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Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit, Kt, Bd.2, Der Tempel des Vergessens
 
 
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Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit, Kt, Bd.2, Der Tempel des Vergessens [Taschenbuch]

Serge le Tendre , Régis Loisel
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 48 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 7 (März 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551022127
  • ISBN-13: 978-3551022127
  • Größe und/oder Gewicht: 29 x 21,4 x 0,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 406.963 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nur die Zauberprinzessin Mara kennt die Formel, die den bösen Gott Ramor weiter in sein Gefängnis bannt. Doch die Formel ist zu lang, als dass sie rechtzeitig ausgesprochen werden könnte. So haben sich Maras Tochter Pelissa und der berühmte Ritter Bragon auf die Suche nach dem Vogel der Zeit gemacht - denn nur mit seiner Hilfe lässt sich die Zeit aufhalten und die Formel rechtzeitig zu Ende bringen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Achtung: Nur wer "Schatten über Akbar", den ersten Band der Serie "Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit" gelesen hat, sollte den folgenden Absatz lesen. Er verrät wichtige Details des Auftakts-Abenteuers von Bragon und Pelissa.

Bragon hat Maras Auftrag erfüllt und ihr das Schneckenhaus mit dem darin gefangenen Ramor überbracht. Nun aber verlangt die Zauberprinzessin etwas Unmögliches von dem alten Ritter. Er soll in den Tempel des Vergessens eindringen und die dortigen Runen entziffern. Nur sie verraten, wo er den Vogel der Zeit finden kann. Und nur der sagenumwobene Vogel vermag Mara dabei zu helfen Ramor für alle Zeiten zu bannen.
Nicht nur, dass dieser Tempel inmitten der Wüste vom Volk der Jasire strengstens bewacht wird und es bei Todesstrafe verboten ist, sich dem Heiligtum zu nähern. Nein, es ist auch noch niemand, der es dennoch wagte, ihn zu betreten, lebend wieder zum Vorschein gekommen.
Und als ob diese Aufgabe nicht schon Grund genug für Bragon wäre, wieder nach Hause in sein behagliches Heim zurückzukehren und Mara zu vergessen, will die Zauberprinzessin auch noch, dass er Bodias als Begleiter akzeptiert. Ausgerechnet den Zauberprinzen des Grünlandes, der Bragon in der Gunst Maras nachfolgte und ebenfalls Anspruch darauf erhebt, Pelissas Vater zu sein.
Und doch, sein Ehrgefühl und sein Beschützerinstinkt Pelissa betreffend lassen Bragon keine andere Wahl, er bricht zur Stadt Tha auf, um diesem Tempel einen Besuch abzustatten.

Teil zwei der zur Legende gewordenen Serie von Szenarist Serge Le Tendre und und Illustrator Régis Loisel kann zwar lange nicht an die Spannung und Geschlossenheit des ersten Bandes anknüpfen, glänzt dafür jedoch mit einer sehr viel höheren Dosis Humor ' mal feinsinnig, mal grob und wartet zum Ende hin mit extrem dramatischen Szenen auf.
Wer den ersten Band gelesen hat, wird ohne Zweifel sowieso die gesamte Serie erwerben, wer "Schatten über Akbar" jedoch noch nicht kennt, wird verzweifeln. Man kann "Der Tempel des Vergessens" kaum als eigenständiges Werk bezeichnen. Zu vieles wird nicht mehr erläutert, zu wichtiges entgeht dem Leser ohne Kenntnis der Vorgeschichte. Aber wer kann auch diesem Geniestreich von Loisel und Le Tendre in seiner Gänze widerstehen?

Wer Abenteuergeschichten mag, fantastische Welten liebt und ebenso handfesten wie göttlich in Zeichnungen umgesetzten Humor fordert, sollte "Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit" auf seinen Wunschzettel setzen. Zwar lassen sich Zeichnung und Druckqualität kaum mit den Hochglanzprodukten, die es heutzutage, beispielsweise aus dem Hause Splitter, zu Hauf gibt, vergleichen, doch die komplexe, fantasievolle und immer wieder sehr überraschend verlaufende Story sucht ihresgleichen ' keine Frage.

Stefan Erlemann
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Glaubwürdiges Comic 4. März 2012
Von Laix
Die ersten 4 Bände haben mir sehr gut gefallen, sie bilden eine schlüssige Geschichte. Das Einzige, was mir nicht so gefallen hat, war die teilweise doch holprige Sprachwahl, die ich bei anderen Comics auf jeden Fall besser finde. Aber man gewöhnt sich mit der Zeit daran. Vielleicht lag es auch am Übersetzer, dass es manchmal ein wenig seltsam klang. Aber die Geschichte und die Bände bleiben im Kopf und das macht eine gute Geschichte doch aus oder? :)
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(Hinweis: Zunächst erfolgt die Einzelbewertung des zweiten Bands, im Anschluss die Gesamtbewertung der Reihe.)

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Band 1 (1983): ****
Band 2 (1984): ***
Der zweite Band erinnert stark an den ersten und es lassen sich gewisse wiederkehrende Strukturen erkennen, in Hinblick darauf dass es wieder eine Teilaufgabe zu erledigen gilt und dazu wieder in das Reich eines anderen Volkes eingedrungen werden muss. Dennoch bleibt die Geschichte spannend und wartet mit neuen originellen Ideen auf.
Neben Bragon, Pelissa, Pelzchen und dem Unbekannten bleiben auch Bulrog und Toll fester Bestandteil der Geschichte. Dazu kommt in diesem Band noch Bodias, ehemaliger Rivale von Bragon um die Gunst von Mara, Pelissas Mutter, und mit ihm auch die Frage, wer eigentlich Pelissas Vater ist.
Das Abenteuer dreht sich diesmal um einen Tempel, in dem das Wissen über den Aufenthaltsort des Vogels der Zeit verborgen liegt. Leider gilt der Tempel als der gefährlichste Ort ganz Akbars...
Für mich ist dies der schwächste Band der Reihe, obwohl er ebenso gute Unterhaltung und Ideen bietet, wie die anderen Bände. Allerdings gibt es einige Wendungen in der Geschichte, die ich zwar grundsätzlich gut, in ihrer Entwicklung jedoch nicht richtig überzeugend finde. Zum Beispiel ist das Ende dieses Bands zu abrupt und Konflikte lösen sich zu leicht in Wohlgefallen auf.
(!!! Vorsicht Spoiler: Ich beziehe mich vor allem auf die finale Konfrontation mit dem Zauberprinzen der Jaisire. Aber z.B. auch Bulrogs Sinneswandlung ist nicht wirklich einsichtig. !!!)
Band 3 (1985): ****
Band 4 (1987): *****

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Bewertung der Reihe:

Story: ****
Die Welt ist bedroht durch den dunklen Gott Ramor, der seinem magischen Gefängnis zu entfliehen droht. Die Zauberprinzessin Mara kann das Gefängnis wieder stärken, doch dazu braucht sie Zeit. Zeit, die ihr nur der Vogel der Zeit verschaffen kann. Daher machen sich ihre Tochter Pelissa und der Ritter Bragon auf die Suche nach dem Vogel.
Die Geschichte ist gewissermaßen ein für das Genre typisches Fantasy-Abenteuer, indem eine Gruppe von Helden auf der Suche nach Artefakten verschiedenste Gefahren durchstehen müssen.
Die Atmosphäre wechselt regelmäßig zwischen lustig und dramatisch, oder beides in einem. Bemerkenswert ist, dass immer die perfekte Balance gewahrt wird. Andere Geschichten verlieren oft ihre Spannung, weil die Geschichte durch zu viel Humor an Ernsthaftigkeit einbüßt. Nicht hier! Der Humor ist situationsbezogen und überlagert nicht die Grundstimmung.
Interessanterweise, hat mir die Reihe beim zweiten Durchlesen deutlich besser gefallen. Ein Grund dafür waren beim ersten Mal sicherlich auch Wartezeiten zwischen den Bänden. Doch auch die Tatsache, dass ich nun die Wendungen der Geschichte schon kannte, hat mich sehr auf Details der Geschichte sensibilisiert. Ich empfehle also auch das Wiederlesen der Reihe.
Ich schätze besonders an der Geschichte, dass wirklich ausnahmslos jeder wesentliche Charakter eine überraschende Seite bereit hält. Es gibt keine eindimensionalen Gestalten. Selbst die Antagonisten, also sogenannte 'Feinde', sind nicht einfach irgendwelche böse Gestalten. Es gibt in dieser Reihe eigentlich keine rein 'guten' oder 'bösen' Charaktere. Die Welt von Akbar besteht aus sieben Reichen, besiedelt von unterschiedlichen Völkern und Rassen. Dementsprechend gibt es kulturelle Differenzen und auch Misstrauen, die zu Konflikten führen. Doch auch deren Beweggründe werden nicht ausgelassen und so gibt es tatsächlich keine absolut böse Entität, mit Ausnahme natürlich von Ramor, der ultimativen Bedrohung. Auch die Hauptcharaktere haben alle ihre schlechten Seiten oder gar seelische Abgründe. Das führt natürlich dazu, dass einige Hauptcharaktere auch nicht wirklich richtig sympathisch sind. Das ist ein Aspekt der viele Geschichten für mich unlesbar macht, doch in diesem Fall schadet es überhaupt nicht.
Ein wichtiger Aspekt einer Fantasy-Geschichte ist auch, wie interessant und originell die fiktive Welt ist, in der sich die Geschichte abspielt. Hier muss ich den Autoren wirklich ein Kompliment machen. Der Schöpfungsmythos bleibt zwar recht vage und wirr, ist auch nicht so richtig überzeugend, doch dafür sind die Orte und Landschaften, die Völker und Kreaturen von Akbar wirklich fantastisch und vor allem nicht aus der Fantasy-Standardschublade entliehen.

Artwork: ***
Das Artwork sorgt bei mir für zwiegespaltene Gefühle.
Auf der einen Seite gefällt mir das Charakter-Artwork ungemein gut. Der Stil ist sehr prägnant. Die Hauptcharaktere sind originell, insbesondere Pelissa, der Unbekannte und Bulrog. Vor allem sind es aber die vielfältigen Rassen und Wesen Akbars, die mich fasziniert und beeindruckt haben.
Auf der anderen Seite sehe ich die Kolorierung als große Schwäche des Artwork. Plakative und blasse Farben wechseln sich ohne sichtbares Konzept ab und zudem ist die Kolorierung auch noch unsauber umgesetzt. Ich finde auch wenig Gefallen daran, wenn Charaktere komplett einfarbig koloriert sind, was in dieser Reihe leider oft anzufinden ist.
Im Zusammenspiel mit den Zeichnungen wirkt das Artwork insgesamt sehr unruhig. Außerdem wird größtenteils weder in den Zeichnungen noch der Kolorierung Licht und Schatten wirklich Beachtung geschenkt , weshalb viele Panels flach und eintönig wirken.
Darüber hinaus gibt es, wie auch in vielen anderen Comics, immer wieder Charaktere vor detaillosen einfarbigen Hintergründen.
Ich hätte mir für diese Reihe wirklich einen aufwändigeren Artworkstil gewünscht, vor allem weil eben hier viel Potenzial für großartige Bilder vorhanden gewesen wäre. Momente, in denen ich wirklich mal innehielt, um ein Panel zu bestaunen, hatte ich leider kaum. Das Artwork, speziell die Zeichnungen, sind gut, doch in Abgrenzung zu Comics mit wirklich großartigem, richtig aufwändigen Artwork, gibt es hier 'nur' drei Sterne. Ich muss hinzufügen, dass ich die Comics in ihrer deutschen Erstauflage von 1985 besitze. Damals wurde noch sehr mattes Papier eingesetzt, was dem Artwork nicht zu Gute kommt.

Fazit: ****
Der Erfolg von 'Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit' kommt nicht von ungefähr. Die Reihe ist wirklich lesenswert.

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Band 1 - Band 2 - Band 3 - Band 4
o ______ oo ____ o ______ ooo ____ -> Spannung
oo _____ oo ____ ooo ____ ooo ____ -> Atmosphäre
ooo ____ oo ____ oo _____ o ______ -> Action
o ______ o _____ o ______ o ______ -> Humor
_ ______ _ _____ o ______ oo _____ -> Gefühl
_ ______ _ _____ o ______ o ______ -> Anspruch
o ______ _ _____ o ______ o ______ -> Erotik
o ______ o _____ o ______ o ______ -> Gore&Splatter

(ooo - sehr viel; oo - viel; o - etwas)

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Anmerkungen zu Ausgaben:

comicArt (Softcover):
Die deutsche Erstausgabe. Sehr schlichte Ausgabe im Softcover-Format mit mattem Papier. Das Design der Reihe finde ich nicht sehr gelungen und ist auch nicht konsequent bei allen Bänden gleich. Der Buchrücken ist bei dieser Ausgabe unifarben beige. Hervorzuheben ist das schöne Cover des zweiten Bands. Die Bindungsqualität ist besser als bei der späteren Carlsen Comics Ausgabe.

Carlsen Comics (Softcover):
Ich bin kein Freund dieser dünnen Softcover-Hefte von Carlsen Comics. Sie nutzen sich schnell ab (bei häufigem Lesen) und machen aufgrund der eintönigen und dünnen Buchrücken auch im Regal nicht viel her. Was in diesem Fall für diese Ausgabe im Vergleich zur älteren comicArt-Ausgabe spricht, ist das weniger matte Papier, welches das Artwork besser zur Geltung bringt.

Carlsen Comics (Hardcover):
Zu dieser Ausgabe kann ich leider nicht viel sagen, doch grundsätzlich würde ich Hardcover immer bevorzugen. Preislich sind die gebrauchten Bücher auch nicht unattraktiv.

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PS:
Ich bin aktuell dabei meine komplette Comic-Sammlung nochmal zu lesen und dabei zu rezensieren. Wie sicherlich aufgefallen, nutze ich für die Rezensionen einen recht schematischen Aufbau. Ich würde mich über konkrete Kommentare und Tipps zu meinen Rezensionen freuen, um sie hilfreicher und lesbarer zu machen. Vielen Dank.
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