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Sucht nach Leben: Geschichten von unterwegs Taschenbuch – 2. August 2010


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 3 (2. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499254298
  • ISBN-13: 978-3499254291
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 2 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (68 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.939 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Andreas Altmann war Dressman, Schauspieler am Residenztheater München und am Schauspielhaus Wien, Jura- und Psychologiestudent, Gärtner, Taxifahrer, Privatchauffeur, Spüler, Kellner, Anlageberater, Straßenarbeiter. Er lebt heute als Auslandsreporter und Reiseschriftsteller in Paris. Unter anderem ist er ohne Geld von Berlin nach Paris gelaufen ("34 Tage/33Nächte"), durch Indien ("Notbremse nicht zu früh ziehen") und durch Südostasien ("Der Preis der Leichtigkeit") gereist. Zudem hat er Storys aus der weiten wilden Welt unter dem Titel "Getrieben" vorgelegt. Er war unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile ("Reise durch einen einsamen Kontinent"). Andreas Altmann wurde mit dem 'Egon-Erwin-Kisch-Preis', dem 'Weltentdecker-Preis' und dem 'Seume-Literatur-Preis' ausgezeichnet.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

?Ein Weltentdeckungsbuch (Deutschlandradio)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andreas Altmann war Dressman, Schauspieler am Residenztheater München und am Schauspielhaus Wien, Jura- und Psychologiestudent, Gärtner, Taxifahrer, Privatchauffeur, Spüler, Kellner, Anlageberater, Straßenarbeiter. Er lebt heute als Auslandsreporter und Reiseschriftsteller in Paris. Unter anderem ist er ohne Geld von Berlin nach Paris gelaufen ("34 Tage/33Nächte"), durch Indien ("Notbremse nicht zu früh ziehen") und durch Südostasien ("Der Preis der Leichtigkeit") gereist. Zudem hat er Storys aus der weiten wilden Welt unter dem Titel "Getrieben" vorgelegt. Er war unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile ("Reise durch einen einsamen Kontinent"). Andreas Altmann wurde mit dem 'Egon-Erwin-Kisch-Preis', dem 'Weltentdecker-Preis' und dem 'Seume-Literatur-Preis' ausgezeichnet. www.andreas-altmann.com

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von D. Liebau am 1. September 2009
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die Sucht nach Leben von der der Autor schreibt, ist in jedem seiner Geschichten spürbar. Der Autor setzt sich sehr kritisch mit den Gegebenheiten in den besuchten Ländern auseinander. Er verwendet eine eher einfache Sprache, die sich dem manchmal sehr traurigen und vulgären Inhalt seiner Erlebnisse im Untergrund anpasst. Mit diesen teilweise äußerst harten und unzweideutigen Beschreibungen sozialer Abgründe und deren Praktiken, gibt das Buch die Chance auf eine völlig andere Sicht auf die Welt. Neben dem, seiner Meinung nach, engstirnigen und kurzsichtigen Denken der meisten Menschen, ist die persönliche Einstellung des Autors zu Religionen und zum Glauben im Allgemeinen immer wieder Thema des Buches. Man kann viel über das Anderssein lernen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Moni am 5. Februar 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
ich hatte mich auf ein Buch voller Inspirationen und Fernweh auslösend gefreut.
Leider erhielt ich eine völlig konfus aneinandergereihte Abfolge von selbstgefälligen und belehrenden Eindrücken.
Der Autor urteilt über fernsehschauende oder träge in der Eckkneipe hockende Menschen, während er "das wahre" Leben bei Fußmärschen oder einem indischen Masseur findet.
Auch vermeindlich weniger talentierte Schreiber werden mit gnadenlosen Sarkasmus bedacht.
Bei einem so weitgereisten Mann hätte ich wirklich mehr Toleranz und Weitblick erwartet.
Zweifellos werden einige interessante Begegnungen beschrieben, aber eben ohne erkennbaren Zusammenhang und oftmals viel zu kurz, so dass der Eindruck entsteht, Herr Altmann wollte vor Allem damit angeben, wo er schon überall gewesen ist....
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank am 25. September 2011
Format: Taschenbuch
Das Buch besteht aus einer Sammlung kurzer Texte (im Schnitt jeweils 2-3 Seiten lang) zu allen möglichen Themen. Darunter sind einzelne Erlebnisse von seinen Reisen, aber auch allgemeine Gedanken zum Leben. Ein bisschen wirkte das Buch auf mich wie eine Resteverwertung, in der einfach viele kleine Gedanken-Schnipsel und Fundstücke zu einem Buch zusammengestellt wurden. Eine besondere Struktur konnte ich im Buch nicht erkennen.
Einige dieser kurzen Texte fand ich wirklich gut und interessant, einiges regte zum Nachdenken an. Manche Texte wirken dagegen einfach nur arrogant gegenüber allen, die ein "bürgerliches" Leben führen, was auch Sicht des Autors offensichtlich reine Zeitverschwendung ist.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von faustino888 am 5. November 2012
Format: Taschenbuch
Altmann versteht es, mit Sprache umzugehen, wie die vorliegende Sammlung von Kurzgeschichten verdeutlicht. Ich finde seinen Stil dabei keineswegs so einfach, wie an anderer Stelle hier beschrieben. Die Geschichten beleuchten dabei einen Teil unserer Welt und Ereignisse, die den meisten von uns sicherlich ein Leben lang vorenthalten bleiben werden. Zum Teil spannend, zum Teil informativ, lassen sie an einigen Stellen jedoch eine leicht verdeckte Arroganz des Autors erkennen, die verwundert. Nicht jedem ist es gegeben, sein Leben und seinen Horizont durch Reisen zu erweitern. Auch wenn sich Altmann stets offen und tolerant gibt, lebt er diesen ANspruch nicht immer. Gut zu lesen, doch den Inhalt durchaus skeptisch hinterfragen. Dennoch 4 Punkte, weil Altmann uns etwas näher bringt, dass in dieser Form sicherlich nicht dem Mainstream zuzuordnen ist und uns auch die "andere Seite" näherbringt.
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22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Roland Kroell am 19. März 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Der Autor plaudert in seinem neuen Werk aus seinem vollen "Lebensfass". Seine überschäumenden Gedanken entzünden in unserem Lesehirn ein regelrechtes Feuerwerk und der Wort-Akrobat lässt alle Spiegelneuronen auf Hochtouren laufen. Am liebsten würden wir alles stehen und liegen lassen und hinaus in die weite Welt ziehen ... Dieses Mal erleben wir den Autor nicht im gewohnten Reisemarathon, sondern Altmann nimmt uns mit in verborgene Winkel. Die Schauplätze sind Parkplätze, Taxis, Hinterhöfe, Bordelle ... Wir erfahren etwas über die Philosophie des Reisens, über das Staunen, über die Neugier. Es ist eine Hymne an die Freude des Lebens, ein Minnelied des tiefen Einlassens auf den Augenblick.
Die Kurzgeschichten beschreiben auch ganz persönliche Ereignisse wie "das Ende eines Fernsehers", "Vom Heiligen Stuhl", "Dem guten Lektor" ... Besonders gelungen ist der Schussakkord, wo der Autor unverhofft zum "Heiligen der Südsee" wird .. Man kann gar nicht anders als hier immer weiter ... weiter .. weiterlesen ... Macht süchtig!!!!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Felix Richter TOP 100 REZENSENT am 5. Oktober 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein wenig widersprüchlich ist er schon, der Herr Altmann. Reiseschriftsteller mag er nicht genannt werden, auch wenn er das Reisen und das darüber Schreiben zum Beruf gemacht hat. Und wenn andere sich im Fernsehen ihr Innerstes entblößen, schämt er sich nach eigenem Bekunden fremd, aber aus seinen Büchern erfahren wir gelegentlich mehr über ihm, als wir wissen möchten.

Seine Art zu reisen, kann man fast als ausbeuterisch betrachten. Mit großem Geschick bringt er die Menschen, denen er begegnet, dazu, sich zu öffnen und ihn hinter die Fassade ihres Lebens blicken zu lassen. Die Rollen, die er manchmal spielt, würden einem Günter Wallraff zur Ehre gereicht haben. Auf diese Weise ist ein Sammelsurium von Geschichten und Gedanken entstanden, das thematisch nur notdürftig und geographisch überhaupt nicht arrangiert ist. Obwohl es kein Reisebuch ist (da hat er also recht), macht es Lust, seinen Spuren zu folgen, trotz aller Risiken und Strapazen, die er auf sich genommen hat.

Mit mindestens einer Ausnahme allerdings, nämlich wenn er seine Crack-Erfahrungen schildert und die anschließende, offenbar relativ problemlose Entwöhnung. Ein gesellschaftskritisches Buch wie dieses vermittelt ja zwangsläufig die unterschwellige Botschaft, dass die Welt eine bessere wäre, wenn jeder sich so verhalten würde wie der Autor. Ich vermute, dass die Disposition zur Sucht individuell sehr unterschiedlich ist und dass er möglicherweise nur Glück gehabt hat. Als Vorbild für künftige New York-Reisende, die ebenfalls die Stadt von unten kennen lernen wollen, dient er jedenfalls nicht.

An den 5 Sternen soll das nichts ändern, dafür ist das Buch einfach zu anregend, vorurteilsfrei und auf erfrischende Art und Weise politisch unkorrekt.
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