lässt alle Spiegelneuronen auf Hochtouren laufen. Am liebsten würden wir alles stehen und liegen lassen und hinaus in die weite Welt ziehen ... Dieses Mal erleben wir den Autor nicht im gewohnten Reisemarathon, sondern Altmann nimmt uns mit in verborgene Winkel. Die Schauplätze sind Parkplätze, Taxis, Hinterhöfe, Bordelle ... Wir erfahren etwas über die Philosophie des Reisens, über das Staunen, über die Neugier. Es ist eine Hymne an die Freude des Lebens, ein Minnelied des tiefen Einlassens auf den Augenblick.
Die Kurzgeschichten beschreiben auch ganz persönliche Ereignisse wie "das Ende eines Fernsehers", "Vom Heiligen Stuhl", "Dem guten Lektor" ... Besonders gelungen ist der Schussakkord, wo der Autor unverhofft zum "Heiligen der Südsee" wird .. Man kann gar nicht anders als hier immer weiter ... weiter .. weiterlesen ... Macht süchtig!!!!
0Kommentar|23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. November 2012
Altmann versteht es, mit Sprache umzugehen, wie die vorliegende Sammlung von Kurzgeschichten verdeutlicht. Ich finde seinen Stil dabei keineswegs so einfach, wie an anderer Stelle hier beschrieben. Die Geschichten beleuchten dabei einen Teil unserer Welt und Ereignisse, die den meisten von uns sicherlich ein Leben lang vorenthalten bleiben werden. Zum Teil spannend, zum Teil informativ, lassen sie an einigen Stellen jedoch eine leicht verdeckte Arroganz des Autors erkennen, die verwundert. Nicht jedem ist es gegeben, sein Leben und seinen Horizont durch Reisen zu erweitern. Auch wenn sich Altmann stets offen und tolerant gibt, lebt er diesen ANspruch nicht immer. Gut zu lesen, doch den Inhalt durchaus skeptisch hinterfragen. Dennoch 4 Punkte, weil Altmann uns etwas näher bringt, dass in dieser Form sicherlich nicht dem Mainstream zuzuordnen ist und uns auch die "andere Seite" näherbringt.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. August 2009
Ich bin selbst im Leben recht viel gereist. Die Geschichten in dem Buch stellen eher das extreme, nicht mehr das normale Leben in den bereisten Ländern dar. Die Perspektive ist recht häufig ganz unten oder ganz oben. Natürlich sind sie (dadurch?) interessant(er), das Bild von dem einen oder anderen Land kann dadurch schon recht verzerrt ausfallen. Herr Altmann schient zumindest zum Teil solche Begegnungen gezielt zu suchen.
Auch wenn es mit Gefahren "nur" überfallen zu werden oder inhaftiert zu werden verbunden ist. Das zeugt vom (falschen) Mut beim reisen? Bisher viel Glück gehabt. Der Knast eines Entwicklungslandes bietet sicher noch mehr Schreibstoff für weitere spannende Bücher - wenn man es denn überlebt...
0Kommentar|19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Oktober 2015
Den Schlüssel zu seiner Philosophie als reisender Schreiber reicht uns Andreas Altmann mit dem Buch "Sucht nach Leben". Abenteuerliches erzählt er von seiner Jagd nach der Story. Dabei gewährt er Einblicke in das Schauspiel, dass er aufführt, um Intimität aufzubauen. Verführt zum Reden. Kritzelt diskret auf Papierfetzen. Taucht an einem ruhigen Ort nach den stimmenden Worten. Lernt dabei etwas über die Welt. Lernt etwas über sich selbst.
Die geheimnisvolle Begegnung mitten auf dem Japanischen Meer bestärkte ihn einst, sein Ziel zu finden. Strapazen und Einsamkeit sind sein Preis für die Schreiberei. Dabei erfahren wir von aberwitzigen Situationen, mit bissigem Humor geschrieben. Er traut sich und geht drauf los. Findet Not an stillen Orten und berauschendes Glück auf der Insel Tanna.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Mai 2014
Habe das Buch zwar zu Ende gelesen aber der Stil geht mir echt auf den Wecker. Werde kein Buch mehr von Herrn Altmann kaufen.
Zu viel Drogen und Sex.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. August 2011
Auf mit Bedacht ausgewählte Geschichten, in prägnante Form geschliffen und sorgfältig in die unverwechselbare ausdrucksstarke Altmannsche Sprache übertragen, trifft der Leser in diesem Buch. Episoden aus Andreas Altmanns abwechslungsreichem Reporterleben wechseln mit Rückblenden auf die lange Zeit seiner beruflichen Selbstfindung, witzigen Schilderungen verschiedenartigster Begebenheiten oder Auseinandersetzungen mit fraglichen Ansichten und Verhaltensweisen seiner Mitmenschen.

Durch die Herangehensweise an seine Reportagen werden sie interessant und spannend. AA verbreitet kein lückenhaftes Wissen nach einigen lässig geführten Interviews, sondern er mischt sich unter die Menschen und lebt zeitweise mit denen, über die er dann berichtet. Groteske Situationen, gefahrvolle oder sogar lebensbedrohliche, sind deshalb nicht zu vermeiden.

Gefühle zeigen sich, die Freude an einer Eisenbahnfahrt durch Indien, Wut auf die Engstirnigkeit mancher Zeitgenossen und Verdruss über religiöse Dogmatiker. Er provoziert und erreicht dadurch beim aufmerksamen Leser genau das, was aktives Leben bedeutet: Der Leser denkt nach und positioniert sich.

Betroffen machen die Beschreibungen von Frauen in Bangladesh, die infolge einer irrwitzigen Sitte von abgewiesenen Männern mit Säure übergossen werden und dann mit grausam zugerichteten Körpern weiterleben müssen, von einem elenden Straßenstrich in Thailand, der eher einer tierischen Triebbefriedigung ähnelt und die Frauen zu roboterähnlichen Werkzeugen degradiert.

Das Buch schließt mit einer der charmantesten wahren Geschichten, die ich kenne. AA wird einen Tag und eine Nacht auf einem Inselchen in der Südsee für Gott gehalten. Wer möchte nicht auch so ein Erlebnis haben! Fernweh wird geweckt und die wehmütige Erkenntnis, dass einem so ein Erlebnis verwehrt bleiben wird, weil man nicht mitgehen würde mit einem Fremden im fremden Land, weil man nicht in ein kleines Propellerflugzeug steigen würde und aus tausend anderen ängstlichen Gründen.

Deshalb ist es gut, dass wir als Leser wenigstens teilhaben können am Altmannschen Lebenshunger mit der unbändigen Neugier. Nach der Lektüre des Buches sind wir ein bisschen klüger, ein bisschen nachdenklicher, ein bisschen wacher, ein bisschen süchtiger nach Leben, einen klitzekleinen Schritt altmännischer eben.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden