Wer ein Buch zum Thema "CRASS" sucht, ist mit diesem Buch mehr als gut bedient.
Wenn man ein Buch über diese Band schreiben soll, dann so!
Das Buch ist durchweg gut lesbar, gewinnt allerdings erst ab Seite ~120 an Fahrt, vorher wird viel erklärt und der scheinbar unvermeidliche "Wally Hope" nervt einfach nur, kann ja sein, dass er für Penny Rimbaud(Schlagzeuger) wichtig war, für mich ist er es nicht und für den, der sich gewöhnlich dieses Buch kaufen wird, wahrscheinlich auch nicht. Amazon bietet dieses Buch gemeinsam mit "Shibboleth - My Revolting Life" von Penny Rimbaud an, was allerdings nur für Hardcore-Fans interessant sein dürfte(in diesem Fall erst "Crass Story" lesen!).
Ehrlicherweise muss man sagen, dass der von CRASS-Fans häufig kritisierte "Mucki-Punk" von Exploited und Co wohl doch der authentischere "Punk" ist - CRASS waren doch zu abgehoben und für sich. Deshalb aber nicht schlechter.
In diesem Sinne: "Wally died for his own sins, not mine!"