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Kundenrezensionen

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am 27. Mai 2009
Der Anfang der Georgina Kincaid-Serie hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Der Beginn schleuderte mich mitten in Georginas Welt, die mich zunächst auch etwas verwirrte. So viele neue Personen wurden eingeführt, dass mir der Kopf schwirrte. Doch als die Erzählung in ruhigeres Fahrwasser geriet, fühlte ich mich zunehmend wohl in ihrer Welt. Und was für eine neue und ungewöhnliche Welt das ist ! Da leben Engel,Dämonen,Vampire,Kobolde und Sukkuben mitten unter uns, fechten so ganz nebenbei den Kampf um unsere Seelen aus und führen ansonsten normale Existenz. Georgina war mir gleich sympathisch. Sie liebt Bücher, ein gutes Leben und sehnt sich nach einer Familie, die ihr als Sukkubus wohl für immer verwehrt bleiben wird. Die Anziehungskraft, die zwischen ihr und Seth besteht, ist wundervoll beschrieben worden. Auch die erotische Spannung zwischen Georgina und Roman war für mich fühlbar real. Je mehr ich ihre Welt und ihre Probleme und Sehnsüchte verstand, desto faszinierender wurde sie für mich. Ganz nebenbei habe ich mich in Seth verliebt. Was für ein toller Mann mit einer nie enden wollenden Auswahl an T-Shirts ! Viele Nebencharaktäre sind so spannend, dass ich es kaum erwarten kann, mehr von Georgina zu lesen.
Die Suche nach dem Mörder zieht sich durch das ganze Buch, auch wenn zwischenzeitlich mehr Georginas Liebesleben in den Vordergrund zu treten scheint. Das Ende ist fantastisch und spannend.

egenwart, Seattle,USA. Georgina Kincaid ist ein Sukkubus, ein weiblicher Dämon,der ausgestattet mit Schönheit, Charme und dem gewissen Etwas, menschliche Männer um den Finger wickeln kann. Das diese bei einem intimen Kontakt mit ihr dabei einen Teil ihrer Lebensenergie einbüßen, ist ihnen nicht klar und so soll es auch bleiben, denn dass unsterbliche Wesen mitten unter uns wandeln, muss unter allen Umständen ein Geheimnis bleiben. Georgina jedenfalls versucht ein normales Leben zu führen. Sie arbeitet in einer Buchhandlung hat sowohl menschliche als auch unsterbliche Freunde um sich und die Tatsache, dass ihr absoluter Lieblingsautor Seth Mortensen in ihrer Buchhandlung aus seinem neuen Werk vorlesen wird, bringt sie völlig aus dem Häuschen. Da passt es gar nicht, dass plötzlich jemand beginnt, Unsterbliche umzubringen, was per se eigentlich unmöglich sein sollte. Georginas Spürnase erwacht und bald schon ist klar, dass sich der Mörder an ihre Fersen geheftet hat.
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am 3. Mai 2010
Nach Durchlesen einiger Bewertungen und der Leseprobe (die ich sehr unterhaltsam fand) habe ich mich für dieses Buch entschieden. Ich kannte einige Geschichten über die Sukkuben und die Inkuben. Daher fand ich es auch interessant, welche Ideen die Schriftstellerin hatte.

Leider konnte ich mich nach den ersten 100 Seiten nicht mit der Geschichte idetifizieren. Ich fand die Schreibweise/Ausdrucksweise sehr angenehm und die Ansichten/Ideen der Richelle Mead interessant, aber leider nicht fesselnd. Für mich wirkte der Sukkubus Georgina (Hauptcharakter) irgendwie zerstreut. Sie war nicht böse, weil sie immer noch ihre Tat als Mensch bereute, aber auch nicht gut, weil manche Ihrer Gedanken etwas selbstsüchtig waren. Doch dann konnte man mehr in die Tiefe sehen. Die Schriftstellerin bot einen Einblick in die Mythologie. Richelle Mead hat meiner Meinung nach sehr gut recherchiert. Sie schaffte es Lilith, die Nephilim und unterschiedliche Untote (wie Vampire, Engel und Dämonen)in einem Buch zu vereinen und erweckte diese Geschichte dadurch erst richtig zum Leben. Ich empfand auch die Liebesgeschichte sehr passend, da die anfangs bemengelte Zerstreutheit alles nochmal aufgriff. Je näher das Buch dem Ende kam, desto weniger konnte ich es weglegen.

Ich werde mir auf jeden Fall das zweite Buch (Succubus on top) und vielleicht sogar das dritte Buch (Succubus dreams) holen! Dank Amazon hier noch zur Info: Ein viertes Buch "Succubus Heat: Heißer wird's nicht" soll im Oktober 2010 auf Deutsch raus kommen.

Was mir nicht gefallen hat, waren die Tippfehler und die Tatsache, dass es dieses Buch nicht als gebundene Ausgabe gibt.

Jeder der sich für Mythologie interessiert und auch vor biblischen Hintergrund nicht zurückschreckt, sollte sich dieses Buch holen. Für mich hat sich mein Durchhaltevermögen rentiert, indem ich das Buch nicht so schnell aufgeben wollte. Viel Spaß!
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am 10. September 2011
Inhalt:
Georgina Kincaid ist nicht gerade Sukkubus aus Leidenschaft. 'Zu ihrem Job als übernatürliches Wesen und zu ihrem Überleben muss sie sich mit Lebensenergie ernähren, heraufbeschworen durch den Austausch von Leidenschaft mit Männern... was wiederum heißt, dass das männliche Geschlecht geschwächt wird und dadurch auch kein normaler Sex und vor allem keine normale Beziehung für Georgina möglich sind. Als plötzlich ihr Lieblingsautor, der nette und zurückhaltende Seth Mortensen genau in ihrer Stadt sein neues Heim bezieht geraten Georginas Gefühle allerdings völlig ins wanken und es braucht einiges an Kraft und Ausdauer um ihrer Lust zu widerstehen. Und als wäre ein heißer Kerl nicht genug, taucht schließlich auch noch der unwiderstehliche Roman in ihr Leben und Georgina weiß sich bald nicht mehr zu helfen. Doch leider stellen einem Sukkubus nicht nur solche Probleme ein Hindernis am normalen Leben dar, das Georgina eigentlich als Buchhändlerin zu führen probiert, denn ohne Vorwarnung werden dann auch noch einige Unsterbliche aus ihrem Umfeld ermordet und keiner weiß warum und wer dahinter steckt? Vor allem Georgina fragt sich nach einiger Zeit: "Verflucht, warum kenne ich die alle und zum Teufel, warum immer die, mit denen ich ein Problem habe?" Bis sie nicht selbst angegriffen wird...

Rezension:
Wie nicht anders von Richelle Mead zu erwarten, hat mich auch der erste Band der "Succubus-Reihe" um Georgina Kincaid regelrecht vom Hocker gehauen. Die Autorin versteht es einfach ausgezeichnet, wie man Charaktere sympathisch macht, hohe Spannungbögen erzeugt und vor allem dem Leser nie eine Sekunde der Langweile entlockt. Nachdem ich die ersten beiden Bände der "Dark Swan-Reihe" bereits regelrecht verschlungen hatte, wurde mir von vielen Seiten garantiert, dass mich die Georgina Kincaid Bücher wahrscheinlich noch mehr begeistern werden und dabei wurde mir auch nicht zu viel versprochen. "Succubus Blues" hat mir mindestens genauso gut gefallen wie meine bisher gelesenen Bücher von Richelle Mead. Da darf ich ja wohl jetzt am meisten auf die "Vampire Academy Reihe" gespannt sein, die alles andere anscheinend noch einmal übertreffen soll! Wird wohl nicht mehr so lange dauern, bis ich mich auch an dieser Reihe vergfreife! :)

In die Protagonistin Georgina Kincaid konnte ich mich persönlich wirklich sehr gut hineinversetzten. Ihre Art und ihr Charme sind im größten Teil liebevoll und witzig, aber doch auch einen Hauch eingebildet und kalt würde ich sagen, was sie mir dann im Endeffekt auch so echt erscheinen ließ.

Auch die Nebencharaktere wie ihre Vampirfreunde, den Kobold und die Engel habe ich ins Herz geschlossen, wobei ich aber leider erwähnen muss, dass Georginas Männergeschmack wirklich zu wünschen übrig lässt. Weder der Autor Seth noch der hübsche Fremde Roman haben mein Herz höher schlagen lassen. Seth war mir etwas zu langweilig und zu brav und Roman einfach zu viel Macho. Naja schade eigentlich, aber trotzdem hat diese Tatsache das Buch nicht unbedingt schlechter gemacht. Ich hätte mir nur gewünscht, in Liebesdingen etwas mehr mit Georgina mitfühlen zu können.

Der Schreibstil der Autorin war wie immer fließend und angenehm, sodass man geradezu von Kapitel zu Kapitel gleitet und die Zeit nur so verstreicht. Ich war von der ersten Zeile an in der Story versunken, denn Georginas Leben scheint von Anfang an alles andere als einfach zu sein. Viel übernatürliches spielt eine Rolle und doch versucht sie ihr Leben so gut wie möglich in einem angenehmen menschlichen Umfeld zu führen. Als Leser kann man sich sehr gut in Georgie hineinversetzen, besonders ihr Verlangen etwas normaler zu sein, und nicht immer allen Männer, vor allem netten Männer die Lebensenergie zu klauen, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Und dass das Verlangen manchmal die Oberhand gewinnt ist doch klar, wir sind doch alles bloß Menschen... Na ja, Georgina zwar nicht, aber ihr wisst sicher was ich meine! ;)

Besonders am Ende wurden die Passagen sehr spannend beschrieben und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, da ich unbedingt herausfinden musste welche Geheimnisse im Verborgenen liegen und vor allem wer Georginas Herz nun eindeutig für sich gewinnen wird. Einige Wendungen hatte ich bereits vermutet, andere haben mich wiederum wirklich sehr verblüfft. Zum Schluss war ich im Großen und Ganzen zufrieden, wobei ich stark glaube und auch hoffe, dass da noch einges auf uns zukommt, den der Kampf auf diesem Band scheint noch keinen entgültigen Abschluss gehabt zu haben. Man darf also gespannt sein!

Jedenfalls hat mich Georgina so sehr begeistert, dass ich momentan auch schon den zweiten Band begonnen habe und auch dieser mich nicht mehr loslässt.

Hier eine kleine Übersicht über die bisher erschienenen Bände:

1. Succubus Blues: Komm ihr nicht zu nah
2. Succubus on Top: Ihr Kuss ist tödlich
3. Succubus Dreams: Verlangen ist ihre schärfste Waffe
4. Succubus Heat: Heißer wird's nicht
5. Succubus Shadows: Die dunkle Seite der Versuchung
6. Succubus Revealed (ab Oktober 2011)

Fazit:
"Succubus Blues" ist ein ausgezeichneter Einstieg in eine neue Welt voller mystischer Wesen. Als Leser findet man sich wundervoll in dieser Welt zurecht und bekommt nicht genug, nicht zuletzt wegen der atemberaubenden Protagonistin, die wortwörtlich durch Himmel und Hölle geworfen wird. Fans von Richelle Mead sollten unbedingt zugreifen, aber auch andere Fanasy-Leseratten (vor allem 18+) werden mit Georgina Kincaid viele spannende Lesestunden erleben. Liebe, Erotik, Verlangen, Streit, Hass, Kämpfe... mit allem ist zu rechnen. Von mir erhält dieser Lesegenuss 4,5 Sterne (ein halber Stern Abzug wegen der leider etwas unanziehenden männlichen Protagonisten) und eine absolute Weiterempfehlung.
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am 28. Februar 2011
Inhalt:
'Succubus Blues' handelt von der wunderschönen Georgina, die vor langer Zeit ihre Seele verkauft hat und so zu einem Sukkubus wurde, welche durch Sex Lebensenergie stehlen. Sie arbeitet unter den Fittichen des städtischen Erzdämons, der meistens in der Gesellschaft von dem Engel Carter auftaucht ' und zwar nicht ohne Grund, denn als Georginas Vampirfreund getötet wird ist allen klar, dass etwas nicht mit rechten Dingen läuft. Die Unsterblichen sind in Gefahr. Dazu kommt ihr durcheinander geratenes Liebesleben, denn wem kann sie sich nähern, ohne den Auserwählten gleich zu töten? Und für wen schlägt ihr Herz wirklich? Für den überaus attraktiven Roman oder doch eher für den liebenswerten Seth? Ein spannender Wettlauf beginnt, um Überleben, prickelnder Lust und der Suche nach richtiger Liebe.

Meinung:
Mir hat 'Succubs Blues' wirklich gut gefallen. Das Buch ist wie die Vampire Academy Reihe gut zur Unterhaltung gedacht, zwar kurzweilig, aber es macht einfach Spaß sich in die Rolle des Hauptcharakters zu vertiefen.
Die ganze Idee ist nicht unbedingt neu, es gibt eine Vielzahl an Wesen, wie Dämonen, Engel, Vampire, etc. ' Das einzig neue daran ist wahrscheinlich die Thematisierung des Sukkubus, dass habe ich bisher noch nicht in diesem Maß zu lesen bekommen. Ich fand diesen Schwerpunkt interessant, weil so auch das Thema Erotik mit einbezogen wurde, ohne dass es irgendwie aufgesetzt erschien. Natürlich ist die Geschichte durch die mit Einbringung von Vampiren etwas klischeehaft, dies hat mir meinen Lesespaß jedoch in keiner Weise genommen. Der weibliche Hauptcharakter erschien mir relativ sympathisch ' okay, dass sie Sex hat um zu Überleben gehört zu ihrer Natur, ist allerdings wohl eine Gewöhnungssache je nach Leser. Ansonsten hat mir Georgina gefallen, denn sie ist, wie so mancher Hauptprotagonist, anders. Jedoch hat sie meiner Meinung nach zu wenig für ihren Traum gekämpft, ab und an schien es mir eher, dass sie sich bedingungslos hingibt, bloß damit sie sich nicht selber wehren muss, dass war etwas schade und ließ den Charakter an manch einer Stelle etwas oberflächig erscheinen, was aber in diesem Genre häufiger geschieht.
Die männlichen Hauptprotagonisten Roman und Seth haben mir beide sehr gefallen, sie waren auf ihre eigenen Art charmant und sympathisch, wobei man auch nicht wirklich einschätzen konnte, wer denn nun der Böse ist. Die Geschichte ist zwar in einem gewissen Teil vorhersehbar, aber nur zu Bruchstücken, die sich gegen Ende zu einem Puzzle vervollständigen und ich muss hier wirklich deutlich schreiben, dass mir die im Grunde 'böse' Seite in diesem Roman um ein Stück besser gefallen hat, denn genau diese mysteriösen Bösen wecken die Spannung in dem ganzen Roman und bieten Abwechslung zu den Erotikstellen, die meiner Meinung nach angenehm zu lesen waren, denn ich bin normalerweise nicht so der große Fan von solchen Textstellen. Mich hat es auch ein wenig überrascht, da Vampire Academy wohl eher Jugendliche anvisiert und ich das bei 'Succubus Blues' auch in gewisser Weise erwartet hätte. Das Buch ist aber wesentlich mehr im Bereich der Fantasy-Erotik einzuordnen, denn es gibt immer wieder so gewisse Stellen '
Richelle Mead hat wie in ihren anderen Romane auch hier einen angenehmen Schreibstil, der flüssig zu lesen ist und relativ wenig Zeit beansprucht. Ihre Sprache ist ebenso kurzweilig wie der Inhalt, was aber sicherlich keine Schande ist, da mich 'Succubus Blues' sehr gut unterhalten hat.
Im Englischen erscheint dieses Jahr übrigens schon der 6 Band. Unter einem anderen deutschen Verlag sind auch schon weitere Teile erschienen, die Ausgaben sollen angeblich aber nicht ganz fehlerfrei sein. Deshalb werde ich auf die nächste LYX Taschenbuchausgabe warten, denn mir hat das Cover der ersten Ausgabe sehr gut gefallen.

Fazit:
Ich gebe dem Buch volle 5 Sterne, weil es zwar eine kurzweilige Lektüre ist, die mir jedoch im Bezug zu vielen anderen Büchern in diesem Bereich am besten gefallen hat. Es gibt viele mythologische Wesen, Interpretationen aus der Bibel und einen Wechsel zwischen angenehmer Spannung und nicht zu dick aufgetragener Erotik, die 'Succubus Blues' sehr interessant für Fantasyleser macht.
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. August 2010
In ihrem Umfeld erscheint Georgina Kincaid als ganz normale junge Frau, die ihrem Job mit Begeisterung nachgeht, gerne mit ihren Freunden ausgeht und zur Entspannung nichts lieber macht als ein Buch ihres Lieblingsautors Seth Mortensen zu lesen. Ihre wirklich guten Freunde wissen jedoch, dass Georgina alles andere als eine normale Frau ist: sie ist ein Succubus, eine Damönin, die während des Geschlechtsverkehrs ein Stück des Lebenshauches ihres Partners aussaugt und sich davon 'ernährt'. Obwohl das Dasein als Succubus auch seine Vorteile hat, wie beispielsweise das Gestaltenwandeln, so sträubt sich Georgina dagegen eine ernsthafte Beziehung mit einem Mann einzugehen, weil sie einer Person, die ihr am Herzen liegt keinen Schaden zufügen will. Da kommt es ihr natürlich sehr ungelegen, dass nicht nur ein sondern gleich zwei besonders attraktive und interessante Männer in ihr Leben treten, zu denen sich Georgina mal mehr und mal weniger hingezogen fühlt. Und als ob das nicht schon genug wäre treibt sich ein besonders gefährliches Wesen auf der Welt herum, welches eine Bedrohung für ihre Freunde (u.a. Vampire und Engel) und für sie selbst darstellt.

Georgina Kincaid erscheint dem Leser als eine sehr sympathische und bodenständige Protagonistin, die besonders authentische und freundliche Charakterzüge hat.
Die beiden Männer, die plötlich in Georginas Leben treten könnten unterschiedlicher nicht sein.
Der Autor Seth erscheint mürrisch und unnahbar, hat zugleich eine geheimnisvolle und auch warme Seite. Im Umgang mit anderen Menschen scheint er sehr zurückhaltend und schüchtern, während er gerade in Textform, seien es Emails oder Romane, seine Gefühle zum Ausdruck bringen kann.
Roman dagegen ist im Gegensatz zu Seth sehr frech, direkt und selbstbewusst. Trotz seiner offenen Art scheint er auch ein liebervoller und zudem ein ernster Typ Mann zu sein.
Die Charaktervielfalt die Richelle Mead in ihrem Roman schafft ist auf jeden Fall sehr besonders und schön zu lesen.

Allerdings war mir der gesamte Roman zu langwierig. Ich war gespannt auf einen Roman von Richelle Mead außerhalb der Vampire Academy Reihe, die ich verschlungen habe. Auch in 'Succubus Blues' sticht der schlichte und angenehm zu lesende Schreibstil von Mead hervor, trotzdem fehlt dem Roman wesentlich an Spannung. Ich musste mich oft sehr aufraffen, um das Buch weiterzulesen, obwohl mich die Thematik und die Vielfalt an Fantasiewesen gereizt und interessiert hat. Leider hat es Mead für mich nicht geschafft, die gelungene Idee so umzusetzen, dass mich die Geschichte in ihren Bann gezogen hätte.

Fazit: 'Succubus Blues' kann für mich nicht mit der 'Vampire Academy' Reihe mithalten. Die Charaktere sind sehr vielfältig und authentisch, allerdings fehlt es der Geschichte an Tiefe und Spannung.
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am 22. August 2009
Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch Amazon. Ich nutzte die Möglichkeit, die ersten Seiten zu lesen, die Amazon bei diesem Buch anbietet und war begeistert.
Es war frech, cool, etwas sarkastisch und genau nach meinem Geschmack. Also kaufte ich das Buch.

Mir gefiel wie der Kobold Hugh (im Alltagsleben ein Schönheitschirurg), den Sukkubus Georgina (Stellvertretende Geschäftsführerin in einer Buchhandlung) um einen Gefallen bittet und gesteht, dass das "Opfer" (34 jährige Jungfrau, der im Keller seiner Eltern lebt) eine "echte" Dämonin erwartet (also mit Flügeln und Peitsche, in Leder usw. wie in den Comics eben und das obwohl die hiesigen Dämoninen stinkvornehm sind).
Hugh ist ihr Freund und daher tut sie ihm den Gefallen, auch wenn er danach alles brühwarm jedem erzählt, der es hören möchte.
Ihre beiden anderen Freunde sind Peter und Cody, 2 Vampire, einer ein alter Hase mit schlechtem Geschmack in der Wahl seiner Frisuren und der andere ein "Neuer". Ihre Mahlzeiten sind "To Go" aus Schlachthäusern und Metzgereien.
Ihr Boss ist ein Dämon namens Jerome, der aussieht wie John Cusack aber abstreitet, dass er ihn kennt und im Alltagsleben Warren, der ab und zu ihren Sukkubus Hunger stillt.
Georgina möchte nicht die netten, guten Männern korrumpieren und hält sich an den "Abschaum" um ihre Quote zu erfüllen. Beziehungen zu Männern, die sie mag geht sie aus dem Weg.
Die Grundgeschichte ist, dass ein Vampir ermordet wird, mit dem Georgina kurz zuvor eine Auseinandersetzung hatte und sie von ihresgleichen verdächtigt wird, es geschehen noch ein paar Übergriffe und die Jagd geht los, auch wenn Georgina es verboten bekam.
Sie ist Jahrtausende alt und wäre gerne eine Frau, die lieben darf und Kinder gebären kann, vergisst aber meiner Meinung nach all die negativen Aspekte.
Die Geschichte mit den Nephilim und das mit den Unsterblichen, die Verbindung des Erzdämons mit dem Engel Carter fand ich sehr interessant, auch die Erotik hatte etwas für sich, nicht zu plump wie vieles andere.

Die ersten 50 Seiten haben mich gefesselt und dann verwandelte sich das Buch in eine typische Geschichte, sie will ihn, er will sie, sie will ihm nicht wehtun, nimmt einen anderen usw. usw. das störte mich ein wenig.
Nicht gefiel mir ebenfalls, dass so oft erwähnt wurde wie schwierig es ist einen Vampir zu töten und ein Sukkubus nicht die nötigen Fähigkeiten hat und doch wird sie zuerst verdächtigt.
Oder Georginas Problem, dass sie nicht mit netten Männern anbandeln will, dennoch behält sie ein Äußeres, das alle Männer anzieht.
Es war sehr schnell klar, wer der Mörder ist und das Buch strotzt nur so vor Rechtschreibfehlern (ich darf sie machen, ich werde dafür nicht bezahlt :-))
Seth Mortensen, ist eine interessante Figur, aber alles in allem ist sie austauschbar.

Schön empfand ich, dass in Rückblicken von Georginas Zeit erzählt wurde, als sie sich dafür entschied ein Sukkubus zu werden und wie menschlich sie war als sie den gleichen "Fehler" nicht noch mal machen wollte.

Im Großen und Ganzen würde ich das Buch als nette Unterhaltung für Zwischendurch empfehlen, mit einem Hauch von urbaner Fantasy und einer Liebesgeschichte mit einem schön-kitschigen Ende. In einem Lesestoff Sommerloch werde ich sicher auch den nächsten Band lesen.
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am 23. August 2012
Zitat Amazon: "Die Buchhändlerin Georgina ist ein Sukkubus, eine Dämonin in Menschengestalt, die sich von der Lebensenergie junger Männer ernährt. Das Leben als Sukkubus hat durchaus Vorteile: Georgie kann nach Belieben ihre Gestalt ändern, und alle Männer liegen ihr zu Füßen. Allerdings zahlt jeder, der sich von ihr verführen lässt, einen hohen Preis..."
So fängt hier die oberflächliche Buchbeschreibung an und die gilt logischerweise für alle Bände. Georgina braucht Sex um überleben zu können. Natürlich lässt das vermuten, dass es in der Reihe wieder NUR um das EINE geht und ich habe die Serie, obwohl schon länger komplett in meinem Besitz, vor mir hergeschoben, da ich von unendlichen, seitenlangen Ergüssen vieler Autoren über den Akt sehr genervt bin. Aber weit gefehlt. Klar kommt es hier immer wieder zu Sexszenen, schließlich ist das Georgies Lebenselixier und ihr Job, aber die Beschreibung dazu hält sich jeweils in Grenzen, kurz, knapp und teils sehr heftig würde ich sagen. Georgie liebt Seth und weil sie das tut, gibt es eben keinen Sex bzw. nur bis zu einer gewissen Grenze, weil sie ihm nicht die Lebensenergie rauben möchte.

01. Succubus Blues: Komm ihr nicht zu nah
02. Succubus on Top: Ihr Kuss ist tödlich
03. Succubus Dreams: Verlangen ist ihre schärfste Waffe
04. Succubus Heat: Heißer wird's nicht
05. Succubus Shadows: Die dunkle Seite der Versuchung
06. Succubus Revealed - Ende der Serie

Der 1. Band ist ein traumhaft witziger Auftakt der Reihe, wir lernen Georgie, ihren Job als Buchhändlerin und ihre "menschelnden" dämonischen Freunde kennen, z.B. Peter, alter Vampir, eitel und leidenschaftlicher Koch..., ihre menschlichen Freunde und natürlich Seth. Auch wenn die anderen Bände nicht mehr dieselbe Fülle an Witz aufweisen, habe ich dank Urlaub alle 6 Bände innerhalb von 6 Tagen gelesen.

In allen Bänden gibt es natürlich böse Geschehnisse, mit denen sich Georgie herumschlagen muss, neben ihren Problemen mit Seth. Als Leser kann man die wildesten Vermutungen anstellen, worauf letztenendes alles hinauslaufen könnte, aber mein Verdacht, der sich im 4. Band verhärtete, wird zum Schluss noch besser als erwartet aufgelöst. Ich finde die Reihe toll, sie ist ganz anders als Richelle Meads Vampire Academy - die ich ebenfalls verschlungen habe - aber auf ihre Art genauso toll.

PS: Georgie hat eine Eigenart beim Lesen ihrer Lieblingslektüre, damit sie länger etwas davon hat, die sollte ich mir vielleicht auch aneignen *grins*
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am 24. Juni 2012
Inhalt:

Georgina Kincaid ist ein Succubus, ein Wesen, das durch ihre sexuelle Anziehungskraft die Seelen von Menschen stielt. Jedoch ist Georgina kein gewöhnlicher Succubus: Ihre Erfolgsquote sucht ihresgleichen, weswegen sie vom ortsansässigen Erzdämon Jerome besonders geschätzt wird. Doch genau darin liegt für Georgina das Problem. Sie hasst, was sie ist und was sie tut, und dies ist völlig untypisch für ein Wesen ihrer Art.

Deswegen hat Georgina es sich zur Gewohnheit gemacht, nur Seelen von moralisch verwerflichen Menschen zu stehlen. Sie verbietet sich jeden näheren Kontakt zu Männern, die für sie Gefühle entwickeln, die über sexuelle Anziehung hinausgehen. Doch als gleichzeitig der schüchterne Schriftsteller Seth und der charismatische Roman in ihr Leben treten, werden ihre Prinzipien auf eine harte Probe gestellt.

Dem nicht genug, erhält Georgina plötzlich Nachrichten von einem Serienmörder, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Unsterbliche umzubringen. So findet sie sich plötzlich in einen Kampf zwischen Dämonen und Engeln wieder, wodurch nicht nur ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht.

Bewertung:

Idee und Umsetzung

'Viele verschiedene Geschöpfe der Dunkelheit und des Lichts finden sich in Succubus Blues: Dämonen, Kobolde, Vampire, Succuben und Engel. Das bietet vielfältige Begabungen und Fähigkeiten, die hier aufeinandertreffen. Besonders gelungen ist aber die Rolle des Succubus, die alles andere als eindimensional gestaltet wurde. Was anfänglich als glücklose Liebesgeschichte erscheint, bekommt durch die Mordserie eine weitere Dimension. Leider ist der Handlungsverlauf manchmal zu offensichtlich, sodass die Spannung an manchen Stellen leidet.

Charaktere:

Der Roman lebt durch den Hauptcharakter Georgina Kincaid. Die innere Zerrissenheit, die durch Georginas Vergangenheit zu begründen ist, wird Stück für Stück offenbart. Nur allmählich lernt man Georgina, ihr Denken und ihr Handeln kennen. Das macht sie zu einer interessanten Figur.

Ebenso faszinierend ist Roman. Ihn umgibt etwas Geheimnisvollen, und dies spricht nicht nur Georgina an. Ihm gegenüber steht der schüchterne Seth, dessen Kommunikation nur schriftlich funktioniert, während er zu einem normalen Gespräch unfähig ist. Dies führt zu einigen seltsamen Situationen, die auch durch die fortwährenden Fettnäpfchen seitens Georgina gefördert werden. Alles in allem gibt es in diesem Roman einige interessante Personenkonstellationen, die ihn lebendig machen.

Sprache und Stil:

Gefördert wird dies durch Richelle Meads Schreibstil: Sie vermag es, Georgina witzig, klug, aber zugleich auch fehlbar erscheinen zu lassen, indem sie einerseits charmant, im nächsten Augenblick dann aber wieder verletztlich wirkt. Etwas übertrieben sind die sexuellen Ausschweifungen, die diesen Roman immer wieder begleiten, wobei man zugestehen muss, dass dies wohl bei einer Darstellung eines Wesen, dessen Erfolg durch seine sexuelle Anziehungskraft hervorgerufen wird, sich wohl kaum vermeiden lässt.

Fazit:

Ein gelungener Einstieg in eine Reihe, der besonders durch den interessanten Hauptcharakter lebt.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. April 2012
Georgina ist ein Sukkubus. Sie arbeitet gelegentlich mit Hugh (einem Kobold) zusammen. Nun soll sie mal wieder für ihn eine Seele angeln. Dafür muss sie mit einem jungfräulichen Typen um die 40, er noch bei seiner Mutter lebt, ins Bett. Der Typ hat auch noch Sonderwünsche...so eine richtig böse soll sie sein...wie ein Dämon.
Da sie ihre Lebensenergie über Sex von den jeweiligen Partnern bezieht, stimmt sie schliesslich zu. Sie wandelt ihr Aussehen ins volle Programm, Hörner, Flügel, Riesen Busen, Peitsche... Die Sache ist schnell vorbei, der Leser erfährt aber keine Details.

Sie arbeitet in einer Buchhandlung, in der ihr Lieblingsautor Seth eine Lesung hält. Da sie ihn nicht erkennt, blamiert sie sich erst mal vor ihm, was dieser aber nicht übel nimmt. Er hat vor, in die Stadt zu ziehen und so wird Georgina dazu verdonnert, ihm die Stadt zu zeigen und im etwas Gesellschaft zu leisten.
Seth ist aber ein etwas komischer Typ, wenn er schreibt, registriert er um sich herum so gar nichts. Gespräche sind immer etwas kurz und stockend, aber in Email schreibt er witzig und sehr ausführlich, ja er flirtet sogar.

Dann kommt auch noch Roman ins Spiel. Um sich aus einer unangenehmen Situation mit einem ihrer Chefs zu winden, wendet sie die List an, dass sie abgeholt wird. Roman spielt mit und bittet sie mehrmals um Treffen. Irgendwann trifft sie sich auch mit ihm und die beiden fühlen sich zueinander hingezogen.

Georgina hat natürlich auch ein paar übernatürliche Freunde, neben Hugh gibt es auch noch ein paar Vampire, Engel und Dämonen.
Nun wird auf einmal ein Vampir ermordet, mit dem sie sich vorher angelegt hat. Sie ist unschuldig, was sie auch beweisen kann. Es geht erst mal die Vermutung um, ein Vampirjäger wäre unterwegs. Doch dann trifft es Hugh, er überlebt...die nächste Tote ist ein Engel. Übersinnliche sind nicht so leicht zu töten, und die Suche nach dem Mörder ist nicht so einfach.

So, es wäre ja genug los, um ein recht unterhaltsames Buch zu sein, oder? Ich fand es aber nicht wirklich mitreissend.
Georgina saugt allen die Lebensenergie ab, wenn sie sie küsst oder gar mit ihnen ins Bett steigt. Somit verbietet sie sich Liebesbeziehungen. Sie hängt also im ganzen Buch zwischen ihren Gefühlen und ihrem Anstand fest. Die beiden Männer sind logischerweise von ihrem Verhalten etwas irritiert, lassen sich aber nicht wirklich abschrecken. Mit Roman ist sie ja sehr unvorsichtig, und stösst ihn dann immer weg. Dass der Typ davon nicht abgeschreckt wird, wunderte mich anfangs schon etwas. Das klärt sich aber im letzten Drittel des Buches.

Mit Seth ist das ganze etwas ruhiger, da er eher überlegend und zurückhaltend ist, wenn er grad mal nicht in der Buchwelt steckt. Er bekommt auch die Zickerei mit Roman mit und auch er hilft ihr danach noch.
Ich kam mir da teilweise vor, wie im falschen Film. Sorry, aber wie alt soll die sein? 400 oder noch älter (habs nicht mehr im Kopf)? Und dann aufführen...teilweise schlimmer wie ein Teenie. Da hat die Autorin wohl Anfangs den Sprung von ihrer ersten Jugendbuchreihe Vampire Academie zu einer Erwachsenenreihe nicht ganz geschafft. Warum Anfangs? Naja im letzten Drittel tut sich dann endlich mal was und auch sie benimmt sich mal normaler/erwachsener.

Die Suche nach dem Mörder wird erst mal nicht wirklich spannend. Da werden - ich weiß nicht mehr wie viele - Vermutungen aufgestellt, aber die werden dann wieder verworfen. Es ist einfach nur eine Raterei, aber leider keine wirkliche Suche...ausser ein bischen Recherche in Büchern. Wie schon erwähnt, tut sich was im letzten Drittel...die Vorfälle häufen sich, es dreht sich fast nur noch um die Suche nach dem Täter und weniger um ihre Gefühle. Na endlich...

Was mich fast schon ein bischen genervt hat, sind ihre Blicke in die Vergangenheit. Ein kurzer Rückblick ist ja ganz interessant, aber immer wieder ist dann doch etwas übertrieben. Nach Jahrhunderten muss man doch mal abgeschlossen haben, oder?

Insgesamt plätschert das ganze die ersten 2/3 eigentlich nur so vor sich hin und wird nicht wirklich spannend. Erst gegen Ende des Buches verdichtet sich das Ganze etwas, wird durchaus spannend und man kann es gut lesen.

So lange habe ich schon lange nicht mehr für ein Buch gebraucht. Das war ja Anfangs fast schon an der Grenze zur Langeweile. Wenn ich grad was anderes neues dagehabt hätte, dann hätte ich es auch bestimmt nicht zu Ende gelesen. Aber das durchhalten hat sich doch gelohnt, denn das Ende hat mir dann doch recht gut gefallen.

Ich denke, ich werde dem 2. Band mal eine Chance geben. Wenn es so weitergeht, wie am Ende dieses Buches, kann das doch eine ganz gute Reihe werden.

Von mir gibt's hier nur 3 Sterne, da der Anfang wirklich nicht weltbewegend war.
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Der Succubus ist ein weiblicher Dämon, der sich von der Lebensenergie schlafender Menschen ernährt. Wenn sich ein Succubus mit einem Menschen paart, wacht dieser während des Aktes nicht auf und kann sich höchstens in Form eines Traumes an den nächtlichen Besuch erinnern.

Zu Georgina Kincaids engem Freundeskreis zählen ein Kobold (Hugh), zwei Vampire (normalerweise mag Georgina Vampire nicht, aber Cody & Peter sind in Ordnung) und eine Katze (Aubrey). Ihr direkter Vorgesetzter Jerome, ist ein Dämon und heimlicher John-Cusack-Fan. Zwar arbeitet Georgina in einer Buchhandlung, aber ihre eigentliche Tätigkeit als Sukkubus zwingt sie, willige Männer zu finden und ihnen Lebensenergie zu rauben (bevorzugt durch Sex). Hin und wieder bereitet ihr das auch großen Spaß, aber am liebsten macht sie es sich mit Aubrey in ihrer Wohnung gemütlich und liest ein Buch des erfolgreichen Schriftstellers Seth Mortensen. Plötzlich geschehen mehrere mysteriöse Dinge auf einmal: Ein unsterblicher (!) Vampir wird getötet und Seth Mortensen sucht sich Georginas Buchhandlung als Schreibstube aus. Ein Sukkubus, hin- und hergerissen zwischen Heldenfaszination, dämonischer Lust und detektivischem Spürsinn: Georgina Kincaid tritt auf den Plan.

"Succubus Blues" ist das erste Buch der sechsteiligen Reihe mit sexy Sukkubus Georgina Kincaid, die sich in jedes gewünschte Lebewesen verwandeln kann - und es macht einen "Heidenspaß". Die Charaktere werden mit reichlich Wortwitz eingeführt - und meistens sind sie dabei sogar sympathisch (Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel). Es gibt ein paar geheimnisvolle Wendungen und viele Hintergrundinformationen rund um biblische Mythen. Die Handlung baut sich eher gemächlich auf, ja plätschert sogar teilweise eher vor sich hin und konzentriert sich in erster Linie auf den Charakter der Georgina Kincaid. So erfährt man im Laufe der Zeit einiges über ihre Vergangenheit und weshalb dieser bezaubernde Sukkubus den Blues hat. Daneben rückt das Geheimnis der Überfälle auf Unsterbliche sogar etwas in den Hintergrund.

So ein bisschen Sookie-Stackhouse steckt in Georgina, wobei ich letztere im Vergleich zur ersteren oft als viel weniger nervtötend empfand. Richelle Mead hat einen sehr eingängigen Sprachstil: Nicht zu schlicht, mit sehr viel Humor gewürzt und eindeutig Erwachsene als Zielgruppe. Sie lässt Dämonen, Vampire, Kobolde und Engel auftreten und schildert den Kampf der beiden Seiten (gut gegen böse, Himmel gegen Hölle) als immerwährendes Spiel um Punkte - oder vielmehr: Seelen. Bei all' dem Gerangel um Lebensenergie der Sterblichen fühlt sich der Leser nie vor die Wahl gestellt, sich für eine der Seite entscheiden zu müssen. Zu charmant erscheinen hier gleichermaßen Engel und Dämonen.

Georginas Liebesspiele sind nicht übertrieben oft im Buch dargestellt, dafür aber meistens sehr sexy und nie unterhalb der Gürtellinie. "Succubus Blues" ist eine berührende, dramatische Komödie über eine jahrhundertealte schöne Frau, die unter ihrem inneren Zwist leidet. Bettszenen sind da eher nebensächlich, obwohl das Grundthema "Sukkubus" darauf schließen lassen könnte.
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