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Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. 3 Bände: 3 Bde.
 
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Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. 3 Bände: 3 Bde. [Taschenbuch]

Marcel Proust , Eva Rechel-Mertens
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 4224 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 5 (20. November 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518397095
  • ISBN-13: 978-3518397091
  • Originaltitel: A la recherche du temps perdu
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 14,2 x 11,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 162.946 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Marcel Proust
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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
OT A la recherche du temps perdu OA 1913–27 DE 1926–30 (erste Gesamtausgabe 1953–57)Form Romanzyklus Epoche Jahrhundertwende
Der Romanzyklus über das Erleben von Zeit und Erinnerung, mit seiner Fülle lebendiger Charaktere, mit dem Zauber des Paris der Belle Époque, ist eines der eindrucksvollsten Bücher der Weltliteratur.
Entstehung: Prousts zahlreiche Bekanntschaften gingen als fiktionalisierte Charaktere, die oft aus mehreren Vorbildern montiert sind, in den Roman ein, an dem er ab 1909 kontinuierlich arbeitete. Berühmt ist die von Zeitnot geprägte Entstehung. Proust änderte, ergänzte, erweiterte und verwarf große Abschnitte seines Texts sogar noch in den Korrekturabzügen. Die späteren Teile sind also nicht bis zur selben Endgültigkeit durchgesehen und autorisiert wie die drei ersten, jedoch stand der Schluss von vornherein fest. Das Werk ist ein Dokument des Schreibens gegen den Tod, hat fragmentarische Züge und ist doch ein Ganzes.
Inhalt: Hauptthemenkomplexe sind Zeit, Liebe, Gesellschaft und Kunst. Das subjektive Wesen der Zeit, das der Erzählverlauf nachzeichnet, manifestiert sich in der nicht erzwingbaren, durch Sinneseindrücke ausgelösten glückhaften »unwillkürlichen Erinnerung«. Am berühmtesten ist die Episode um den wiedererkannten Geschmack eines in Tee getauchten Madeleine-Gebäcks. Die Liebe basiert primär auf dem willkürlichen Bedürfnis des Einzelnen, das sich auf einen beliebigen Gegenstand richtet, weshalb auch Freundschaft letztlich unmöglich bleibt. Verlangen wird indirekt, durch Eifersucht, erzeugt; daher sind alle Beziehungen auf Dauer unglücklich. Erotik ist oft durch Homosexualität verkörpert, von der bloßen »Inversion« bis zum Sadomasochismus.
Nicht ohne satirische Distanz werden die Spielregeln der großen Welt geschildert, deren Falschheit besonders in der Dreyfus-Affäre zum Vorschein kommt. Ein riesiges Personeninventar, das sich aus dem Großbürgertum und dem adligen Faubourg Saint-Germain, aber ebenso der Welt der Domestiken zusammensetzt, wird in einem sich auch technisch verändernden Paris über mehrere Tausend Seiten vorgestellt. Das Panorama der meist impressionistischen Künste und ihrer Vertreter um die Jahrhundertwende schließlich wird vor allem für das Theater, die Musik, die Malerei und die Literatur repräsentiert durch die in den Salons mehr oder minder respektierten Künstler. Das Erleben ihrer Werke reflektiert sich in der nuancenreichen Sprache und den tiefen Reflexionen des Erzählers, der einer regelrecht platonischen Kunstmetaphysik huldigt: Angesichts des Zerstörungswerks der Zeit überlebt der Künstler in seinem Werk.
Aufbau: Der Roman wird in der Ich-Form erzählt. Das erleichtert die Innensicht, impliziert aber das Risiko einer Verwechslung des empirischen Autors mit dem subtil konstruierten Erzähler, für den zudem im Text der Vorname »Marcel« erwogen, jedoch nicht bestätigt wird.
Der einem autobiografischen Entwicklungsroman ähnelnde Erzählbeginn gilt der Kindheit des Helden Anfang der 1880er Jahre, seiner extremen Mutterbindung und dem Scheitern seiner Erziehung zu Willensstärke und Selbstständigkeit. Die Zeitebene, von der aus der Erzähler sich erinnert, ist trotz geringer Widersprüche der Chronologie etwa auf 1919 anzusetzen, wurde von Proust also ursprünglich in die Zukunft projiziert. Es wird aber nicht linear berichtet, auch kann sich die Schilderung von Matineen und Soireen unnaturalistisch über Hunderte von Seiten erstrecken. Trotz Ansätzen zu einer Gliederung durch Teile, Kapitel oder Überschriften wird die Megastruktur nur von den sieben Bänden bestimmt, die z.T. postum erschienen:
Der erste Band, In Swanns Welt (1913), umfasst drei Teile, deren erster mit dem Erwachen des Erzählers und den allmählichen Erinnerungen an sein Leben beginnt, zu seinen Aufenthalten als Kind in dem Dorf Combray überleitet, das durch die »unwillkürliche Erinnerung« schließlich ganz gegenwärtig wird, worauf der in der dritten Person erzählte Binnenroman Eine Liebe von Swann das für Eifersucht und deren Auflösung im Vergessen modellhafte Drama um Swann und Odette schildert, bis der Leser in ein stark verändertes Paris um 1918 geführt wird.
Der zweite Band, Im Schatten junger Mädchenblüte (1919), zeigt den Erzähler bis zu einem Zerwürfnis in Gilberte Swann verliebt, sodann bei einem Ferienaufenthalt mit der Großmutter in dem Küstenort Balbec, wo er eine »kleine Schar« von reizenden Mädchen kennen lernt.
Der folgende Band, Die Welt der Guermantes (1920/21), führt den Erzähler in das mondäne Milieu des Hochadels ein. Er erlebt den Tod der Großmutter als Entfremdung von der vertrauten Person sowie Swanns Sterben als Abtreten aus der Gesellschaft.
Sodom und Gomorra (1921/22) ist die Welt der männlichen und der weiblichen Homosexualität. Erstere begreift der Erzähler durch Beobachtung des Barons Charlus. Letztere berargwöhnt er bei seiner Geliebten Albertine, mit der er in Balbec lebt, von der er sich trennt und die er schließlich beinahe heiratet.
Die Gefangene (1923), der fünfte Band, zeigt Albertine, die provisorisch bei dem Erzähler in Paris wohnt. Obwohl er sie systematisch überwacht, entflieht sie der Bindung.
Die Entflohene (1926) ist Albertine, die vor einer möglichen Rückkehr zum Erzähler stirbt. Während er mit einer Freundin der Toten vertraut wird, erforscht er Albertines Liebesleben, das ihm gleichgültig wird. Er reist und wird von seiner Jugendfreundin Gilberte eingeladen.
Der letzte Band trägt den Titel Die wiedergefundene Zeit (1927) und zeigt den Erzähler in Tansonville, wo er seine Kindheit wiederentdeckt, und im Paris während des Ersten Weltkriegs. Der Kreis schließt sich: Nach einem langen Sanatoriumsaufenthalt nimmt der gealterte Erzähler an einer Matinee bei der Prinzessin von Guermantes, der einstigen Madame Verdurin, teil, bei der er bestürzt feststellt, wie sehr die Zeit alle einstmals Bekannten verändert hat. Durch gehäufte Erlebnisse unwillkürlicher Erinnerung, die ihm in der punktuellen Identität von Vergangenheit und Gegenwart die Substanz der Zeit im erinnernden Ich offenbaren, wird er nachdrücklich von seiner Verpflichtung überzeugt, sein Talent zum Schreiben nunmehr ganz dem Festhalten dieser Erkenntnis zu widmen und beginnt mit der Suche nach der verlorenen Zeit.
Wirkung: Proust erlebte noch den Prix Goncourt; doch erst nach seinem Tod wurde seine überragende weltliterarische Position erkannt. Das Werk ist einer der wirkungsmächtigsten Erzähltexte überhaupt. Trotz eines inzwischen internationalen Proust-Kults blieb ihm vor allem bis zur Jahrhundertmitte Kritik nicht erspart.
Von linker und rechter Seite wurde er zunächst als Großbürger, Dandy, Halbjude und Homosexueller beargwöhnt. Außer dem anspuchsvollen Stil provozierte das Handlungsmilieu, dem der Autor snobistisch verhaftet schien, das er aber über viele Jahre auch studiert hatte, um es literarisch sezieren zu können. Freilich geht die Leistung weit über eine Sozialanalyse hinaus: Prousts anthropologische Beobachtungen von äußerster Subtilität ergründen, parallel zur Psychoanalyse, mit den überlegenen Mitteln der Literatur die Mechanik des Seelenlebens.
Ferner zeigen sich bei ihm in der optischen Zerlegung der scheinbar einen Albertine (»Jedesmal, wenn sie den Kopf bewegte, schuf sie eine neue, für mich oft ganz ungeahnte Frau. Es schien, als besäße ich nicht nur eines, sondern zahllose junge Mädchen.«) bereits Sichtweisen nicht nur der Fotografie, sondern auch des Films. Berühmt sind Prousts komplexe Syntax und seine bilderreiche Sprache, die zentrale Metaphern systematisch ausführt und so nuancenreich Gefühle und Gedanken nachschafft.
Der Roman wurde in alle Weltsprachen übertragen. Schon 1926–30 unternahmen Rudolf Schottlaender, Franz Hessel und Walter R Benjamin eine unvollendete deutsche Übersetzung. Die bahnbrechende Übertragung von Eva Rechel-Mertens (1953–57) wird seit 1994 durch Luzius Keller revidiert. 2002 legte Michael Kleeberg zudem eine Neufassung von Combray vor.
Lange galt das Werk als unverfilmbar; inzwischen wird – von diversen Anläufen abgesehen und nach Volker Schlöndorffs Teiladaption Eine Liebe von Swann (1983) – der Film Le temps retrouvé von Raúl Ruiz (1999) auch der unorthodoxen Struktur des Buches visuell gerecht. Überdies erscheint seit 1998 sogar eine ebenso raffinierte wie erfolgreiche, inzwischen dreiteilige Comic-Version von Stéphane Heuet. A. H

Kurzbeschreibung

Hauptthemenkomplexe sind Zeit, Liebe, Gesellschaft und Kunst. Das subjektiveWesen der Zeit, das der Erzählverlauf nachzeichnet, manifestiert sich in der nicht erzwingbaren, durch Sinneseindrücke ausgelösten glückhaften >>unwillkürlichen Erinnerung<<. Am berühmtesten ist die Episode um den wiedererkannten Geschmack eines in Tee getauchten Madeleine-Gebäcks. Die Liebe basiert primär auf dem willkürlichen Bedürfnis des Einzelnen, das sich auf einen beliebigen Gegenstand richtet, weshalb auch Freundschaft letztlich unmöglich bleibt. Verlangen wird indirekt, durch Eifersucht, erzeugt; daher sind alle Beziehungen auf Dauer unglücklich. Erotik ist oft durch Homosexualität verkörpert, von der blossen >>Inversion<< bis zum Sadomasochismus. Nicht ohne satirische Distanz werden die Spielregeln der grossen Welt geschildert, deren Falschheit besonders in der Dreyfus-Affäre zum Vorschein kommt. Ein riesiges Personeninventar, das sich aus dem Grossbürgertum und dem adligen Faubourg Saint-Germain, aber ebenso der Welt der Domestiken zusammensetzt, wird in einem sich auch technisch verändernden Paris über mehrere Tausend Seiten vorgestellt. Das Panorama der meist impressionistischen Künste und ihrer Vertreter um die Jahrhundertwende schliesslich wird vor allem für das Theater, die Musik, die Malerei und die Literatur repräsentiert durch die in den Salons mehr oder minder respektierten Künstler. Das Erleben ihrer Werke reflektiert sich in der nuancenreichen Sprache und den tiefen Reflexionen des Erzählers, der einer regelrecht platonischen Kunstmetaphysik huldigt: Angesichts des Zerstörungswerks der Zeit überlebt der Künstler in seinem Werk.


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55 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Unvergängliches Meisterwerk - schlecht gesetzt, 19. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. 3 Bände: 3 Bde. (Taschenbuch)
Also ganz klar, der Text hat natürlich 5 Sterne verdient. Warum, ist hier schon mehrfach erklärt worden.

Ich ziehe dennoch einen Stern ab, weil die vorliegende Ausgabe nicht besonders gut ist. Das Papier ist super dünn, die Bände fallen einem beim Lesen häufiger zu, wenn man nicht mit beiden Händen festhält usw.

Besonders schlecht aber ist das Lektorat! Immer wieder fehlen Buchstaben. Andere Buchstaben wurden vertauscht. So wird aus "mir" schon mal "mit", was in den komplexen Sätzen das Leseverständnis stark mindern kann.

Ich empfehle jedem, der gerne liest, dieses Buch - aber nur bedingt diese Ausgabe.

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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gigantisch, 26. August 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. 3 Bände: 3 Bde. (Taschenbuch)
Schon der Titel zieht einen magisch an: "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit"...
Und man braucht viel, sehr viel Zeit für dieses Werk. Wahrscheinlich wird es niemand in einem Zug schaffen. Ich habe mich fast zwei Jahre damit beschäftigt, also natürlich noch andere Bücher parallel gelesen.
Manches zog sich, anderes las sich flott weg. Ermüdend oder langweilig war es nie. Es ist eine ganz spezielle Welt...
Und ja, tauchen Sie ein! Nehmen Sie sich die Zeit! Sie ist nicht verloren!
Eine Bemerkung noch zu dieser Ausgabe; während Papier und Schuber und auch die buchbinderische Verarbeitung in Ordnung sind, kann der Druck nicht mithalten. Starke Farbschwankungen (manche Seite recht grau und flau, andere dafür so satt in Farbe, das sie fast durchschlägt) bis zum teilweisen völligen Druckausfall. O.k., es ist sehr dünnes Papier und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auch, aber trotzdem! Das kann man besser machen, liebe Drucker!
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Zeitaufwand der sich lohnt, 4. Oktober 2005
Von 
deathdealer92618 (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. 3 Bände: 3 Bde. (Taschenbuch)
Marcel Proust ging es in seinem Werk um das Erinnern, um das wirkliche Erinnnern, das Sich-in-die-Zeit-zurückversetzen, nicht um das Erinnern im Kopf. Wenn man an kalten Winterabenden ein Buch liest, wird man evtl. bis an sein Lebensende dieses Buch mit den kalten Winterabenden verbinden. Oder mit einer fremden Stadt in der man es las oder mit sonst etwas. Dem Autor ging es um diese "Parallelzeit" die dann ensteht, da man ja natürlich, in der Gegenwart lebt, sich aber dermassen lebendig in die Vergangenheit zurückversetzt fühlt, dass diese beiden Zeiten wie parallel zu einander geschehen. Und genauso beginnt ja auch das Buch. Der Erzähler isst einen Keks den er voher in Tee getunkt hatte und prompt versetzt ihn der Geschmack in die Vergangenheit, in diesem Fall, an einen vergangenen Sonntagmorgen an dem seine Tante ihm diesen besagten Keks ebenfalls anbot und er ihn, ebenfalls in Tee getränkt, zu sich nahm. Sofort tauchen sämtliche Dinge seiner Kindheit vor ihm auf, das Haus, die Strasse, die Stadt uvm.
So "wächst" dann dieser Roman, er führt von der Kindheit des Erzählers/Autors bis zu dem Tag an dem er sich entschliesst dieses Buch zu schreiben. Es ist schwer einen roten Faden zu erläutern, da es nur einer Kleinigkeit bedarf, das der Erzähler in die Vorvergangenheit oder auch in die Zukunft springt. Es geht um die erste Liebe, um Anerkennung in snobistischen Kreisen, um Politik, Kunst, Homosexualität und und und.
Proust beschreibt derartig detailreich Menschen, Kleidung, Umwelt, das man die jeweilige Situation wirklich vor Augen hat. Teilweise, muss ich sagen, kann das allerdings auch ein wenig zäh werden, wenn man über hunderte von Seiten einem Salongespräch folgen muss. Es ist natürlich entlarvend wie oberflächlich und größtenteils langweilg und affektiert diese Snobs untereinander agieren und kein Buch der Welt wird dies besser zum Ausdruck bringen, aber trotzdem fand ich es an einigen Stellen recht langwierig.
Aber nicht nur die Umwelt wird hier genial beschrieben, auch in die Gefühle und Empfindungen des Erzählers darf man als Leser "eintauchen". Er philosophiert über Liebe, Eifersucht, Tod, Trauer, er muss lernen mit allem umzugehen. Als Beispiel sei hier Buch Nr.5 "Die Gefangene" erwähnt, in dem die Hauptfigur seine Liebe Albertine auf Grund seiner übertriebenen Eifersucht wie eben eine Gefangene behandelt. Erst hat es den Anschein als würde es klappen so zu leben, dann endet aber doch alles tragisch... Auch inhaltlich also ein ganz grosses Buch.

Ein Buch, was wohl wie kaum ein Zweites eine ganze Epoche (nicht nur aüßerlich, sondern vor allem auch innerlich, was die Leute gedacht, gefühlt, geliebt und gelebt haben!)beschreibt. 4200 Seiten in einer wunderschönen Sprache. Man muss sich Zeit nehmen, klar, aber diese Investition lohnt sich.

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