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Sucht mein Angesicht Gebundene Ausgabe – 18. Januar 2005


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 3 (18. Januar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498068814
  • ISBN-13: 978-3498068813
  • Originaltitel: Seek My Face
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 317.763 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Sucht mein Angesicht mutet an wie ein Buch über die Kunst des Zwanzigsten Jahrhunderts -- zunächst. Der Roman erzählt vom Leben der Malerin Hope, "Fußnote" in der Geschichte ihrer Männer. Da ist der Macho Zack (er malt in großen "Spritzern"), der bisexuelle Guy (schlaffe "Tröpfeleien") und Jerry, der farblose Gallerist.

Kathryn, die junge hübsche "New Yorker Besserwisserin", stellt ihr Aufnahmegerät an und interviewt Hope -- damit beginnt der Roman. Er hört damit auf, dass Kathryn am Ende des gleichen Tages nach Hause fährt. Das Interview deckt die Spanne eines halben Jahrhunderts ab. Dieser Wechsel zwischen erzählter, überbordender Geschichte und unmittelbarem, intensivem Erleben des Augenblicks (Hopes "Beziehung" zur jungen Kathryn) macht das Buch wunderbar lebendig.

Für den Laien (wie den Rezensenten) startet der Roman allerdings mit einer Durststrecke: Die seitenlangen Auslassungen über Kunst erfordern etwas Durchhaltevermögen. (Nur der Profi entdeckt in der Figur Zack den Maler Jackson Pollock und in Guy eine Melange diverser Pop-Art-Größen, darunter Andy Warhol.) Doch das Lesen wird belohnt. Bei aller Liebe Updikes für die Kunst der Zeit, in der er aufgewachsen ist, macht er bald deutlich: Dahinter steckt immer ein Mensch! Dieses Menschengeflecht (Hope, ihre drei Ehemänner, die Kinder und nicht zuletzt die Interviewerin Kathryn) ist das Herzstück, die Lebensader dieses virtuosen Romans, der Sehnsüchte, Liebe und Enttäuschungen wie ein gelungenes Bild unmittelbar fühlbar macht.

Sucht mein Angesicht hat alle Zutaten, die einen guten Updike ausmachen: Sinn und Sinnlichkeit, Mann und Frau, Lieben und Leben, Erfüllung und die immerwährende Suche danach. Eins kann ohne das andere nicht sein -- das macht unser Leben so spannend, und das macht Updikes Bücher so lesenwert.

Ein wichtiger Punkt zum Schluss: Sucht mein Angesicht ist hervorragend übersetzt. Wunderbar lesbar, mit einem guten Gespür sowohl für Sprache als auch für Updikes Intentionen verleiht Maria Carlsson dem Roman die angemessene Leichtigkeit und Gewichtigkeit, die er verdient. --Dirk Ruschepaul

Pressestimmen

Zwei Frauen, die 300 Seiten lang mit einander reden - kein anderer Autor hätte ein solches Buch zustandegebracht. (Paul Evans in )

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Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von isy3 am 2. Juni 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Ich glaube, daß John Updike beim Schreiben dieses Buches seiner eigenen Leidenschaft für Kunst nachgegangen ist, und dabei gelang ihm etwas, das bei den meisten Schriftstellern sonst regelmäßig schiefgeht: Eine ganze Epoche von Kunstströmungen in Aussagen, Arbeitsweisen, Zeitgeist und Philosophie wahrhaftig und stimmig einzufangen. Diese Qualität des Romans wissen vor allem Leser zu schätzen, die sich für moderne Kunst interessieren. Ich möchte das Buch daher denjenigenen empfehlen, die sich bereits ein wenig mit Modern Art beschäftigt haben und besonders allen Kunststudenten.
John Updike hat selbst Kunst studiert und kennt sich in der Materie bestens aus. Seine Aussagen über die amerikanischen Kunstströmungen der vierziger bis siebziger Jahre, die Galerieszene, den Kunstmarkt und die Arbeitsweise in den Ateliers sind daher unglaublich authentisch. Updike hat in diesem Roman das Panorama und die innere Wahrheit der amerikanischen Abstract Art, Fluxus, Pop Art und Minimal Art mitsamt dem Zeitgeist dieser Kunstströmungen wiedergegeben und zusätzlich einzelnen Persönlichkeiten einfühlsam nachgespürt. Ein großes Vergnügen bereitete es mir, die verschlüsselten Protagonisten anhand ihrer im Buch beschriebenen Werke wiederzuerkennen, wie z. B. den Künstler Zack als Jackson Pollock oder Guy, diese Mischung aus Roy Lichtenstein, Jasper Johns und Andy Warhol. Auch Willem de Kooning, Jim Dine, Allan d'Arcangelo, und James Rosenquist tauchen auf und einige berühmte Galeristen. Daher werde ich das Buch zwischen die Kunstbände und Kunstlexika stellen, obwohl es ein Roman ist.
Doch das ist noch nicht alles, was dieses reichhaltige Buch so bemerkenswert macht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Diethelm Thom VINE-PRODUKTTESTER am 9. Februar 2012
Format: Taschenbuch
Kathryn (um die 30, aus New York) und Hope Chafetz (knapp 80, Ehefrau von zwei inzwischen verstorbenen, hochberühmten Malern der Moderne, auch selbst Malerin) sitzen für ein Interview einen ganzen Tag lang im Haus der alten Frau in Vermont zusammen. Die Grundsituation im Buch ist eingeschränkt und künstlich arrangiert und führt nicht nur bei der alten Frau, sondern auch beim Leser zu gelegentlichen Ermüdungserscheinungen. Die Jüngere als Interviewerin rollt mit ihren Fragen das Leben der Älteren und Berühmten auf, so dass diese reichlich Gelegenheit bekommt, das Wesen der Malerei ihres ersten und zweiten Mannes (und auch ein wenig von ihr selbst) tiefgründig zu erläutern und im Gespräch mit der anderen zu erproben. In ihrem ersten Mann erkennt man Jackson Pollock, im zweiten ein Konglomerat aus verschiedenen Pop-Künstlern (Andy Warhol plus Roy Lichtenstein mit weiteren Zügen von Jasper Johns und Robert Rauschenberg). Updike, der eine besondere Nähe zur bildenden Kunst hat, hat gründlich recherchiert, so dass man eine hochinteressante, dichterisch visionäre Vergegenwärtigung der beiden Maler und ihrer epochemachenden Kunst bekommt. Kurz zum Titel: Es handelt sich um ein Wort aus Psalm 27 - nach der Meinung von Hope (und sicherlich Updike) haben die großen abstrakten und Pop-Art-Künstler nichts anderes getan, als was die großen Maler aller Zeiten getan haben: nach dem Angesicht Gottes im Vergänglichen gesucht.

Darüber hinaus zeigen sich die persönlichen Unterschiede und die Unterschiede in der Mentalität der beiden Frauen, Unterschiede, die auch gleichzeitig altersbedingt und Ausdruck des veränderten Zeitgeistes sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tom Kadi VINE-PRODUKTTESTER am 26. Oktober 2010
Format: Taschenbuch
Hope, eine berühmte Malerin, steht mit 78 Jahren am Ende ihres Lebens. Sie erhält Besuch von einer jungen Journalistin. Während eines einen ganzen Tag andauernden Interviews erzählt sie ihr Leben, was sich als eine Art Parforceritt durch die US-amerikanische moderne Kunstgeschichte in Gestalt eines Schlüsselromans darstellt. Denn Hope war mit zwei berühmten Malern und einem Kunstsammler verheiratet: Der erste, Zack, ist Jackson Pollock nachempfunden. Guy, ihr zweiter Mann, ist eine Mischung der Pop-Artisten, also Lichtenstein, Warhol, Oldenburg, Kienholz usw. Auch Hope selbst ist eine Mixtur aus zwei realen Personen: Sie sieht genauso aus wie die Ehefrau Jackson Pollocks. Geht man vom Stil ihrer Bilder aus, handelt es sich bei ihr um die Malerin Agnes Martin. Natürlich geht es in diesem Roman nicht nur um Kunst und Kunsttheorien, sondern auch um die Probleme einer weiblichen Künstlerin, sich in der Macho-Kunst-Szene der 40ger und 50ger Jahre zu behaupten, um die Schwierigkeiten ein Leben an der Seite eines Alkoholikers (Zack) zu führen, um das gestörte Verhältnis von Hope zu ihren Kindern aus der Ehe mit Guy und um die eigentümliche Spannung, die sich im Laufe des Tages zwischen der jungen Journalistin und der alten Malerin auf- und abbaut.
WIE IST ES GEMACHT?
Updike ist ein brillanter Beschreiber und ein genialer Stilist - so auch in diesem Buch: Es ist schon über weite Strecken fantastisch, wie es ihm gelingt, sehr überzeugend diese ganze Lebensgeschichte aus der Perspektive einer alten Frau zu entwickeln. Auch die agressive Impertinenz, mit der die Junge sie befragt, ist gut getroffen. Allerdings ist diese weibliche Sicht nicht immer überzeugend durchgehalten - hin und wieder geht der alte Adam mit Updike durch.
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