20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
furchtbar!, 22. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Suche impotenten Mann fürs Leben: Roman (Taschenbuch)
Die von der Männerwelt frustrierte Mittdreißigerin Carmen setzt eine Anzeige in die Zeitung "Suche impotenten Mann für´s Leben". Auf diese Anzeige melden sich die unterschiedlichsten Männer.
Vom reichen Baron bis hin zum armen Schlucker. Gemeinsam mit ihrer fast 90jährigen Nachbarin sortiert Carmen nun aus...
Der Titel verspricht ja so einiges. Humor, Ironie, Wortwitz... Jedoch habe ich keinen Absatz in diesem Buch gefunden, auf den diese drei Wörter passen. Stattdessen wird man konfrontiert mit Langeweile, Klischees, Seitenfüllerei, schlechten Dialogen, realitätsfernen Protagonisten...
Ich bin durchaus Fan von allgemeiner Frauenliteratur, die das ganze Thema "Frau / Mann" hurmorvoll betrachtet - aber dieses Buch geht gar nicht.
Zeitverschwendung, nicht zu empfehlen.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Null Sterne!, 30. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Suche impotenten Mann fürs Leben: Roman (Taschenbuch)
Ein schlechteres Buch als dieses habe ich bis jetzt noch nicht gelesen. Langweilig, vollgestopft mit Klischees, die Story teilweise derart an den Haaren herbeigezogen, dass ich mich fragte, wie sich dieses Buch überhaupt verkaufen kann.
Die Protagonistin ist eine richtige Superfrau mit gut bezahltem Job (natürlich selbstständig und privat krankenversichert) und einem Aussehen, dass die Männer ihr scharenweise hinterher laufen. Da ihr aber auf die Nerven geht, dass diese prinzipiell ständig mit ihr ins Bett wollen, sucht sie sich einen impotenten Mann per Anzeige.
Irgendwann wird ihr bewusst, dass der Mann, den sie schlussendlich gefunden hat, lieber doch nicht impotent sein sollte, was er dann auch tatsächlich nicht ist.
Unmengen an Alkohol werden in diesem Roman verkonsumiert, abstruse Handlungsstränge gehen unkoordiniert ineinander über, die 80 jährige, über Jahre unbeachtete Nachbarin avanciert urplötzlich zur besten Freundin überhaupt, jeden der impotenten Männer kann man mühelos in eine Schublade stecken.
Mein erster Frauenroman und definitiv mein letzter.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Tolle Idee - Schlecht geschrieben, 17. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Suche impotenten Mann fürs Leben: Roman (Taschenbuch)
Gaby Hauptmanns Buch liest sich sehr zäh...die Idee (?) den Schreibstil möglichst einfach zu halten und nicht mit vielen Nebensätzen aufzuwarten, war eindeutig eine Schlechte...Die Sätze sind abgehakt und erinnern an Aufzählungen. Manche Passagen sind gut gelungen, andere wiederum einfach nur langweillig.
Die Dialoge ebenfalls: Oft scheint es so, dass sich die Hauptfigur Carmen Legg gar nicht richtig mit den anderen Charaktern zu unterhalten scheint, was ihrer Figur nicht unbedingt die nötige Tiefe verleiht...seltsam ist auch die wachsende Beziehung zur alten Nachbarin: Von heut auf morgen werden aus Carmen und ihr auf einmal die besten Freunde, und dass, obwohl sie Jahrelang nebeneinander hergelebt haben und sicher vom anderen wussten...
Einzig interessant und vielschichtig sind einige der Männer, die Carmen auf ihrer Anzeige hin kennenlernt und trifft. Bis auf Oliver, über den wir nicht mehr erfahren, dass er Carmen nicht sehr sympathisch ist und gerne mit ihr nach New York fliegen möchte, sind schon einige sehr interessante Exemplare darunter: Frederic, der "junge Wilde", Stefan Kaltenstein, der vornehme, ältere Adelige, der (hups, was für ein (weiterer) Zufall) auch noch mit ihrer Nachbarin in enger Verbindung steht (was natürlich später, durch "Zufall" herauskommt), oder zum Schluss David, der "Sunnyboy", den Carmen auf einmal sehr sympathisch und anziehend findet...Leider alle impotent.
Das ist die - gute - Idee die dahinter steckt! Leider hat sie keine würdige Autorin & Story bekommen.
Während des LEsens hatte ich oft gewaltige Lust, mich an meinen Computer zu setzen und ganze Passagen umzuschreiben, so schrecklich ist teilweise der Schreibstill von Frau Hauptmann. Ich bin selbst - leider noch unentdeckte - "Autorin" (zumindest schreibe ich, das mit der Autorin sei dahin gestellt), und ich weiß: Ich könnte es tausend mal besser. Schreibstil ist vielleicht auch eine Frage des Geschmacks, aber täusche ich mich oder nicht, dass ein Buch für den Mainstream (und das ist es nun mal) sich einfach besser lesen lässt, wenn es klar und flüssig geschrieben ist?
Sämtliche, bekannten Klischees zum Thema "Mann und Frau" werden ebenfalls aufgefahren. Manche passen sicherlich gut, werden witzig und charmant in die Geschichte mit eingebunden, aber streckenweise häufen sie sich so stark, dass ich das Buch manchmal erst einmal zur Seite legen musste und mich anderweitig beschäftigt habe. Carmen Legg zum Beispiel, die absolute "Superfrau", wirkt (wie schon erwähnt) relativ eindimensional: Außer den Äußerlichkeiten, ihrem Job und mit wem sie befreundet ist und dass die Schnauze voll hat von Männern, erfahren wir nichts über sie. Ihre Gespräche mit den anderen Figuren sind oft so klischeehaft oder karg beschrieben, dass auch hier nicht viel herauszuholen ist. Das, was einen lebhaften, wirklich unterhaltenden und mitreißenden Roman ausmacht, fehlt hier: Die Figuren werden vor dem inneren Auge nicht lebendig und können ihre eigentliche Aufgabe nicht erfüllen: Die Geschichte zu tragen und sie interessant machen.
Das Buch wäre - wenn es denn ein wenig besser geschrieben worden wäre - klasse Unterhaltung! Seicht und klischeehaft vielleicht, aber man hätte (als Frau) Spaß dabei. Durch den bereits erwähnten schlechten Stil der Autorin und der schlechten Ausarbeitung der Figuren bleibt es mir eher schlecht als recht in Erinnerung und ich kann es nicht weiter empfehlen.
Kurzum: Coole Idee (durch Nichtskönnen) verpfuscht.
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