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Subway

Isabelle Adjani , Christopher Lambert , Luc Besson    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,09 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Isabelle Adjani, Christopher Lambert, Richard Bohringer
  • Regisseur(e): Luc Besson
  • Komponist: Eric Serra
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 6. August 2009
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 97 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002B4GFTS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.664 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Amazon.de

Der französische Comedy-Thriller Subway ist Luc Bessons zweiter Film nach Le dernier Combat, gewesen und machte den damals 26-Jährigen zum Shootingstar. Der Film erinnert an die kühle Oberflächlichkeit der TV-Serie Miami Vice und an die 80er-Jahre-Coolness von Underground Hits wie "Subway Rider". Dabei mangelt es Besson bei aller New Wave Ästhetik an Inhalt und letztlich an Seele.

Christopher Lambert spielt einen jungen Kleinkriminellen (Fred), der mit gestohlenen Dokumenten vor seinen Verfolgern in die Pariser Metro flüchtet und dort untertaucht. Er trifft auf eine Reihe von Outlaws, die in dem weit verzweigten Betonlabyrinth aus Versorgungs- und Luftschächten leben, und schließt sich ihnen an. Während er vorwiegend damit beschäftigt ist, mit seinen neuen Freunden eine Rockband zusammenzustellen, versucht er die Dokumente an seinen rechtmäßigen Besitzer zu verschachern. Er verliebt sich bei der misslungenen Geldübergabe in dessen gelangweilte, verzogene Frau Helena (Isabelle Adjani), die sich von den Außenseitern angezogen fühlt und schließlich bei ihnen eine Nacht verbringt.

Es geht in Subway um den klassischen Kampf von Subkultur gegen arriviertes Establishment. Es geht um den Befreiungsschlag der Jugend gegen ihre Eltern, um Leidenschaft gegen Erstarrung, Arm gegen Reich, Ohnmacht gegen Macht. Das will uns zumindest Luc Besson glauben machen. Das Problem des Films besteht darin, dass es Besson eigentlich darum geht, wie Christopher Lambert in einem Tuxedo aussieht, mit Dreitagebart und aufgestellten blond gefärbten Haaren. Oder wie sinnlich Isabelle Adjanis Schmollmund vor schroffen Betonwänden wirkt. Das ist schön anzusehen, zugegeben, manchmal sogar aufregend. Aber es hinterlässt auch ein Gefühl der Leere; eine Distanziertheit, die einen frösteln macht. --Thomas Reuthebuch

Produktbeschreibungen

Helena wäre nie auf den Gedanken gekommen, Fred auf ihre Party einzuladen. Plötzlich war der blonde Punk im Smoking da. Genauso plötzlich war er allerdings auch wieder verschwunden. Und mit ihm Papiere, die ihren schwerreichen, aber nicht ganz sauberen Ehemann schwer belasten könnten. Ihr Auto findet man wenig später schrottreif mitten in einem Metroeingang wieder. Telefonisch fordert er 50 Millionen Francs für die Papiere - oder eine lange Nacht

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Magisch, surreal und atmosphärisch 6. Juli 2011
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Blu-ray|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein Mann, dem nicht der Atem stockt, wenn Isabelle Adjani in Luc Bessons 1985er Meisterwerk "Subway" die Treppe zur U-Bahn herunterschreitet, hat es vermutlich hinter sich.

Aber die Mystik einer schönen Frau in einem bizarren Styling ist wahrhaft nicht das Einzige, was diesen ersten Farbfilm des 1985 erst 26-jährigen Co-Produzenten, Autors, Regisseurs und Darstellers (!) verzaubert.

Die absurde Jagd nach Dokumenten, die Lebenskünstler, Edelpunk und Bandgründer Fred (Christopher Lambert, 28) auf einer Party aus dem Tresor eines dubiosen Geschäftsmannes gesprengt hatte, führt in den Katakomben der Pariser Metro zu den absurdesten Begegnungen zwischen der Trophäenfrau (Isabelle Adjani, 31), dem Gentleman-Dieb in Abendgarderobe, Pennern, Polizei, Musikern, Blumenverkäufern, schwer bewaffneten Leibwächtern und leicht skurrilen Gestalten, die im der Schattenwelt des Untergrunds ihr Dasein fristen.

Bessons Film schwelgt in surrealer Fotografie voller artifizieller Farbigkeit. Fahlfarbige Szenerien im Neonlicht schaffen eine bedrückende Fremdheit, abstrahiert von jeder Handlung bilden die Einstellungen in den Bahnhöfen und Schächten, auf den Treppen und in den Versorgungsgängen eine eigene Ästhetik, deren Anklänge man in vielen Filmen der folgenden Jahre wiederfinden wird.

Natürlich unterlegt auch in diesem Besson-Film Éric Serra, der übrigens als Enrico persönlich den Bass bedient, die Bildkompositionen - damals zwar noch recht konkret in Form einzelner Songs - mit seiner schon charakteristischen Musik. Der Schluss-Song erinnert allerdings schon mehr als nur ein wenig an den Johnny Nash - Hit "I Can See Clearly Now".

In einer Rolle als introvertierter Schlagzeuger - man wird irgendwie an Ringo erinnert - spielt ein jugendlich wirkender Jean Reno mit, Jean-Hughes Anglade gibt einen quirligen Taschendieb auf Rollen - 4 Rollen, damals gab es wohl noch keine Inliner. Die Stunts besorgten allerdings gleich 8(!) Doubles. Besson selbst hat einen nicht im Abspann aufgeführten Cameo-Auftritt als U-Bahn-Fahrer.

Fred und die schöne Héléna verstricken sich schön und traurig in einem gewagten Spiel zwischen Liebe und Vertrauen, Macht und Freiheit. Héléna muss sich zwischen Geld und Freiheit entscheiden: Tod und Wiedererweckung Freds sollen wohl an das große Vorbild gemahnen, das vor 2000 Jahren schon die Händler aus dem Tempel vertreiben wollte. Gleichzeitig demonstriert es schon die Vorliebe Bessons für ein vages Ende: Das, was man erwartet, wird irrelevant. Das, was man sieht, erlaubt keine klare Auflösung der Handlungsstränge, sondern lässt dem Betrachter die Wahl zwischen verschiedenen Varianten.

Leider fand sich auf der Single-Layer Blu-ray der Concorde Home Entertainment wohl kein Platz mehr, um neben den drei angebotenen Werbetrailern und den zwei Concord-Jingles noch irgendwelche Extras zum Film zu platzieren. Es reichte mal gerade zu einem Wende-Cover und einem französischen Trailer.

Der Film selbst kommt im Fast-Originalformat 2,35:1 (16:9) in 103 Minuten Länge und ist VC-1 (24 fps) kodiert. Die Bitrate liegt bei 22 Mbps. Das Korn des 25 Jahre alten Films ist durchgängig sichtbar, in dunklen Bereichen ist leichtes Rauschen erkennbar. Beide Tonspuren (deutsch und französisch) sind in DTS-HD kodiert, wobei das Original klarer und freier klingt.

Es gab gleich drei Césars: Für Christopher Lambert als "Bester Hauptdarsteller" sowie für den Ton und das Szenenbild. Ursprünglich waren übrigens Sting und Charlotte Rampling für die Hauptrollen vorgesehen. Nominiert war Subway sogar in 12 Kategorien; dies unterstreicht, welche Bedeutung der Film für das Fachpublikum besaß.

Eine Kuriosität bildet die erste Flucht Freds in der Subway, bei der das Timing der Einstellungen hakelt: der Zug ist schon da, wenn Fred in die Grube zwischen den Gleisen springt.

"Subway" und seine Hauptdarstellerin haben jedenfalls eins gemeinsam: Wer sie mal gesehen hat, wird sie nicht mehr so leicht aus dem Gedächtnis verlieren.

film-jury 5* A0671 6.7.2011eg Genre: Komödie | Krimi | Drama | Romanze | Thriller

Jean-Hugues Anglade (* 29. Juli 1955 in Thouars)
---------------------- ---------------------- ----------------------
1985 5* A0671 Subway [Blu-ray]
....... R: Luc Besson D: Isabelle Adjani, Christopher Lambert (C)
1986 -* -0000 Betty Blue - 37,2 Grad am Morgen B: Philippe Djian
....... R: Jean-Jacques Beineix D: Jean-Hugues Anglade, Béatrice Dalle
1990 5* A0611 Nikita [Blu-ray]
....... R: Luc Besson D: Anne Parillaud, Tchéky Karyo, Jean-Hugues Anglade
1994 -* -0000 Die Bartholomäusnacht
....... R: Patrice Chéreau D: Isabelle Adjani, Daniel Auteuil, Jean-Hugues Anglade (C)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Magisch, surreal und atmosphärisch 14. September 2012
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Blu-ray
Ein Mann, dem nicht der Atem stockt, wenn Isabelle Adjani in Luc Bessons 1985er Meisterwerk "Subway" die Treppe zur U-Bahn herunterschreitet, hat es vermutlich hinter sich.

Aber die Mystik einer schönen Frau in einem bizarren Styling ist wahrhaft nicht das Einzige, was diesen ersten Farbfilm des 1985 erst 26-jährigen Co-Produzenten, Autors, Regisseurs und Darstellers (!) verzaubert.

Die absurde Jagd nach Dokumenten, die Lebenskünstler, Edelpunk und Bandgründer Fred (Christopher Lambert, 28) auf einer Party aus dem Tresor eines dubiosen Geschäftsmannes gesprengt hatte, führt in den Katakomben der Pariser Metro zu den absurdesten Begegnungen zwischen der Trophäenfrau (Isabelle Adjani, 31), dem Gentleman-Dieb in Abendgarderobe, Pennern, Polizei, Musikern, Blumenverkäufern, schwer bewaffneten Leibwächtern und leicht skurrilen Gestalten, die im der Schattenwelt des Untergrunds ihr Dasein fristen.

Bessons Film schwelgt in surrealer Fotografie voller artifizieller Farbigkeit. Fahlfarbige Szenerien im Neonlicht schaffen eine bedrückende Fremdheit, abstrahiert von jeder Handlung bilden die Einstellungen in den Bahnhöfen und Schächten, auf den Treppen und in den Versorgungsgängen eine eigene Ästhetik, deren Anklänge man in vielen Filmen der folgenden Jahre wiederfinden wird.

Natürlich unterlegt auch in diesem Besson-Film Éric Serra, der übrigens als Enrico persönlich den Bass bedient, die Bildkompositionen - damals zwar noch recht konkret in Form einzelner Songs - mit seiner schon charakteristischen Musik. Der Schluss-Song erinnert allerdings schon mehr als nur ein wenig an den Johnny Nash - Hit "I Can See Clearly Now".

In einer Rolle als introvertierter Schlagzeuger - man wird irgendwie an Ringo erinnert - spielt ein jugendlich wirkender Jean Reno mit, Jean-Hughes Anglade gibt einen quirligen Taschendieb auf Rollen - 4 Rollen, damals gab es wohl noch keine Inliner. Die Stunts besorgten allerdings gleich 8(!) Doubles. Besson selbst hat einen nicht im Abspann aufgeführten Cameo-Auftritt als U-Bahn-Fahrer.

Fred und die schöne Héléna verstricken sich schön und traurig in einem gewagten Spiel zwischen Liebe und Vertrauen, Macht und Freiheit. Héléna muss sich zwischen Geld und Freiheit entscheiden: Tod und Wiedererweckung Freds sollen wohl an das große Vorbild gemahnen, das vor 2000 Jahren schon die Händler aus dem Tempel vertreiben wollte. Gleichzeitig demonstriert es schon die Vorliebe Bessons für ein vages Ende: Das, was man erwartet, wird irrelevant. Das, was man sieht, erlaubt keine klare Auflösung der Handlungsstränge, sondern lässt dem Betrachter die Wahl zwischen verschiedenen Varianten.

Leider fand sich auf der Single-Layer Blu-ray der Concorde Home Entertainment wohl kein Platz mehr, um neben den drei angebotenen Werbetrailern und den zwei Concord-Jingles noch irgendwelche Extras zum Film zu platzieren. Es reichte mal gerade zu einem Wende-Cover und einem französischen Trailer.

Der Film selbst kommt im Fast-Originalformat 2,35:1 (16:9) in 103 Minuten Länge und ist VC-1 (24 fps) kodiert. Die Bitrate liegt bei 22 Mbps. Das Korn des 25 Jahre alten Films ist durchgängig sichtbar, in dunklen Bereichen ist leichtes Rauschen erkennbar. Beide Tonspuren (deutsch und französisch) sind in DTS-HD kodiert, wobei das Original klarer und freier klingt.

Es gab gleich drei Césars: Für Christopher Lambert als "Bester Hauptdarsteller" sowie für den Ton und das Szenenbild. Ursprünglich waren übrigens Sting und Charlotte Rampling für die Hauptrollen vorgesehen. Nominiert war Subway sogar in 12 Kategorien; dies unterstreicht, welche Bedeutung der Film für das Fachpublikum besaß.

Eine Kuriosität bildet die erste Flucht Freds in der Subway, bei der das Timing der Einstellungen hakelt: der Zug ist schon da, wenn Fred in die Grube zwischen den Gleisen springt.

"Subway" und seine Hauptdarstellerin haben jedenfalls eins gemeinsam: Wer sie mal gesehen hat, wird sie nicht mehr so leicht aus dem Gedächtnis verlieren.

film-jury 5* A1039 14.9.2012eg Genre: Komödie | Krimi | Drama | Romanze | Thriller

Jean-Hugues Anglade (* 29. Juli 1955 in Thouars)
---------------------- ---------------------- ----------------------
1985 5* A0671 Subway [Blu-ray]
....... R: Luc Besson D: Isabelle Adjani, Christopher Lambert (C)
1986 -* -0000 Betty Blue - 37,2 Grad am Morgen B: Philippe Djian
....... R: Jean-Jacques Beineix D: Jean-Hugues Anglade, Béatrice Dalle
1990 5* A0611 Nikita [Blu-ray]
....... R: Luc Besson D: Anne Parillaud, Tchéky Karyo, Jean-Hugues Anglade
1994 -* -0000 Die Bartholomäusnacht
....... R: Patrice Chéreau D: Isabelle Adjani, Daniel Auteuil, Jean-Hugues Anglade (C)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Magisch, surreal und atmosphärisch 16. November 2011
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:DVD
Ein Mann, dem nicht der Atem stockt, wenn Isabelle Adjani in Luc Bessons 1985er Meisterwerk "Subway" die Treppe zur U-Bahn herunterschreitet, hat es vermutlich hinter sich.

Aber die Mystik einer schönen Frau in einem bizarren Styling ist wahrhaft nicht das Einzige, was diesen ersten Farbfilm des 1985 erst 26-jährigen Co-Produzenten, Autors, Regisseurs und Darstellers (!) verzaubert.

Die absurde Jagd nach Dokumenten, die Lebenskünstler, Edelpunk und Bandgründer Fred (Christopher Lambert, 28) auf einer Party aus dem Tresor eines dubiosen Geschäftsmannes gesprengt hatte, führt in den Katakomben der Pariser Metro zu den absurdesten Begegnungen zwischen der Trophäenfrau (Isabelle Adjani, 31), dem Gentleman-Dieb in Abendgarderobe, Pennern, Polizei, Musikern, Blumenverkäufern, schwer bewaffneten Leibwächtern und leicht skurrilen Gestalten, die im der Schattenwelt des Untergrunds ihr Dasein fristen.

Bessons Film schwelgt in surrealer Fotografie voller artifizieller Farbigkeit. Fahlfarbige Szenerien im Neonlicht schaffen eine bedrückende Fremdheit, abstrahiert von jeder Handlung bilden die Einstellungen in den Bahnhöfen und Schächten, auf den Treppen und in den Versorgungsgängen eine eigene Ästhetik, deren Anklänge man in vielen Filmen der folgenden Jahre wiederfinden wird.

Natürlich unterlegt auch in diesem Besson-Film Éric Serra, der übrigens als Enrico persönlich den Bass bedient, die Bildkompositionen - damals zwar noch recht konkret in Form einzelner Songs - mit seiner schon charakteristischen Musik. Der Schluss-Song erinnert allerdings schon mehr als nur ein wenig an den Johnny Nash - Hit "I Can See Clearly Now".

In einer Rolle als introvertierter Schlagzeuger - man wird irgendwie an Ringo erinnert - spielt ein jugendlich wirkender Jean Reno mit, Jean-Hughes Anglade gibt einen quirligen Taschendieb auf Rollen - 4 Rollen, damals gab es wohl noch keine Inliner. Die Stunts besorgten allerdings gleich 8(!) Doubles. Besson selbst hat einen nicht im Abspann aufgeführten Cameo-Auftritt als U-Bahn-Fahrer.

Es gab gleich drei Césars: Für Christopher Lambert als "Bester Hauptdarsteller" sowie für den Ton und das Szenenbild. Ursprünglich waren übrigens Sting und Charlotte Rampling für die Hauptrollen vorgesehen. Nominiert war Subway sogar in 12 Kategorien; dies unterstreicht, welche Bedeutung der Film für das Fachpublikum besaß.

Eine Kuriosität bildet die erste Flucht Freds in der Subway, bei der das Timing der Einstellungen hakelt: der Zug ist schon da, wenn Fred in die Grube zwischen den Gleisen springt.

Fred und die schöne Héléna verstricken sich schön und traurig in einem gewagten Spiel zwischen Liebe und Vertrauen, Macht und Freiheit. Héléna muss sich zwischen Geld und Freiheit entscheiden: Tod und Wiedererweckung Freds sollen wohl an das große Vorbild gemahnen, das vor 2000 Jahren schon die Händler aus dem Tempel vertreiben wollte. Gleichzeitig demonstriert es schon die Vorliebe Bessons für ein vages Ende: Das, was man erwartet, wird irrelevant. Das, was man sieht, liefert keine klaren Auflösungen der Handlungsstränge, sondern lässt dem Betrachter die Wahl zwischen verschiedenen Varianten.

"Subway" und seine Hauptdarstellerin haben jedenfalls eins gemeinsam: Wer sie mal gesehen hat, wird sie nicht mehr so leicht aus dem Gedächtnis verlieren.

film-jury 5* A0790 6.7.2011eg Genre: Komödie | Krimi | Drama | Romanze | Thriller

Jean-Hugues Anglade (* 29. Juli 1955 in Thouars)
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1985 5* A0671 Subway [Blu-ray]
....... R: Luc Besson D: Isabelle Adjani, Christopher Lambert (C)
1986 -* -0000 Betty Blue - 37,2 Grad am Morgen B: Philippe Djian
....... R: Jean-Jacques Beineix D: Jean-Hugues Anglade, Béatrice Dalle
1990 5* A0611 Nikita [Blu-ray]
....... R: Luc Besson D: Anne Parillaud, Tchéky Karyo, Jean-Hugues Anglade
1994 -* -0000 Die Bartholomäusnacht
....... R: Patrice Chéreau D: Isabelle Adjani, Daniel Auteuil, Jean-Hugues Anglade (C)
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Kaufen? Lesen Sie weiter...
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