Pressestimmen
"Ein menschliches und lebendiges Buch über das Leben, wie es lebenswert sein könnte. Es liest sich spannend wie ein Roman". (Frankfurter Rundschau)
"Auf der Suche nach dem verlorenen Glück ist der seltene Fall eines radikalen Buches, das Hoffnung macht - Dieses bemerkenswerte Buch ist vieles in einem: ethnologische Reportage, radikale Zivilisationskritik und Bericht einer persönlichen Transformation." (Psychologie heute)
"Die Sensibilität der Autorin für die kindliche Psyche ist beispielhaft." (die tageszeitung)
"Auf der Suche nach dem verlorenen Glück ist der seltene Fall eines radikalen Buches, das Hoffnung macht - Dieses bemerkenswerte Buch ist vieles in einem: ethnologische Reportage, radikale Zivilisationskritik und Bericht einer persönlichen Transformation." (Psychologie heute)
"Die Sensibilität der Autorin für die kindliche Psyche ist beispielhaft." (die tageszeitung)
Kurzbeschreibung
Die Autorin, die mehrere Jahre bei den Yequana-Indianern im Dschungel Venezuelas gelebt hat, schildert eindrucksvoll deren harmonisches, glückliches Zusammenleben und entdeckt seine Wurzeln im Umgang dieser Menschen mit ihren Kindern: Sie zeigt, dass dort noch ein bei uns längst verschüttetes natürliches Wissen um die ursprünglichen Bedürfnisse von Kleinkindern existiert, das wir erst neu zu entdecken haben.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Klappentext
Im Dschungel Venezuelas trifft ein junge Amerikanerin auf die Yequana-Indianer. Fasziniert vom offenkundigen Glück dieser "Wilden", bleibt sie insgesamt zweieinhalb Jahre bei dem Stamm und versucht, die Ursachen dieses glücklichen und harmonischen Zusammenlebens herauszufinden. Sie entdeckt dessen Wurzeln im Umgang dieser Menschen mit ihren Kindern und zeigt, wie dort noch ein bei uns längst verschüttetes Wissen um die ursprünglichen Bedürfnisse von Kleinkindern existiert, das wir erst neu zu entdecken haben.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Über den Autor
Jean Liedloff ist in New York geboren und aufgewachsen. Nach dem Universitätsbesuch unternahm sie mehrere Expeditionen in den venezolanischen Urwald, auf denen sie die Gedanken dieses Buches entwickelte. Von 1968 bis 1970 gab sie die Zeitschrift The Exologist heraus. Gegenwärtig lebt sie als Publizistin und Psychotherapeutin in Sausalito, USA.
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Auszug aus Auf der Suche nach dem verlorenen Glück, 6 Audio-CDs von Jean Liedloff, Birgitta Assheuer. Copyright © 2005. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Ich begab mich in die südamerikanischen Urwälder, ohne eine Theorie beweisen zu wollen, mit nicht mehr als normaler Neugier auf die Indianer und einer vagen Hoffnung, dort irgend etwas Bedeutsames zu lernen. Auf meiner ersten Reise nach Europa wurde ich in Florenz von zwei italienischen Forschern eingeladen, mich ihrer Diamantensuchexpedition in der Gegend des Caroni in Venezuela (eines Nebenflusses des Orinoco) anzuschließen. Es war eine Einladung in letzter Minute, und mir blieben zwanzig Minuten, um mich zu entscheiden, zum Hotel zu stürzen, zu packen, zum Bahnhof zu rasen und auf die gerade anfahrende Bahn zu springen. Es war sehr dramatisch; aber dann doch ziemlich beängstigend, als der Wirbel sich plötzlich legte und ich die Kofferstapel in unserem trübe beleuchteten Abteil wahrnahm, gespiegelt in den staubigen Fenstern, und erkannte, dass ich unterwegs war zu einem wirklichen Urwald.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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