Jetzt eintauschen
und EUR 0,89 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Subversion zur Prime-Time. Die Simpsons und die Mythen der Gesellschaft [Taschenbuch]

Michael Gruteser , Thomas Klein , Andreas Rauscher
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

Februar 2002
In Amerika schon lange berühmt, wurde die Zeichentrickserie Simpsons in Deutschland erst in der zweiten Hälfte der 90er Jahre populär. Hier ist das erste Buch, das medienkritische Analyse mit der Vergnüglichkeit eines Fanbuches verbindet und in dem die Serie und der um sie entstandene riesige Merchandising-Apparat medienkritisch untersucht werden.
Themen des Buches sind die Widerspiegelung von Geschlechterbeziehungen, gesellschaftliche, popkulturelle und politische Mythenkonstrukte, Marketingmechanismen, Aspekte der Filmgeschichte, postmoderne Zitatstrukturen und kritische Autoreflexivität in den bis heute 270 Folgen der Serie. Ein wichtiger und unterhaltsamer Bestandteil des Buches ist die Analyse des komplexen Referenz-Systems (das nicht zuletzt die Attraktivität der Serie ausmacht).

Hinweise und Aktionen

  • Amazon Trade-In: Tauschen Sie Ihre gebrauchten Bücher gegen einen Amazon.de Gutschein ein - wir übernehmen die Versandkosten. Jetzt eintauschen


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation


Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Als das ZDF 1991 die erste Staffel der Simpsons sendete, dachte man in Mainz, hier hätte man es mit einer Art neuem Alf zu tun. Keiner ahnte, dass die Familien-Soap im Zeichentrickformat den "Gute-Laune-Alien Alf" nicht nur in der Zuschauergunst schnell hinter sich lassen würde. Die White-Trash-Familie aus Springfield kann als die beste TV-Familie der letzten Jahre angesehen werden. Während Präsident Bush immer noch die Waltons als die ideale Fernsehfamilie pries und man sich hier zu Lande an den Wicherts und Beimerts orientieren musste, demontierten die Simpsons die Vorstellungen der intakten Kernfamilie mit satirischem Witz. Für Pop-Diskurs-Papst Diederichsen sind die Simpsons für die 90er-Jahre das, was die Beatles für die Sechziger waren.

Keine andere Soap hat es geschafft, zur Primetime mit den Regeln und Mythen aus Pop und Politik so subversiv zu spielen wie die Simpsons. Egal, ob sich die Folgen um Homer als verkappten hedonistischen Alt-68er drehen, der mit der Postmoderne konfrontiert wird, oder ob es um den Kinder-Clown Crusty und den Trash-Star Troy McClure geht -- das Ensemble der Cartoon-Serie zeigt Amerika realistischer als die realen Fiction Soaps.

In bester Cultural-Studies-Manier durchleuchtet dieses Buch die medialen Mythen, mit denen die Serie operiert. Keine Sorge, es handelt sich dabei nicht um eine nervtötende Diskursschleuder. Dafür ist die Begeisterung für die Sache den Autoren zu deutlich anzumerken. Endlich ein Buch, das den gewaltigen Referenzrahmen der Serie analysiert, ohne dabei das Lesevergnügen eines Fanbuchs aufs Spiel zu setzen! Sowohl der treffend kommentierte Episoden-Guide als auch die Spurensuche bei den Cartoon-Vorgängern und den Filmzitaten zeigen, dass hier auf Augenhöhe mit der Serie geschrieben wurde.

Absurderweise kam der Verlag ausgerechnet mit diesen subversiven Simpsons beziehungsweise mit den Anwälten von 20th Century Fox ins Gehege. Das vorliegende Buch musste in der zweiten Auflage einiges Bildmaterial formal-juristisch frisieren, um das Buch überhaupt weiter erscheinen zu lassen. Denn bei der Vermarktung und dem Publizieren über die subversive Serie fängt der Ärger an und hört der Spaß auf. Dieser Umstand macht die Lektüre des Buches nur noch spannender, beschreibt es doch ein Stück Mediengeschichte im Zeitalter postmoderner Verwertungslogik selbst auf ironisch-pfiffige weise.-- Marcus Welsch

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Klein ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Filmwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

3.2 von 5 Sternen
3.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Simpsons der Wissenschaft 4. Oktober 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein anregender, thematisch vielgestaltiger Cultural-Studies-Reader zur Kultserie.
Der beste, knappste, dennnoch gehaltvollste Beitrag - "Die Simpsons der Gesellschaft" - stammt von Diedrich Diederichsen und war auch schon mal im Spex zu lesen.
Viel auszusetzen gibt es nicht. Einige Ungenauigkeiten und Ungereimtheiten muss man in Kauf nehmen. So verkennt Thomas Klein im Aufsatz "Prügelviehhzeug" Beethovens Pastorale und nennt sie einfach "barock anmutende Musik"... An sich eine Kleinigkeit, würde die betreffende Szene dadurch nicht noch eine zusätzliche Ebene gewinnen, die auch zu anderen Interpretationen als der von Klein führen könnte. Hier und an anderen Stellen ist das Buch etwas eindimensional geraten. Trotz gelegentlichen "blablas" wirklich empfehlenswert.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erkenntnisschub für Bildungsgeschädigte 30. Januar 2006
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Amazon und andere Netzwerke brechen Wissensmonopole und fördern das Fachsimpeln unter Berufskollegen. So bekam ich auch den Tipp zu diesem Buch von einem Leser Propeller’scher Rezensionen. Andere wussten offenbar schon früher davon, liegt doch bereits die zweite Auflage vor. Verlag und Herausgeber positionieren dieses Schmuckstück allerdings nicht auf dem Storytelling-Feld, sondern wollen es als vergnügliche Medienanalyse oder Fanartikel verstanden wissen. Das ist es selbstverständlich auch. Mir ist es sofort ans Herz gewachsen, weil die verschiedenen Aufsätze klar herausarbeiten, was eine gute Geschichte ausmacht. Das ist deshalb so verdienstvoll, weil es das verstaubte Bildungsbürgertum schaffte, jugendlichen Lesern die Freude an griechischen Sagen und biblischen Erzählungen zu rauben. Ihnen wird nun mit dieser Simpsons-Analyse der Zugang zum begnadeten Geschichtenerzähler auf Umwegen geöffnet. Mit klugen Texten, vielen Bildern, Verweisen, Anmerkungen und Interviews.
Die Herausgeber können in ihrem Vorwort zur zweiten Auflage auf eine Realsatire verweisen, die eigentlich zum Weinen ist. Denn übereifrige, raffgierige Markenrechtler verhindern mit ihren Argusaugen, dass sich Simpsons-Bilder noch schneller verbreiten, als sie es ohnehin tun. Die subversivste aller Comicserien gehört einem Konzern, der überhaupt keinen Spass versteht und Subversives gnadenlos verfolgt. Stoff für eine eigene Serie.
Mein Fazit: Für Anhänger der Simpsons, Medienwissenschaftler und berufliche Geschichtenerzähler eine Pflichtlektüre. Auch wenn man einiges kürzen könnte und die Humorschublade einiger Aufsatzschreiber manchmal klemmt, danke ich für den Tipp.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich habe mir dieses Buch als großer Simpsons-Fan bestellt, welcher in fast jeder einzelnen Folge mehrere Parallelen zur Gesellschaft bzw. seinem eigenen Umfeld zieht. Nach mehreren Kämpfen mit zufallenden Augen habe ich mich letztlich bei Seite 55 dazu entschieden, das Buch wegzulegen - zu sozialwissenschaftlich, zu abstrakt, zu langweilig. Es klingt wie eine direkt abgedruckte Diplomarbeit. Sicherlich steckt jede Menge Wahrheit darin - in den Simpsons wie im Buch selber, aber dieses Buch ist der gescheiterte Versuch, einem Fan die Parallelen der RGB-colorierten Familie von Welt und dem wirklichen Universum auf interessante Weise zu erklären. Schade eigentlich, denn über die Gelbe Familie könnte man tausende Bücher füllen, welche leicht und unterhaltend zu lesen wären...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen naja, hab mir mehr erwartet 24. März 2003
Format:Taschenbuch
Also, wie ich erfahren habe dass es ein buch über die simpson gibt, hab ich mich gleich daraufgestürzt und es bestellt. voller erwartungen fing ich an zu lesen, doch nach einer stunde schon schlief ich fast ein. es ist relativ trocken geschrieben und eigentlich nichts zum lachen sonder wirklich nur über die subversion der amerikanischen erfolgssendung.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar