Aus der Amazon.de-Redaktion
Der französische Comedy-Thriller
Subway ist Luc Bessons zweiter Film nach
Le dernier Combat, gewesen und machte den damals 26-Jährigen zum Shootingstar. Der Film erinnert an die kühle Oberflächlichkeit der TV-Serie
Miami Vice und an die 80er-Jahre-Coolness von Underground Hits wie "Subway Rider". Dabei mangelt es Besson bei aller New Wave Ästhetik an Inhalt und letztlich an Seele.
Christopher Lambert spielt einen jungen Kleinkriminellen (Fred), der mit gestohlenen Dokumenten vor seinen Verfolgern in die Pariser Metro flüchtet und dort untertaucht. Er trifft auf eine Reihe von Outlaws, die in dem weit verzweigten Betonlabyrinth aus Versorgungs- und Luftschächten leben, und schließt sich ihnen an. Während er vorwiegend damit beschäftigt ist, mit seinen neuen Freunden eine Rockband zusammenzustellen, versucht er die Dokumente an seinen rechtmäßigen Besitzer zu verschachern. Er verliebt sich bei der misslungenen Geldübergabe in dessen gelangweilte, verzogene Frau Helena (Isabelle Adjani), die sich von den Außenseitern angezogen fühlt und schließlich bei ihnen eine Nacht verbringt.
Es geht in Subway um den klassischen Kampf von Subkultur gegen arriviertes Establishment. Es geht um den Befreiungsschlag der Jugend gegen ihre Eltern, um Leidenschaft gegen Erstarrung, Arm gegen Reich, Ohnmacht gegen Macht. Das will uns zumindest Luc Besson glauben machen. Das Problem des Films besteht darin, dass es Besson eigentlich darum geht, wie Christopher Lambert in einem Tuxedo aussieht, mit Dreitagebart und aufgestellten blond gefärbten Haaren. Oder wie sinnlich Isabelle Adjanis Schmollmund vor schroffen Betonwänden wirkt. Das ist schön anzusehen, zugegeben, manchmal sogar aufregend. Aber es hinterlässt auch ein Gefühl der Leere; eine Distanziertheit, die einen frösteln macht. --Thomas Reuthebuch
Video Jakob Kurzinhalt
Auf der Flucht vor der Polizei, landet Edel-Punk Fred in den geheimen Gängen der Pariser Metro. Er gerät in eine Welt ohne Tageslicht. Neon, endlose Schächte, Rolltreppen. Fremdartige, skurrile Gestalten führen hier ein Leben nach eigenen Gesetzen. Schattenexistenzen, zwielichtige Figuren und Kriminelle werden zu seinen Freunden. Hier, tief unter der Erde trifft er auch Helena, eine faszinierende, schöne und auch gefährliche Frau...
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Auf der Flucht vor seinen Verfolgern landet der blonde Edelpunk und Kleinganove Fred mit auf einer Cocktailparty gestohlenen wichtigen Papieren in der Pariser Metro. Zur Übergabe der Papiere lockt er die schöne Helena, Frau des Gastgebers, ins U-Bahn-Netz und verliebt sich in sie. Zwischen exzentrischen Charakteren, die es sich in der Metro eingerichtet haben, und von der Polizei und Gaunern gejagt, stellt Fred eine Rockband zusammen. Fred stirbt im Kugelhagel während des Eröffnungskonzerts.
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Der zweite Spielfilm von Luc Besson ("Das fünfte Element") ist aufregendes modernes Dekor-Kino in einer geheimnisvollen Unterwelt mit bizarren Gestalten. Dazwischen spielt sich die große Love Story von Metro-Mann Christopher Lambert und der kühl erotischen Diva Isabelle Adjani ("Ein mörderischer Sommer") ab. Ästhetisch eindrucksvoll als Hommage an den Film noir. Berühmt wurden die als Motto des Films benutzten Graffiti: "To do is to be" (Sokrates). - "To be is to do" (Nietzsche). - "Do be do be do" (Frank Sinatra).
Blickpunkt: Film
Edel-Punk Fred trifft in den unterirdischen Geheimgängen der Pariser Metro auf eine faszinierend schöne, aber gefährliche Frau aus der High Society. Stilisierter Nachtfilm mit Starbesetzung vom Kultfilmer Luc Bessson ("Im Rausch der Tiefe").
Kurzbeschreibung
Auf der Flucht vor der Polizei, landet Edel-Punk Fred in den geheimen Gängen der Pariser Metro. Er gerät in eine Welt ohne Tageslicht. Neon, endlose Schächte, Rolltreppen. Fremdartige, skurrile Gestalten führen hier ein Leben nach eigenen Gesetzen. Schattenexistenzen, zwielichtige Figuren und Kriminelle werden zu seinen Freunden. Hier, tief unter der Erde trifft er auch Helena, eine faszinierende, schöne und auch gefährliche Frau...