Produktinformation
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Bild: Die Optik wirkt glatt und rauscharm, weist bei genauerem Hinsehen allerdings ein feinkörniges Grundrauschen auf, das sich gelegentlich im Auftreten leichter Mattscheibeneffekte (stehender Rauschmuster) äußern kann (00.03.50). Der Kontrastumfang ist sehr hoch, wie man am Weggang von Moritz Bleibtreu im schwarzen Anzug in die dunkle Nacht erkennen kann (00.12.19). Gesichtskonturen sind formstabil und angenehm scharf. Pflastersteine werden auch im Dunkel der Nacht einzeln und sauber umrissen abgebildet (00.15.40).
Ton: Die deutsche DTS-Tonspur ist merklich lauter, als das Dolby-Pendant, was sich natürlich in einer subjektiv größer empfundenen Dynamik und Präsenz der Stimmen ausdrückt. Es ist nicht feststellbar, in wie weit di DTS-Spur aufgrund der größeren Lautstärke, oder generell besser klingt. Jedenfalls wird die DTS-Tonspur als klarer und voluminöser empfunden. Die Stimmen sind voller Grundton und folgen auch aus der Kameraperspektive heraus.
Extras: Das Making of ist ausführlich und geht ausdrücklich auch auf die nicht immer leichte Regievorstellung von Helmut Dietl ein. Interessant dabei ist das Ohrfeigentraining, in der Lara stets zu zaghaft Bleibtreu eine Ohrfeige gibt. Die Menügestaltung ist unaufdringlich und schnörkelos. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Klasse!,
Von Maddemathiger (Mainz) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Vom Suchen und Finden der Liebe (DVD)
Ich verstehe die schlechten Rezensionen nicht. Natürlich ist man verleitet sich bei so einem existenziellen Titel viel mehr vorzustellen, als tatsächlich geboten wird. Ich empfand den Film aber im Gegensatz dazu erfrischend anders und nicht so schwer, wie der Titel anmutet. Was mir besonders gut gefallen hat ist die Darstellung der Liebe im klassischen Sinn, als eine Kraft, die den Tod überwinden kann, so wie es unzählige Märchen, Gedichte und Filme seit jeher thematisieren (und stilisieren?). Diese Liebe teilen Mimi und Sternchen (am Anfang). Andererseits wird die "moderne" Variante der Liebe, die "geplante" Liebe oder Beziehung, dargestellt. Diese Variante wird übrigens genial von Uwe Ochsenknecht und Anke Engelke gespielt. Er ist Musikprofessor und sie eine erfolgreiche Anwältin. Beide sind im Trott des Alltags so gefangen, dass die Beziehung wie eine Farce anmutet. Dabei sind die Dialoge der Beiden mit das Beste am Film.Es dieser Gegensatz, der mir besonders gut gefällt. Die Frage ist klar und wird am Anfang des Filmes auch ausgesprochen : Gibt es heute überhaupt eine so starke Liebe? Der Film zeigt das Wunschdenken und die Realität. Sehr gut ist auch das Ende. Als Ausweg aus der gescheiterten, großen Liebe wählt Mimi den Selbstmord was Sternchen, nachdem sie es erfährt, auch dazu verleitet suizid zu begehen. Das ist der eine Ausweg. Das moderne Paar wählt planmäßiges Fremdgehen. Hier könnte noch viel mehr geschrieben werden. Wenn man mitdenkt und auch die Einzelheiten achtet sieht man eine herrliche persiflage auf die heutige Zeit und die Arten der Liebe. Die Schauspieler spielen grandios. Alle sind etablierte Schaupieler über die nichts mehr gesagt werden muss. Anke Engelke möchte ich doch noch hervorheben. Für mich hat sie mit diesem Film bewiesen, dass sie eine ernstzunhemende Schauspielerin ist. Die Bilder sind fantastisch. Die griechische Insel wirkt traumhaft. Die Szenerie in Berlin, besonders der Platz vor der Oper, an dem Mimi und Sternchen sich 3 mal treffen (insbesondere die letzte Szene im Winter) sind volles Ästhetik. Ein schöner, ungewöhnlicher Film. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Superschöner Film!,
Von Ines "justitia79" (Völklingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Vom Suchen und Finden der Liebe (DVD)
Ich habe mir den Film schon mehrfach angesehen und finde, dass er zu den besten deutschen Filmen überhaupt gehört. Auf der einen Seite ist er zwar stellenweise sehr unrealistisch und kitschig, andererseits wird dies aber durch die schöne Geschichte und die tollen Schauspieler wieder ausgeglichen. Die Beziehung zwischen Mimi und Venus ist eine sehr tragische, denn die beiden können weder miteinander noch können sie ohne einander sein. Moritz Bleibtreu ist genial in der Rolle des pedantischen Musikers und keiner kann so überzeugend in Selbstmitleid zerfließen wie er. Ich finde den Film immer wieder klasse. Er ist jedoch nur etwas für Menschen, die eine romantische Ader haben. Ansonsten findet man die Handlung wahrscheinlich einfach nur dämlich. Auch Uwe Ochsenknecht als "zerstreuter Professor" ist sehr überzeugend. Er spielt eher eine Nebenrolle, aber sobald er auftritt, wird es richtig witzig.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Besser als gedacht,
Von
Rezension bezieht sich auf: Vom Suchen und Finden der Liebe (DVD)
Die Zusammenstellung der Schauspieler wirkt bei der Bearbeitung des Orpheus-Themas zunaechst ungewoehnlich - vielleicht auch wie eine Fehlbesetzung. Aber ich moechte die Umsetzung des Filmes dann umso mehr lobend hervorheben: Denn trotz mancher Plattituede und manchem fuer meinen Geschmack zu banalen oder brachialen Humor hat der Film doch auch manche sehr gefuehlvolle Ecke und manche erinnernswerte Szene und gute Charaktere entwickelt.Es ist eine moderne Version der Orpheus-Sage, er stirbt, sie, durch ihn erfolgreiche Saengerin, folgt ihm. In der Hoelle streiten sie wie schon auf Erden, und auch der Ausgang des Ganzen bleibt lange ungewiss. Dennoch: Gar nicht schlecht gemacht, und zum Glueck immerhin nicht mit Hollywood-Kitsch ueberladen. Kleine Gesten und kleine Szenen koennen einen hier schon einmal zu Traenen ruehren. Gut, Hermes haette nicht so albern sein muessen. Und auch der Inhalt des Streites auf dem Weg aus der Hoelle ist ueberfluessig. Aber ich bleibe dabei, alles in allem ist es ein Film, der nicht durchschnittlich ist und in mancher Szene erinnernswert bleibt. Zuletzt sei aber besonders die Musik erwaehnt: die herrliche Arie aus Glucks Orpheus-Oper... die Melodie wird man nie vergessen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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